Beiträge von pragmatiker

    Ich werde morgen mal einen neuen Packsack nähen. Der

    Super ausgearbeiter Plan! Viel Erfolg beim Zuschneiden und Nähen!

    Hast du den Faden für die verschiedenen Varianten der Firstnaht schon entdeckt? Vielleicht bekommst du da noch den einen oder anderen Gedankenanstoss.

    PS: 8.4m² * 55g/m² = 462g

    Oh ja, das errechnete Gewicht stammt noch von dem 30D Nylon, gibt es aber in keiner Farbe die mir zusagt.

    In der Tat hab ich da schon was eingelesen. Die Firstnaht wird spannend. Die doppelte Kappnaht mit eingelassenem Band hat es mir sehr angetan.

    Ich habe weder Obertransport noch einen Freiarm, nur eine sehr alte Pfaff 260 im winzigen Einbautisch.

    Ich werde probieren einen Tapeziertisch anzustellen und über diesen, die längs eingerollte Stoffbahn zum Näharm gleiten lassen.

    Du müsstest dann einfach überlegen, ob du Silnylon (dehnbarer und etwas stärker, dehnt sich bei Feuchtigkeit) oder Silpolyester (weniger dehnbar, dehnt sich bei Feuchtigkeit nicht aus) verwenden möchtest. Beide Varianten sind ähnlich rutschig, ähnlich teuer und in vergleichbaren Stärken erhältlich.

    Da ich nicht vor habe in den USA zu bestellen, bleibt nur SilNyl von ExTex.

    Die Auswahl bei ExTex ist zur Zeit auch ziemlich mau.

    Mit oder ohne Türen..... ?(

    :D:D:D

    Nochmals zum Winkel β: Der sollte bestimmt nicht grösser sein als 30°. Je flacher man das Tarp abspannt, desto grösser wird dieser Winkel nämlich, wenn man das Tarp von der Seite her betrachtet (Projektion des Winkels auf eine Wand hinter dem Tarp).

    Rein theoretisch kann man auch an einem rechteckigen Tarp Türen anbringen. An den Berechnungen ändert sich nichts, ein paar der Grössen nehmen dann halt den Wert 0 an. Das Tarp wird dann einfach grösser und damit schwerer als im Normalfall nötig. Die hexagonale Form soll ja primär bei ähnlicher Abdeckung Gewicht sparen.

    Ich denke der Winkel β an den Türen dient aber auch der Leitung vom Wind. Senkrechte Türen bieten mehr Angriffsläche.

    30° ist wohl ein guter Kompromiss zwischen Platz unterm Tarp und Schrankwand Aerodynamik.

    Ich hab gestern einen geräumigeren Packsack genäht.

    Aus schönem, rutschiflutschi SilNylon in wunderschönem Orange.

    Jetzt lässt sich das Tarp super stopfen und ist vom Packmaß fast größer als mein Underquilt;(

    Solange ich das Tarp nutze bleibts dann halt wie vorgeschlagen beim Falten, das Packmaß von 70D PU gestopft ist nicht akzeptabel.

    Ich frage mich gerade, wie gross man den «Anbau» a im Verhältnis zur Stoffbahn b am besten wählen sollte. Anders ausgedrückt: Welchen Winkel β sollte man wählen?

    Intuitiv würde ich jetzt mal auf 30° tippen. Bei einem gleichseitigen Sechseck (Hex-Tarp) wären es 30° und α entsprechend 60°.

    Stimmt, die 30° ergeben sich beim Sechseck von selbst. Der "Anbau" ist dann quasi auch kein Anbau, gehört und zum Sechseck dazu.

    a ergibt sich automatisch aus gewünschter Ridgelinelänge und Stoffbreite.

    Bleiben nur noch mit δ & γ zum spielen oder?

    Das korrekte Verhältnis zwischen Stoffbahnbreite und Flügeltür-Maße bekommt man wohl nur, wenn man dafür je nach Stoffbreite für die Berechnung der Winkel die Anleitung von Jellyfish nutzt. Sowohl Dutch als auch RBTR arbeiten allerdings mit absoluten Werten/Maßen in ihren Anleitungen. Bin aber zu blöd für höhere Mathematik und habe die Maße dumpf abgeschreiben, d. h. die Maße von RTBR weitestgehend übernommen, obwohl meine Stoffbahnen schon vor dem Säumen etwas schmaler waren.

    Die Anleitung von Jellyfish und die Formel von Black Cat sind für ein simples Hex ohne Türen, wie könnten die hilfreich sein?

    Zu dem Zeitpunkt als ich die XLC gebraucht gekauft hatte, besaß ich bereits eine erste DIY-Matte klassisch aus extex-Hängemattenstoff genäht. Mit der war (und bin!) ich sehr zufrieden. In ihr habe ich dann auch festgestellt, dass ich Kopf rechts, Füße links besser liege (und schlafe).

    Aber ich wollte eine Hängematte mit Moskitonetz. Ich wollte eine Footbox, damit ich schön waagerecht diagonal liegen kann. Ich wollte den Mercedes unter den Hängematten, verdammt :evil: Aber da die XLC eine asymmetrische Hängematte ist, hätte ich damals eine Lefty-Sonderanfertigung direkt bei Warbonnet bestellen müssen und das war mir zu kostenintensiv. Die Wendefunktionalität für Links-/Rechtsschläfer kam erst mit der zweiten Generation.

    Daher war ich froh darüber Hammock Fairy ihre nicht genutzte XLC der ersten Generation abkaufen zu können. In der Hoffnung, dass ich mich auch an eine reguläre Liegeweise gewöhnen könnte ... nun ja X/

    Ironie der Geschichte: Mitterweile schlafe ich draußen am liebsten in meinen selbstgenähten Hängematten, ohne Moskitonetz und dafür mit kleinerem Packmaß. Die XLC nehme ich mit, wenn a) ich glaube das Mokitonetz gegen Insekten zu brauchen, b) ich mehr Stauraum in Griffweite haben will oder c) ich im Winter die +5°C Differenz zur Außentemperatur ausnutzen will, die sich unter dem Moskitonetz sammeln.

    Mein Scandinavian-Wooki kommt bis ca. +10°C aber immer mit 8o

    Danke für die ausführliche Antwort.

    Hab grad nebenher bissl bei Youtube geguckt.

    ist ja wirklich ein tolles System, was es für die XLC gibt. UQP mit Moskito oder Top Cover zur Windsock verzippbar, echt cool.

    Wenn der Scandi Wooki bis 10+ mitkommt bist du scheinbar, wie ich auch eher ne Frostbeule:D


    Das Liegegefühl. Nach weit verbreiteter Meinung die bequemste Hängematte, die es gibt. Die einzige Hängematte, in der ich eine ganze Nacht fast auf dem Bauch (genauer 3/4 Bauch- und 1/4 Seitenlage) schlafen kann. Abzipbares Mückennetz und integrierte Seitenablage.

    Wenn man guten Schlaf findet, rechtfertigt das natürlich den Preis.

    Ich würde für nen Setup das mich gut draußen pennen lässt gerne gutes Geld bezahlen.