Beiträge von Womble

    Die Route kenne ich nun gar nicht, kann dir also nicht sagen, wo du campen kannst.

    Wenn ich meine Routen zu Fuss plane schaue ich aber gerne mal auf Google Satelitenansicht, wo bewaldete Flächen sind.

    Wenn du streng wandern willst musst du natürlich auch deinen Zeitplan einhalten, das lässt dir wenig Spielraum mit dem Übernachtungsplatz. Ansonsten gilt wie immer, Aufbau nach Sonnenuntergang, Abbau vor Sonnenaufgang - das mindert die Chancen vertrieben zu werden.

    Die Bäume kannst du dir natürlich vorher aussuchen, schon die Gurte anbringen und das Tarp an einer Seite befestigen - dann geht's hinterher schneller. Wenn es regnet - dann ist es egal, dann spann ruhig das Tarp schon auf zum drunter kochen.

    Hoffe das hilft dir.

    Ich gehe jetzt mal von richtigen Wintertemperaturen aus, also ca. ab -5° abwärts.

    Think different : Man könnte doch theoretisch das Tarp-Zelt nach unten hin abschliessen :

    Man nehme eine passende viereckige Silnylon Plane mit 4 Schlaufen an jeder Ecke. Die eine Seite wird z.B. auf der rechten Tarpseite direkt mit dem beiden Abspannringen oder -schlaufen verbunden und dann zusammengerafft auf der Seite aufbewahrt. Die andere Seite hat längere Zeltschnüre die auf der linken Tarpseite auch durch die Ringe/Schlaufen gezogen werden, von da nach oben an die jeweilige Tarpfirstleinenschlaufen gehen und von da dann zur Hängematte geführt werden.

    Will man sich nun abends einschliessen muss man nur an den beiden Seilen ziehen bis die Bodenfläche stramm an jeder Ecke anliegt und die Seile dann z.B. an der Hängemattenfirstleine verknoten. Natürlich ist das nicht vollständig dicht, könnte aber vermutlich eine Kerzenlichtheizung verbessern.

    Und mein Geheimtrick für kalte Nächte ist ein Benzin-Handwärmer, der mit in den Schlafsack genommen arg viel bringt, und im Vergleich zu einer Flasche warmen Wassers (zumindest in meiner Wahrnehmung) deutlich länger warm bleibt (also mindestens 5-6 Stunden)

    Ich habe die Dinger auch gerne dabei, tagsüber in den Hosentaschen, aber bei dem vielen dünnen Nylon/Polyester in der Hängematte muss man sehr gut aufpassen, dass die Dinger gut umwickelt sind - die werden super heiss und ich habe mich auch schon damit verbrannt, weil mein Hund die Wärme bemerkt und sich dann richtig eng an mich gedrückt hat.

    Also bei meinen Winterwanderungen habe ich meistens so viele Kalorien für Körperwärme verbrannt, dass ich Abends nur noch koche und dann husch zwischen Top- und Underquilt verschwinde und relativ schnell einschlafe. Wichtig ist einfach, dass man mit Kleidung kompensiert wenn die körperliche Aktivität aufhört, damit einem nicht erst kalt wird. In der Hängematte selbst bin ich dann wieder nur mit langer Unterwäsche.

    Ich hatte auch zu meiner Zeltzeit kein Bedürfnis, das Zelt zu wärmen. Und Kaffee im Bett macht nur Spass, wenn er dir ans Bett gebracht wird :) wenn ich erst einmal stehe, dann gehe ich nicht mehr unter die Decke.

    Wenn ein Lagerfeuer brennt, dann lass ich mir manchmal etwas mehr Zeit. Was auch hilft : den Topquilt mit einer dichten Flasche mit heissem Wasser vorheizen. Warme Luft unter dem Tarp mag hingegen der Kondensation vorbeugen - oder ist es umgekehrt ?

    Ich habe das bisweilen gemacht, wenn ich lange nicht einschlafen konnte. Meistens hat das dann geholfen. Mehrmals habe ich die Liegerichtung aber noch nie gewechselt.

    Ich drehe mich in der Hängematte auch weniger als im Bett (weil es schlechter funktioniert)... leider mit der Folge, dass ich schlechter schlafe, weil ich mich irgendwie «eingeengt» fühle. Aktuell teste ich deshalb wieder vermehrt meine Brücken-Hängematten, weil die dem Schlafen im Bett etwas näher kommen.

    Ich habe die RidgeRunner diesen Sommer ausgiebig getestet. Obwohl die RR meinem Bettverhalten eher entspricht (Seitenschlaf), schlafe ich in der Brückenhängematte bisher weniger tief und wache gefühlt häufiger auf.

    Die Kumpels im Zelt haben mir bisher immer erzählt, dass sie mich in der Dreamhammock relativ schnell schnarchen hören :sleeping:. Zudem habe ich Geräusche (oder sogar Lärm) nicht so leicht wahrgenommen. In Slowenien wurden wir nachts vom Grenzschutz kontrolliert. Ich habe davon nichts mitbekommen, die Kumpels im Zelt schon.

    Ich hatte auch die ersten Nächte in der Dreamhammock nicht so tief geschlafen, das hat sich erst mit gewonnenen Vertrauen in die Aufhängung so ergeben. Das habe ich jetzt aber, auch beim RidgeRunner - es erklärt also nicht, warum ich in der Brückenhängematte nicht so tief schlafe.

    Zuerst einmal ein Moin zur Vorstellung !

    Wenn du noch keine Hängematte hast, woher weisst du dann, dass du deine Liegerichtung änderst?

    Vielleicht meint er ja nur, das er sich gerne von rechts nach links dreht. Das kann man aber auch mit einer asymmetrischen Matte.

    Das man hingegen die Füsse von links nach rechts und den Kopf entsprechend umlegt - ich denke damit hört man sehr schnell (nach der ersten oder 2. Nacht) auf, denn das macht einfach keinen Spass.

    Ich bin eher Seitenschläfer, drehe mich beim Einschlafen und Aufwachen gerne und viel, knautsche mich zwischendurch auch mal embryonal zusammen - aber die Hängematte hat mein Schlafverhalten ziemlich verändert. In der Matte schlafe ich viel länger lautstark auf dem Rücken und drehe mich weniger.

    Eigentlich ist die Ridgelinelänge ein persönlicher Wert, da einige Hänger lieber etwas mehr Durchhang bevorzugen, andere eher eine strammere Aufhängung. Die Ridgeline wurde daher manchmal als Whoopie konzipiert, um erst einmal verschiedene Längen ausprobieren zu können bevor man sich auf eine Länge festlegt und dann immer den gleichen Durchhang / Komfort erhält.

    Die Proportion von ca. 85% wurde dann wohl genommen, weil einige einen Standard suchten und dies den 30° entspricht.

    Die Ridgeline sollte deswegen weder zu stramm noch zu locker sein, weil durch die mittlere Abspannung angezeigt wird, dass die Hängematte so ist wie du sie haben willst. Ist sie zu stramm oder zu locker solltest du die Aufhängung anpassen, sonst stimmt dein Durchhang nicht. Wenn Du deine Ridgeline für den idealen Durchhang schon stramm ziehst, wie willst du dann eine zu stramme Aufhängung erkennen (am Riss der Ridgeline ?)

    Wenn du deine Hängematte lieber etwas strammer aufhängen möchtest, solltest du lieber die Ridgeline etwas kürzen, und dann wieder das Mittelmass an der Ridgeline suchen.

    Feng-Shui im Wald ? Für mich ist die Himmelsrichtung so ziemlich das letzte Kriterium um meine Matte aufzuhängen.

    Morgenstund verlangt nach Kaffee im Mund - und meistens habe ich schon wieder festen Boden unter den Füssen, wenn die Umgebung gerade erkennbar wird.

    Falls ich einmal die Wahl habe, und beim Aufhängen auch noch daran denke, dann würde ich die Hängematte so ausrichten, dass das Spektakel seitlich von der Hängematte stattfindet, damit ich abends mit dem Bier und/oder morgens mit der Tasse mit dem Tarp im Veranda-Stil was immer stattfindet geniessen kann.

    150$ für einen "all inclusive" 1.0 Single Layer mit Mückennetz ist schon ein Kampfpreis. Da fangen die Preise bei den anderen Anbietern ja auch an, aber Optionenkataloge lesen sich ja inzwischen fast wie die der deutschen Automobilbranche und erhöhen den Preis um bis zu 50%. Dutch hat ein ähnliches Preisniveau, scheint aber weniger dazu zu legen.

    Vor allem der Preis und das Gewicht für einen Monolite würde mich interessieren.

    Die Tarppreise würde ich als korrekt bezeichnen. Ich glaube auch, dass man da für 10-20$ zusätzliche Tie-outs bekommen kann. Sie bieten ja auch verschiedene Farben dafür.

    @ der olle Hansen : man muss den Bestellvorgang ja nicht abschliessen um die Versandkosten berechnen zu lassen - man gibt einfach seine Adresse ein und dann werden die Kosten berechnet. Dein begehrter Ziegel mit Reisverschluss kostet so $15 + $13.83 First Class USPS Mail nach Deutschland. Dann eventuell noch Zoll+MwSt.


    Was den Versand nach Europa angeht, da kann man Agent Orange ausnahmsweise mal nicht die Schuld geben - das geht auf Regeln der Internationalen Postunion zurück, und da machen die Chinesen wirklich enormes Dumping auf Kosten unserer nationalen Postagenturen.

    Wenn ich ein Paket von F nach den USA schicken will, kostet mich das ähnlich viel wie von den USA hierher.

    Dutch war damals der einzige, der auch das günstigere "USPS First Class" anbot, inzwischen bieten manche andere und TrailHeadz das auch. Der Versand einer Hängematte kommt so auf "nur" $23 nach Europa.

    Warum wirds dann eng für Whoopie?

    Das wurde doch auf der 1. Seite diskutiert - ab Beitrag #22 ging es nur noch um Quellen für die Gurte.

    Kann man mit Jeff auch anders als per Fiesbuch kommunizieren ? Ich konnte mich mit der Plattform nie so richtig anfreunden - sogar unser Hund hat sein Konto inzwischen aufgegeben. Die diversen Links, bis auf FB sind alle nicht mehr gültig.

    Ich habe bei meinem Tarp das Lawson Glowire seit 7 Jahren im Einsatz - es ist reflektierend, was das Erkennen der Schnüre bei Dunkelheit erleichtert.

    Size: 2mm (5/64"), Weight Per Foot: .04oz (1.13grams), Avg. Break Strength: 250 lbs

    Size: 2.5mm (3/32"), Weight Per Foot: .058 (1.65grams), Avg. Break Strength: 350 lbs

    Die Herstellung hat sich in der Zwischenzeit ziemlich verbreitet, ich denke es sollte gleichwertige Zeltschnüre auch auf dieser Seite des grossen Sees geben.

    Meine Leinenlängen : ca. 2m an den Seiten, 1m an den Türen, und 2 x 1m lose dabei als Verlängerung / Reserve.

    Ich bin über die Länge des Risses überrascht, deutlich länger als das Stück Hering : Das Thunderfly ist doch wie das Superfly aus Ripstop - wie kann ein halber Hering da solch einen grossen Riss verursachen ?

    Bezgl. Abspannleinen habe ich ca. 2m an den Ecken, 1m an den Türen und 2 x 1m als Reserve / Verlängerung dabei.

    Fallkniven schreibt dazu im US-Forum, dass bei grösseren Schäden eigentlich nur ein Flicken von innen aufgenäht und dann mit Seamseal abgedichtet eine dauerhafte Lösung ist - und ich würde ihm da zustimmen. Ich habe auf meinem Zelt (ja, ich habe noch eins...) kleinere Löcher mit selbstklebenden Nylonflicken repariert, aber die lösen sich an den Rändern immer wieder ab, wie Pflaster am Finger.

    Ich hatte ja in meinem Winterdream-Tarp Thema über die Befestigung der Leinen am Hering philosophiert.

    Macht es wirklich einen Unterschied ob die Elastikschlaufe am einen oder anderen Ende ist ? So oder so ist dann die Leine und der Hering unter Spannung und für den Schuss braucht es nur Kraft.

    Was helfen könnte wäre hoffentlich ein Hering ohne Haken, so das die Leine abrutschen kann, bevor der Hering zum fliegenden Fisch mutiert. Ich nutze zur Zeit die Vargo Titanium Nägel, weil ich es einfach satt hatte, ständig krumme oder stumpfe Stahl- oder Aluheringe zu reparieren. Um diese habe ich eine eher lose Schlaufe - die Spannung kontrolliere ich mit den Tarpworms.

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    Die roten MSR Heringe hatte ich vorher - in der "Needle" Variante wie oben auf den Bildern als auch als Groundhog - gebrochen ist mir keiner, aber das will nichts sagen.