Beiträge von Womble

    Die Punkte 1-3 wurden ja schon ausgiebig beantwortet. Ich sage dazu nur, dass mir mein 13 Fuss Tarp mit der 11 Fuss Hängematte zwar mehr Raum bietet, aber auch irgendwie disproportional vorkommt. Ich war vorher auf 11/11 eingefahren, nun muss ich einfach andere Baumabstände für das Tarp suchen, als ich normalerweise für die Hängematte bräuchte/nehmen würde. Bei 12 Fuss mag das nicht so bemerkbar sein.

    Zu Punkt 4 : ich habe wirklich die Druckknöpfe bei meinem UGQ Tarp zu schätzen gelernt. Bei starkem Wind schlappern die Türen deutlich weniger. Ich würde die Center-Pole-Mod nehmen. Ausserdem würde ich versuchen, Line Lock anstatt D-Ring für die Abspannseile zu bekommen. Ich weiss nicht, ob solche Mods bei WB möglich sind.

    Was ist die Idee dahinter? Nicht trocknen müssen?

    Genau ! Ich gehe ja davon aus, dass sich nach dem Waschen/Spülen keine oder nur harmlose Bakterien an der Blase befinden. Es ist also wie Eiswürfel einfrieren, da fragt auch keiner, ob sich eventuell noch Bakterien zwischen Eisform und Leitungswasser eingeschlichen haben.

    Und falls doch, mein persönlicher "Osmosis Jones" wird damit fertig.

    Ich bin 193cm klein und habe eine Dreamhammock 11 Fuss mit 66 Zoll Breite. Ich kann darin gut schlafen. Ich hatte aber vorher eine 11 Fuss mit 72 Zoll Breite und finde, dass es sich darin besser schlafen liess.

    Ich überlege schon eine ganze Weile über eine Darien Hängematte nach und, vor allem, welches Material ich nehmen soll. Ich möchte gerne etwas leichteres, aber trotzdem gerne wieder den Komfort von 72 Zoll erreichen.

    Ich frage mich daher ob mit einer 12 Fuss / 65 Zoll Breite ein ähnlicher Liegekomfort einer 11 Fuss / 72 Zoll Matte erreicht werden kann.

    Nur mal so : ich benutze dieselbe Trinkblase seit 7 Jahren. Nach jeder Reise wird sie mit frischen Leitungswasser gespült, das Mundstück mit normalem Spüli abgewaschen, danach geht sie in das Gefrierfach bis zur nächsten Reise. Ich lebe immer noch.

    Das ist lustig - ich habe heute an etwas Ähnliches gedacht : eine Ridgeline-Daisychain aus 2 verschiedenfarbigen Zing-it z.B. gelb und grau, gespleisst, damit man in der Matte Kleinzeug aufhängen kann.

    Wollte mich gerade an das liebe Forum wenden, um zu Fragen ob die Dyneema-Kordel von Extremtextil dem Zing-it ebenbürtig ist, und stosse bei Dyneema 2mm auf diesen Beitrag.

    Ich habe bei meiner letzten Tour den Incubator 20F zusammen mit dem EnlightenedEquipment Topquilt - auch 20F - bis ca. 0° gepuscht, Um die Schultern/Füsse war es immer angenehm, nur am Hintern hatte ich das Gefühl eine leichte Kühlung zu spüren. Das kann aber auch eher im Kopf als am Hintern gewesen sein.

    Zudem glaube ich, mit einer feineren Justierung der Aufhängung noch bessere Ergebnisse schaffen zu können.

    Notlösung?!? Dein Bathtub-Groundsheet ist ja voll die Glamping-Luxus-Lösung :thumbup::thumbup: andere nehmen hier Tyvek oder Polycro 8o

    Notlösung eben falls es keine Bäume gibt. Mir liegt viel daran, dass ich und mein Material trocken bleiben und es auch eine Barriere zwischen mir und der Krabbelwiese gibt. Ich hatte zuletzt zwar viel Glück, wenn es doch mal auf dem Campingplatz gehen musste und habe auch dort passende Bäume gefunden, vor allem wenn ich alleine Reise oder zumindest den Quartierpunkt mitbestimmen kann. Das letzte Mal habe ich 2019 eine Nacht im Zelt geschlafen, weil es dunkel wurde, geregnet hat und ich nach 2 Stunden noch immer keine passenden Bäume hatte.

    Wenn ich mir die Bilder ansehe, würde ich da auch nicht ohne Bodenschlaf-Notlösung entlangwandern.

    Ich habe mir vor 2 Jahren so ein "Bathtub-Groundsheet" als Notlösung für den Boden gekauft. Gewicht ca. 150g + 4 zusätzliche Heringe.

    Wie aber schon erwähnt muss man da natürlich auch eine Isomatte extra dabei haben. Also im besten Fall komme ich da auf 600g Extra für die Notlösung.


    bathtub-for-stealth-1.jpg

    Im Innenfach kommt als Kleidung nur 1 x Wechselwäsche, lange Unterwäsche für die Nacht oder kalte Tage, eine leichte lange Hose, ein Merino-Hoody und eine Decathlon Daunenjacke. Wenn ich packe, dann kommen immer erst mal die langen Stücke in den Rucksack, da kurze Hose/Hemd ja weniger Platz einnehmen. Aber wenn ich in den Bergen wandere nehme ich, auch wenn es warm ist, immer warme Kleidung mit, weil das Wetter schnell welchseln kann - egal was der Wetterbericht sagt. Dann mein kleines Toaks Kochset und ein kleiner Hygiene/Notfallbeutel. Und eben die Quilts + Hängematte. Wasser und Wasserschutz muss draussen bleiben.

    Ich habe den Osprey Exos 38 (vorher schon mal erwähnt) mal mit den 3-Jahreszeiten Material (bis -6°C/20°F) bepackt. Der Rucksack ist für diese Daunenmenge ganz klar zu klein. Das Rückengerüst macht den Rucksack zudem sehr steif und schwer mit den Quilts zu bepacken. Sogar das herausziehen war mühsam. Ich habe das ganze gewünschte Material zwar hineingequescht bekommen, hatte dann aber kein Platz mehr für Futter, oder höchstens gefriergetrocknet u. für 1-2 Mahlzeiten max. Wasser an den Aussentaschen wäre OK, aber keine Chance für eine Trinkblase.

    Ich wage mal die 38L etwas in Frage zu stellen. Vermutlich muss ich wirklich mal den Wassertest machen. Der Exos würde so höchstens für kleine Sommertouren / Overnighter reichen. Mit dem 20F Quilts war ich bei 7.8kg Packgewicht.

    Es war mühsam von den Bahnhöfen zu den Campingplätzen zu kommen, es gab keine Handys, Navis oder Tablets,

    Anstatt mit Internet plant man mit Reiseführer, die älter als ein 1 Jahr alt waren. Von Zuhause aus reservieren war ein no-go, weil das Gespräch ins Ausland teurer als die Übernachtung gewesen wäre. Also nach Ankunft erst mal Geld wechseln, mit viel Münzen und ab in die Telefonzelle und checken ob Quartier A oder B noch existiert, Platz hat und der noch soviel kostet, bzw. sich herunterhandeln lässt. Und das waren Reisen ins benachbarte EU-Land - genauso abenteuerlich wie der Balkan :D