Hallöchen,
trinke gerade Caffee auf der Terrasse, könnte schlechter sein.
Da wir ja gestern mehr oder weniger nur den ganzen Tag eingesessen haben, Busfahrt, dann auf den Flieger warten anschließend im Flieger und zu guter Letzt noch die Heimfahrt über Land weil es auf der BAB ein bisschen stauig war, gab' s noch einen kleinen Radausflug.
Die Radfahrt war aber nicht lang, hatte dafür ein konkretes Ziel und eine ebenso konkrete Idee. Es ging also auf die Halde.
Schon bei Auffahrt wurde mir ein bisschen - mistig. Offensichtlich hatte man die Hänge mit dem Mähmopped beschnitten. Nach jeder Kurve wurd' s immer gewisser und ich hatte so ein Bild vor Augen. Dann erreichte ich das Plateau.
Tatsächlich hatte man den dortigen natürlichen Wuchs in seiner Höhe fein geschnitten, sah ein bisschen nach Golfplatz-Schnitthöhe aus.
Aber mit dem geübten Blick schöpfte ich Hoffnung, denn offensichtlich war man diese Mal nicht mit dem Mähmopped durch die Beete gefahren. Puh, Glück gehabt...
...oder meine Strategie seit der letzten Attacke die Steinwallhöhe zu erweitern ging wol auf.
Bei genauer Betrachtung war es dann auch mit dem inneren Frieden im Lot. Alles noch so wie soll. Auch was den Zustand als solches anging, schin genug Nässe in der Urlaubszeit runter gekommen zu sein.
Mit diesem Lehrbeispiel switchte ich meinen ursprünglichen Plan um, die gut zwei Hände an Kastanien und Eichen Eicheln nicht wo wild wo auf dem Plateau wild im Boden zu vergraben, sondern suchte mir Plätze in den vorhandenen Beeten.
Dabei sind es dann drei Auswahlplätze geworden. Als erstes an dem Birken-Beet, wo die Birke ja schon länger als meine Aktion da oben wächst. Hab ihr ja nur einen Steinkranz gegönnt, immer wieder mal einen Schuss Wasser und auch etwas Erde kam mal wieder dazu.
Nun folgten noch ein paar der hoffentlich zukünftigen Keimlinge.
Zusätzlich Blumenerde und ein bisschen was vom Rasenschnitt (noch vor dem Urlaub) war aber dann mit dabei.
Als zweites folgte das letzte große Beet, wo es ja, warum auch immer, mit dem Anziehen der Pflanzungen nicht ganz so voran ging.
Das letzte Beet was mit möglichen Neuankömmlingen bedacht wurde, war das Beet wo das Ahorn gute Fortschritte gemacht hatte, sich aber auch noch eine kleine Eiche eingeschmuggelt hatte.
Erwischt hatte es natürlich jenes kleine Überbleibsel.
Das hatte ja einen Platz im Schatten eines einheimischen Gewächses gefunden und dort genau genommen in einem Erdloch mit irgendwas drin, was dek Wachstum wohl zuträglich war.
Wie das da hingekommen ist... ? Nun gut, ohne Steine drumherum hat es eben einen Schnitt erfahren, schade aber noch ist ja was da.
Jetzt wo ich so tippe kommt mir die Idee, das Etwas großzügig auszuheben und in eines der Beete zu setzen?
Ich glaube das könnte eine Idee sein. Wir werden sehen.