Leider habe ich nur die inversen Modelle und keine Standardmodelle.
Deswegen schrieb ich ja, dass du sie einfach umstülpen sollst.
Ich habe eine Chameleon Double Layer (Hexon 1.6 außen, Hexon 1.0 innen) da und habe eure Theorie kurz getestet. Zuerst so wie sie geliefert wurde. Dann habe ich die End Caps umgestülpt und die Continuous Loops durch die Öffnung gezogen und den Body auf links gedreht.
Liegekomfort: Ich kann keinen Unterschied fühlen.
Anpressdruck der unteren Lage: In beiden Fällen deutlich stärker als beim Wooki. Was immer man zwischen die Lagen legt, wird gequetscht. Für die Isomatte ist der Druck unerheblich; eine Daunendecke wird platt wie eine Flunder. Wundert mich auch nicht, weil beide Lagen exakt gleich lang sind. Bei der Ridgerunner ist die äußere Lage aus diesem Grund etwas länger geschnitten.
Für mich macht es weiterhin deutlich mehr Sinn, die robustere Lage außen zu haben. Trotz aller Vorsicht hatte ich gelegentlich mit Vegetation Kontakt, und in zwei Underquilts hat mir eine Rosenranke Löcher gerissen. Die innere Lage habe ich mir dagegen noch nie beschädigt - und ich schlafe weder im Plüschpyjama noch nackig in der Hängematte. Dafür haben meine Schlafsäcke alle Reissverschlüsse auf denen ich liege. Das dürfte mehr Belastung sein als eine Cordura-Hose. Meine 5,5 Jahre alte 1.1oz Double Layer (30D) Blackbird hat innen keine Schäden. Außen hat es an den Knubbeln Fäden gezogen, weil am alten Travel Sock Klettbandöffnungen waren. An diese Erfahrungen halte ich mich.
Aber es würde mich interessieren, wenn Freihaenger den gleichen Test macht und darüber berichtet. Auch ein Langzeitbericht wäre nett. Für den nächsten Fragesteller 