Beiträge von sakura

    Moin zusammen,

    frohes neues Jahr,

    hoffe Ihr seit alle gut rein gekommen. Sternenklarer Himmel war hier auch, was wir aber erst später gesehen hatte. Denn unsere Silvestergruppe. Alles keine Outdoor-Leute. Doch eine gute Dame hatte die Idee, den Jahreswechsel hier auf einer nahen Halde an zu gehen. Da war ich natürlich sofort mit dabei. Ein Schwedenfeuer hatte ich organsiert und so ging es mit ein paar Taschenlampen und Stirnlampen bewaffnet an den Anstieg.

    Vom Parkplatz weg waren das gute 20 Minuten Höllenmarsch bergan. Oben tat sich aber ein extremst angenehmer Rundblick auf. Sternenklarer Himmel und so richtig kalt war es nicht. Nach kurzem Einrichten, Rucksack absetzten, Tassen und den "Stoff" rauskamen hab ich dann mal das Schwedenfeuer angeschmissen. Naja, Baumarktware dauert halt ein wenig und Discountersturmfeuerzeuge sind auch nicht so der Knaller. Irgendwann zog das Feuer dann aber an und kurz nach dem Glockenschlag loderte die Flamme und wärmte erstaunlich gut.

    War dann doch nett und kann gerne nächstes Jahr wiederholt werden. Die dumme Sache ist nur die, da oben gibt es nicht wirklich geeignetes Buschwerk zum abhängen. Ich muß mich da nochmal gründlicher umschauen.

    Moin RoyalHang,

    moin zusammen,

    Hast du es vor dem herumbasteln schon einmal mit einem Prusik hinter dem Karabiner als Tropfschutz versucht?

    um ehrlich zu sein, versucht im Sinne von das ich im Regen mit der Hängematte draußen war, dann nein. Aber Ichhabe schon Abtropfleinen an den Hängematten ( Wenn auch nicht als Prusik ), also nach dem Gebastelten und würde, sicher ist sicher, auch noch welche an den Hängemattenabspanngurten machen. Da jene aber Flachgurte sind, hab ich mir schon über die potentielle Wirkweise/ Handhabung Gedanken gemacht.

    Moin zusammen,

    interessante Forum, schau mal da so rein. Mein bestes Erlebnis, da müßte ich erstmal selbst Revue passieren lassen. Gut war auf jeden Fall schon mal das ich mein Equipment ordentlich aufgestockt habe. Auch wenn ich noch keine echte Draußennacht in der Wildnis gemacht habe, man möge es dem Neuling nach sehen, würde ich den extrem chilligen Sonntagsausflug mal so herauskramen.

    Es ging Sonntags sehr früh los, quasi ich dem Espresso und mit meinem Buschfahrrad dem CAADX ging es mit gut einer Stunde Fahrzeit an den Rand eines nahen Waldgebietes, dort wo die tausendjährig Eiche steht.

    Den Platz als solches kenn ich von etlichen Radtouren und die sehr waldige Gegend mit den netten Wellen in der Landschaft, was ganz lecker Aussichten hergibt, hatte ich vor einem, oder waren es doch zwei Jahren ausgiebig erkundet. Da ich noch out-of-order war ( frische Hüfte ) aber schon in der Reaktivierungsphase hatte ich Zeit genug, die irgendwie sinnvoll tot zu kloppt. Also wurde das Bike gepackt und los ging's.

    Am Ziel angekommen wurde alles nett eingerichtet, was mal wider ohne große Schwierigkeiten klappte.

    Ich kochte mir noch einen Espresso und schob mir was zwischen die Kiemen. Dabei saß ich oder lag in der Hängematte und konnte am Waldrand durch das Gestrüpp auf die abfallenden Landschaft mit Blickrichtung Süd-west schauen. Immer wider kamen Leute vorbei um am nahen Trampelpfad sich oder auch dem mitgeführten Hund Auslauf zu verschaffen. Alle, und ich betone alle, grüßten sehr freundlich zurück, lächelten und sehr oft schien es mir so, daß der eine oder andere wohl auch lieber in der Hängematte chillen würde.

    Ja so war das.

    Hi Mittagsfrost,

    hi zusammen,

    sogar als Meterware, moin o mann. Ja werd mal schauen wie ich das mache ? Ich war übrigens gerade im dunklen Wald - Radfahren. War richtig schön. Klar gerade nach dem ganzen Rumhacken in der Bude und den letzten Tagen Kraftfahrzeugnutzung wegen Infekt. Und warm war es, mußte sogar noch ein Kurzarmshirt ausziehen.

    Nach einer Stund im Kreis fahren hatte ich fürs erste genug. Die Stelle auf ersten Bild könnte sogar zum Abhängen taugen. Muß mir das mal tagsüber anschauen. Sie, also die Stelle, liegt sogar etwas abseits der üblichen Wegstrecken.

    Moin Fagorian,

    moin zusammen,

    na wenigstens hattest Du Sonne. Hier am östlichen Rand vom Pott ist es gefühlt kaum hell geworden, die meiste Zeit irgendeine Form an Niederschlag und gemütlich war dann mal sowas von anders.

    Da fällt mir dann noch eine Frage ein, die zwar nicht unbedingt eine Frage ist, aber ich als noch rechter Neuling stell das trotzdem mal so in den Raum. Zu sprachst von langen Gurten. Ich habe ja zur Zeit nur normale Gurte ( Therm-a-Rest Slacker Suspenders ).

    Irgendwann kam ich mal auf die Idee, was ist wenn man einen echten dicken Baum hatte ( oder eben eine lange Hängedistanz ). Also hab ich mal aus den Tiefen meiner Bastelstube ein paar olle Spannngurtreste gekramt und damit was an einem fetten Baum gezaubert. Das hat funktioniert, auch wenn es natürlich nur gebastelt war. Nun denke ich aber, für so Situationen wird es doch sicher professionelles Material geben, sprich so in der Form von Verlängerungen, oder ?

    Ich denke, es kommt auf den Spiritus an. Der Duft meines Brennsprits verflüchtigt sich sehr schnell und ist auch nicht zu intensiv.

    ...hab auch gerade überlegt was er meint. Denn ich hatte mir auch schon den Espresso in der Küche gemacht und es hat nicht ansatzweise nach irgendwas gerochen. Gut, nach Espresso, aber datt darf datt.

    Moin moin zusammen & frohe Fest !

    Hier bei mir ein letztes Aufbäumen bevor nochmal kurz zum Job geht und dann in die Feiertage.

    Ups, da habe ich doch glatt die Latschen (Schuhe, Stiefel, Botten, was auch immer) übersehen! Der Schock des bananigen Liegens muß tief gesessen haben.

    Aber ob nun falsche Liegeposition oder unpassende Fußbekleidung - besser so, als ganz ohne Hängematte, stimmt’s?

    Ich habe so langsam das Gefühl, daß wird mich bis ans Lebensende hier verfolgen ! ^^ ;(

    Furbrain: auch von mir alles gute ! Ich selber plage mich auch schon seit ein paar Wochen mit einer versteckten Sache rum, die ich erst letzte Woche lokalisieren konnte. Und ein Arbeitskollege von mir mußte sich auch gestern mitten auf seiner Jobtour mit einer Margen-Darm Geschichte abmelden und auswechseln lassen. Üble Sache so was.

    ...also, als Entschuldigung könnte ich ja vorbringen, daß ich in Euren Kreisen wohl eher als Neuling gelten werde. Das ich da mit Wanderschuhen drin war hat den Grund, daß ich wusste das sie von unten sauber sind und ich auch nicht lange in der Matte war. Denn der erste Liegetest galt mehr dem Testhängen, hängt alle so wie soll und um dann den Schlafsack noch mit rein zu packen.

    Hallo zusammen,

    Ideen für die folgenden Textzeilen hatte ich schon lange im Kopf, aber erst heute habe ich sowohl Zeit für´s testen als auch für das tippen gefunden. Ist ein längerer Text, trotzdem viel Spaß beim lesen.

    Der Neuling bewegt sich tapsfüßig in dem Thema Bikepacking. Das Ganze nahm etwa vor zwei Jahren seinen Anfang und hat dann letztendlich Ruck gemacht, als ich bei der NightOfThe100Miles an den Start gegangen bin.

    Insgesamt bin ich zwar gut ein Stück weit weg von derartigen Events, finde dennoch die Thematik sehr schmackhaft mit dem einen oder anderen notwendigen Ausrüstungsteil mal unterwegs zu sein. Unabhängigkeit im gewissen Umfang versteht sich, ist dabei nur eine Betrachtungsweise.

    Nachdem ich mich zunächst um eine Hängematte gekümmert hatte, worauf alsbald eine zweite folgte, kam noch das eine oder andere Goodie hinzu. Töpfe um sich unterwegs einen Café/ Espresso zu machen sind nur ein paar Kleinigkeiten davon.

    Aktuell war die letzte Anschaffung der Yeti Fusion Dry 500 Schlafsack und so tat es dann mal Not, zu schauen ob die in meinem Kopf umschwirrende Packkombi aufgehen würde. Heute bot sich ein mehr oder weniger entspanntes Zeitfenster an, also mal den Kram gepackt und los.

    Also Packbasis dient mir ein 12l Volumen messender Ortlieb Kompresssionspack mit Ventil, der wiederum inzwischen mit zwei Packgurten ebenfalls aus dem Hause Ortlieb gehalten werden soll. Das sowohl die Zefal Lenkerrollenhalterung nicht ihrer Aufgabe nachkommen konnte, als mir auch die herkömmlichen Spanngurte nicht gefielen, hatte ich ja ebenfalls schon woanders was geschrieben.

    Also, den Ortlieb Sack genommen und darin als erstes den Yetiwiederum in einem Moorhead-Kompressionsack gut verstaut rein fallen lassen. Fallen lassen, weil es so deutlich macht, wie gut das passt und so noch genug Volumen über ist. Als nächstes wurden die Spreizstäbe vom Amazonas Traveller Set in dem Ortlieb gesteckt, dazu noch die dazugehörige Abspannleine ( hier fällt mir gerade ein, wieso ist die solo und könnte nicht wie an dem Set-Up gefixed werden ? ).

    Das ich zwar für die Amazonas Hängematte einen Moorhead-Sack gekauft hatte war zwar gut, aber die Rechnung geht nicht auf. Ich muß, um das vorhandene Stauvolumen optimal nutzten zu können, die Amazonas Hängematte solo in den Ortlieb Sack stopfen. At last kommen dann noch die Therm-a-Rest Hängemattenleinen in das gute Stück. Dann ist da aber Ende im Gelände.

    Versuche noch das Cocoon TravelSheet ( Schlafsack-Inlay ) in die Kombination sind zwar grundprinzipiell möglich, nur dann baut das alles zusammen zu sehr in der Länge auf.

    Kurz erklärt: ohne hat die Packkombi ein so gutes Maß, daß es ohne Probleme zwischen den Rennlenker passt. Das sollten so +/- 30cm sein. Schalten, Bremsen aber auch die rechts innenliegende Klingel kann alles gut bedient werden.

    Kommt man noch auf die Idee das Schlafsack-Inlay rein zu stopfen, wächst das Längenmaß so, das etlicher Kontakt an beiden Innenseiten besteht. Ungünstig und deshalb von mir als ungut abgetan.

    Insgesamt muß ich aber sagen, die Kombination mit der Amazonas Hängematte und dem Yeti ist wohl eher eine Art Ausnahme. Denn wenn es so kalt ist, daß man den Yeti nutzen müßte, wird es wohl kaum Mücken noch geben. Insgesamt favorisiere ich ja die Kombination Yeti und Exped Travel Hängematte und dies nicht nur weil die Hängematte im Packmaß deutlich kleiner ist.

    Denn zusätzlich zum wärmenden Schlafsack wird ja noch eine Art der Außenisolierung fällig werden. Da denke ich ja recht intensiv an den BE-X FronTier One Poncho Liner, welchen ich ja auch schon erwähnt hatte ( halt wegen platzsparender Kombi Jackenüberwurf für die Lagerfeuersituation als auch parallel dazu als Underquilt ).

    Und wenn man sich das rechte Bild von der fertig verstauten Packkombi genauer ansieht, fällt ja noch auf, daß das Tarp von der Hängematte ja auch noch da ist. Auch dies muß ja mitgeführt werden. Und irgendwann ist dann mit Stauvolumen am Bike Schluss.

    In die Ortlieb Arschrakete soll ja das Topfset rein, wohl noch etwas Kleidung eventuell und Kleinigkeiten. Platz für´s Bikewerkzeug ist bereits in Vorschau. Die Idee wäre eine passende Tasche für unter das Oberrohr zu finden.

    Passend, weil ich ja mit fetten 900ml Trinkflaschen unterwegs bin.

    Ganz nebenbei gefällt mir die schon vor Monaten weiß gestrichene Hängemattenkonterhalterung besser.

    Da ich sowieso mit den beiden Hängematten rumgespielt hatte, hab ich noch an beiden Hängematten die nun fest „anwesenden“ Karabinerhaken mit McNett SeamGrip und entsprechendem dünnen Schaumstoff gegen Regeneinlauf/ Tropfwasser über die Abspannleine gesichert.


    Ja so war das heute.

    Ist eine 2.0er ohne pad sleeve. Fotos folgen, binm gerade noch etwas angeschlagen.

    Gute Besserung. Ist bei mir nicht anders, war heute sogar mit dem Auto ( anstatt Fahrrad ) zum Job. Einziger Wermutstropfen, mein V2A Topf ist im gekommen und ich konnte ihn abholen.

    Die 1,2l sollten reichen um mich nach einer Tour satt zu bekommen. ;)

    ...noch ein Nachschlag von mir, man möge es mir verzeihen.

    Ich glaube auch , dass das das eigentliche Problem (und die Lösung) ist. Was nutzt einem die beste Rechtslage , wenn die Leute vor Ort verärgert und feindselig werden. Anstatt sich weiter über die Rechtslage den Kopf zu zerbrechen, sollten alle sich so verhalten, dass Leute, die sich in der Natur aufhalten, gern gesehen sind. Das Wichtigste dabei ist natürlich

    • keine Spuren hinterlassen,
    • niemanden stören und
    • bei Kontakten freundlich sein.

    Wenn sich alle so verhalten, werden wir auch akzeptiert und dann gilt natürlich:

    Wir alle sind dabei natürlich irgendwie auch die Stellvertreter für alle anderen. Deshalb finde ich gut, dass Du Furbrain erstmal zur Zurückhaltung aufforderst. Vielleicht sollte man den LNT-Grundsatz mal als die wichtigste Regel mit aufführen.

    Allerdings ist der Rat, um Erlaubnis zu fragen, weder praktikabel noch rechtlich geboten. Durch das allgemeine Betretungs- und Aufenthaltsrecht werden ja gerade die Eigentümerrechte gesetzlich eingeschränkt.

    Wie beschrieben sind die tatsächlichen Freiheitsrechte des Einzelnen relativ weitgehend. Das nutzt einem aber alles nichts, wenn man auf Antipathie bei den Leuten vor Ort stößt. Deshalb: sich lieber angenehm verhalten als auf "Rechte pochen".

    Das Problem ist ja immer, man schaut die Leuten nur vor den Kopf. Wenn der Gegenüber eventuell einen schlechten Tag hat, Stress in irgendeiner Form oder beides, kann man so freundlich und offen & freundlich sein wie man will.

    Hallöchen zusammen,

    ich schätze mal das ist jenes wonach ich gesucht hatte und schon einen Teil meiner spontanen Fragen ebenso spontan beantwortet. Danke den Beteiligten.