Beiträge von kempkes

    Ich knicke das Ding einfach um und schneide die mit dem Opinel durch. Dann kurz Abfackeln und gut.

    Unabhängig ob mit Schere, Messer, Seitenschneider( :/ für Draht ja, aber Dyneema? Muss ich vielleicht auch mal ausprobieren) abgetrennt, du schmilzt auch an den auslaufenden Enden an? Oder nur bei komplett an einer Stelle durchgetrennten Dyneema-Schnüren?

    Nach meiner Erfahrung verteilt sich Dreck immer und überall in die kleinsten Ecken, herauszubekommen ist er immer ungleich schwieriger.

    Die interessante Frage dabei ist für mich eher ob mich der Dreck an der jeweiligen Stelle stört und wie viel Aufwand es ist ihn zu beseitigen.

    PS: Mein Vorgehen wäre Whipping ab, waschen und neu whippen. Wer sich damit nicht sicher fühlt wäscht eben so, der allermeiste Dreck wird schon verschwinden und auf der Liegefläche eh.

    Kurzfrage: Wie, womit kann/sollte ich eine Warbonnet Traveler am besten waschen?


    im Detail (hihi):

    in der Waschmaschine - okay.

    Warum? Mein erster Ansatz wäre eine Handwäsche im Waschbecken mit Fein- oder Wollwaschmittel - wobei ich nicht glaube, dass das Waschmittel am Ende wirklich einen nennenswerten Einfluss hat.

    Schön handwarmes Wasser, etwas Waschmittel und dann die Matte per Hand durchwaschen. Wenn beim Klarspülen mit reinem Wasser noch immer Dreck zu sehen ist, dann Vorgang wiederholen (aber hast du sie wirklich so dreckig gemacht?).

    Woopiesling und Whipping bitte bitte dranlassen dürfen???

    Darfst du natürlich gerne machen, aber durch die vielen festen Lagen im Whipping wird dort wohl nicht so viel sauber werden. Ob das nötig ist oder ob du auch so am Ende zufrieden bist...

    Ist die Traveler irgendwie besonders gerafft? Meist ist es kein Problem die Enden zu öffnen und nachher wieder neu zu whippen.

    Mittagsfrost
    28. Juni 2017 um 15:46

    Vernachlässigen wir mal den Unterschied zwischen Gewicht und Kraft, dann ziehen die 52 kg ja auch im Winkel an der Wand und (wenn ich mich nicht vertan habe) bekommen wir mit 52kg * cos(Hängewinkel) die senkrecht aus der Wand herausziehende Komponente: bei 30° ca. 45kg. Soweit zur Theorie:

    Wer seine Gesundheit an solche Haken hängt muss ganz dringend noch ein paar Größenordnungen als Sicherheitspuffer drauflegen, insbesondere handelt es sich bei diesen Berechnungen immer nur um statische Betrachtungen, die Dynamik beim Schaukeln und sich in die Hängematte setzen ist da noch gar nicht berücksichtigt!

    Hört hier überhaupt noch jemand zu? :/

    Wenn 60kg in der Hängematte liegen und die Aufhängung im 30° Winkel zur Ebene zum Aufhängepunkt verläuft, dann erfährt jeder einzelne der beiden Aufhängepunkte auch eine Kraft von 60kg, die an ihm zieht. Diese Kraft richtet sich natürlich genau in Richtung der Aufhängung und ist nicht vollständig parallel zum Boden.

    Auch eine kurze Suche nach Scherkräften hat mich nicht erleuchtet, was genau du damit meinst ist mir trotz des Überfliegens einiger Artikel unklar.

    https://www.haengemattenforum.de/cms/attachment…im-haengen-pdf/ ?

    Ich vermute dieses YT- Video von Jeff Meyers könnte das gleiche zeigen:

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    Hat jemand einen Hinweis oder eine kurze Anleitung wie die kleine Schlaufe in die ridgeline eingespleisst wird?

    Ich wünsche dir viel Spaß mit der neuen Ausrüstung! Das alles hört sich für mich sehr vernünftig an, man braucht am Ende sowieso mehr als ein einziges Setup, ich glaube nicht, dass du dich groß über diese Teile ärgern wirst.

    Je nach Wetter würde ich eventuell noch (mindestens die Firstnaht) des Tarps mit Nahtdichter bearbeiten, mich lässt so etwas bei Regengefahr noch etwas beruhiger einschlafen.

    Soweit ich das verstehe ist die Nummer 2 einfach eine ordentlich überarbeitete Version. Es wurden laut Vorwort einige neue Produkte aufgenommen und einiges überarbeitet, es sind ganz sicher keine zwei Bände.

    Solange es dir mehr um allgemeines Wissen und Fertigkeiten geht und du im Zweifelsfall auf die Kauftabellen verzichten kannst bist du mit Version 1 praktisch genau so gut aufgestellt, wenn du das noch irgendwo günstig bekommen solltest.

    Stoff kaufen, gute Idee umnähen könnten meine Großeltern. Mal fragen ob Sie die Maschine mit mir teilen.

    Wie schon geschrieben wurde: selbst das Säumen ist nicht zwingend nötig. Aber wenn du dich auch mal selber an die Maschine setzt ist das Säumen der Hängematte ein prima Anfang!

    Doch die Matte selbst ist nicht so das Problem, suche etwas was weniger Platz als Zelt, Isomatte und Schlafsack einnimmt.


    Was sind denn Bike Setups bei Euch? Wie schwer bzw. Leicht und welches Packmaß?

    Ich bin zwar nicht mit dem Bike unterwegs, aber ein kleineres, leichteres und flexibleres Setup als eine Crosshammock mit Isomatte und kleinem Tarp kann ich mir kaum vorstellen. Selbst wenn es wirklich keine Aufhängmöglichkeit gibt kannst du dieses Setup noch immer ziemlich gut auf dem Boden nutzen (den Boden natürlich vorher penibel säubern).

    Denke zum Harz-Häng schaue ich erstmal was so möglich ist, schon richtig - lieber einmal kaufen und dann ordentlich.

    Ich glaube das ist die beste Strategie! Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren.

    Ich denke ich werfe mal einiges in den Kofferraum...

    Einen Beutel mit etwas Dyneema Schnur und Spleißmaterialien bringe ich auch mit. Wenn jemand eine continuous loop oder einen dogbone (o.ä.) spleißen möchte können wir das sicher einrichten.

    Vorneweg, ich kenne das DD superlight Tarp nicht, aber für eine Hängematte mit einer einigermaßen "normalen" Länge sind 3m Tarplänge über der Ridgeline schon recht knapp. Als erstes könntest du natürlich versuchen das Tarp etwas kreativer aufzunängen. Du könntest es komplett diagonal über die Hängematte hängen (dürfte dann ziemlich lang sein), aber solange du an den Seiten noch weitere Schlaufen hast könntest du auf jeder Seite eine Schlaufe neben der zentralen Schlaufe zu nehmen und das Tarp nur ein kleines bisschen diagonal spannen. Häufig haben diese Abspannungen die Herausforderung, dass man mit etwas mehr Gefühl abspannen muss. Das ist der Preis, den man für ein flexibleres Tarp "zahlt".

    Von der Stabilität und dem geringeren Flattern her sind speziell für die Hängematte gedachte Tarps mit den leicht angeschnittenen Seiten sicherlich im Vorteil - bei der Nutzung auf dem Boden bleiben dadurch aber auch schneller Windlöcher. Was dir am Ende lieber ist wirst du nur selber ausprobieren können.

    Zur Schnur: es wird immer sehr viel von Paracord geredet, solange du nicht explizit auf die potentielle Verwendung der inneren Schnürchen aus bist reicht da wahrscheinlich so ziemlich jede Schnur aus dem nächsten Bau- oder Supermarkt.

    Wenn du es doch etwas spezieller möchtest: ich nutze zur Aufhängung gerne eine (3mm) Dyneema Schnur, die ist zwar deutlich überdimensioniert, ich bilde mir aber ein, dass das noch etwas baumschonender ist als gaanz dünne Schnüre und gibt deutlich weniger nach. Zum Abspannen der Ecken nutze ich recht dünnes ZingIt/LashIt Schnürchen an kurzen Gummischlaufen, die Belastungsspitzen abfedern. Ob du Heringe mitnimmst (ist natürlich bequemer), oder an der gewünschten Lagerstelle ein paar Stöckchen suchst, anspitzt und diese als Hering nutzt (rustikaler) ist im Prinzip einerlei - der eine versucht das Gepäck möglichst minimal zu halten, der andere baut lieber schneller auf und nutzt die Zeit anders als erst noch Stöckchen zu suchen und anzuspitzen.

    Zur restlichen Aufhängung gibt es viel zu viele Möglichkeiten Knoten oder sonstigen Hardwarekram zu verwenden, da ist es schwer etwas zu zu schreiben. Ich liebe Knoten, bin aber auch dem ein oder anderen Hardwareteil nicht abgeneigt - nur mit den LoopAliens werde ich nicht warm, andere finden die total flexibel und schwören auf diese Dinger. Lies hier herum, schau dir auf deinem liebsten Videoportal etliche Videos zu entsprechenden Aufhängungen an und schau was dein Bauchgefühl dir sagt. Und lerne auf jeden Fall trotzdem eine minimale Menge an Knoten, irgendetwas vergisst man immer mal - dann das Lager aufgeben zu müssen wäre doch total schade. Den ein oder anderen Karabiner dabei zu haben kann fast nie schaden. Nutze ich schon mal um den Rucksack an der Hängematten oder Tarpaufhängung mit aufzuhängen, oder oder oder.

    Manche nutzen den Regenschutz vom Rucksack als Bodenplane, ... Nimm einfach erst einmal mit was du eh irgendwo herumliegen hast (und sei es ein stabiler Müllsack). Wenn du dann bemerkst was dir daran nicht gefällt kannst du über eine Neuanschaffung nachdenken.

    Solange du nicht gleich auf eine Langstreckenwanderung startest: nimm Omas Wäscheleine, ein paar Knoten und einen Müllsack. Das funktioniert schon erstaunlich gut und alles danach ist eine angenehme Verbesserung. Schwieriger ist das natürlich herauszufinden welche Tarpform und -größe dir am Ende am besten gefällt. Wenn du die Möglichkeit hast mal zu einem Treffen zu fahren kannst du dort schon einmal einiges ansehen und angeregten Diskussionen über die jeweiligen Vor- und Nachteile verfolgen.