Beiträge von grobinger

    Wegen dreifuffzich würde ich mir ja nicht einen konventionellen UQ statt einem Wooki kaufen. Die Nachteile die das hat u.a. zwecks Fummelei hast Du ja schon erlebt. Wenn man eh schon Daune kauft, wieso dann nicht gleich das beste was es derzeit gibt?

    Also ich muss zugeben, dass Ich mich mit den Cumulus Produkten nicht auskenne, aber selbst bei den amerikanischen Herstellern gibt es zum Teil große Unterschiede was Design und Auswahlmöglichkeiten zu Farben, Stoffen, Temp Rating und Daune gibt. Kommt halt auf den Geldbeutel, Vorlieben und Bedarf an. HG und Cumulus scheinen hier wohl eher der „VW“ unter den quilts zu sein, aber das ist natürlich nur meine ganz persönliche Meinung. Hier würde ich mich eher bowrilla anschließen und zumindest offen an die Suche rangehen.

    Was Design und die Stoffe angeht hast Du natürlich Recht, aber Cumulus customized Dir ja ansonsten auf Anfrage auch alles so wie Du es haben willst... Underquilts ist natürlich ne ganz andere Sache.

    Gut, dann ist das halt so. Ich hätte gedacht, dass der Sinn eines Forums ist Erfahrungen und Informationen und Wissen zu teilen. Ich habe mich in den letzten Monaten recht eingehend mit Quilts beschäftigt und hatte gedacht, ich könnte damit jemandem helfen. Offensichtlich habe ich aber vergessen eine Zertifizierung zu machen oder übersehen, dass man x Nächte Erfahrung haben muss ... mein Fehler.

    An der Stelle grätsche ich mal rein zur Ehrenrettung Kubis und vielleicht auch zur Versachlichung: Grau ist alle Theorie und gerade bei Quilts zählen einfach auch Erfahrungswerte, da die sich nicht nach Aktenlage bewerten lassen. Quilts sind im Gegensatz zu Schlafsäcken nicht genormt, Temperaturangaben verteilen die Hersteller da nach gutdünken. Das ist dann auch der Grund, warum amerikanische Quilts oftmals sehr leicht erscheinen. Da ist oft eher eine Limittemperatur oder eine Mischung aus Comfort und Limit gemeint. Die Angaben von Cumulus kommen viel eher an die tatsächlichen Temperaturen ran. Ist ja auch klar, es gibt keine amerikanische Wunderdaune, die Isolationswirkung eines Quilts bestimmt sich aus der Bauschkraft, Schnitt und Größe des Quilts und Daunenmenge. Der einzige wesentliche Gewichtsunterschied bei gleicher Isolationswirkung und Größe entsteht durch den verwendeten Stoff und auch da sind die Unterschiede marginal und betragen wenige Gramm. Den Stoff kannst Du bei Cumulus auch wählen. Leichtere Stoffe sind auch nicht immer zwingend in jeder Metrik besser, zb. finde ich die Quilts von Hammock Gear oder GramXpert nicht so angenehm auf der Haut wie Cumulus, weil deren ultraleichten Nylongewebe einen ziemlichen Plastikfühl haben.

    Ich bestelle auch gerne Dinge direkt in den USA, aber bei Topquilts lohnt es sich schlicht und ergreifend nicht, keiner der amerikanischen Mitbewerber hat eine Alleinstellungsmerkmal gegenüber Cumulus. Und das mag Dir noch nicht passiert sein, aber wenn Du mal erlebt hast, dass Dein 500€ Quilt in den Fängen des Zollamtes Frankfurt Main für mehrere Monate verschollen ist, überlegt man sich dann doch zweimal ob es nicht eine europäische Alternative gibt, schau mal hier im Forum in den Zollthread ;)

    Die Amazonas Traveller Thermo ist wenn man bedenkt dass sie eine sehr kurze Matte ist sogar schwerer als die meisten anderen Hängematten.

    (wiegt ca so viel wie eine Warbonnet Blackbird XLC) Ansonsten ist wieder Kubi nur zuzustimmen. Sowas wie ultraleichte Hängematten gibt es eigentlich nicht, geringeres Gewicht wird immer durch andere Stoffeigenschaften (Dehnbarkeit) oder kleiner Maße erkauft. Je nachdem wie gut man damit klarkommt kann man natürlich ein paar Gramm sparen, aber wunder kann keiner der Hersteller wirken und eine ultraleichte und dabei ultrabequeme Matte bauen. Ausnahmen davon sind Matten die konstiktionsbedingt anders und damit leichter sind, wie zb die Crosshammock.

    Weil es ja durchaus auch Argumente abseits des Gewichtes geben könnte hangloose

    Beispielsweise Erfahrungen zu TT? Qualität, Preis/Leistung etc...

    Vielleicht auch alternative modulare Systemen. Oder, ganz verrückt - leichtere modulare Systeme:huh:

    Was verstehst Du denn unter modular? Welchen Vorteil versprichst Du Dir von einem modularen System? Dass Du nur einen Rucksack für alles brauchst?

    Für mich darf es gerne etwas kerniger, robuster, auf die Fresse sein:saint:

    Ich verstehe dass militärisch geprägte Rucksäck vor allem in Bushcraftkreisen irgendwie eine Faszination auf die Leute ausüben, aber dieser Hang zum robusten in Kombination mit drei Kilo Molleschlaufen ist halt bei genauer Betrachtung Unsinn. Man braucht weder den superschnellen taktischen Zugriff auf was auch immer noch die Unzerstörbarkeit von 1000D Cordura. Also normaler ziviel Anwender reichen die Materialien bei gängigen Wanderrucksäcken vollkommen aus, ohne ständig kaputt zu gehen. Man schleppt also immer 1-1,5kg vollkommen ohne Mehrwert durch die Gegend. Selbst wenn einem das Gewicht nicht so wichtig ist, könnte man halt stattdessen einfach 2 Flaschen Bier oder sonstige Luxusgegenstände mitnehmen.

    Wenn man die Packliste so anschaut, gibt es natürlich jede Menge Einsparpotential, das Null Komfortverlust bedeutet. Ich glaube unabhängig von der Rucksackfrage wäre da ein Abspecken hilfreich. Macht ja auch gar keinen Sinn, zuerst beim Rucksack anzufangen und sich den leichten Bergans zu holen und in vollzustopfen wie bisher.

    Grundsätzlich würde ich als Faustregel eh sagen: Wer (Ausnahme Winter) für eine Tour mehr als 45 Liter braucht, hat zuviel eingepackt. Aber was hast Du denn mit dem Ding vor`? Willst Du lange Trekkingtouren machen oder nur zum glampen nen Kilometer vom Parkplatz in den Wald stiefeln? Gibt es einen Grund warum Du so einen großen Rucksack anpeilst wie zb lange autarke Touren oder viel Kameraequipment o.ä.?

    Meine Holde ist auf der Suche nach einem Rucksack um die 40l um ihren bockschweren Deuter zu ergänzen. Möglichst leicht natürlich, aber sie hat noch gewisse vorbehalte gegen frameless Rucksäcke. Und die Farbe muss natürlich gefällig sein. Aktueller Favorit ist der Osprey Tempest 40, der aber schwer lieferbar ist. Habt Ihr irgendwelche Empfehlungen noch für Rucksäcke für nicht ganz so große (1,60m) Frauen?

    Ich verstehe die Frage nach dem Packmaß immer nicht so ganz, die Daune ist ja je nach Bauschkraft bei allen Herstellern gleich und beim Packmaß unterscheiden sich die Hängematten ja auch nur nach verwendetem Stoff, eine Blackbird ist genauso groß wie eine Dutchware Chameleon oder sonstirgendwas, wenn ein ähnlicher Stoff verwendet wird. Da kann man auch nach dem Packmaß von nem Liter Wasser fragen...

    Der Selva hat ebenfalls 300g. Allerdings 850er und er ist mit +2° komf. und -4° Grenztemperatur angegeben. Das würde ich so unterschreiben bei Cumulus. Auf mich hat das ganz gut gepasst:thumbup:

    Nur dass der Cumulus halt wesentlich schmaler ist (110cm Kopfende und 90cm Fußende). Wenn es für Dich gut gepasst hat, dann wird es beim Glow eben nicht mehr so gut passen ;)

    Wenn du auch um bzw unter 0° hängen willst ist der UQ mit -2° Bereich evtl auch etwas knapp bemessen. Da würde ich mehr Puffer einplanen.

    Mir erscheint die Temperaturangabe ohnehin sehr optimistisch, bei 300gr 750er Daune, bei einem Underquilt der ja nicht wie der Wooki oder der SLD Trailwinder nur die tatsächliche Liegefläche isoliert.