Super - Dankeschön!
Beiträge von Michael
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barfuß bitte unbedingt rüberkopieren, wäre schade wenn so was tolles verloren geht und der Nachwelt nicht mehr zugänglich ist

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Herzlich Willkommen im Forum,
ich wäre auch an deinen Daunen Projekten interessiert - früher oder später möchte ich das auch mal wagen.
Viele Grüße
Michael
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Hi Friedolino,
weil die UHMWPE-Leinen die Schnur nicht so gut einklemmen im Vergleich zu den anderen hier vorgestellten Schnüren.
Also ja, die Burys müssten länger werden und Biker61 wollte ja vermutlich mit den verschiedenen Versionen genau diese Länge und damit die Gesamtlänge reduzieren, was ja auch auf fast wundersame Weise funktioniert hat.
Ich sehe den Vorteil von Gurtaufhängungen und Schnallen darin, dass man sehr nah an den Baum ran kommt, wenn die Bäume recht eng beieinander stehen.
Die Version 3 kommt dem ja schon sehr nahe, weil sie ja auch nur sehr wenig Platz benötigt.
Wenn du jetzt die Burys verlängerst, geht dir dieser Vorteil wieder ein Stück weit verloren.
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Hey die sehen richtig gut aus!
Früher oder später würde ich mir gerne auch gerne mal einen selber nähen oder zulegen.
Die Materialien sind halt doch recht teuer, weshalb ich noch am abwägen bin ob sich das überhaupt „lohnt“ es selber zu machen.
Wo kann man denn das Argon kaufen, bzw gibt es was vergleichbares bei Extremtextil? Das PTX-Quantum habe ich da schonmal im Zusammenhang gelesen.
Viele Grüße
Michael
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Hi Michel,
unter diesem Link wurde hier schon mal über Nähmaschinen gesprochen:
Ich denke eine klare Empfehlung für Nähmaschinen wird schwer zu bekommen sein - dafür bräuchte es eigentlich ein Forum wie dieses, nur eben über Nähmaschinen.
Ich habe eine Pfaff 260 (schon sehr old school) und eine Pfaff 1222. Zu den beiden könnte ich dir Fragen beantworten.
Hängematten aus Ripstop-Nylon nähen geht eigentlich mit fast jeder Maschine.
Klamotten wie z.B. Jeans wird schon wieder schwieriger, wenn du da durch mehrere Lagen Stoff musst.
Viele Grüße
Michael
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Danke Cross Hammock für die Zusammenfassung der unterschiedlichen Aspekte, habe mir heute mittag auch schon mal angefangen mir dazu Gedanken zu machen und diese zu ordnen. Du kamst mir mit deinem Beitrag eigentlich zuvor und jetzt ändere ich das schon getippte ab:
Ich verstehe das so, dass Cross Hammock lediglich darauf hinweisen wollte, dass wir gerade bei dem
"hier"
kaufen kritisch bleiben dürfen und sollten. Ich bin jetzt noch nicht so lange hier im Forum aber ich vermute mal, dass die Sachen von Dutch in diesem Forum von Vielen als "hier kann ich bedenkenlos zugreifen" und damit sein Shop als sichere Adresse mit geprüften Artikeln angesehen wird.
Der anfangs gezeigte Karabiner deutet aber darauf hin, dass man sich hier eben doch Gedanken machen sollte, wofür man seine Sachen und im speziellen diesen Karabiner einsetzt. Er schreibt ja selbst in der Artikelbeschreibung "Weight Rating: 2600 pounds (12kn)."
Der sieht aus wie ein Kletterkarabiner, ist aber ein Materialkarabiner.
Berufenere mögen mich hier gerne berichtigen, hatte nur auch mal mit Höhenarbeiten und technischem Klettern zu tun.
Größtmögliche Sicherheit bieten natürlich die weiter oben und auch an anderen Stellen hier im Forum schon genannten Kletterkarabiner namhafter Hersteller wie Petzl, DMM, Austrialpin, Edelrid und so weiter, mit einer Mindestbruchlast von 20kN und meiner Meinung nach einem Verschluss (Schraubverschluss/ Automatikverschluss).
Wie im letzten Beitrag von Seitenschläfer ja auch schon gut beschrieben.
Wer also die größtmögliche Sicherheit möchte sollte zu den Kletterkarabinern greifen, aber dann auch überlegen wie das restliche System so ausgelegt ist (Baumgurte, Aufhängung, Hängematte).
Viele Grüße
Michael
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Willkommen Michel,
hast du zu den aufgezählten Dingen konkrete Fragen oder möchtest Empfehlungen bekommen? oder möchtest du diese Dinge erwerben und suchst nach Bezugsquellen?
Viele Grüße
Michael
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Wer hat Erfahrung damit? Bringt das etwas in der Praxis? Welche Schnur eignet sich gut?
das bringt sogar ziemlich viel, allerdings "nur" beim Öffnen, das Schließen bleibt genauso hakelig, aber immerhin.
Habe für das 4mm Liros Lazy Jack ein Einfassband genommen, dass ich ein Stück in das Seil gezogen habe und dann per Hand und ein paar Nadelstichen befestigt haben.
haengemattenforum.de/gallery/image/121/
haengemattenforum.de/gallery/image/122/
Viele Grüße
Michael
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Dankeschön

klar da ist ein bisschen rumprobieren angesagt mit der verwendeten Menge, aber wenn ich das richtig herauslese, könnte dir das Climashield gut gefallen. Es lässt sich nämlich im Vergleich zu normaler Füllwatte wesentlich leichter und besser komprimieren.
Ich finde es passt sich auch ganz gut an trotz der Befestigung am Rand. Ich habe neulich eine Anleitung gesehen, bei der das Climashield kleingeschnipselt wurde und einfach so in den Bezug gestopft wurde, aber das würde mir glaube ich nicht gefallen. Hätte da Bedenken, dass sich dann im Kisseninneren so Verdickungen bilden.
Die kommerziellen KuFa-Kissen (allerdings keines mit CL gefüllt) die ich bisher ausprobiert habe, waren alle ungeeignet für die Nutzung in der Hängematte, weil sie zu steif waren
Ja stimmt, so ein kommerzielles Kissen habe ich auch seit längerem in Benutzung - ich mag das auch sehr gerne - aber wie du sags ist es auch deutlich steifer als das aus Climashield und weniger gut komprimierbar.
Viele Grüße
Michael
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Klar, probiere das gerne mal aus. Ich hatte das anfänglich auch ausprobiert, bin aber wieder zu den Softschäkeln zurückgekehrt.
Die Loops können sich recht leicht und selbständig lösen, wenn sie nicht belastet werden. Also auch wenn alles im Packsack verstaut ist oder beim Aufbau.
Ich mache es eigentlich ganz gerne so, dass ich den Packsack öffne und an dem einen Gurtende ziehe und damit direkt um den Baum gehe. Damit ist die eine Seite dann schon mal fest und kann nicht auf dem Boden landen. Dann erst ziehe ich die Hängematte aus dem Packsack und gehe damit zum anderen Baum.
Kurzum: die Aufhängung ist bei mir in dem gleichen Packsack wie die Hängematte und ich trenne die beiden nur sehr selten. Bei den Evo-Loops ist es mir manchmal passiert, dass sich einer geöffnet hat, was recht leicht passieren kann und ich dann erst wieder schauen musste, dass nichts verdreht ist.
Das kann bei Softschäkeln nicht passieren, die gehen bei mir nicht einfach so auf.
Wenn du allerdings die Aufhängung regelmäßig von der Hängematte trennst, würde ich so probieren.
Viele Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr
Michael
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Die beste Art Danke zu sagen ist die Vorstellung des fertigen Produkts. Also ran an die Nähmaschine und dann an die Kamera!

mit Größenvergleichskatze:
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super getroffen die Bilder von der Hängematte mit dem Netz, das liegt ja super gut an!
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Danke für die Blumen barfuß,
ich gebe mir weiterhin Mühe

Lese ja schon seit geraumer Zeit hier im Forum mit und habe schon viele tolle Sachen entdeckt
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Also ich habe kein Federkissen in der Größe das ich wiegen könnte - das oben gezeigte wiegt jedenfalls 126g.
Ich könnte mir vorstellen dass die Kunstfaser noch etwas besser stützt bei gleichem Gewicht.
Viele Grüße
Michael
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Danke für die super Anleitung - hat mir sehr geholfen
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warum hast du die eine Seite des Kissens komplett offengelassen? Oder ist das nur noch nicht ganz fertig?
Ja stimmt, das habe ich dann von außen mit einer Naht ganz am Rand verschlossen. Davon habe ich leider keine Bilder mehr gemacht. Habe es nämlich erst mal so wie es war eine Nacht getestet, ob die Füllmenge passt und dann erst am Folgetag zugenäht und keine Bilder mehr davon gemacht.
Aber klar - das was man auf den Bildern sieht muss noch zugenäht werden.
Viele Grüße
Michael
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Nachdem von meinen Nähprojekten noch Material übrig war, habe ich mir kurzerhand noch ein Kissen für die Hängematte gemacht. Super einfach und schön bequem!
Material:
- Ripstop-Nylon - das günstige bei Extremtextil mit 36g/qm
- Fleece - hatte ich schon viele Jahre im Schrank liegen gehabt und kann nichts mehr zu den Materialeigenschaften sagen
- Climashield Apex - 133g/qm
Die Grundfläche für die einzelnen Zuschnitte war bei mir so ca. 38 x 25 cm. Um das ganze etwas robuster zu machen, habe ich insgesamt 3x die Grundfläche aus dem Ripstop-Nylon und 8 x die Grundfläche aus dem Apex ausgeschnitten. Die Anzahl der Climashield Stücke richtet sich natürlich nach den eigenen Vorlieben und wie "dick" das Kopfkissen werden soll.
Da ich das Kissen mit einer Tasche auf der Rückseite versehen wollte um es in sich selbst verstauen zu können, habe ich zusätzlich noch eine Fläche 25 x 22 aus dem Ripstop ausgeschnitten und auf der einen kurzen Seite gesäumt.
Dann werden alle Lagen aufeinander gelegt und mit Stecknadeln fixiert. Das ist etwas schwer in Textform zu beschreiben.
Im Prinzip werden die einzelnen Stoffstücke passend aufeinander gelegt, dann an drei Seiten durch alle Lagen gesteppt und dann das Kissen durch die verbleibende offene Seite auf rechts gedreht. Diese noch offene Seite wird dann von außen mit einer ganz schmalen Naht geschlossen.
Man muss da so um die Ecke denken und sich immer vorstellen wo welche Lage hin soll und wo sich nach dem Drehen welche Seite befinden wird.
Wem das zu kompliziert ist kann ja erstmal auf die Tasche und die mehreren Lagen Ripstop verzichten und einfach nur eine Lage Ripstop und eine Lage Fleece nehmen, dann kommt man nicht so durcheinander.
Was ich ganz nett fand und bei anderen schon im Forum gesehen habe ist eine kleine Schlaufe an dem Kissen, um es festbinden zu können. Ich habe dafür ein ca 8cm langes Stück Einfassband genommen. Dass muss dann auch an die richtige Position zwischen die beiden Lagen gelegt werden, die dann später die Außenflächen des Kissens bilden. Wenn man das ganze Paket vor dem Aufrechtsdrehen dann vor sich liegen hat, dürfen nur noch die Enden des Bandes zu sehen sein.
Viel Spaß beim Nachbauen
Michael