Beiträge von Hammock Fairy

    Alle \______/ Gestelle die ich ausprobiert habe flexen recht deutlich. Für Hängematten ohne fixe Ridgeline kein großes Problem. Die Warbonnet-Hängematten habe ich jedoch nie gut aufgehängt bekommen - auch deshalb weil sie durch den flacheren Aufhängewinkel mehr Zug ausüben. Die einzigen Gestelle die nicht flexen sind der Tensa4 oder Gestelle mit eine Firststange die sich bei Belastung nicht verbiegt (z.B. Pipe Stand).

    Wenn ich alles andere bei Extremtextil kaufe, hole ich mir das Dyneema auch von dort. Ein Abwasch. Ein Rundumsorglospaket.

    Klar ist es einfacher alles zusammen zu bestellen. In welchem Laden ist allerdings eine Frage davon welche Aspekte einem wichtiger sind. Und viel umständlicher ist es nicht.

    Beim fertigen Endprodukt ist es mir dann aber egal, aus welchen Zutaten es gestrickt wurde.

    Sehe ich nicht so. Mein Liros Dyneema von Kanirope ließ sich nicht nur mühsamer spleißen, sondern es zieht auch beim Gebrauch relativ einfach Fäden. Zum Beispiel beim Kontakt mit rauherer Rinde, was leider ein paar mal vorgekommen ist. Ich habe nur Dog Bones daraus gespleißt, keine Whoopie Slings. Und die Belastung von Whoopie Slings ist größer. Da sieht man schnell Fasern abstehen. Es sei denn man verwendet eines der stärker beschichteten Seile, das dann aber andere Probleme mit sich bringt. Bis jetzt habe ich leider keine besseren Dyneema Seile und Schnüre gefunden als die von Samson. Ob es die höheren Kosten Wert ist muss jeder selbst entscheiden.

    Hängemattenstoff: Ripstop-Nylon, Hammock-Nylon, 70den, 66g/qm, imprägniert

    https://www.extremtextil.de/ripstop-nylon-…mber=71629.OLIV

    Davon 4m. Aus dem Verschnitt soll ein 2-seitig-geöffneter Packsack entstehen

    Für eine Hängematte ist der Stoff gut geeignet, nur nicht üppig breit. Ich würde mir aber nur Stoff für eine Hängematte bestellen, und den Packsack aus Silnylon nähen. "Verschnitt" hat man bei Gathered Ends keinen. Silnylon ist leichter, schützt die Hängematte besser vor Feuchtigkeit (ich verwende meine doppelendigen Packsäcke für zusätzlichen Regenschutz als Endkappe), und ist robuster.

    Dyneema für Whoopie Slings und Loops: Dyneema-Kordel, ohne Mantel, 2,5mm

    https://www.extremtextil.de/dyneema-kordel…mber=71077.GRAU

    10m für 2x3m Whoopie Slings, Loops, Dogbones und was es da noch alles für tolle Sachen gibt.

    Bei 580kg Bruchlast ist zu bedenken, dass du bei (korrekt gespleißten) Whoopie Slings die Stärke auf 70% reduzierst. Das wären dann ca. 406kg. Bei einem Sicherheitsfaktor von 5 läge die Kapazität bei ca. 81kg.

    Für einen geeigneten Garn bräuchte ich nun noch eine Empfehlung.

    Mit Gütermann Mara oder Tera macht man nichts falsch. Wenn du die Hängematte whippen willst, ist die Garnstärke egal. Wenn du die Aufhängung durch die Tunnelzüge ziehen willst, empfiehlt sich Mara 70 oder Tera 60.

    Brauche ich um diesen Stoff zu nähen eine besondere Nadel?

    Ich verwende Microtex. Die Stärke hängt vom Garn ab. Dazu gibt der Hersteller im Allgemeinen Hinweise.

    Willkommen im Forum!

    Ich bin jetzt in letzter Zeit öfter auf das HF gestoßen, habe es aber immer als recht unübersichtlich empfunden wenn man nach speziellen Themen gesucht hat. Ich habe mir erhofft dass sich das evtl. durch die Anmeldung ändert. Naja bis jetzt nicht wirklich :) .

    Das haben Foren so an sich. Wenn du viele Informationen übersichtlicher haben möchtest, solltest du in das Buch "

    " investieren. Da ist alles häppchenweise mit vielen Illustrationen aufbereitet.

    München ist nicht so arg weit von Deggendorf entfernt; falls es dich mal in die Gegend des Bayerischen Waldes verschlägt kannst du gerne vorbei schauen und Ausrüstung besichtigen. Oder du kommst zu einem der beiden Hängemattentreffen im Mai und Juni :)

    Beim Handy Hammock Stand (der nach demselben Prinzip funktioniert) gab es eine Bodenschnur, die den richtigen Abstand vorgegeben hat. Ich habe für den Aufbau zusätzlich eine Firstschnur (oder Ersatz-Ridgeline) verwendet, was die Prozedur leicht vereinfacht hat. Ich würde dir für den Tensa Solo eine ähnliche Konstruktion empfehlen. Zusätzlich würde ich mir eine eigene Aufhängung nur für den Tensa Solo basteln. Für den Tensa4 habe ich das so gemacht, weil ich mich nicht mit der viel zu langen Baum-Aufhängung herumschlagen will. Ich habe mir einfach kurze Daisy Chain Gurte geschnitten, in die ich die Hängematte mit Karabinern, Mantis Clips oder Evo Loops einhänge. Damit sind kleine Korrekturen auch nicht so aufwändig.

    Lediglich die Liegehöhe ist gewöhnungsbedürftig gering. Mit einer eher straff aufgehangenen Chameleon waren es nur noch etwa 30cm zum Boden. Ich konnte aber mein Cumulus Selva 600 ohne Probleme anbringen ohne den Boden zu berühren.

    Auf den Fotos sieht es so aus, als ob du auf jeder Seite noch einiges an Spielraum hast. Stelle die Stangen einfach näher zusammen und verkürze die Hängemattenaufhängung - und schon hängst du höher. Wenn das Kopfende tiefer hängen soll, lässt du den Abstand dort einfach so wie er ist. Ich denke aber, dass es auch kein Problem wäre, die Aufhängung tiefer anzubringen.

    Hat das Material überhaupt nennenswerte Nachteile gegenüber Silnylon etc (mal vom Preis abgesehen)?

    DCF hat ein größeres Packvolumen, und es gab Berichte, dass die Ridgeline bei größerer Hitze delaminiert ist. Man sollte es also nicht stundenlang in der prallen Sonne hängen lassen. Da es durchsichtiger ist als Silnylon/Silpoly taugt es aber ohnehin nicht gut als Schattenspender.

    Wie sieht es mit Rascheligkeit/Lärm bei Regen aus?

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    In der Schweiz hört man das Wort «Stiefel» eigentlich nur im Zusammenhang mit Gummistiefeln. Was Sakura trägt sind bei uns schlicht Wanderschuhe. Ob er die in der Hängematte anlässt, ist mir eigentlich egal – solange es seine Hängematte ist. ;)

    Zumindest nach meinem Verständnis gibt einen Unterschied zwischen Wanderschuhen und Wanderstiefeln. Schuhe gehen nicht über die Knöchel. Stiefel schon. Aber darum ging es ja eigentlich nicht. Ich trage weder Sandalen noch Gummistiefel im Bett. In der Hängematte schon gleich gar nicht.

    ...also, als Entschuldigung könnte ich ja vorbringen, daß ich in Euren Kreisen wohl eher als Neuling gelten werde. Das ich da mit Wanderschuhen drin war hat den Grund, daß ich wusste das sie von unten sauber sind und ich auch nicht lange in der Matte war.

    Es ist ja deine Hängematte, insofern steht es dir natürlich frei sie mit oder ohne Schuhwerk zu benutzen. Aber abgesehen davon, dass Schuhsohlen nie ganz sauber sind, ist mir auch das Beschädigungsrisiko zu hoch. Haken, Klettband oder sonstige Bestandteile am Schuh können Schäden am Hängemattenstoff verursachen. Zwei gute Gründe warum meine Schuhe auch beim Testliegen immer außerhalb der Hängematte bleiben.

    Was ist denn der Anwendungszweck? Soll die Hängematte nur für das gelegentliche Mittagsschläfchen verwendet werden, oder willst du dein Bett ersetzen? Werden Kinder und/oder Haustiere die Hängematte mit nutzen?

    Im ersten Fall kommen fast alle Hängematten in Frage. Für ein oder zwei Stunden ist fast jede Hängematte bequem genug.

    Im zweiten Fall sollte die Hängematte möglichst länger als 3m sein. Und ich würde ein robustes, nicht zu dehnbares Material empfehlen. Meine Bettersatz-Hängematte ist eine Heavyweight Double Layer Hängematte von Warbonnet. Aber ich habe auch lange Zeit simple Hängematten aus 70D Ripstop Nylon verwendet. Ansonsten war eine der bequemsten Hängematten die ich jemals benutzt habe eine mexikanische Hängematte von Alasiesta. Die Art der Webung sorgt dafür, dass man auch auf der Seite schlafen kann - was ich in allen anderen Tuchhängematten nicht kann. Ich würde die Größe Mexi 4 oder 3 empfehlen. Die Mexi 5 war mir zu breit.

    Mich wundert, dass internationale Pakte nicht automatisch vom Versandanbieter versichert sind. Bei DHL ist ab einem Gewicht von über 2kg gar kein unversicherter Versand mehr möglich. Ob man in so einem Fall tatsächlich eine Entschädigung bekommt steht natürlich auf einem anderen Blatt. Es scheint ja so, als ob das Paket beim Zoll verloren gegangen ist.