Beiträge von kempkes

    den holzigen Geschmack habe ich durch die "Pflege" mit Kaffeesatz wegbekommen.

    Gibt es dazu noch Alternativen zum Kaffeesatz?

    Ich fände eine schöne Kuksa schon urig für den Tee zwischendurch. Bei Kaffee schüttelt es mich schon bei der Vorstellung...

    Ist das bei allen Kuksas so, oder gibt es Holzarten/Hersteller/???, die weniger Eigengeschmack entwickeln?

    Selber machen ist nie verkehrt! 8)

    Aber vielleicht solltest du noch einmal einen Schritt zurück machen und wirklich überlegen was genau du haben möchtest. Nutze möglichst jede Gelegenheit bei Leuten in deiner Umgebung einmal Sachen in die Hand zu nehmen und möglichst verschiedene Hängematten (sowohl unterschiedliche Stoffe, als auch unterschiedliche Längen/Breiten) auszuprobieren. Es ist sehr unterschiedlich wie dehnbar oder wie fest jeder einzelne zu liegen mag (wobei ich denke, dass die dehnbar-Lieger in der Unterzahl sind...:saint:).

    Und wenn du einmal einige Hängematten selber ausprobiert hast wirst du sehr viel besser in der Lage sein deine Wünsche und Vorstellungen zu konkretisieren.

    Frau würde mir ne Hängematte nähen😌,

    Super! Wenn du hier im Forum etwas suchst findest du etliche Berichte über das Selbernähen. Im Prinzip beschränkt es sich auf das Umsäumen und das Nähen der Tunnel an beiden kurzen Seiten. Hier beim Umfalten und Bügeln darauf achten, dass die Außenseite der Tunnel (also das äußerste Ende der HM) schön gerade und gleichmäßig ist. Eventuell hier noch einmal etwas Einlesen:
    Whipping-Methoden

    Wenn du dir da unsicher bleibst wäre meine Empfehlung die dortige Nummer 1 für den Einstieg.

    nur das mit dem Moskitonetz wäre nen Akt für sich.


    Entweder aus dem China Dingen raustrennen und dran nähen,

    oder gleich von nen 380 grad Netz für nen fuffy kaufen.

    Bist du wirklich absolut sicher, dass du das Moskitonetz so dringend brauchst? Vielleicht freundest du dich erst einmal mit deiner reinen Hängematte an? Etwas von einer Matte abzutrennen und erfolgreich an eine andere anzunähen halte ich für vergebliche Mühe. Die Geometrie der Hängematten wird wohl nie so ähnlich sein, dass das wirklich funktioniert.

    Hingegen dürfte es sehr problemlos funktionieren sich ein komplettes, separates Netz zu kaufen, da gibt es ja mehrere zur Auswahl.

    Nur dann wäre. Gleich ne doppelte Schicht bzw einschub Sinnig für ne Isomatte,

    welchen Stoff wäre da am besten geeignet ?

    Die hier im Forum ziemlich einstimmig vertretene Meinung: sinnig ist das eigentlich nicht, Isomatten sind auf dem Boden (oder in einer Quer- oder 90°-Hängematte) prima, in einer Gathered End Hängematte nur ein Notbehelf.

    Wenn du magst kann ich dir gerne meinen alten DD-Underquilt schenken, dann hast du immerhin eine erste Isolation von unten und kannst mit dem Wissen und der Erfahrung damit weiter überlegen wohin die Hängemattenreise gehen soll.

    Hm, mich kann diese Kordel-Aufroll nicht wirklich überzeugen. Wie legst du deine Schnüre aktuell zusammen und lagerst sie?

    Um beim Nutzen möglichst wenige Probleme zu bekommen ist es sinnvoll die Schnüre über Daumen und den kleinen Finger in Achten aufzuwickeln. Die letzten 30 bis 40 cm dann nutzen, um die Mitte fest zu umwickeln. Die allerletzten cm dann unter der letzten Runde (als Bucht) durchstecken. Hm, ist verständlich wie ich das meine?

    Und jegliches Tool, das man nicht nutzt kann auch nicht kaputt/verloren gehen...

    Ich habe jetzt nicht den kompletten Thread verfolgt. Aber wenn du z.B. eine Nähmaschine im Haus hast (oder jemanden mit Nähmaschine um einen kleinen Gefallen bitten könntest) wäre dann DIY eine Alternative? Gerade klassische Hängematten sind wirklich sehr problemlos selber zu nähen. Dann fällt dein Budget für ein Stück Stoff und eventuell eine passende Rolle Garn sehr üppig aus.

    Ein Moskitonetz kannst du dann bei Bedarf noch dazu kaufen (oder auch selber machen, das ist eventuell von der Passform her nicht trivial).

    Z.B. könnte es so etwas werden:
    http://www.shop-016.de/campinghammock…7oz-MTN-XL-.htm

    Ich weiss, dass der Gasbrenner leistungsfähiger ist, aber ich bin idR nur auf One-Nightern, Alkohol könnte ich leichter in kleineren Mengen dabei haben und hinterher auch für andere Dinge daheim aufbrauchen. Die Gaskartusche(n) allerdings steht/stehen jahrelang rum, das Gas ist aber dann im Zweifelsfalle immer im unpassendsten Moment leer (also oft dann zwei Kartuschen dabei?).

    Du hast noch die himmlische Ruhe beim Kochen vergessen, wenn man mit Alkohol kocht!

    Das einzige weitere Gegenargument wäre eventuell noch Kälte, das sorgt für etwas mehr Aufwand beim Anzünden (oder man steckt den Trangia-Brenner und das Alkoholfläschchen eine Zeit lang unter die Klamotten nahe an den Körper und trödelt dann nicht herum).

    Und es gibt einige Leute hier im Forum, die ihre kleinen Reste aus den Gaskartuschen soweit umfüllen, dass sie auch nicht zwei Kartuschen herumschleppen, ich bin da Angsthase.

    Bei Alkohol-Mitnahme, alternativ zur Trangia-Dosierflasche, hab ich das richtig verstanden, dass man den auch in kleineren Tuben lagern und transportiern kann (welchen - bin kein Chemiker)?

    Da kannst du wirklich so ziemlich jedes wasserdichte Behältnis nehmen, das haushaltsüblich ist. Mir ist nichts bekannt, das Probleme mit Alkohol(en) hat. Für die Dosierung ist es hilfreich, wenn die Öffnung nicht allzu groß ist.

    Und kann man im Standard-Spiritusbrenntopf des Trangia auch Gels oder gar Spiritus-Tabletten verbrennen, oder empfehlt ihr da klar, einen extra Brenntopf dafür zu kaufen oder zu basteln?

    Dazu ein ganz dringliches NEIN! Der Trangia ist wirklich nur für flüssigen Brennspriritus ausgelegt, sowohl Gels, als auch Tabletten werden mit den Rückständen für Probleme bei den weiteren Spirituseinsätzen sorgen.

    Aber sobald ich mich festgelegt habe den Trangia mitzunehmen sehe ich persönlich noch nicht woher dann plötzlich unterwegs Gel oder Esbit herkommen sollen?

    Was sonst nicht unüblich ist: ein Hobo zum Kochen auf Holz und die Möglichkeit darin z.B. mit zwei Heringen den Trangia Brenner unterzubringen, dann bist du immerhin zwischen Holz und Spiritus flexibel. Das ist dann aber nicht mehr so effizient, wie ein echtes Trangia-System.

    hab aber mittlerweile am hinteren Ende eine Schnur, die unter der Sohle durchgeht

    Hättest du davon vielleicht ein kleines Bildchen? Wenn die Schnur rechts und links befestigt wird kann ich es mir vorstellen, aber wie die Schnur vom hinteren Ende unter der Sohle durchgeführt wird ohne direkt nach hinten wegzurutschen kann ich mir noch nicht ganz vorstellen. Die Idee möchte mir gefallen...

    ping echinotrix

    Ich hatte mir vor einiger Zeit genau so etwas schon einmal selber aus einem Reststück genäht. Dabei auch genau einen Haken vorne und Flauschband hinten angebracht. Ein paar Stücke Klettband auf alle relevanten Schuhe geklebt und fertig. Das hat bei mir prima gehalten.
    Ich wüde jetzt überlegen ob ich nicht auch entsprechend viele Flauschstücke für alle Schuhe vorhalte. Ab und an musste ich die Klettfläche am Schuh schon einmal von Dreck befreien - nicht dramatisch, ging recht schnell. Das ist mir allemal lieber als immer diese vermalledeiten Steinchen im Schuh...

    Der Preis der Saguaroschuhe ist schon verlockend. Aber wenn ich dann bei Barfußschuhen sehe, dass dort eine Absatzhöhe angegeben ist weiß ich nicht mehr weiter.

    Ist das absatzlose Design nicht eigentlich eins der entscheidenden Merkmale eines Barfußschuhs? Ich laufe inzwischen zum großen Teil mit Xero-Schuhen oder in Socken herum und bin damit sehr zufrieden.

    Wenn du einen verkleideten Träger anbohrst hast du nur poplige 10-15mm "Futter" in denen der Dübel greifen kann ... danach kommt Luft (Siemens Lufthaken wäre eine gute Lösung) ... deshalb würde ich hier einen Schwerlastdübel bevorzugen ... das hat nix mit den körperlichen Gegebenheiten des Nutzers zu tun.

    Das ist mir soweit klar, und auf hartem Boden abstürzen würde ich niemandem wünschen! Z.B. dein Selbstbaumesser vom letzten Inseltreffen zeigt ja, dass du durchaus sehr auf Stabilität achtest. 8)

    Vielleicht triggert das Thema meinen Humor besonders? Bei mir würde ich im Zweifelsfall immer für Schwerlastdübel stimmen...

    Oder Du machst es so, dann ist es halt so richtig "not on the loop, on the toggle!" :)

    Jetzt zeig doch nicht so ein Bild her, nachher kommt noch irgendjemand auf die Idee das wirklich so zu machen, weil er das mal irgendwann auf diesem einen Bild so gesehen hat. =O

    Und sobald dazu ein morsches Stöckchen genutzt wird liegt der flugs auf dem Steißbein.