Beiträge von Freihaenger

    Ich habe eine ältere TTTM wieder fit gemacht, sie geht als Einstiegsdroge zu einem neuen Besitzer in der Verwandtschaft. Dazu habe ich noch eine Immer-dabei-HM im Stil einer Dutch netless wide mit Knopfschlaufen und Venom-Straps versehen.

    Den Abend habe ich mit etwas Bastelarbeit ausgehen lassen:

    Bisher habe ich mit den Knopfschlaufen und -schäkeln ausnahmslos gute Erfahrungen gemacht. Ich bin gespannt wie sich die neuen bewähren!

    Die Eichen haben eine sehr empfindliche Rinde was Druck und Stöße angeht. Sie löst sich vor allem bei jüngeren und mittelalten Eichen leicht vom Stamm, es folgt der Schleimfluss und der Pilzbefall.

    Man kann das hierzulande gut an den "Gerippen" im Wald sehen: Durch die Trockenheit in den vergangenen Jahren haben sich die Stammdurchmesser so stark reduziert, dass die Rinde sich löst und abplatzt. Von diesem Trockenstress sind in Deutschland ca. die Hälfte der Eichen betroffen.

    Zudem ist das Absterben der Eichen aber kein neues Problem, es gibt seit Jahrzehnten verschiedene zunehmende und sich gegenseitig begünstigende Schadereignisse wie Trockenheit, sinkende Grundwasserspiegel, Bodenversauerung und Insekten. Mehr dazu hier.

    Bei einer großen und starken Eiche sollte eine sorgfältig und temporär angebrachte Hängematte aber kein Problem darstellen, das war es in unserem Familienwald bisher auch nicht.

    Falls doch mal etwas passiert, wie etwa auch bei Forstarbeiten, so greift man seit einigen Jahren zu Verbänden anstelle von Salbe oder Lack, mehr dazu hier.

    Jeder hat mal einen schlechten Tag und da ich mich mit der Bildzeitung nicht so gut auskenne, versuche ich die fraglichen Dinge genauer zu erläutern:

    Die Paketschnüre, die von der Deutschen Post bis in die 90er angeboten wurden hatten eine Stärke von 2-3 mm. Eine solche Schnur wurde um die junge Kiefer gebunden, vermutlich um sie an einem Pfahl zu führen. Diese Schnur hat verhindert, dass der Stamm breiter als 6-7cm wuchs. Anstelle dessen wurde er direkt unterhalb und oberhalb der Schnur umwallt und zwar im rechten Winkel zur Lotrechten. Ohne Luftspalt!

    Von außen sah man das vermutlich nur in den Anfängen, später nicht da es durch die Borke verborgen war und es dadurch von außen wie ein normaler, gerader Stamm aussah.

    Vielleicht kannst Du Dir als Analogie vorstellen dass du eine Teigrolle mit einer ringsum gebundenen Schnur durch zuziehen dieser trennen willst. Kurz bevor die Schnur ganz zusammengezogen ist hörst Du auf zu ziehen. Diese Form oder Verjüngung, besser den Einschnitt hatte der Stamm. Eine "zusammengeschobene" Sanduhr könnte auch ein Modell sein.

    Er war also nur in der Mitte gewachsen verbunden, auf dem Rest der Querschnittfläche berührten sich die obere und untere waagerecht gewachsene "Umwallungs"-Fläche.


    Die Flächen hatten zwar jahrzehntelang eine Stützfunktion, aber bei einem starken Sturm reichte das eben nicht, die Kiefer fiel und legte sich knapp neben dem Haus ab.

    Zum Thema Umwallung:

    Mein Elternhaus ist bei einem Sturm in den 90ern nur knapp von einer es überragenden Kiefer verschont worden. Der Stamm hatte an der Bruchstelle einen Durchmesser von 40-45cm, jedoch konnte man sehen, dass das gebrochene Stück nur ca. Handgelenksbreite hatte.

    Von außen sah man in den ganzen Jahren nichts, die Borke ist am oberen und unteren Teilstück quasi rechtwinkling zur Schnürstelle gewachsen:

    Es war eine Schnürung mit Paketschnur, die waren damals aus Baumwolle und hatten ein blaues Kunststoffteil zum Fixieren (scheint das einzige zu sein, was Google nicht findet). Das mit dem Lösen nach dem Anwachsen war offenbar in Vergessenheit geraten.

    Ich beschäfige mich gerade mit Fusion360 Tutorials um einen Adapter zu konstruieren, um unseren Polaris ohne ihn zu zerlegen in den großen Trangia zu montieren.

    Dabei erhöht sich unweigerlich die Emfpänglichkeit für Ablenkungen und ich habe festgestellt, das ich während des Sommers viel zu selten hier im Forum war. Dafür war ich draußen und habe mich recht gut in Smartphone-Abstinenz geübt.;)

    Ich stimme Hammock Fairy zu: Wenn die Strecke Tarp, Gummi, Leine und Hering ist, zudem der Hering an der Leine befestigt ist, dann wird sich wohl kaum ein Katapult daraus entwickeln. Die Leine wirkt durch ihr Gewicht als eine Bremse sobald der Hering los ist.

    Außerdem denke ich auch, dass das Tarp aufgeschlitzt wurde, weil der Hering gebrochen ist. Bei Aluminium entstehen dabei sehr scharfe Kanten.

    Diesen Sommer ist mir etwas ähnliches passiert:

    Wir haben an der Ostsee unser Tarp mit 30cm V-Profil Stahl Heringen abgespannt. Bis dato hatten sie keine Schlaufen und ich habe die Spectra-Leine einfach als Schlaufe am Hering eingehängt. Die Leine verfügt nicht über ein Gummielement.

    Der normale Wind zwischen den Dünen hat unser Tarp so stark gespannt, dass ein 30er Hering rausgerissen wurde und diagonal über das Tarp geflogen ist. Er landete direkt neben dem dortigen Hering, vergrub sich allerdings ca. 10cm tief im Sand. Hat eine Weile gedauert bis ich den wieder fand.

    Zum Glück hat den niemand an den Kopf bekommen.

    Meine Maßnahme war alle "ollen" V-Profil Stahlheringe mit Schlaufen zu versehen, in welche wir die Leinen dann "eingeachtet" haben. Ab diesem Zeitpunkt flogen die Heringe nur noch ca. 15cm weit bzw, klappten einfach um nachdem sie gezogen waren.

    Nabend,

    nach dem ich nun etliche Jahre mit der Pfaff 260 verbracht, und mich immer wieder über die Maschine und ihr Eigenleben geärgert habe, ist heute eine Neue bei mir eingezogen und zwar eine Janome 6700P.

    Ich war zuerst skeptisch wegen des fehlenden Obertransportes, aber erstens ist im Lieferumfang ein Obertransportfuß dabei, und zweitens funktioniert der Profifuß mit spezieller Geradstichplatte super mit Slinylon.

    Wahrscheinlich werde ich nicht annähernd das ausnutzen, was da an Funktionen in der Maschine steckt, aber wer weiß. Und alles andere wäre wieder ein Kompromiss gewesen.

    Echt witzig: Meine Frau hat vor ein paar Tagen ihre uralte Singer verkauft und eine Elna Excellence 720Pro angeschafft. Da Elna ja zu Janome gehört ist es nicht verwunderlich dass die Maschinen baugleich zu sein scheinen:

    Das beste daran ist: Ich darf sie auch verwenden!

    Ach ja: Und vor allem hat sie keine Touchbedienung, sondern Knöpfe und Drehschalter, die auch in 10 Jahren noch funktionieren!

    Übrigens, Tensa Outdoor bietet jetzt ähnliche Anker, Titanstäbe mit verstärkten 7075 Aluminium-Gestänge an: https://www.tensaoutdoor.com/product/boomstake-ground-anchors/

    Ich will ja nicht unken, hoffe auch dass es mit den Dingern gut geht. Allerdings erinnert mich das schon sehr an die Situation bei meinem kleinen Zwischenfall mit dem Tensa4.

    Hier wirkt dazu im Vergleich natürlich nur ein Teil der Kraft, aber dafür mit Hebel und durch den soliden Hering auf eine schmalere Fläche in der Bohrung.

    Dank neuer Nähmaschine kam ich endlich in den Genuss die neuen Baumgurte aus 5cm Venom Straps zu nähen.

    Für Anregungen bin ich wie immer dankbar und wünsche Euch viel Spaß beim Nachmachen:


    Kompaktes Packmaß

    Sie wiegen rund 36g.

    Wie man sie herstellt:

    1) 24cm von den Enden abmessen

    2) und quer falten,

    3) das 24cm Stück mittig längs falten und vernähen

    4) Das vernähte Stück durch falten 2x längs halbieren, so dass 3 Fakten alle 6cm entstehen.

    5) Nun 12cm überlappend legen und die beiden 6cm Abschnitte von Ende und Gurt vernähen.

    Diesmal habe ich die Empfehlung von @Bernd Odenwald berücksichtigt und nur das Haus vom Nikolaus ohne Dach genäht. Alle Nähte natürlich gesichert!

    Die Daten:

    Länge 230cm, Breite 5cm, Gewicht 36g, Länge der Schlaufe 6 cm, Breite der Schlaufe 2,5cm

    Es ist schon gut zwei Wochen her und zudem in bisschen „offtopic“, in gewisser Weise hat es aber auch mit Abspannungen und Bananenform zu tun:

    Mein zweiter selbstgebauter Langbogen: In Form eines Flachbogens mit 45# Zuggewicht bei 32“ Auszug.

    Als kleines Extra besitzt er eine im Griff versteckte Kupplung wodurch er zerlegbar ist. Wenn der Lederhandgriff auch angebracht ist wird man ihm sein Geheimnis nicht mehr ansehen.

    Hört sich nicht schlecht an: aber wie bekomme ich die Teile wieder aus dem Boden, wenn ich sie ordentlich "versenkt" habe? Man kann sie zum Rausziehen nicht gut anfassen, oder habe ich was übersehen?

    Hast du vor, dir welche zu bestellen? Wenn ja, würde ich mich über einen Testbericht freuen!

    Ich denke dass man sie hinten am quasi gekröpften Kopf greifen kann. Beim Hersteller gibt es auch ein Set mit einem Haken.

    So etwas in der Art wird man sicherlich zum Zweckentfremden dabei haben. Wir nehmen immer einen Reservehering zum Rausziehen.

    Ich habe welche für unser Winterzelt bestellt, wobei ich allerdings fürchte dass sie zu kurz für das große Zelt sind.