Beiträge von Sundance

    Oh ja, das hilft. Danke!

    Inzwischen habe ich auch einige Infos noch hier gefunden:

    https://www.fernwege.de/d/rothaarsteig/index.html

    Hilfreich ist der Hinweis mit den Schutzhütten. Zumindest kann ich vermutlich hier in unmittelbarer Nähe die Hängematte aufhängen. Oder empfiehlst du mir hierfür die Hochsitze ;)

    Mindestens ähnlich spannend scheint für mich der Uplandsteig zu sein. Da ich ja nur einige, wenige Tage dranhängen kann, wäre das vielleicht auch was. Ich werde mal die Links studieren.

    Vielen Dank schon mal für eure Antworten. Ich bin dabei mir einen Rucksack zu nähen und insbesondere beim Hüftgurt wäre es hilfreich, das eine oder andere Teil fixieren zu können. Ich werde es also einfach ausprobieren. Ich hoffe, am Wochenende kann ich weiter machen.

    Ob ich so schnell nähe, dass die Nadel heißt läuft, kann ich mir eigentlich auch nicht vorstellen. Aber klar, Wärme wird hier auch entstehen.

    Ich werde dann berichten.

    Moin,

    ich einem anderen Thread ging es kurz um Erfahrungen mit dem Durchnähen von Klebeband. Das interessiert mich: Welche Klebebänder welcher Hersteller haben mit welcher Nadel (nicht) funktioniert?

    Es kann natürlich auch sein, dass Alter des Klebebands, Raumtemperatur, etc. eine entscheidende Rolle spielen. Vielleicht ja aber auch nicht. Ich würde gerne eure ( tiptarp  Hammock Fairy  Levi ) Erfahrungen hierzu hier sammeln.

    Danke!

    Ich finde dein Konzept großartig. Im Herbst hatte ich bei Temperaturen etwas über dem Gefrierpunkt mit Feuchtigkeit auf dem Topquilt zu kämpfen, aber das könnte so der Vergangenheit angehören.

    Ich habe eine WB Eldorado und da sind die Reißverschlüsse geteilt. Mal gucken, was das für die Umsetzung bedeutet. Da muss ich mal testen. Weiß jemand, welchen Reißverschluss WB hier verbaut?

    Moin,

    ich bin Mitte März zu einer Tagung in Willingen und habe herausgefunden, dass der Ort auf der Route vom Rothaarsteig liegt. Und jetzt überlege ich, ob ich noch zwei Tage dranhänge und meine Hängematte einpacke.

    Ich vermute, dass im März noch Schnee liegt. Ist die Strecke dann trotzdem gut zu gehen? Und wie ist das mit Übernachtungsplätzen? Kennt jemand die Strecke und kann mir was dazu sagen?

    Gruß Helge

    Guter Stoff?

    Moin, ich plane eine Gearhammock, die zugleich auch Sitz sein soll. Wieviel XXden empfehlt ihr?

    Ggf. könnte man das Kontrukt auch als Rucksackregenhülle nutzen.

    Und ansonsten vermutlich: RipStop, unelastisch, ...? Und dann: Wenn Rucksackhülle, vermutlich imprägniert?

    Bin für Tipps dankbar!

    Moin,

    ich habe nicht auf jede Frage eine Antwort, aber dafür noch einige ergänzende Gedanken:

    - Dein Setup vorher in der Nähe des eigenen Bettes auszuprobieren (mehr als eine Nacht) ist eine mehr als schlaue Idee.

    - Dass es in Norwegen Gegenden mit wenigen oder gar keinen Bäumen gibt, weißt du bestimmt.

    - Wenn du Topquilt und Underquilt auch als Schlafsack nutzen möchtest, brauchst du auch eine Isomatte.

    - Topquilt und Underquilt mit Apex-Füllng habe ich mir selbst genäht. Wenn du dir Zeit lässt, funktioniert das sehr gut. Noch besser ist es, wenn du jemand in der Familie oder Freundeskreis hast, der dir am Anfang über die Schulter schaut. Gewichtsmäßig ist es ganz passabel und je nach Apex-Dicke kannst diese gut bis 5 Grad nutzen.

    - Es gibt Moskitonetze, die kann man an einer Ridgeline aufhängen (ganz ähnlich wie die Dinger, die man über sein Bett hängt). Wenn du die Ridgeline unter dem Tarp durchführst, dann geht das gut. Oder du nimmst zwei Ridgelines. Das Problem: Wenn Bäume für die Hängematte fehlen, fehlt vermutlich auch eine Aufhängung für die Ridgeline(s).

    - Ich habe ein halbwegs leichtes Trekking-Pole-Zelt (1,4kg). Sehr vergleichbar mit hier gerade vorgestellten Lanshan2. Meins ist das hier: https://de.aliexpress.com/item/100000792….651222c3I6pGsn Als ich es vor einem guten Jahr gekauft habe, habe ich ca. 140,-- EUR dafür gezahlt. Aufgrund des Wetters würde ich in Norwegen ein "ganzes" Zelt bevorzugen. Aber andere mögen das anders sehen. Davon unabhängig ist mir ein freistehendes Moskitonetz nicht bekannt.

    Viel Spaß beim Planen!

    P.S. Wenn du davon ausgehst, dass du ein Tarp nutzen kannst, warum sollte dann das Innenzelt freistehen können?

    Tatsächlich ist Schleswig-Holstein das weltweite Zentrum der Hängemattenschläfer! Da gibt es auch keine zwei Meinungen.

    Begründen lässt es sich allerdings nicht mit der Anzahl der Hänger. Die Masse macht es nämlich gerade eben nicht!

    :)

    Mal unabhängig von den "Einleitungsfragen" zu diesem Thread: Ich finde, sie macht einen sehr realistischen Vergleich und inhaltlich bin ich bei ihr:

    - Aufbau eines Hängematten-Setups dauert i.d.R. länger

    - Hängematte ist bequemer

    - Nutzung ist geländeabhängig

    - Kochen aus der Hängematte hat auch was mit Erfahrung zu tun

    - weniger Privatssphäre

    - weniger Platz zum Verteilen der Ausrüstung

    - hat nicht nur Vorteile bei Schietwetter

    - Gewicht dürfte i.d.R. höher sein

    - Preis hängt von Jahreszeit, Hersteller und Bequemlichkeitsfaktor ab

    Und am Ende entscheidet die Vorliebe, bzw. wie wichtig einem was ist.

    Das alles passt doch ziemlich gut.

    Und ob ich lieber ihr zugucke oder Kubi? Nun, da schweige ich...

    Wenn du magst, dann stell hier doch einfach deine Hängemattenfotos ein, also die, auf denen deine Ausrüstung zu sehen ist.

    Ich sehe immer gern Hängematten in schöner Landschaft ☺

    Das kann ich gerne machen und das sind ja auch nicht viele. Denn von den fünf Nächten habe ich drei in der Hängematte geschlafen. An- und abgereist bin ich ja mit dem Nachtzug.

    Hier die Bilder von meiner ersten Nacht in der HM.

    Noch beim Aufbau:

    Fertig:

    Und mein Blick raus:

    Die zweite Nacht war vom Ort her eher unspektakulär:

    Traumhaft dann wieder das Hängeplätzchen in Nacht 3:

    Und hier der Blick in die andere Richtung:

    Inzwischen bin ich zurück vom Höga Kusten Leden. Erster Tag voll viel flüssiger Sonnenschein aka Regen. Danach aber schönes Herbstwetter. Auch mal Nieselregen, aber ansonsten bedeckt bis sonnig. Nachts bis auf ca. 5 Grad (vielleicht auch etwas weniger) runter, tagsüber dann so um die 7 bis 12 Grad. Insgesamt wunderschön! Insbesondere der Nationalpark Skuleskogen mit der Schlucht Slåttdalskrevan. Und wer hier den Berg hochklettert wird mit einer atemberaubenden Sicht belohnt.

    Auf eine Socke habe ich verzichtet. Tatsächlich waren die Temperaturen Gott sei Dank ja auch noch moderat.

    Zwei Fragen habe ich aber:

    1. Meine Wandersocken habe ich nachts über die Ridgeline (unter das Mositonetz) gehängt. Abends hatte ich den Eindruck, dass sie recht trocken waren. Morgens dann eher feucht. Was macht ihr mit euren Wandersocken? Nicht auslüften? Mit in den Schlafsack / Underquilt nehmen?

    2. Wie die Wandersocken war morgens auch mein Topquilt von außen leicht feucht. Ich vermute einfach, dass die herbstliche Temperatur und die hohe Luftfeuchtigkeit einfach hierzu führen. Aber vielleicht hat ja noch jemand einen hilfreichen Tipp für mich? Bei Daune ist halt jede Feuchtigkeit doof.

    Für meinen Underquilt hatte ich noch einen UQP genäht. Der war auch super, denn der UQ war morgens immer trocken.

    Nächstes Mal kommt noch eine Gear-Hammock mit. Dann habe ich auch keine Angst mehr, dass der Fuchs nachts die Wanderstiefel holt.

    Wer Fotos sehen will, findet diese über meine Signatur. Dort stelle ich gerade jeden Tag Fotos für einen Wandertag rein (insgesamt sechs Tage für ca. 130km). Morgen gibt es die Bilder von Tag 3. Bei Bedarf kann ich auch welche ins Forum stellen, aber einen ausführlichen Reisebericht würde ich hier schuldig bleiben.