Posts by Berserker

    ok. Hm. Ist da sooo viel Unterschied von oliv zu schwarz? Ich möchte ja keinen weißen oder hellen Stoff. Es soll ja bei den dunklen Tönen bleiben...


    Um auch nochmal auf meine Frage zu Gramm/Maschenanzahl zurückzukommen...

    Mit genau DEN Stoffen leider nicht, aber mit ähnlichen Netzstoffen.

    Was bedeutet "ähnlich" in dem Fall? Maschenanzahl, g/qm, Farbe (...)?


    Ich frage, weil ich beim Durchforsten des Forums entnehmen konnte, dass die meisten dieses hier verwenden:


    https://www.extremtextil.de/mo…m-25g-qm-ultraleicht.html


    Den gibts aber leider nicht mit meiner Farbvorstellung, ist aber nur halb so schwer.


    Da ich integrieren möchte, sollte das Netz schon ein wenig aushalten können. Nur sagen mir diese Grammangaben gar nix. Da muss ich auf Rat im Forum zurückgreifen...

    Da ich mich gerade auch in der Herumexperimentierphase befinde reaktiviere ich hier mal, bevor ich n neues (gleiches) Thema aufmach.


    Nach dem Umsäumen habe ich nun ein 2.2 oz HEX70 XL (70D) Tuch mit den Maßen 357,5x185. Rein rechnerisch benötige ich eine 347,7cm lange Hängematte. Effektiv habe ich also 9,8 ~ 10cm, also 5cm für die Aufhängung.


    1.) Zum WBW:

    Wie kommt man auf diese Kordelzugtunnel-Umschlaglängen von 4-7cm? Da reichen doch 7mm Saum und allerhöchstens 10mm Tunnelumschlag um ne 3mm Kordel aufzunehmen und den Stoff falten schlagen lässt. Alles andere ist doch hergeschenkt?!! Oder?

    Dann hätte ich 17mm für Saum und Tunnel, raffe zusammen und knote die Kordel rum. Wenn ich jetzt noch für das gute Gewissen ein kleines Tackling von etwa 25mm dranmache, dann hab ich doch mit dem Whoopy insgesamt nur etwa 47mm, also 94mm/~10cm beidseitig "verbraucht".



    2.) Zur "einfachen" Aufhängung mit Continous Loops durch die Endkanäle:

    Gedanken zu Tunnelumschlaglängen:

    Könnte man hier Stoff sparen indem man, sagen wir... 3cm Stoffumschlag mit zwei Zickzacknähten auf 2cm vernäht. Also 1cm Tunnel. Zwischen die zwei Stoffe kommt Klebstoff (welcher Art auch immer) oder doppelseitiges Montageklebeband o.ä. um einerseits die Kräfte besser zu verteilen und andererseit mehr Halt zu geben.


    3.) Allgemein zu den hier im Faden genannten Methoden:

    Bei der klassischen Endkanalmethode werden die Seiten im Grunde ja automatisch auf Zug etwas gestrafft. Je nach Stoffdicke und Kanal-zu-Kordel-Durchmesserverhältnis mehr oder weniger, je nachdem wie weit sich der Stoff im Verhältnis zum Kreisbogen raffen kann.

    Habe ich diesen Effekt beim WBW auch? Bzw. kann ich beim WBW irgendetwas dahingehend steuern oder verändern?

    Ich habe als ersten Versuch überhaupt gestern mit einfacher Ziehharmonikafaltung und Shotstek gewhiped. Versuch 1 ging in die Hose, da die Seiten zu lasch und die Mitte zu straff war. Knoten auf, Seiten etwas rausgezogen, Knoten zu - Seiten zu straff...

    Nach viel Herumgespiele im Regen (weil man ja nicht auf besseres Wetter warten kann) gings dann.

    Aber: Habe ich beim WBW oder bei der Endkanalmethode (oder bei sonstigen...) den Vorteil, dass es von Haus aus schon passt?

    Oder lassen sich gewisse Methoden einem gewissen Typ Hänger zuweisen (z.B. Methode A --> Seitenschläfer, Methode B --> härter im Gesäß-weicher an Schulter und Knie,...)

    Oder bleibt einfach jede Methode auf hundert verschiedene Methoden durchzuknüpfen.

    Oder sprechen wir im Allgemeinen nur von Nuancen, die sich verändern, die im Grunde nur solch ausgefuchste Hängeprofessoren wie Euch auffallen?

    Ich zehre gerne ein wenig von Erfahrungswerten, bevor ich Nadel anlege und dann unglücklich bin.........

    :/8o

    Wenn du einen Reissverschluss findest, gib mir gerne Bescheid. Ich konnte nichts in der passenden Länge finden.

    https://www.extremtextil.de/yk…verschluss-meterware.html


    Zum Beispiel. Gibt aber auch alle anderen Formen und Varianten...


    Ist ganz einfach: Damit das Tarp sicher gespannt ist, muss es entweder mittels Gummischnur auf Spannung gehalten werden (mein Favorit) oder selber die Funktion der Ridgeline übernehmen (Ridgeline der Hängematte ist dann womöglich etwas lose). Im zweiten Fall solltest du eine durchlaufende Ridgeline haben, auf oder unter der du das Tarp mittels Prusikknoten befestigen kannst. Sonst besteht bei ungünstigem (zu flachem) Aufbau die Gefahr, dass dir die Spannung das Tarp zerreisst. – Ist es jetzt klarer geworden?

    Ah, jetza. Danke

    Natürlich hat Derek zum Thema etwas geschrieben. Persönlich finde ich es sinnvoller, das Tarp separat aufzuhängen. Nur ein Punkt: was machst du wenn es regnet? Wenn du zuerst die Hängematte aufhängen musst, ist sie nass bevor du das Tarp aufgespannt hast. Beim Abbau ist es das gleiche.

    Stimmt. Verdammt! Stimmt sowas von...!


    Im Idealfall würde ich die Hängematte genauso separat abhängbar machen wie das Tarp. Dann kann man alles zusammen verstauen, man kann aber auch drei separate Beutel / Snakeskins nutzen. Und dann – je nach Wetter – zuerst aufbauen, was zuerst aufgebaut werden muss.


    Man könnte auch zwei Snakeskins integrieren: Eine wasserdichte nur für die Hängematte und eine zweite (wasserdicht oder aus Netz, je nach persönlicher Vorliebe), die man über beides, das Tarp und die Hängematte drüber ziehen kann. Die Frage wäre höchstens: Wie wasserdicht ist ein wasserdichter Stoff in der Praxis? Wird da die Hängematte vielleicht doch feucht?

    Der Gedankenfaden gefällt mir immer mehr. So eind Art vollmodulares System, das sowohl als Ganzes aber auch im Einzelnen Funktioniert...


    Danke, für die ganzen Inspirationen...

    Ich habe bisher bei fast allen Dingen (Fahrräder, Fotoapparate, Ferngläser etc.) mehr ausgegeben, als ich ursprünglich veranschlagt habe und es hat sich immer gelohnt. Sobald die Summe verschmerzt war, habe ich mich täglich an der guten Qualität und der guten Haltbarkeit gefreut. Ich finde, dass sich bei allen langlebigeren Dingen Qualität auszahlt. Ich möchte bei einer HM gut schlafen können, erwarte eine gute Handhabung und Verarbeitung und dass das seinen Preis hat ist mir klar, aber ich finde, dass sich diese Ausgaben absolut lohnen.

    Du hast natürlich recht. Es ist nur immer diese verfluchte erste Hürde...



    Sofern du bereits eine minimale DIY-Ausstattung besitzt (z.B. Nähmaschine) und nur eine netzlose Hängematte nähen willst, kannst du unter Umständen tatsächlich etwas Geld sparen. Wobei die Ersparnis wohl im Bereich von maximal 50€ liegen dürfte. Ein Netzsocke ist ebenfalls relativ einfach zu nähen, aber sobald du dich an einer integrierten Hängematte versuchst, wirst du vermutlich feststellen, wie günstig die kommerziellen Hängematten sind :D Denn du kannst davon ausgehen, dass der erste Versuch eines komplexen Nähprojektes selten gelingt. Bis man halbwegs zufrieden ist, hat man meist schon 3 Prototypen genäht. Und stellt immer noch fest, dass man vom gewünschten Ergebnis weit entfernt ist. Insofern: DIY aus Spaß am Experimentieren - ja! DIY um Geld zu sparen - eher nein.

    Ach, sowas macht mir Spaß. Meistens bilde ich mir immer ein, etwas gewisses zu brauchen. Nach eingehenden Recherchen gibt es meist nicht das, was ich mir einbilde zu brauchen. Also wird sich reingefuchst und selbst gemacht. Bisher (Rucksack, Schlafsack, ...) hat es eigentlich immer recht gut geklappt. Ich bin zuversichtlich

    Die meisten bevorzugen ein separates Tarp, da sie das nasse Tarp nicht zusammen mit der trockenen Hängematte verstauen wollen.

    Schlagfertiges Argument


    Du könntest aber das Tarp einhängbar gestalten. Dazu müsstest du vermutlich auf starke Gummischnur zurückgreifen oder eine durchlaufende Ridgeline fürs Tarp verwenden, die samt Verbindungselement rund 100kg aushält. Dann könntest du – je nach Feuchtigkeit des Tarps – dieses mit der Hängematte zusammen einpacken oder es aushängen und separat versorgen.

    Starke Gummischnur gefällt mir. Hält das Tarp immer auf Spannung.

    Das mit der "durchlaufenden" Ridgeline hab ich nicht so ganz verstanden...

    Ich kann den Stoff nur empfehlen, besonders wenn das Mattengewicht keine Rolle spielt (mein Gott, es geht ja auch nur um 200 Gramm mehr oder weniger...)! Er liegt sich hervorragend und viel flacher als dünnere Stoffe. Die ridgeline würde ich an deiner Stelle direkt in die Tat umsetzen, da man dann jedes mal den selben Hängewinkel hat. Das spart nicht nur Zeit beim Aufbauen, sondern ist, je nach typ, auch essenziell für dein Moskitonetz!

    Das Gewicht spielt im Canadier in der Tat keine Rolle (außer bei Umtragungen). Da ich eher in Richtung Expeditionshängematte möchte, muss sie robust werden. Den Stoff und Ridgeline hab ich bestellt.


    Sobald die Matte dann so hängt, wie sie hängen muss kommt ein randumlaufender Reisverschluss für ein ridglinegetragenes, abnehmbares Moskitonetz.


    Auch trage ich mich mit dem Gedanken eine Art zweite Ridgline, die über der eigentlichen hängt. Auf diese (so mein Gedanke) soll ein Tarp fest angebracht werden, das mittels Tarpsocke verstaut werden kann. So eine Art All-in-one-setup.

    Das mit der Dampfsperre und dem Verrutschen dachte ich mit einer faltbaren, "löchrigen" und schalenförmigen Evazotematte zu lösen. Sowas muss ich aber erst mal ausprobieren.

    Mich hat die letzten Stunden das DIY Fieber gepackt. Ich glaub, ich versuch mich mal darin. Dann kann ich ein wenig experimentieren, und wenn das bis Juni noch nicht gefruchtet hat, gehts an den Fertigkauf.


    Ich hatte hier im Forum mal von einem Studenten gelesen, der sich eine ganz nette Matte gezimmert hat. Der hatte sich irgendwoher einen ganz tollen Stoff (grün, nicht so nachgiebig, Ripstop wabenförmig) besorgt. Ich finde nur den Thread nicht mehr. Kann mir jemand einen solchen Stoff empfehlen?

    Im Grunde hab ich jetzt vor eine Hängematte ensprechender Größe (hab mal irgendwo Körpergröße mal 1,9 für die Länge und annähernd Körpergröße für die Breite=~348x180) zu machen, auf die aufgebaut werden kann. Auch habe ich gelesen, das whipping besser als Tunnelzug ist aufgrund der besseren Zugverteilung auf die gesamte Stoffbreite und weniger durchhängen in der Hüftgegend.

    Evtl ein aufzippbares Moskitonetz, mit Ridgeline als Firstpfette als optionales Folgeprojekt...

    Hätte jemand Tips, Erfahrungen, Links zu Threads, die alles eh schon ausdauernd erklären...?


    Danke schon mal zwischendrin

    Es klingt, als ob die beste Hängematte für deine Anforderungen ein Crosshammock-Modell wäre. Gathered End Hängematten wie die Warbonnet XLC funktionieren nicht sonderlich gut mit Isomatten und sind für Bauchschläfer auch ziemlich ungeeignet. Abhängig von der genauen Haltung geht auf der Seite schlafen - aber in einer 90°-Hängematte geht es definitiv besser.

    Klickst du hier. Die Chameleon eignet sich aber auch nicht besser für die Isomattennutzung und das Bauchschlafen.

    Kam bischen falsch rüber: im normalen Bettchen bin ich reiner Bauch- und Seitenschläfer. Ich möchte nur ein kleinwenig bequemer und positionswechselnder liegen können als in meiner jetzigen 1,25m breiten Gurke.

    Die Crosshammock hatte ich auch schon mal im Fokus, schreckt mich aber noch des Preises und der hängemattenuntypischen Form etwas ab.

    Bisher bin ich eigentlich auch immer 3-4 Wochen in meiner jetzigen Matte durchgekommen. Richtige Gedanken , dass da noch mehr geht, mach ich mir erst, seit ich dieses Forum kenne...

    Hallo miteinander.

    Bevor ich mir noch weiter nen Wolf les frag ich jetzt einfach selber.


    Ich (m, 183cm, 81kg, Seiten-,Bauchschläfer) suche eine Nachfolgematte für meine Noname-China-Kinderarbeit-Billig-Matte.


    Anforderungen:


    Hauptsächlich auf mehrwöchigen Touren im Canadier (Gewicht also zweitrangig) in Lappland eingesetzt sollte sie aufgrund steter Präsenz der schwedischen Luftwaffe über ein Moskitonetz verfügen.

    Da ich nicht allzuviel Geraffel mitschleifen möchte und auch mal am Boden geschlafen werden muss, wäre ein Isomatteneinschubfach ein Traum (bisweilen lag die Isomatte lose in der Hängematte. Ein Graus.)

    Ich würde mir auch mal eine angenehmere Schlafposition wünschen (als nur steckensteif achsial), da ich eigentlich Bauch-und Seitenschläfer bin. Klappt nur nicht so in so ner Bonsai-Hängematte.


    Ich bin absoluter Neuling was die tiefgreifende Wissenschaft des Abhängens angeht, muss mich aber, den Umständen geschuldet, immer mehr damit befassen. Aber je mehr ich lese, desto größer wird die Qual der Wahl.


    Aus dem Kaufberatungsthread von Iso_the_Strange konnte ich entnehmen, dass die Warbonnet XLC wohl ganz nett sein soll. Oder die Chameleon.

    Ist halt schon ne ganz andere Preiskategorie wie die letzten 40€. (Soll im Falle fehlender Alternativen aber nicht daran scheitern. Nur schmerzen...). Auch finde ich da keine wirklichen deutsche Bezugsquellen.


    Ich bin auch MYOG oder günstig(erer) Kauf+MYOG-Update nicht abgeneigt (ich näh mir auch meine Rucksäcke selber), finde da aber zu wenig, bzw. eher zu viele und die falschen Infos.


    Hätte bitte jemand klare Ansagen und konkrete Vorschläge für Unentschlossene?

    :*

    Vielen Lieben.


    Hui, die Treffen sind schon ne Ecke weg von mir. Das im Juni ist etwas realistischer. Na mal sehen.

    Ja, Hängematten und Setups hätte ich schon viele gefunden. Aber alles weit jenseits meiner Vorstellung von Preiskategorie. Evtl. vielleicht doch ein MYOG oder ein Kauf mit anschließendem MYOG-Update....

    Hallo miteinander.

    Ich schlendere hier lesenderweise immer wieder vorbei, da dachte ich mir, ich steig mal mit ein.


    Ich bin männlich, 35 Jahre alt, 183cm, 81kg, angehend regelmäßig in Lappland, Schweden etc mehrere Wochen mit dem Canadier unterwegs.

    Schon vor dem ersten längeren Trip in nördliche Gefilde war klar, dass in Hängematten geschlafen wird. Unebenes, wildes Gelände und ein hoher Baumbestand luden dazu ein. Es hat sich bewährt und blieb dabei. Mit den Jahren hoffe ich nur bald einen passenderen Ersatz für meinen 34,95€ Noname-Lappen zu finden, denn erholsam und angenehm ist anders...


    Ich bin froh dieses Forum entdeckt zu haben, da sich hier allem Anschein nach das geballte Wissen des Hängemattenuniversums konzentriert. Ich konnte hier schon allerlei Dinge in Erfahrung bringen. Die richtige Matte habe ich noch nicht gefunden, aber das wird hoffentlich noch. Ich bin dank Euch zuversichtlich ;-)


    Grüße au dem Allgäu