wuppitom Für mich bedeutet Bikepacking das Hauptaugenmerk auf die Zeit und den Spaß im Sattel zu richten und alles dabei zu haben um möglichst viel und lange Fahrrad zu fahren. Das bedeutet:
1. Hauptsächlich Fahrradklamotten (Bibshorts, Trikot, Regenjacke ist alles für die Zeit im Sattel geschnitten)
zusätzlich: Komfortkleidung fürs Camp
2. Meine Verpflegung ist auf Leistung ausgelegt. Ich habe Zucker, Elektrolyte, Nahrungsergänzungsmittel dabei und berechne anhand meiner geplanten Route & täglichen Kilometer meinen benötigten Tagesbedarf an kcal.
3. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Fahrrad fahren. Nicht etwas "spontan" anschauen, da ein Foto machen, hier mal etwas die Seele baumeln lassen sondern Fahrrad fahren und das mit einem Schnitt jenseits der 20km/h. Also sportlich, spaßig ambitioniert.
4. Entsprechend sind alle Taschen aerodynamisch, möglichst stromlinienförmig am Fahrrad angebracht. Ich fahre auch Singletrails mit meinem Bikepacking-Setup welche mit Panier-Taschen sicherlich nicht möglich wären.
Einen Rucksack wäre für mich hier ein generelles No-Go. Weil ich zum einen mit meinem Fahrradtrikot hinten schon Taschen habe und zum anderen es einfach klitsch nass sein würde. TT-Position mit Rucksack ist auch eher nervig. Ich habe dennoch einen 20l Tagesrucksack im Hosentaschenformat (als Einkaufstasche) für Einkäufe am Abend dabei welcher auf dem Rücken zumm Platz der Übernachtung gebracht werden kann.
Am nächsten Morgen heißt es dann aufstehen, packen und erstmal 20-30km machen bevor es etwas auf den Magen gibt. Weil es geht ja ums Radeln 
Oder kurz: Echt ungemütliches, schnelles Radreisen. 😁