Beiträge von kempkes

    Kann man sich zu der Hängematte noch andere Baumgurte besorgen?

    Natürlich kann man andere (und auch leichtere) Baumgurte besorgen.

    Bitte beachte aber, dass schmalere Gurte mehr Belastung für den jeweiligen Baum bedeuten!

    Selbst die 2,5cm breiten Gurte können die Rinde schon schädigen, gerade bei Trockenstress können Bäume auf zu schmale Aufhänungen empfindlich reagieren. Vielleicht kannst du zwei kürzere Stücke "echte" Baumgurte (kannst du z.B. auch aus einem alten Stück Sicherheitsgurt aus einem (Schrott-)Auto selber machen, Endschlaufen entweder knoten oder nähen) nehmen und von dort aus die weitere Aufhängung aus leichter Dyneemaschnur fortsetzen; und vor lauter Gewichtsersparnis bitte nicht die Tragfähigkeit aus dem Auge verlieren, die Erleichterung beim Transport ist beim ersten unfreiwilligen Fall zu Boden schnell vergessen.

    Ist zwar etwas um die Ecke, funktioniert aber:
    https://droniq.de/pages/droniq-app

    Das ist eine App, mit der Quadrokopterpiloten prüfen könne, ob sie an der jeweiligen Stelle fliegen dürfen. Falls der Flug verboten ist (und in Naturschutzgebieten und Nationalparks ist das Fliegen verboten) kann man sich die Details anzeigen lassen. Damit weißt du, ob du dich gerade in einem Naturschutzgebiet oder Nationalpark aufhältst.

    Zum Thema gibt es auch eine Folge bei "Peter und der Wald":

    https://www.peter-wohlleben.de/podcast

    Und dann unten die Folge Waldspaziergang - Wann es im Wald gefährlich sein kann auswählen.

    Anmerkung: Auch wenn man über seine Meinung zur Waldbewirtschaftung sicherlich trefflich streiten kann gibt es, zumindest für mich, immer wieder etwas Neues und Interessantes. In dieser Folge, dass bei Sturm auf der windabgewandten Seite einer Bergkuppe eher mehr Bäume umgeworfen werden als auf der windzugewandten Seite. Wenn ich so drüber nachdenke durchaus plausibel, aber mir wäre das bei stärker werdendem Wind im ächzenden Wald sicher nicht so präsent gewesen.

    Bei dünnem und/oder rutschigem Stoff versuche ich ihn beim Nähen vor und hinter der Nähmaschine mit den Händen leicht auf Spannung zu halten, damit er sich nicht so weit verkürzt. Wenn ich die Nachführung dann nicht sauber hinkriege ist die Stichlänge nicht immer akkurat gleich lang, das hat mich bisher aber noch nicht gestört.

    Das klappt aber auch mal mehr und mal weniger gut - ob ich da manchmal schlechter agiere, oder ob andere Faktoren entscheidend sind habe ich noch nicht durchblickt.

    Dreistegen und Finkenheide habe ich jetzt noch nicht angefragt, weil das ja explizit unter Jugendzeltplatz geführt wird. Mit den Pfadfindern war ich damals auf den Plätzen. Im Rurtal gibt es noch den Pfadfinderplatz Widdau.

    Widdau habe ich jetzt weniger Hängemattentauglich in Erinnerung, Finkenheide kenne ich nicht.

    Wärest Du ggf bei der Orga dabei?

    Klar, da bin ich gerne mit dabei.

    Wie cool wäre das denn! Hier bei uns im Westzipfel...
    Hast du auch den da um die Ecke liegenden Jugendgruppenzeltplatz Monschau Dreistegen angefragt? Soweit ich mich erinnere haben die auch ein recht weitläufiges Gelände, es ist aber schon ein paar Jahre her, dass ich das letzte Mal dort war.

    Hier nun Version 2.

    Kann bestätigen, wenn Wind weg dann schlecht zumindest mit den paar Löchlein.

    Meine Idee dazu wäre auch mindestens auf einer Seite deutlich mehr Löcher vorsehen. Je nach Wind kannst du dann mehr oder weniger Löcher "in den Wind" drehen, das könnte für verbesserte Flexibilität sorgen.

    Ist Version 2 wirklich um einiges leichter, oder täuscht mich hier mein Gefühl?

    den holzigen Geschmack habe ich durch die "Pflege" mit Kaffeesatz wegbekommen.

    Gibt es dazu noch Alternativen zum Kaffeesatz?

    Ich fände eine schöne Kuksa schon urig für den Tee zwischendurch. Bei Kaffee schüttelt es mich schon bei der Vorstellung...

    Ist das bei allen Kuksas so, oder gibt es Holzarten/Hersteller/???, die weniger Eigengeschmack entwickeln?

    Selber machen ist nie verkehrt! 8)

    Aber vielleicht solltest du noch einmal einen Schritt zurück machen und wirklich überlegen was genau du haben möchtest. Nutze möglichst jede Gelegenheit bei Leuten in deiner Umgebung einmal Sachen in die Hand zu nehmen und möglichst verschiedene Hängematten (sowohl unterschiedliche Stoffe, als auch unterschiedliche Längen/Breiten) auszuprobieren. Es ist sehr unterschiedlich wie dehnbar oder wie fest jeder einzelne zu liegen mag (wobei ich denke, dass die dehnbar-Lieger in der Unterzahl sind...:saint:).

    Und wenn du einmal einige Hängematten selber ausprobiert hast wirst du sehr viel besser in der Lage sein deine Wünsche und Vorstellungen zu konkretisieren.

    Frau würde mir ne Hängematte nähen😌,

    Super! Wenn du hier im Forum etwas suchst findest du etliche Berichte über das Selbernähen. Im Prinzip beschränkt es sich auf das Umsäumen und das Nähen der Tunnel an beiden kurzen Seiten. Hier beim Umfalten und Bügeln darauf achten, dass die Außenseite der Tunnel (also das äußerste Ende der HM) schön gerade und gleichmäßig ist. Eventuell hier noch einmal etwas Einlesen:
    Whipping-Methoden

    Wenn du dir da unsicher bleibst wäre meine Empfehlung die dortige Nummer 1 für den Einstieg.

    nur das mit dem Moskitonetz wäre nen Akt für sich.


    Entweder aus dem China Dingen raustrennen und dran nähen,

    oder gleich von nen 380 grad Netz für nen fuffy kaufen.

    Bist du wirklich absolut sicher, dass du das Moskitonetz so dringend brauchst? Vielleicht freundest du dich erst einmal mit deiner reinen Hängematte an? Etwas von einer Matte abzutrennen und erfolgreich an eine andere anzunähen halte ich für vergebliche Mühe. Die Geometrie der Hängematten wird wohl nie so ähnlich sein, dass das wirklich funktioniert.

    Hingegen dürfte es sehr problemlos funktionieren sich ein komplettes, separates Netz zu kaufen, da gibt es ja mehrere zur Auswahl.

    Nur dann wäre. Gleich ne doppelte Schicht bzw einschub Sinnig für ne Isomatte,

    welchen Stoff wäre da am besten geeignet ?

    Die hier im Forum ziemlich einstimmig vertretene Meinung: sinnig ist das eigentlich nicht, Isomatten sind auf dem Boden (oder in einer Quer- oder 90°-Hängematte) prima, in einer Gathered End Hängematte nur ein Notbehelf.

    Wenn du magst kann ich dir gerne meinen alten DD-Underquilt schenken, dann hast du immerhin eine erste Isolation von unten und kannst mit dem Wissen und der Erfahrung damit weiter überlegen wohin die Hängemattenreise gehen soll.

    Hm, mich kann diese Kordel-Aufroll nicht wirklich überzeugen. Wie legst du deine Schnüre aktuell zusammen und lagerst sie?

    Um beim Nutzen möglichst wenige Probleme zu bekommen ist es sinnvoll die Schnüre über Daumen und den kleinen Finger in Achten aufzuwickeln. Die letzten 30 bis 40 cm dann nutzen, um die Mitte fest zu umwickeln. Die allerletzten cm dann unter der letzten Runde (als Bucht) durchstecken. Hm, ist verständlich wie ich das meine?

    Und jegliches Tool, das man nicht nutzt kann auch nicht kaputt/verloren gehen...

    Ich habe jetzt nicht den kompletten Thread verfolgt. Aber wenn du z.B. eine Nähmaschine im Haus hast (oder jemanden mit Nähmaschine um einen kleinen Gefallen bitten könntest) wäre dann DIY eine Alternative? Gerade klassische Hängematten sind wirklich sehr problemlos selber zu nähen. Dann fällt dein Budget für ein Stück Stoff und eventuell eine passende Rolle Garn sehr üppig aus.

    Ein Moskitonetz kannst du dann bei Bedarf noch dazu kaufen (oder auch selber machen, das ist eventuell von der Passform her nicht trivial).

    Z.B. könnte es so etwas werden:
    http://www.shop-016.de/campinghammock…7oz-MTN-XL-.htm

    Ich weiss, dass der Gasbrenner leistungsfähiger ist, aber ich bin idR nur auf One-Nightern, Alkohol könnte ich leichter in kleineren Mengen dabei haben und hinterher auch für andere Dinge daheim aufbrauchen. Die Gaskartusche(n) allerdings steht/stehen jahrelang rum, das Gas ist aber dann im Zweifelsfalle immer im unpassendsten Moment leer (also oft dann zwei Kartuschen dabei?).

    Du hast noch die himmlische Ruhe beim Kochen vergessen, wenn man mit Alkohol kocht!

    Das einzige weitere Gegenargument wäre eventuell noch Kälte, das sorgt für etwas mehr Aufwand beim Anzünden (oder man steckt den Trangia-Brenner und das Alkoholfläschchen eine Zeit lang unter die Klamotten nahe an den Körper und trödelt dann nicht herum).

    Und es gibt einige Leute hier im Forum, die ihre kleinen Reste aus den Gaskartuschen soweit umfüllen, dass sie auch nicht zwei Kartuschen herumschleppen, ich bin da Angsthase.

    Bei Alkohol-Mitnahme, alternativ zur Trangia-Dosierflasche, hab ich das richtig verstanden, dass man den auch in kleineren Tuben lagern und transportiern kann (welchen - bin kein Chemiker)?

    Da kannst du wirklich so ziemlich jedes wasserdichte Behältnis nehmen, das haushaltsüblich ist. Mir ist nichts bekannt, das Probleme mit Alkohol(en) hat. Für die Dosierung ist es hilfreich, wenn die Öffnung nicht allzu groß ist.

    Und kann man im Standard-Spiritusbrenntopf des Trangia auch Gels oder gar Spiritus-Tabletten verbrennen, oder empfehlt ihr da klar, einen extra Brenntopf dafür zu kaufen oder zu basteln?

    Dazu ein ganz dringliches NEIN! Der Trangia ist wirklich nur für flüssigen Brennspriritus ausgelegt, sowohl Gels, als auch Tabletten werden mit den Rückständen für Probleme bei den weiteren Spirituseinsätzen sorgen.

    Aber sobald ich mich festgelegt habe den Trangia mitzunehmen sehe ich persönlich noch nicht woher dann plötzlich unterwegs Gel oder Esbit herkommen sollen?

    Was sonst nicht unüblich ist: ein Hobo zum Kochen auf Holz und die Möglichkeit darin z.B. mit zwei Heringen den Trangia Brenner unterzubringen, dann bist du immerhin zwischen Holz und Spiritus flexibel. Das ist dann aber nicht mehr so effizient, wie ein echtes Trangia-System.