Beiträge von Hammock Fairy

    Ja, ich habe einige Tragetaschen genäht. Darunter auch zwei aus einem sehr dünnen 0.9oz Ripstop Nylon. Die Taschen habe ich vor 2 oder 3 Jahren verschenkt. Sie sind wohl immer noch im Einsatz und haben sich bewährt. Für meinen eigenen Bedarf habe ich mir einen etwas festeren Stoff besorgt, weil ich meine Einkaufstaschen gerne schwer belade und nicht riskieren möchte, dass mir Flaschen und Gläser auf den Boden knallen.

    Wenn du interessiert bist: ich habe immer noch eine Menge günstigen 0.9oz Stoff übrig, der sich nicht für Hängematten eignet.

    Inwiefern die Ausführungen Bezug zum zweiten Zitat haben, erschließt sich mir nicht.

    Du vermutest, dass wir keine oder zumindest weniger neue Mitglieder bekommen, weil die Threaderstellung in einem Unterforum an Bedingungen geknüpft ist. Wenn ich dich richtig verstehe, möchtest du, dass auch neue Mitglieder mit 0 Posts Verkaufsanzeigen erstellen können, damit sie dann bleiben und sich zu wertvollen Mitgliedern entwickeln.

    DL1JPH hat lediglich darauf hingewiesen, dass das möglicherweise eine Flut von Spam zur Folge hat, der moderiert werden muss. Potentielle Mitglieder werden auch abgeschreckt, wenn es zu viel Spam gibt. Auch für aktuelle Mitglieder ist ständiger Spam mehr als nervig. Dazu kommt der höhere Zeitaufwand für den Admin und den Mod. Es geht also darum, einen Mittelweg zu finden.

    Atmungsaktiv soll es sein und waschbar auch. In einen Sack ist schließlich die Dreckwäsche drinnen.

    In meinen Packsäcken ist auch gelegentlich Dreckwäsche drin. Auch dafür finde ich Silnylon praktisch, denn es hält den "getragene Klamotten"-Geruch im Sack und wirkt nicht wie ein Duftkissen das den restlichen Rucksackinhalt parfümiert... Wenn die Wäsche so dreckig ist, dass sie den Packsack verschmutzt, würde ich sie sowieso in eine Plastiktüte packen. Und Silnylon ist so glatt, dass auch Dreck nicht gut haftet. Falls doch mal was dran klebt, kann man den Stoff feucht abwischen, oder auch einfach mal von Hand ohne Seife waschen. Ich hatte damit noch nie ein Problem. Aber ich schlafe auch nicht im Dreck 8o

    Ein Stoff so aus 10 oder 15 Denier wäre schon schön.

    Außer Tarpstoffen (die du wegen der Beschichtung nicht haben willst) sind Quiltstoffe meist 10D oder 15D. So dünner Stoff ist halt nicht mehr sehr robust. Ob die minimale Gewichtsersparnis das wert ist? Ein 10D Stoff für einen 30cm x 40cm großen Packsack dürfte um die 7g wiegen. Ein 40D Stoff wiegt 13g. Das ist zwar fast das doppelte, aber absolut sparst du nur 7g. Klar, bei 10 Packsäcken sind das 70g. Aber du willst ja auch einen Reissverschluss - der dürfte auch schwerer sein als eine Kordel mit Mini-Kordelstopper.

    Oder so ein Stoff aus dem meine Ticket to the Moon Hängematte und Rucksack ist...

    So weit mir bekannt ist, sind die TTTM Hängematten aus 70D Nylon. Das liegt mindestens bei 1.7oz/sqy / 57,64g/qm.

    So etwas müsste sichdoch gut dafür eignen?
    https://www.extremtextil.de/ripstop-nylon-…-qm-2-wahl.html

    Für meinen Geschmack wäre das an der Untergrenze, aber sollte noch gehen.

    Als zweites suche ich noch einen Stoff den ich als Zeltunterlage (ja richtig, Zelt keine Hängematte, ich hoffe ich werde jetzt nicht gesteinigt oder des Forums verwiesen =O )

    Originale Zeltunterlage sind mir zu teuer. Im Moment verwende ich so eine Baumarktplane die ich zurechtgeschnitten habe. Aber vielleicht kann man auch hier noch Gewicht einsparen. :)

    Der Klassiker ist Tyvek. Das gibt es bei ExTex in diversen Stärken. Alternativ verwenden viele ULer Polycro / Polycryo. Das dürfte schneller verschleissen, kostet aber wenig und ist eben sehr leicht.

    Willkommen im Forum!

    Dann lies dich mal weiter durchs Forum und optimiere dein Set-Up noch etwas mehr - wenn du immer noch gerne auf dem Boden schläfst hast du dein Hängematten-Nirvana offensichtlich noch nicht gefunden :D

    Im Mai findet übrigens ein Forentreffen statt - da kannst du gerne mal vorbei schauen (auch mit Zelt - wir haben kein Problem mit Leuten die freiwillig mehr Bäume für andere Teilnehmer übrig lassen ;)) und dich durch diverse Hängemattenmodelle schlafen. Mal sehen ob du anschließend immer noch auf dem Boden schlafen willst :P

    Ich verwende für diesen Zweck schon seit Jahren die Sea to Summit Ultra-Sil Stuff Sacks. Zwischendurch habe ich immer mal wieder andere Taschen probiert, auch mit Reissverschluss, aber die S2S Packsäcke waren bisher am praktischsten und haben durch das silikonisierte Material eine sehr gute Balance aus Robustheit und Gewicht. Durch die Silikonbeschichtung ist der Stoff nicht nur reissfester, sondern er bleibt auch nirgendwo hängen.

    Für die Organisation und Aufbewahrung zu Hause (hauptsächlich von Quilts) verwende ich meist einen mittelschweren, unbeschichteten Ripstopstoff. ExTex hatte mal einen der sehr gut geeignet war, aber der ist wohl leider nicht mehr Teil des Sortiments. Auf eBay findet man so etwas immer wieder mal. Die besten sind dicht gewebt und nicht so kuschelig wie die meisten Hängemattenstoffe. Ich schätze die sind 30D und 40D und zwischen 1.1oz und 1.5oz. Die haben auch den Angriff einer Rosenranke ohne Beschädigung überstanden.

    Ich habe auch ein paar Packsäcke aus Cuben und werde wohl keine mehr kaufen. Leicht sind sie. Aber leider auch teuer und nicht sehr abriebfest. Mein meistgenutztes Ausrüstungsstück sind ein Paar ZPacks Backpack Shoulder Pouches aus Cuben. Die Taschen habe ich 2012 gekauft, und über die Jahre waren sie schätzungsweise 10 Wochen im Einsatz. Beide haben seit einiger Zeit große (Scheuer-)Löcher am Boden. Bei einem Packsack scheuert sich die Kordel durch den Tunnelzug, obwohl ich ihn nur eine handvoll male benutzt habe. Für einen Thuhike würde ich solche Taschen evtl. nochmal kaufen, wenn wirklich jedes Gramm zählt. Aber für weniger extreme Reisen ist mir der Verschleiß einfach zu teuer.

    Worüber du nachdenken könntest wären Taschen aus Moskitonetz - oder robuster aus Monolite. Dutch verwendet Moskitonetz bei Packsäcken für einen Teil seiner Ausrüstung, und ich finde sie erstaunlich praktisch. Das Material ist vergleichsweise billig und leicht, dabei aber noch recht robust. Wobei ich diese Packsäcke aber noch nicht über längere Zeit im Rucksack getestet habe. Sehr praktisch ist, dass man den Inhalt sehen kann. Nachdem das Monolite extrem viel robuster sein soll, überlege ich, ob ich mir daraus Taschen nähe.

    Wir brauchen immer noch einen Freiwilligen der sich um die finanziellen Angelegenheiten kümmert!

    Im Idealfall heisst das:

    • sich mit den anderen Organisatoren kurz schließen und herausfinden was sie an Geld brauchen (Platzmiete, Verbrauchsartikel, Holz, Essen, ...)
    • eine Teilnahmegebühr zu kalkulieren die die Kosten deckt (mit etwas Puffer)
    • die Anmeldegebühr im Voraus einsammeln
    • sich auf dem Treffen um ggf. kurzfristig anfallende Kosten zu kümmern
    • nach dem Treffen alle Auslagen zu begleichen,
    • und einen kurzen Abschlussbericht zusammenzustellen.

    Wer erbarmt sich?

    ich fahr mit meinen Firmenbully zum Treffen da würden auch noch 2 Raummeter Brennholz

    reinpassen die würde ich dann aus Bocholt mitbringen.

    Es ist nett, dass du diese Option anbietest - aber das scheint mir mehr Arbeit zu sein, als das Holz vor Ort liefern zu lassen. Ich helfe 1x im Jahr Brennholz für den Kamin zu stapeln, dass zu Hause vom Anhänger gekippt wird. Sklavenarbeit. Vielleicht findet sich noch jemand, der sich bereit erklärt, ein paar lokale Anbieter abzutelefonieren und einfach eine Fuhre zum Platz zu bestellen.

    Das ist ja nur ne schnell umgenähte gekaufte.. ich wollte nur wissen wie ich am einfachsten eine neue mache.

    Ich befürchte, für dein gewünschtes Design wirst du hier keine Tipps bekommen, denn die aktiven DIYer im Forum verwenden alle andere Designs. Es würde mich wundern, wenn du Zustimmung für deine Aussage bekommst, dass man in einer "Kastenhängematte" bequem - oder zumindest bequemer als in einer 11' Tuchhängematte, Brückenhängematte oder Querhängematte - liegt.

    Mit nur vorhandenen 3 Meter Stoff (eben gecheckt..was längeres habe ich nicht da). Und zwar morgen Abend nach der Arbeit, da ich Fr nach der Arbeit los fahre...
    Daher habe ich nach simpler Methode gefragt.

    Ich würde mich an der Hängematte orientieren, die du bereits hast und gut findest. Am besten lernt man meist, wenn man die Konstruktion bewährter Hängematten analysiert und kopiert - und das verändert was einen stört.

    Die "Wanne" auf den Bildern ist übrigens etwa so lang wie ich. d.h. von Aufhängung bis Aufhängung hat das ganze vielleicht 2,5 Meter.

    Das ist nicht üppig. Der derzeitige Standard ist 335cm. Nutzer über 180cm Größe ziehen sogar noch längere Hängematten vor.

    Die richtige Bridge-Hängematte wird aus leicht silikonisiertem ripstop Nylon genäht

    Woher hast du diese Information? :/ Ich kenne keinen renommierten Brückenhängemattenhersteller (oder überhaupt Hängemattenhersteller) der silikonisierten Stoff verwendet. Die meisten Hänger schmoren nicht gerne im eigenen Saft. Mit Ausnahme von Spezialanwendungen sind Hängematten grundsätzlich aus unbeschichteten Stoffen.

    Bilder sagen mehr als 1000 Worte

    In der Tat. Da kann man die Badewannenform wunderbar erkennen. Vergleich das mal mit der Liegeposition in einer 11' Tuchhängematte:

    maxresdefault.jpg

    Dabei ist der verwendete Stoff auch sehr dehnbar. Mit einem weniger dehnbaren Stoff liegst du noch flacher. Nur ist er nicht so schön durchsichtig, und man kann die Liegeposition nicht so gut erkennen.

    Für mich klingt es so, als ob du deine Erfahrungen mit viel zu kurzen Hängematten gesammelt hast. Investiere doch einfach mal in 4m Stoff und whippe Hängematten in verschiedenen Längen. In einer guten Hängematte wird man nicht eingequetscht. Für weniger Badewannengefühl empfehle ich auch einen dickeren Stoff. Ein 36g/qm Stoff ist sehr dünn und dehnt sich entsprechend. Durch die Dehnung verstärkt sich die Wannenform und verhindert diagonales Liegen. Dieser Stoff eignet sich besser für Hängematten.

    Ankerstich? Verstehe nicht wie du das meinst.

    043-whipped-end-1.png?w=525&ssl=1

    Methode Nr. 5, nur ohne den Tunnelzug.


    Kann ja wie bei dem gekauften den ich habe nen Tunnel einnähen und nen Gurtband legen, an welchen dann die Aufhängung kommt. Meinst du das ggf?

    Das meine ich zwar nicht, aber das kannst du natürlich auch so machen. Wobei ich im Gurtband keinen Mehrwert sehe.

    Wenn ich die Tunnel grösser mache, dass ich stöcke einlegen kann, dann hätte ich ja direkt ne Quasi-Bridge. Wäre dann beibder Länge bequemer, oder nicht?

    Nein, das Design einer Brückenhängematte ist komplett anders. Was du vorschlägst ist eine Variante der "Mini Spreader Bar". Damit simulierst du eine längere Hängematte. Das Problem ist, dass es sehr schwierig ist, den Stoff auf der Stange so zu fixieren, dass er gleichmäßig verteilt bleibt, und die Hängematte so aufzuhängen, dass die Stange dem Zug nicht nachgibt und sich dreht. Es ist letztendlich einfacher, ein längeres Stück Stoff zu verwenden.