Willst mal testen?
Hat keinen Sinn. Wäre es 70D oder ein Hybrid-Stoff gewesen, hätte ich es probiert. Aber so halte ich keine 2 Stunden durch.
Willst mal testen?
Hat keinen Sinn. Wäre es 70D oder ein Hybrid-Stoff gewesen, hätte ich es probiert. Aber so halte ich keine 2 Stunden durch.
Also wenn ICH drin liege, dann ist da nur noch wenig Platz zwischen Boden und Gearhammock sowie Hängematte und GHM.
Geht aber.
Du hast nur synthetische Underquilts, oder?
siehst Du, dann sparst Du Dir wenigstens den Kaffee am Morgen
Das passiert aber meistens Nachts, beim Austreten... Da will ich gar nicht richtig wach werden.
Danke. Dann ist 34g/qm das Stoffgewicht. In Nylon dürfte das mit Sicherheit zu dehnbar für mich sein. Schade.
Was habt Ihr denn alle gegen die Schnecken? Die beissen doch nicht, oder?
Bist du schon mal mit nacktem Fuß in einen Wanderstiefel geschlüpft, in dessen Schuhspitze sich eine Nacktschnecke verkrochen hatte? Vermutlich nicht, sonst würdest du nicht fragen
Nach so einem Erlebnis ist man jedenfalls hellwach.
Persoenlich finde ich gear hammocks eher ueberfluessig, von meinen Spezis benutzen die aber auch einige. Bevorzugt wird hier die Version von SLD, die es in allen moeglichen Farben, Stoffen, wasserfest oder auch nicht, etc gibt:
https://simplylightdesigns.com/collections/ha…ts/gear-hammock
Hast du mal die Sunset Saddle Bags live gesehen? Taugen die was? Das scheint mir recht nah an der"Beutel"-Lösung zu sein, die ich schon öfter verwendet habe und eigentlich ganz praktisch fand.
In diesem Jahr hatte ich meinen großen Rucksack mit und da wir in den sieben Tagen zwischendurch keine Lebensmittel nachkaufen konnte und wir alle fünf gute Esser sind, war es zu Anfang entsprechend viel; danach jeden Tag ca. 800g weniger. Aber es stimmt natürlich, dass ein guter Teil des Gewichts nachts nicht im Rucksack ist.
Ich versuche mein Essen immer getrennt aufzubewahren, da ich keine Tierchen zu meiner Hängematte einladen will. Bären haben wir in unseren Breiten zwar nicht, aber Mäuse können für die Ausrüstung tödlich sein.
Ansonsten kannst du alles an die Hängematte hängen was du tragen kannst. Ich hatte bis zu 10kg am Fußende hängen und habe keinen spürbaren Unterschied beim Liegekomfort gespürt. Man kann die Ausrüstung aber auch aufteilen - z.B. 5kg am Kopfende, 5kg am Fußende.
Hängt ihr eure Gepäckhängematten tatsächlich unter eure Hängematte? Ich habe das probiert, aber ich hätte meine Hängematte so hoch hängen müssen, dass ich nicht mehr bequem ein- und aussteigen können. In der Höhe die für mich komfortabel gewesen wäre lag die Gepäckhängematte auf dem Boden auf und ich habe sie trotzdem im Rücken gespürt. Ich habe schon überlegt, ob ich sie irgendwie versetzt aufhängen kann.
Wie unterscheidet sich die neue Hängematte von den bisherigen?
Argon 1.6 (40D) war der Vorläufer von Hexon. Er ist aus dem gleichen Garn wie Hexon gewebt und deshalb genauso weich. Aber statt des doppelten Ripstops (Raute über Karo) hat er nur einen einfachen Karo-Ripstop. Ich schätze deshalb ist er auch deutlich dehnbarer als das Hexon.
wer hängt seinen Trekking-Rucksack und seine Schuhe wie und wo an die Aufhängung der Hängematte?
Ich hänge meinen Rucksack ans Fußende der Hängematte. Bei schlechtem Wetter kommt der Regenüberzug oder eine große Mülltüte drüber. Meine Schuhe habe ich bisher einfach vor die Hängematte gestellt, überlege aber, mir einen Beutel dafür zu nähen, weil sich häufiger mal Nacktschnecken hinein verirren
und man immer wieder von Füchsen mit Schuhfetisch liest.
Und: Wie schwer darf der Rucksack sein?
So schwer wie es Baum und Aufhängung noch tragen. In der Realität wird sich das Gewicht aber in Grenzen halten, denn man muss es ja schleppen. Mein Rucksack wiegt meist nicht mehr als 5kg, weil mein Schlafzeug ja bereits am Baum hängt. Den Kocher stelle ich auf den Boden.
Und: Verändert sich dadurch die Aufhängung der Hängematte?
Ich hänge meine Hängematte immer gleich auf - egal ob noch ein Rucksack dran gehängt wird oder nicht. Das Gewicht vom Rucksack zieht die Hängematte natürlich etwas in Richtung Rucksack. Aber sobald ich in der Hängematte liege, hängt sie wieder "normal". Für mich hat sich der Liegekomfort bisher nicht geändert.
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Neue Hobbys bedeuten meist, dass man neue Techniken und Begriffe lernen muss. Wenn du segeln lernst, wirst du vermutlich kaum erwarten, dass du mit deinem Wissen als Autofahrer weit kommst. Hängematten unterscheiden sich in vielem grundlegend von Zelten, und es gibt einfach keine Begriffe aus dem Zeltbereich die die Ausrüstung ausreichend beschreiben würden. Im Hängematten-Lexikon wird aber vieles erklärt. Und wenn du ernsthaft interessiert bist, kann ich dir auch das (leider nur in Englisch erhältliche) Buch "
" empfehlen. Die vielen Illustrationen erleichtern dir vielleicht den Einstieg.Deine restlichen Fragen beantworten wir gerne so gut wir können in einem eigenen Thread.
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Nee die ist am Stück - Oder vertue ich mich da gerade grob? Kann das auch der 1.6er sein? Gab es die jemals als 1.0er? Ich weiß es gerade nicht
Der Stoff steht auf der Rechnung auch leider nicht mit drauf...
Wenn sie aus einem Stück ist, und extra breit, ist es mit großer Sicherheit Hexon 1.6 (40D).
Ich hab ne Chameleon wide in 1.0,
Eine 1.0 in Wide? Hast du dir da Stoffstreifen annähen lassen?
Nunja, der Vorteil läge klar darin, dass man einen ungebrauchten Schlafsack umfunktionieren könnte anstatt, sich einen neuen Underquilt zu kaufen. Man hätte also ein Daunenprodukt weniger im Schrank zu hägen
Ich meinte, worin der Vorteil einer relativ komplexen Konstruktion liegt nur um den Schlafsack multifunktional zu machen. Mein Tipp: wenn der Schlafsack breit genug ist, besorg dir Kam Snaps, Ripsband, Gummikordel und normale Kordel und bringe eine Clew an. Damit hast du einen funktionalen Underquilt den du aber relativ einfach in einen Schlafsack zurück bauen kannst. Reissverschlüsse und "asymmetrische GE-Enden" können durchaus funktionieren, aber ich wäre überrascht wenn es auf Anhieb klappen würde. Und die Reissverschlüsse, die du brauchst sind nicht ganz billig, und sind immer eine Schwachstelle.
Ich hatte schon lange vor mir mal einen Schlafsack-Underquiltadapter zu nähen.
Den stelle ich mir so vor: zwei asymmetrische GE-Enden die man per Reißverschluss am Schlafsack befestigt. Diese Flappen haben dann ein Elastisches Band mit S-karabiner am Ende, sodass sie wie ein Wookie unter die Matte gespannt werden können.
Wenn du das Projekt in die Tat umsetzt, poste gerne Bilder und Ergebnisse. Allerdings verstehe ich den Vorteil von so einer Konstruktion nicht. Der Schlafsack/Wooki wäre theoretisch zwar multifunktional, aber in der Realität brauchst du ja sowohl Isolierung von oben als auch von unten. Das heisst, du musst auf jeden Fall zusätzlich noch einen Underquilt oder einen Top Quilt mitnehmen. Und ein zum Underquilt unfunktionierter Schlafsack ist auf einer deutlich größeren Fläche isoliert als nötig - und damit schwerer. Ich vermute, du sparst Zeit, Geld und Gewicht, wenn du einen nicht-umfunktionierbaren Klon nähst.
Was für Hängematte nutzt ihr?
Wenn es auf das Gewicht und Packvolumen ankommt (sprich beim Wandern), nehme ich eine Warbonnet Blackbird 1.7 SL mit - ich bin aber auch nur 165cm groß. Wenn Gewicht und Packvolumen keine Rolle spielen (z.B. zu Hause) verwende ich eine Heavyweight Double Layer Blackbird XLC.
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Nur gute; sonst würde ich sie ja nicht nutzen. Welche Art Erfahrungen sind für dich von Interesse?
Was für Tarps verwendet ihr?
Bisher habe ich je nach Jahreszeit und Wetter zwischen dem Warbonnet Mamajamba und dem Warbonnet Edge hin und her gewechselt. Ich werde aber auf das Warbonnet Thunderfly umsteigen, weil die Mini-Türen einfach einen besseren Regenschutz bieten.
Ich musste notgedrungen mal ein Asym-Tarp von Hennessy nutzen, fand aber die Abstriche beim Wetterschutz zu groß. Das Gewicht spare ich lieber an anderer Stelle.
Ich würde mir in den nächsten Monaten eine Hängematte von Dutch (Chameleon) organiesieren und dazu ein Asymetrisches Tarp Wide (Silnylon o. Silpol) verwenden.
Hat jmd mit solch einem Setup schon Erfahrungen sammeln können?Und wenn ja welche?
Ich verkaufe Dutch Chameleon und Half-Zipped Hängematten und habe aus einigen Hexon-Stoffen selbst Hängematten genäht, habe also ein wenig herumprobiert. Im Vergleich mit dem Design der Warbonnet-Hängematten finde ich das Design der Dutch-Hängematten aber lange nicht so ausgereift.
Das Prinzip vom Dutch-Reissverschluss ist super und gefällt mir eigentlich besser als das von den Warbonnet-Hängematten. Aber leider hakelt der Reissverschluss ständig. Ich kann ihn nicht gut mit einer Hand bedienen, was beim Warbonnet-Reissverschluss kein Problem ist. Der hakelige Reissverschluss wäre kein Ausschlusskriterium, aber er nervt mich gewaltig.
Dutch-Hängematten sind in mehr Stoffvarianten erhältlich, aber bis auf die Wide-Modelle sind sie mir zu schmal. Von den Hexon-Stoffen kann ich auf Grund der Dehnung nur im 70D Hexon einlagig schlafen - und das ist derzeit offiziell nur in schmal erhältlich. Mit einer Hexon Wide 1.6 Double Layer Hängematte käme ich von der Dehnung her zurecht, aber die wäre einfach unnötig schwer.
Im Vergleich zu Warbonnet-Hängematten haben Dutch-Hängematten einen deutlich größeren Durchhang. Meinem Gefühl nach kann ich mit weniger Durchhang flacher liegen. Vielleicht bin ich aber auch nur zu sehr an Warbonnet-Hängematten gewöhnt. Meine DIY-Hängematten haben alle ähnlich wenig Durchhang wie die WB-Hängematten.
Persönlich finde ich die ganzen Häkchen und Ringchen an den Dutch-Hängematten nicht nur überflüssig, sondern auch ein Risiko. Mir ist es mehrmals passiert, dass ich einen Haken fast abgerissen hätte, weil der sich im Packsack in die Ridgeline eingehakt hatte. Ich habe es gerade noch rechtzeitig gesehen, als ich mich in die Hängematte setzen wollte. Wie gut die Haken funktionieren um einen Underquilt mit 4-Ecken-Aufhängung an der richtigen Stelle zu halten weiss ich nicht. Ich verwende nur noch Wookis, weil die ohne Hokus Pokus und Druck auf Kopf und Füße sitzen wo sie sollen.
Sowohl das Asym Netz als auch das Sym Netz sind bei Dutch für meinen Geschmack zu knapp - oder vielleicht zu ungünstig? - geschnitten. Die Seiten der Hängematte werden immer mehr hochgezogen als ich es von den Blackbirds gewohnt bin. Außerdem liegt man mit dem Gesicht direkt am Netz. Das ist allerdings bei allen Hängematten mit Parallelogramm-Netz der Fall. Mittlerweile gibt es außer Warbonnet noch einige andere Hängematten die das Netz mit einem zusätzlichen Streifen weiter vom Kopf weg halten. Wie gut diese Designs sind, weiss ich nicht. Auf dem Papier gefällt mir das aber besser.
Der einzige Grund, warum ich auf eine Chameleon-Hängematte umsteigen würde wäre, wenn ich mit jemand anderem unterwegs wäre und auf größere Nähe Wert legen würde. Mit dem Double Dutch Bugnet kann man zwei Chameleons nämlich einfach in eine 2-Personen-Hängematte umwandeln. Das Design ist wirklich genial.
Meinen Vorstellungen
-minimalistisch
-effizient
-leicht
Dann solltest du dir Dutch Half-Wit (nicht Half-Zipped) Hängematte anschauen. Ich komme mit halben Netzen nicht zurecht, aber leichter und effizienter geht es wohl nicht.
Überhaupt bedeutet "leicht" immer, dass man Abstriche machen muss. Du kannst dir eine Hexon 1.0 SL Hängematte holen und damit eine Menge Gewicht sparen. Allerdings sind dünne Stoffe deutlich weniger robust, d.h. du musst definitiv vorsichtiger sein, aber trotzdem wird die Hängematte mit großer Wahrscheinlichkeit nicht so alt werden wie z.B. eine 70D SL Hängematte. Außerdem dehnen sich dünne Stoffe mehr als dicke. In einer einlagigen Hexon 1.0 Hängematte fühle ich mich wie in einer Badewanne. Selbst beim Hexon 1.6 kann ich nicht so gerade liegen wie beim Hexon 2.4. Aber manche Nutzer mögen dehnbare Stoffe - oder können jedenfalls gut genug darin schlafen. Das muss man ausprobieren.
Über Erfahrungen und Ratschläge freue ich mich sehr.
Dann schließe ich mich den anderen an: komm zum nächsten Hängemattentreffen. Alternativ kannst du versuchen, dich mit erfahrenen Hängemattennutzern zu treffen und ihre Set-Ups ausprobieren. Die meisten von uns sind immer bereit, ihre Hängematten vorzuführen ![]()
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Ich sollte vielleicht noch sagen, dass ich nicht weiss ob die Arme beim Chico nach innen flexen. Aber die Konstruktion sieht dem Tensa4 ähnlich - und bei dem werden die Arme bei Belastung nach außen gezogen. Die Ridgeline spannt sich also automatisch. Ob das bei der Konstruktion mit Zwischenstäben auch noch so ist, kommt wohl auf die Längenverhältnisse an.