Habe jetzt auch Mal einen schönen Ort zum Abhängen gefunden auf dem Rothaarsteig.
Beiträge von PitPelle
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Ich würde erst meine Wunsch-Ausrüstung festlegen und besorgen und dann erst den Rucksack dementsprechend aussuchen. Sonst bleibt es never-ending.
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Eine gathered End Hängematte mit "normaler Aufhängung" ist nicht wirklich kompatibel mit Bodenschläfer Option. Sowohl Hängematte, wie Underquilt werden unten nicht gebraucht. Dafür ein zusätzlicher Insektenschutz und eine Isomatte.
Du hast also ein Mehrgewicht von 400g (Isomatte) + Mückenschutz mit nochmal 400g. Bei einer Crosshammock entfällt dieses. Vielleicht hat jemand in der Nähe eine zu testen, es wäre die günstigere, leichtere und kleinere Variante zum Schlafen in der Luft und am Boden.
Vielleicht ist es dir aber noch einfach nicht geheuer, mehrere Nächte in der Hängematte zu schlafen und du willst einfach die Sicherheitsreserve haben, bei richtig miesem Wetter auf dem Boden zu schlafen? Vielleicht erledigt sich das eh, wenn du ein bisschen Erfahrung gesammelt hast und gar nicht mehr auf dem Boden einschlafen kannst :D.
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Ich habe hier ein Kam SNAP Set, da war das Werkzeug schon mit bei. Die Snaps halten hervorragend und sind schön leicht.
Beim Anbringen sticht man erst ein kleines Loch vor (das Werkzeug ist auch dabeigewesen), durch das dann der Dorn des männlichen Teils gesteckt wird.
Es gibt verschiedene Größen und unendlich viele Farben. T5 haben 12,5 mm Durchmesser t3 (alias Babysnap) 9-10mm.
Aus Gewichtsgründen würde ich beim Schlafsack t3 nehmen. Die brauchen ja nicht viel zu halten. Habe Mal einen Quilt mit wechselbarer KuFa Füllung gebastelt und das Apex mittels 40 Snaps an die Hülle angebracht. Dafür haben sich die t3 Snaps bewährt.
Vorteil bei den 5ern ist aber, dass sie sich besser bedienen lassen. Und wenn du keine 40 Stück nimmst, ist das Zusatzgewicht auch nicht viel.
Oft finden sich gebrauchte Sets bei Kleinanzeigen unter 20€. Es gibt auch welche neu aus China für 10€ aber da kann man Pech haben und eine schlechte Zange erwischen. Das funktioniert auch, macht aber weniger Spaß.
Eine Verstärkung finde ich unnötig, das Einfassband reicht da völlig aus.
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Ich habe noch einen Quilt mit 10D Taffetta genäht. Den Stoff gibt es bei RSBTR oder auch aus der EU von adventureexpert (https://www.adventurexpert.com/product/10d-fabric/ (sry, Link einfügen geht bei mir gerade nicht anders)). Manchmal auch als 2. Wahl für weniger Geld.
Von dem Stoff bin ich absolut begeistert, er ist ausreichend robust, winddicht und mega leicht. Genäht habe ich einen Bodenbrüter Quilt mit Karostep und Fußbox samt Zipper. Ich nutze ihn jetzt seit etwa 25 Nächten und meine anfänglichen Sorgen ob der Stoff nicht zu dünn sei, haben sich verabschiedet.
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Alternative 3)
Haben Änderungsschneidereien offen bei dir ? Frag doch da mal nach, das dauert ja nichtmal eine Minute so einen kleinen Abschnitt zu nähen. Und Microtex Nadeln haben sie oft auch, weil sich Jersey damit auch gut nähen, lässt.
Aber wie gesagt, wenn die Stelle kaum belastet ist, spricht auch nichts gegen Nadel und Faden :).
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Kann ich da einfach per Hand und schnödem Baumwollfaden was drannähen, oder ist das kein guter Plan?
Beim Nähen von so dünnen Stoffen mit der Maschine nehme ich immer eine Microtex-Nadel. Die hat wohl eine sehr dünne Spitze, sodass die einzelnen Webfäden nicht beschädigt werden. Andere Nadeln schwächen den Stoff auf jeden Fall mehr. Wenn du mit der Hand nähst erst Recht, da sind die Nadeln ja eh dicker.
Die Frage ist nur, wie stark ist die Stelle belastet an der du Nähen willst?
Alternative?
1) Mit der Nähemaschine + Microtex Nadel + Polystergarn
2) Neodynmagnete ? Was willst du denn festmachen?
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Aber du hast immer noch keinen Grund genannt, warum ein kleines Packmaß ausschließlich für Bikepacker interessant ist.
Man könnte noch über aeordynamische Packmöglichkeiten reden, die für eine Trail-Läuferin zBsp. weniger relevant sind, als bspw. für einen Randonneur. Finde aber auch dieses Argument viel zu speziell muss ich zugeben, wollte nur aufzeigen, dass es Unterschiede gibt.
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Was haben Wanderstöcke mit der Hängematte zu tun?
Nichts, es sei denn man nimmt sie als Spreizstäbe für eine Brücken-HM oder schafft mehr Freiraum unterm HM-Tarp. Wenn ich den Beitrag richtig verstanden habe, dann ist die HM deshalb besser fürs Bikepacking geeignet als ein Tarp, welches Wanderstöcke oder Zeltstangen benötigt.
Ich finde dies als Argument für ein Sub-Forum aber sehr schwach. Einen Wanderstock kann man sehr gut am Oberrohr befestigen oder in Segmente zerlegen und als Stabilisator für den Seatbag oder die Frontrolle nehmen. Oder man nimmt direkt teilbarer Stangen, die im Sitzrohr verschwinden. Aber vielleicht habe ich den Beitrag von RoyalHang auch falsch interpretiert.
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Ich finde den Begriff Bikepacking schon sehr speziell. Ich assoziere damit immer ein Setup mit mehreren Taschen am Rahmen und ohne Gepäckträger. Das ist v.a. im MTB- und Gravelbereich vertreten, schließt aber eben solche Sachen wie Radwandern aus.
Wenn das Thema allgemeiner ist und alles dazu passt, was die Fahrradtour mit Gepäck inklusive der Hängematte enthält, finde ich es schon interessanter. So könnten dann auch Beiträge zu sehr leichten Reisen mit Randonneur oder dem Trekkingrad Platz finden. Oder wie man das Hängematten Equipment mit dem Klapprad transportiert (die haben ja meistens auch Gepäckträger).
Problem ist dann natürlich wieder die Abgrenzung zum reinen Fahrradreisen-Forum und was das alles mit Hängematten zu tun hat. Und dann müsste konsequenterweise neben dem Bikepacking/Radreisen- Subforum noch eines fürs Wandern und Trekking mit HM geben :D.
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Wenn man eine Stofflage spart, spart man auch direkt Geld.
Ich kann die Argumente der meisten hier für eine integrierte Lösung aus Querhängerperspektive bekräftigen.
Du hast doch auch mal eine Crosshammock mit Daunenfüllung genäht oder? War dabei das Anliegen auch das Packmaß oder mehr die zusätzliche Isolation zur Luftmatte?
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Du sparst Gewicht und Packmaß,
Gerade das Packmaß ist entscheidend beim Bikepacking. Deswegen und weils wesentlich teurer ist, würde ich keine Dyneema Tarp nehmen, sondern eins aus Silnylon oder Silpolyster.
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erweiterten Claim
Wo ist eigentlich dein Claim und was zählt als erweiterter Claim ?
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Ist das cool, ein Landsmann
ja genau, das ist ja Elisenhain. Wo hängst du denn so rum?Leider gar nicht mehr. In den schönen Hansestädtchen war ich einige Zeit zum Studium, jetzt bin ich nach NRW zurückgekehrt. Oft denke ich aber noch daran, ist schon besonders schön dort :).
Die Windbuschröschen waren aber immer Thema, wenn ich mal zu Hause angerufen habe. Genauso wie der Temperaturunterschied von 5 Grad und dass es gefühlt 20 Minuten früher dunkel ist :D.
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Das Bild erinnert mich an den Elisenhain in Greifswald, du wohnst da nicht zufällig?
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Genau, die 1200er Reihe ist nach einem Baukastenprinzip gebaut, bei dem alle Komponenten von Maschinen dieser Reihe untereinander austauschbar sind, daher gibt es auch immer wieder Exoten ohne IDT. Das ist aber auf Bildern immer sehr gut zu erkennen, wenn man sich den Nähfuß anguckt und dort kein schwarzes Teil von hinten kommt oder es keine Ausparung dafür gibt. Darauf auf jeden Fall achten, danke Furbrain
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Falls die Reperatur zu teuer wäre kannst du alternativ auch nach einem anderen Modell der Baureihe Ausschau halten, was nicht ganz so gehyped ist.
Bei der Pfaff 1209 und 1212 sollte das Lager auch schon verstiftet sein und diese beiden sind einfacher günstig zu bekommen (die 1209 geht meistens für 70-100 Euro weg und oft sind die Anzeigen bei Kleinanzeigen mehre Wochen online) . Pluennenkreuzer hat ein bisschen was zu den Modellen und generell zu Maschinen für den MYOG Bereich geschrieben: http://pluennenkreuzer.de/001_Landgaenge…schinen_01.html.
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Ab hier muss dann wohl leider ein Nähmaschinentechniker ran, DIY und seine Folgen

das wird ein größeres Unterfangen. Bei diesem Modell ebenso wie bei der Freiarm Variante 1221 treten Kinderkrankheiten auf.
Sehr häufig ist ein Wanderlager, wenn du diesen Begriff mal durch die Suchmaschine jagst findest du einige Beiträge dazu. Ein Beispiel hier. Genau wie in dem verlinkten Beitrag ist bei deiner Maschine der weiße Strich auf dem Ring des Einstellrades nicht auf 12 Uhr. Deswegen denke ich, dass dies noch eine Baustelle ist.
Aber vielleicht schlage ich auch falschen Alarm, bin da überhaupt kein Experte, sondern hatte mal günstig eine 1221 geschossen und da das Problem mit dem Wanderlager.
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Silnylon ist definitiv nicht mein Freund und ein guter Grund das gesparte Geld in eine Maschine mit Obertransport zu investieren...
Wobei du den Obertransport ja gerade für das rutschige SIlnylon brauchst :D. Man kann sich sonst auch mit einem leichten Vlies behelfen, was auf den Stoff gelegt wird. Dann transportiert die Maschine auch besser. Zeitungspapier geht auch oder Küchenpapier oder Butterbrotpapier. Das Vlies hat den Vorteil durchsichtig zu sein.
Passende Nadeln hast du auch schon ?
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Hier ist ein Link zum entsprechenden faden im ULTF Forum: https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/45…n-von-silnylon/
Auf der dritten Seite geht es los mit Klebe- und Reisstests. Und auf der vierten Seite stellt Wilbo auch noch eine Methode vor, um längere Kanten miteinander zu verkleben.
Und noch einer von Pluennenkreuzer: http://www.pluennenkreuzer.de/001_Landgaenge…lkleben_01.html
Wenn du Kleber kaufst, nimm lieber E41 und nicht E43, der ist m.E. stärker und besorg dir eine gute Andrückrolle oder ähnliches.
Bei einem Pyramiden Tarp (für den Boden) habe ich die Verstärkungen von innen angeklebt und dann von außen das Gurtband angenäht. Dann kann die Verstärkung wie eine Unterlegscheibe wirken und die Last verteilen. Du hast jetzt schon das Gurtband aufgenäht und wirst es von außen draufkleben oder?