Beiträge von alasiesta

    Das einzige mir bekannte Gestell, was etwas taugt und gleichzeitig schnell und klein zusammenklappbar ist : https://www.alasiesta.com/Haengemattenge…hico-gross.html - bei uns in zwei Größen - der Hersteller selbst führt noch ein kleineres davon. Das Große ist für riesige Hängematten (wie auch mexikanische) und das kleinere für normale Hängematten geeignet . Damit ist die Angelegenheit recht schnell bewältigt. Das Gestell ist klappbar und nimmt verhältnismäßig wenig Platz weg. Wir haben es immer als Ausstellungsstück im Geschäft, da man es abends leicht hineinziehen und wegklappen kann.

    Unter den Metallgestellen ist mir keines bekannt, welches sowohl lang und hoch genug ist (min. 1,50 m Höhe an den den Enden, sonst liegt man mit den meisten Hängematten am Boden und mehr als 4m Länge für brauchbare Hängematten), als auch stabil und schnell einklappbar.

    Andere Holz- oder Metallgestelle scheitern in der Wohnung immer an den unteren Querstreben, die viel Platz einnehmen und Stolperfallen sind.

    Ein 3 m - Balken aus dem Baumarkt ist billiger, macht mehr Arbeit und sollte m.E. unbedingt angeschraubt werden, nicht nur "gesteckt" oder "verkeilt". Dazu wären mir Gebäude mit z.B. Holzböden- oder Decken bei Temperaturschwankungen zu flexibel. Der fehlende Millimeter bei zu trockenem Wetter sorgt leicht dafür, dass Du Dich ungewollt auf dem Fussboden wieder findest, vielleicht sogar ungünstigerweise mit einem Balken auf dem Bauch.

    Das Ständerwerk von Trockenbauwänden ist ja in die darunter liegenden Wände oder bei Dachgeschossen auch die tragenden Balken eingeschraubt. Also gilt es, die meist eher schmalen Balken des Ständerwerkes zu finden und mittig anzubohren, um daran den Hängematten-Balken anzuschrauben. Idealerweise ist der Trockenbauer dem Hausbesitzer persönlich bekannt und kann noch sagen, welche Balkenbreite in welchem Abstand er verarbeitet hat. Sonst muss man das "Abklopfen".

    Hi Treegirl, danke Dir für die (ich weiß, sehr komplexe) Koordinationsarbeit- probiere gerade, in diesen Tagen mein Geschäft an die Aushilfen los zu werden, mit dem Ziel, alle Tage dabei zu sein, von Euch vieles zu lernen , was ich echt noch nie auf dem Plan hatte und auch mindestens mexikanische (wenn gewünscht auch andere, dann aber Tuchhängematten) zum Testen mitzubringen.

    Ich habe mal einen eingetragenen Verein geleitet und weiß, dass immer nur der Vorstand handelt, die Mitglieder sich dann immer freuen, das sie mitmachen dürften und nichts oder wenig machen müssen, das scheint auch hier nicht anders zu sein :) - wie auch immer, sobald meine Termine fest stehen, bin ich auch gerne für ein Abendessen als Köchin dabei, das kann ich ganz gut.

    Hi, moin, hallo Marsch Pirat, 1,60m Breite der Hängematte ist bei Deiner Körperlänge knapp ok. Man liegt ja diagonal, also braucht die Hängematte fast die Breite Deiner Körperlänge, sonst fallen Kopf oder Füße raus. Das hat mit Bequemlichkeit nichts mehr zu tun. Meinerseits bin ich auch gespannt auf so einige Modelle, die ich (noch) nicht kenne und probiere trotz Saisongeschäft zum Treffen in /bei Kassel zu kommen. Dann gibt es da auch mexikanische Hängematten zum Schlaftest.

    Meine Erfahrung vom Hängemattenschlafen auf Fähren (Italien-Griechenland) bei stürmischer See ist: Stimmt, in Fahrtrichtung schaukelt sie sich kurz auf, wenn Du aber gut diagonal darin liegst, hört sie auch ziemlich bald wieder auf zu schaukeln. Ganz im Gegenteil hatte sich immer das Schiff dann mehr bewegt und die Hängematte diese Bewegungen eher ausgeglichen.

    Tolle Idee, in der Bahn! Und ausbaufähig :)

    Hallo,

    Wo bekommt man denn in Deutschland eine einfache PP-Schnur, wie sie in Mexiko für Netzhängematten gebraucht wird? Die Schnur ist gedreht, nicht geflochten und soweit ich das messen kann ca. 2mm dick.


    Hintergrund:

    Habe mir vor vielen Jahren in Mexiko eine Netzhängematte gekauft, etwas in dieser Art. Eine der Schnüre war wohl minderwertig und löst sich langsam auf. Habe sie schon mal notdürftig geflickt und möchte das jetzt grossflächiger machen, solange ich noch sehe, wie der Originalfaden verläuft.

    Die Tendenz zu solchem Wetter ist steigend - in gewissen Momenten stört mich der Klimawandel nicht ganz soooo sehr ;) Hey, komm gerne auf einen Cappuccino vorbei, den kann ich auch ganz gut. Falls ich im Laden bin, gibt es den im Eiscafé gegenüber, eher echt italienisch, weniger kubanisch. Ersatzweise gibt es kubanische Musik im Geschäft :)

    Allerdings im Moment wirklich Ekelwetter, ich überlege mich mal kurz nach Süddeutschland abzusetzen...

    Mücken

    Wir hatten mal Moskitonetze für Hängematten, die wir allerdings so schwer los geworden sind, dass wir sie ausgemustert haben. Sie waren einfach über die Hängematte zu spannen. Ich schau mal, wo ich die damals her hatte. Allerdings hatte ich auch selbst meine Zweifel, ob die so gut funktionieren: Da krabbelt so manches Insekt vom Waldboden innen nach oben, wenn der Stoff unten aufliegt. Wenn Du ihn unter Dir fest bindest, stechen die Mücken doch hindurch. Wie ist das denn bei Euren gelöst?

    Hi Treegirl, das mit der Bahia-Hängematte klingt irgendwie als ob die Hängematte einen kleinen Fehler hatte. Das kann passieren, wenn z.B. die Halterungen für die Haltefäden nicht in allen Ösen genau gleich angenäht werden. Eigentlich kann sich der Stoff gar nicht unterschiedlich ausdehnen, ok... eine "Po-Kuhle" kann es auf die Dauer geben, wenn man immer an der selben Stelle belastet. - War das die einzige Baumwoll-Hängematte, die Du länger probiert hast?

    Die Nylon-Variante aus Mexiko kann ich Dir natürlich mal mitbestellen, wenn die nächste Order dran ist, ca. April-Juni, haben leider gerade erst neue bekommen.

    Danke für die Tipps. Der Hang-Calculator ist ja genial :) Wir haben das bisher mit einer netten Zeichnung gelöst, die natürlcih nicht so naturwissenschaftlich perfekt daher kommt! Das Ultimate Hang habe ich als ebook schon länger, aber... noch nicht gelesen :) Danke für die Erinnerung!

    So, nun an die Arbeit. Bis später

    Herzlich willkommen auch von mir als dem - so weit ich sehe - einzigen Anbieter, dessen Hängematten ausschließlich in Deutschland hergestellt werden! Was mir bei den Hängematten in deinem Shop auffällt, ist die Farbenfreude, die einen da förmlich anspringt. Hier im Forum bevorzugen die meisten - die Pausenhängematte von Furbrain ausgenommen - gedeckte Naturfarben, da will ich mich gar nicht ausnehmen. Aber ich habe mich zumindest auch mit knallig rotem und blauem Stoff bevorratet - nur den will nur selten jemand haben. Warum eigentlich?

    Was die kommunikativen Gepflogenheiten hier im Forum betrifft, muss man sich manchmal einfach sein Teil denken - und dann jeden so weiter atmen lassen, wie es ihm gemäß ist.

    Ich würde mich jedenfalls auch freuen, wenn du dich hier beteiligen würdest!

    Hi Seitenschläfer, danke und viele Grüße zurück in meine zeitweise alte Heimatstadt :) Die Mexi-Hängematten gibt es auch in Naturfarben, d.h. ungebleicht oder auch dunkelblau. In letzter Zeit habe ich tatsächlich darüber nachgedacht, die Farbpalette etwas zu erweitern oder zu verändern, z.B. orange durch dunkelgrün zu tauschen (und schon werden wie wild orangene Hängematten bestellt, hmmmmm). Nehme gerne weitere Hinweise entgegen. Ich kann mir schon vorstellen, dass eine quietschbunte Hängematte im Wald einfach zu auffällig ist, man will ja nicht von jedem Wildschwein gleich entdeckt werden :)

    .... bin ja auch in Süddeutschland aufgewachsen und dachte, an der Küste ist es immer kalt und windig. Daran ist mehr Gerücht als Wahrheit. Der letzte Sommer war eine glorreiche Ausnahme vom gesamtdeutschen Wechselwetter, die wir ca. alle 7 Jahre haben - es war an der Ostsee tagsüber und auch nachts wie bzw. besser als am Mittelmeer. Heiß. Nachts warm. Kein Wind.
    Wind entsteht, wenn sich Wetterlagen gegenseitig auszubooten versuchen und die Land- und Wassertemperaturen zu unterschiedlich sind, sie gleichen sich durch Wind aus. Die Unterschiede der Windmengen zwischen z.B. Berlin, was mit seinen Häuserfluchten zu Wind-Autobahnen wird und der Ostsee finde ich aus persönlicher Erfahrung nicht sonderlich bemerkenswert, im "Badischen", wo ich aufgewachsen bin, gab es tatsächlich sehr wenig Wind. Aber, man kann hier oben wochenlange Phasen ohne Wind und ebensolche mit eisig kaltem, einfach nur nervendem "Hintergrundwind" in Minimalstärke haben. Davor ist man im Wald dann eigentlich ganz gut geschützt. Soviel zum Wind :)
    Der Mensch gewöhnt sich ja auch an die Umgebungs-Temperaturen. Früher war ich nur in heißen Regionen unterwegs, da war es eine klare Umstellung, an den Ostseestrand zu gehen. Es dauerte nicht lange und ich empfand 25 Grad genau so heiß wie früher über 30 Grad. Das schaffst Du natürlich nicht in 3 Tagen :) Und status quo bleibt immer erstmal Status quo.