Vor einigen Jahren stand ich vor einer vergleichbaren Herausforderung: Fünf Personen mussten neu ausgestattet werden. Und Gewicht spielte hier eine wesentliche Rolle, da das meiste Gear bei mir im Rucksack landete.
Da bei mir Geld eine Rolle spielte, habe ich zur Nähmaschine gegriffen und Matten und Underquilts selbst genäht. Wenn Geld – so wie ich das heraus höre, - mehr oder weniger egal ist, ist der Vorschlag von Hammock Fairy sehr brauchbar. Kaufen, testen, entscheiden. Aber auch eine Draumr will richtig verwendet werden.
Hängematten würde ich nach wie vor selbst nähen. Im Winter brauchst du kein Moskitonetz. Falls du welche mit integriertem Netz haben möchtest, müsstest du kaufen. Khibu, z.B. oder auch Onewind. Oder Import aus den USA (kann dir jemand was mitbringen?).
Wichtig (!) ist jedoch, dass du darauf achtest, dass die Aufhängung keine steile Lernkurve hat. Je einfacher desto besser. Solange du das machst, willst du ja auch nicht ewig brauchen, bis alles hängt.
Schlafsäcke würde ich weiter benutzen. Das ist auch leichter für die Kinder in der Handhabung.
Ansonsten bezieh‘ die lieben Kleinen unbedingt früh mit ein. Je mehr sie sich identifizieren, desto besser. Lass sie also z.B. die Farbe aussuchen.
Ob ich mit meinen Kindern rausgehen würde, wenn es richtig kalt werden kann – nun vermutlich würde ich das erst jetzt (jüngere Tochter: 12, Sohn: 14). Der Spaßfaktor kann sonst erheblich sinken, bei allen. Das Problem ist eigentlich nur selten das Schlafen in der Hängematte (wenn alles warm genug ist), sondern die Zeit, die du nicht in der Hängematte verbringst.