Hallo zusammen,
Ideen für die folgenden Textzeilen hatte ich schon lange im Kopf, aber erst heute habe ich sowohl Zeit für´s testen als auch für das tippen gefunden. Ist ein längerer Text, trotzdem viel Spaß beim lesen.
Der Neuling bewegt sich tapsfüßig in dem Thema Bikepacking. Das Ganze nahm etwa vor zwei Jahren seinen Anfang und hat dann letztendlich Ruck gemacht, als ich bei der NightOfThe100Miles an den Start gegangen bin.
Insgesamt bin ich zwar gut ein Stück weit weg von derartigen Events, finde dennoch die Thematik sehr schmackhaft mit dem einen oder anderen notwendigen Ausrüstungsteil mal unterwegs zu sein. Unabhängigkeit im gewissen Umfang versteht sich, ist dabei nur eine Betrachtungsweise.
Nachdem ich mich zunächst um eine Hängematte gekümmert hatte, worauf alsbald eine zweite folgte, kam noch das eine oder andere Goodie hinzu. Töpfe um sich unterwegs einen Café/ Espresso zu machen sind nur ein paar Kleinigkeiten davon.
Aktuell war die letzte Anschaffung der Yeti Fusion Dry 500 Schlafsack und so tat es dann mal Not, zu schauen ob die in meinem Kopf umschwirrende Packkombi aufgehen würde. Heute bot sich ein mehr oder weniger entspanntes Zeitfenster an, also mal den Kram gepackt und los.
Also Packbasis dient mir ein 12l Volumen messender Ortlieb Kompresssionspack mit Ventil, der wiederum inzwischen mit zwei Packgurten ebenfalls aus dem Hause Ortlieb gehalten werden soll. Das sowohl die Zefal Lenkerrollenhalterung nicht ihrer Aufgabe nachkommen konnte, als mir auch die herkömmlichen Spanngurte nicht gefielen, hatte ich ja ebenfalls schon woanders was geschrieben.
Also, den Ortlieb Sack genommen und darin als erstes den Yetiwiederum in einem Moorhead-Kompressionsack gut verstaut rein fallen lassen. Fallen lassen, weil es so deutlich macht, wie gut das passt und so noch genug Volumen über ist. Als nächstes wurden die Spreizstäbe vom Amazonas Traveller Set in dem Ortlieb gesteckt, dazu noch die dazugehörige Abspannleine ( hier fällt mir gerade ein, wieso ist die solo und könnte nicht wie an dem Set-Up gefixed werden ? ).
Das ich zwar für die Amazonas Hängematte einen Moorhead-Sack gekauft hatte war zwar gut, aber die Rechnung geht nicht auf. Ich muß, um das vorhandene Stauvolumen optimal nutzten zu können, die Amazonas Hängematte solo in den Ortlieb Sack stopfen. At last kommen dann noch die Therm-a-Rest Hängemattenleinen in das gute Stück. Dann ist da aber Ende im Gelände.
Versuche noch das Cocoon TravelSheet ( Schlafsack-Inlay ) in die Kombination sind zwar grundprinzipiell möglich, nur dann baut das alles zusammen zu sehr in der Länge auf.
Kurz erklärt: ohne hat die Packkombi ein so gutes Maß, daß es ohne Probleme zwischen den Rennlenker passt. Das sollten so +/- 30cm sein. Schalten, Bremsen aber auch die rechts innenliegende Klingel kann alles gut bedient werden.
Kommt man noch auf die Idee das Schlafsack-Inlay rein zu stopfen, wächst das Längenmaß so, das etlicher Kontakt an beiden Innenseiten besteht. Ungünstig und deshalb von mir als ungut abgetan.
Insgesamt muß ich aber sagen, die Kombination mit der Amazonas Hängematte und dem Yeti ist wohl eher eine Art Ausnahme. Denn wenn es so kalt ist, daß man den Yeti nutzen müßte, wird es wohl kaum Mücken noch geben. Insgesamt favorisiere ich ja die Kombination Yeti und Exped Travel Hängematte und dies nicht nur weil die Hängematte im Packmaß deutlich kleiner ist.
Denn zusätzlich zum wärmenden Schlafsack wird ja noch eine Art der Außenisolierung fällig werden. Da denke ich ja recht intensiv an den BE-X FronTier One Poncho Liner, welchen ich ja auch schon erwähnt hatte ( halt wegen platzsparender Kombi Jackenüberwurf für die Lagerfeuersituation als auch parallel dazu als Underquilt ).
Und wenn man sich das rechte Bild von der fertig verstauten Packkombi genauer ansieht, fällt ja noch auf, daß das Tarp von der Hängematte ja auch noch da ist. Auch dies muß ja mitgeführt werden. Und irgendwann ist dann mit Stauvolumen am Bike Schluss.
In die Ortlieb Arschrakete soll ja das Topfset rein, wohl noch etwas Kleidung eventuell und Kleinigkeiten. Platz für´s Bikewerkzeug ist bereits in Vorschau. Die Idee wäre eine passende Tasche für unter das Oberrohr zu finden.
Passend, weil ich ja mit fetten 900ml Trinkflaschen unterwegs bin.
Ganz nebenbei gefällt mir die schon vor Monaten weiß gestrichene Hängemattenkonterhalterung besser.
Da ich sowieso mit den beiden Hängematten rumgespielt hatte, hab ich noch an beiden Hängematten die nun fest „anwesenden“ Karabinerhaken mit McNett SeamGrip und entsprechendem dünnen Schaumstoff gegen Regeneinlauf/ Tropfwasser über die Abspannleine gesichert.
Ja so war das heute.