Beiträge von alasiesta

    Die wesentlichen Unterschiede zwischen den meisten Outdoor-Hängematten und den meisten traditionellen Hängematten:

    Traditionelle (geknüpfte, gewebte Hängematten ohne Stäbe) kommen immer mit längeren Haltefäden, die jeweils eine Eigenlänge von ca. 50 - teils fast 100 cm mitbringen. Diese Halteseile sind in die Gesamtlänge der Hängematte eingerechnet. Daher gibt es hier keine "11 Fuß oder 12 Fuß"-Angaben. Mit diesem Wert sind beide Hängemattensorten nicht miteinander vergleichbar.

    Der 2. wesentliche Unterschied:

    In traditionellen Hängematten liegt man immer diagonal am bequemsten. Somit ist die Breite der Hängematte in Relation zur Körpergröße der zunächst wichtigste Auswahlaspekt, danach kommen erst die Aufhängepunkte zur Beachtung.

    Bei Outdoorhängematten gibt es selten so lange Haltefäden: hier wird eher das reine Hängemattentuch berechnet. Und auch die Diagonallage ist darin meist nicht so ausgeprägt nötig.

    Höre auch Zwischen Bäumen (haengemattenforum.de)

    Nach "Sichtprobe" hängt die Hängematte zu flach. Bekommst Du noch eine tiefere Biegung hin?! Auf dem Foto sieht man sie über dem Bett - wenn das zur Seite geschoben ist, wäre nach unten noch Platz? Die Haken kannst Du ja kaum höher anbringen, sonst hättest Du es gemacht - oder?

    Wenn die Hängematte zu flach, d. h. nicht in Form einer Banane hängt, kannst Du nicht bequem diagonal liegen! Daher das leichte Unkomfort-Gefühl....: Du brauchst zuviel Kraft, um sie in ihre Breite zu ziehen. Das fällt weg, wenn sie schön "durchhängt".

    ok.... danke!
    So hört sich das bei den Bewertungen mehrfach an: Zitat aus Amazon-Bewertungen:

    "Der potenzielle Schwachpunkt ist der Bodenhaken, ja das stimmt. Entscheidend ist dabei die Bodenbeschaffenheit und der Winkel, mit dem er im Boden eingeschlagen wird. Im Zweifelsfall (oder bei Übergewicht....) einfach nachrüsten, mit einem Bodenanker." 

    Jo, das haben offenbar schon viele so gemacht, die schwerer waren oder einen elastischen Boden haben und uns dann natürlich auch keine Rückmeldung gegeben. 

    Hi Leute, mehr durch Zufall habe ich in der Leiste oben neben "Tools" das halbe Wort "Spe" wie "Spenden" entdeckt. Sehr bescheiden am Rande gehalten - und nach dem Klick sah ich, dass von mehr als 1000 Mitgliedern des Forums ganze zwei... je eine Spende für die Kosten des Forums eingezahlt hatten und habe das dann vor Schreck schnell etwas aufgefüllt. Ich glaube, da würde sich jemand freuen, wenn Ihr ihm für seine privaten Auslagen zur Aufrechterhaltung und Pflege des Forums die echten Kosten abnehmen würdet. Manchmal muss man ja nur mal fragen oder etwas sagen. Habe ich jetzt mal probiert. :)

    Der Teufel liegt oftmals im Detail :huh: , und das ist ein sehr wichtiges.... Da muss ich dem Kollegen nun Recht geben: Injektionsmörtel oder Spezialkleber in Kombination mit speziellen Befestigungsschrauben o.ä.. Poroton besteht aus sehr dünnen Ziegelschichten, die sich einzeln wenig belasten lassen.

    Nächster Schritt: in den nächsten gut sortierten Baumarkt mit Fachberatung oder einen Handwerker konsultieren, der schon mit Poroton gearbeitet hat. Vielleicht findest Du auch im Forum unter dem Suchbegriff "Poroton" bzw. "Wandbefestigung" weitere Tipps.
    Ich kenne nur das Problem, leider aber nicht die genaue Lösung. Bin aber sehr gespannt auf die Antworten, da ich demnächst auch in ein Poroton-Haus umziehen werde ;)

    Ein (fertiger) Underquilt ist wohl am besten geeignet. Den befestigst Du an der einen Längsseite der Hängematte vorne und hinten und nur lose an der gegenüber liegenden Seite. Dann steigst Du ein und ziehst ihn Dir in die Richtung, in der Du am bequemsten in der Hängematte liegst. Die meisten Underquilts haben mehrere Häkchen, die man in mexikanische Hängematten ganz einfach einhaken kann. Aussteigen, richtig festmachen, fertig.

    Das kannst Du auch mit einer Wolldecke machen, musst Dir daran allerdings die Häkchen o.ä. selbst annähen.

    Alternativ funktionieren auch Schaffelle ganz gut, da diese noch eine windundurchlässige Lederschicht haben. Alle Daunendecken usw. sind nicht sehr hilfreich, da sie durch Luftschicht-Isolierung dämmen. Diese Dämmschicht zerdrückst Du aber mit Deinem eigenen Körpergewicht = es bleibt nicht viel Wärmedämmung von unten.

    Das Madera wurde im Laufe der Jahre weiter entwickelt, es kommt mit einem ca. 50 cm langen Erdnagel daher, sozusagen einem Riesen-Hering, der einen Teil der 4 kg Gewicht ausmacht. Weitere Heringe sind bei normalem Boden nicht nötig. (Vor einigen Jahren war es noch eine Erd-Schraube statt des Nagels, die in harte Böden gar nicht einzubringen war.)

    Der Riesen-Hering oder Erdnagel wird auf Sandböden sicherlich auch langsam rutschen, ist aber auch eher für Erdböden gedacht und geeignet.

    Die Netzhängematte zieht ihr Netz dicht zusammen, sobald sie belastet wird. Das so entstandene Tuch ist etwas dünner als das einer übliche Tuch-Hängematte.

    Ein nächster, nützlicher Lesefaden enthält das Suchwort 'Quilt', gesprochen wie 'kwilt'. Wusste ich vor 2 Jahren auch noch nicht ^^

    Jana mal noch eine kurze Frage zur Klärung. Hier wird immer über eine Gathered End Hängematte (also eine "Normale") geredet, du schreibst aber, dass du am liebsten quer und nicht nur diagonal liegen willst.

    In einer "normalen" HM kannst du bei entsprechender Breite schon quer liegen (habe ich ausprobiert) *, aber dann hängst du genauso durch wie wenn du genau längs liegst **. Und das ist wirklich unbequem!

    Wenn du wirklich quer liegen willst bräuchtest du eine Querhängematte (s. @Crosshammock). Die braucht in Längsrichtung deutlich weniger Platz und ist deshalb für kleinere Räume auch gut geeignet.

    Eine HM übers Bett zu hängen finde ich persönlich nicht sehr praktikabel, weil das Einsteigen von so einem weichen Untergrund nicht ideal ist und die HM sehr hoch gehängt werden muss. Auch der Underquilt braucht Platz, so dass du, wenn du im Bett liegen willst, die HM immer abnehmen müsstest.

    * stimmt, danke für die Erwähnung, das hatte ich oben vergessen zu sagen

    ** stimmt, was Tuch-Hängematten betrifft, ist aber bei mexikanischen Netzhängematten anders: Diese passen sich dem Körper an - im Gegensatz zu den steiferen Tuch-Hängematten - auch wenn man quer darin liegt. Nur am äußersten Rand gibt es aufgrund der fehlenden Gewichtsbelastung sowie der Spannung der Hängematte eine leichte Erhöhung der Ränder. Man findet seine beste Position sowieso durch Ausprobieren. Querlieger sind übrigens dennoch eher selten in Maya-Hängematten zu finden ;)

    Zur Anbringung: Die Airline-Schienen sind gut, wenn man öfter mal ein anderes Hängemattenmodell nutzt. Ansonsten reicht dieser Haken "für alles", wenn Du ihn hoch genug anbringst (min. 1,80 m), einen ausreichenden Abstand zwischen den beiden Befestigungen hast (mind. 3,50 m, eher mehr) und somit beide Seiten mit Seilen verlängern kannst:
    https://www.alasiesta.com/Wandhaken-fuer-Haengematten.html

    Vorteil: 4 Bohrungen, die das Gewicht auf der Metallplatte verteilen, mitschwingender Haken, der die Last in die richtige Richtung regelt, kleinere Schrauben und Dübel (8er Dübel/6er Schrauben - 8 cm Länge sind ausreichend)

    Die einzige Ausnahme, die mir bisher für den o.g. Abstand von ca. 3,50 - 4 m begegnet ist, ist eine superlange, schwere brasilianische Hängematte mit einer Eigenlänge von ca. 5,50 Metern. Diese werden eher selten angeboten, man sollte dies aber beim Kauf im Fokus behalten.