Posts by BoundryWaters

    Aber rutscht die denn nicht in der Mitte der HM zusammen, wenn du dich reinlegst?

    Meine Decke ist ziemlich dick und doppelt gefaltet ist das beim reinlegen nicht wirklich ein Problem. Da ich Seitenschlaefer bin, verrutscht sie aber manchmal etwas beim drehen, aber man lernt damit umzugehen. Ich war letztes WE wandern und die Temperaturen gingen Nachts in den leichten minus Bereich. Ich hatte meinen Swanndri wollsweater dabei und habe mir den dann Nachts noch in die Matte gelegt, um den Quilts noch etwas Unterstützung zu geben. Das hat auch gut funktioniert und beim wandern schleppt man ja nicht unbedingt eine Wolldecke mit.

    Ich bin ja sehr begeistert von Wolle und hatte auch 3 Felle im Haus, bis ich sie weggegeben habe, wegen Hausstauballergie der Kids... Irgendwie bereue ich das jetzt, für draußen im Garten in der Hängematte wär das ja echt was gewesen... Auch ohne Allergie sind die Felle halt Staubfänger, oder wie macht ihr das? Wolle selbst ist ja kaum allergen, soweit ich weiß. Was wir noch haben, ist ein Wolle Unterbett von Frau Wolle. Das ist wahrscheinlich zu weich für in der Matte... vielleicht probier ich es doch mal noch aus.

    Eine schoene dicke Wolldecke doppelt gelegt ist in der kalten Jahreszeit immer gut und gehoert bei mir zur Winter Standard Ausruestung!

    Danke für eure Antworten!


    Ich hatte das Cover übrigens nur über den Quilt liegen, geatmet habe ich bei den etwa -4°C draussen (Mütze und Schlauchtuch). Deshalb war ich auch so erstaunt über das viele Kondenswasser. Ich denke, es hat damit zu tun, dass das Cover sehr schnell die negative Temperatur angenommen hat und dann dort das Wasser zwischen der losen Berührungsfläche von Cover und Quilt kondensiert, teilweise gefroren und teilweise (wieder) aufgetaut ist. Es war auch sehr neblig gewesen (ca. 97% Luftfeuchtgigkeit gemäss Wetter-App). Das Argon 67 (Quilt) wie auch das Argon 90 (Cover) verfügen beide über eine DWR-Beschichtung, wie ich jetzt gerade auf der Website von DutchWare sehe. Ich hatte bisher tatsächlich noch nie ein Problem mit einem nassen Quilt gehabt, war aber bisher auch weniger der Draussenschläfer bei Minus-Temperaturen. Deshalb meine Fragen.

    Wenn Du das cover quasi also Decke genommen hast, dann kann man sich das mit dem Kondens auch ohne Atemluft schon ganz gut vorstellen.

    Gut, laut anderen Erfahrungen hält schon alleine das Mesh des Side Vent schon ordentlich Schnee ab, sicher ist das aber natürlich nicht.

    Was mich aber eher dazu bringt doch immer ein Tarp zu benutzen/ eins zumindest aufzuhängen ist der Underquilt, der ja sonst echt nicht geschützt ist.

    Ordentlich Schnee abhalten ist natuerlich schon mal ein guter Anfang, 100% waeren aber wahrscheinlich besser....

    BoundryWaters, merkst du einen grossen Unterschied zwischen einem Cover aus winddichter Kunstfaser (Quiltstoff) oder einem aus Baumwolle (Canvas), was die Kondensfeuchtigkeit angeht? Ich hatte kürzlich den Eindruck, dass mein Topquilt im direkten Kontakt mit einem Cover aus Quiltstoff sehr nass wurde vom Kondenswasser. Oder war da der direkte Kontakt zwischen Cover und Quilt der Fehler? Das Cover lag direkt auf dem Quilt auf.

    Also Segeltuch/Canvas sollte man erst ab ca. -10 Celsius nehmen, da die Temperatur in der Socke entsrechend hoeher ist und die Feuchtigkeit der Atemluft nicht gefriert und das Segeltuch durchnaesst. Wird es kaelter hat man in der Socke Eisbildung, allerdings wesentlich weniger als mit Nylon Material, da Canvas atmuksaktiver ist.

    Bei den Nylon Socken kann das Material die Feuchtigkeit nicht speichern und deshalb kommt es bei entsprechenden Temperaturen entweder zu dem von Dir geschilderten Kondens bzw. extremer Eisbildung. Das liegt meiner Meinung nach an der Atemluft, den Wetterverhaeltnissen (Wind/Luftfeuchtigkeit) und ob Du in der Socke durch vents Luftaustausch herstellen kannst, oder nicht. Ich glaube nicht, das Quilts die evtl. das Topcover beruehren, hier einen Unterschied machen.

    Ich habe bzgl. Kondesfeuchtigkeit explizit bei Dream nachgefragt, als ich mir ein Topcover dazu bestellen wollte.

    Der Rat war dann die Öffnungen vergrößern zu lassen, bzw. ein Side Vent am Kopf anbringen zu lassen, da dies die Optimale Lösung dafür sein soll. Alle Kunden Berichten mit dieser Konstellation von keinen Problemen mehr mit Feuchtigkeit.


    Meine Konfig. ist in meinem Thema dazu zu finden:

    Dream Hammock 12ft Sparrow Review von Bestellen bis Langzeittest

    Einen side vent habe ich mir damals bei meiner Sparrow auch anfertigen lassen. Siehe unten. Man sollte allerdings beachten, dass durch den Schnitt nicht durch evtl. Schnee geschuetzt ist, d.h. hier ein tarp auf jeden Fall erfoderlich ist. Das ist bei dem Warbonnet topcover anders. Da liegt der vent im geschuetzten Winkel. Die Vents am Fussende muesste man bei Schnee in jedem Fall abdecken.


    Edit: Im Schnee mit Socke und nicht NUR Topcover! Wenn es schneit und Schnee zwischen HM und UQ gelangt, dann wirds nass.

    Moin,

    Wow.....tolle Fotos BoundryWaters 👍

    Ich hoffe es schneit bald......

    Bei Schnee und wenn frostig kalt ist es nochmal eine ganz eigene tolle und friedliche Atmosphäre wenn man warm und kuschelig in der Hm liegt.

    Gruß von der Ostsee

    Jo, alles alte Kamillen, die ich hier bereits mal gepostet hatte...

    Im Winter und wenn sicher nicht mit Regen zu rechnen ist, reicht ein Topcover/Socke prinzipiell aus und hilft im Gegensatz zum tarp bei der Waermeleistung. Habe so schon viele verschneite Naechte verbracht. Ein zusaetzliches Tarp ist allerdings beim Ein- und Aussteigen waehrend eines Schneefalls und als zusaetzlicher Windschutz ganz nuetzlich.


    Moin auch von mir! Ich komme aus dem Hamburger Norden oder Schleswig Holsteiner Sueden. Je nachdem wir technisch man werden will. Schoen zu sehen, dass die Nordfraktion waechst!

    Da ich Anfang August eine Besorgung in Duluth, MN taetigen wollte und dazu noch sonniges Wetter mit angenehmen Temperaturen angesagt war, entschloss ich mich dazu, noch ein paar Tage im Kanu dranzuhaengen. Die oestliche Seite der Boundary Waters war mir zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt und basierend auf den noch vorhandenen Permits und der wenigen Zeit, die ich zur Verfuegung hatte, entschloss ich mich fuer einen verhaeltnismaessig einfachen Trip, mit Basislager auf einer Insel an der kanadischen Grenze. Gemacht getan und unten ist der Fotobericht....



    In Grand Marais, MN bei traumhaften Wetter. Lake Superior im Hintergrund.



    Der Gunflint Trail geht vom Lake Superior ca. 100 Km ins Landesinnere und endet dann in einem State Campground. Entlang der Strecke befinden sich Wanderpfade, Entry Points fuer Paddelabenteuer, Lodges und Cabins. Ich musste bis ans Ende fahren, um zu meinem "Entry Point" zu gelangen.



    Am Entry Point angekommen und bereit in See zu stechen.



    Unterwegs ist mir dann dieser Bursche ueber den Weg gelaufen. Naja, ich war auf dem Wasser und er and Land.



    Der Zweig zeigt meine Endstation auf der Karte. Die roten Punkte sind campsites, die man nicht reservieren kann. Es laeuft auf einer First come, First serve Basis.

    Nachdem ich einige Inseln abgegrast hatte, entschied ich mich schliesslich dazu, mein Lager fuer die naechsten zwei Tage auf Blueberry Island aufzuschlagen.



    Da wir mit unseren HM ja flexibel sind, entschied ich mich dazu, direkt am Wasser aufzubauen. Die altbewaehrte XLC Generation 1 mit 40F Wooki und Thunderfly tarp in Porch Mode.



    Hier der Ausblick auf meine Badebucht. Waere wohl auch perfekt zum Angeln gewesen.



    Die Inseln im Hintergrund gehoeren bereits zu Kanada.



    Eine typische Feuerstelle fuer die BoundaryWaters. US Forest Service Firegrate und Feuerholz hatten mir meine Vorgaenger auch noch dagelassen.



    Und das Beste zuletzt. Sonnenuntergang und fast Zeit in die HM zu krabbeln...

    Dann hat man den Salat aber am den Heringen. So habe ich es derzeit gelöst, aber ganz zufrieden bin ich damit auch noch nicht...

    ich befestige die Leinen nicht an den Heringen, sondern bewahre alles separat auf. In vielen Faellen spanne ich auch nicht an Heringen ab, sondern nehme, was die Naturn mir bietet, oder nehme halt ein Stock als Heringsersatz.

    Oder man bewahrt das tarp und die Tarpleinen getrennt auf. Am tarp hat man einfach nur shock cord loops und die Leinen befestigt/loest man mit z.B. Hookworms oder einem larks head Knoten, fuer diejenigen die keine hardware moechten. Schnell, einfach, kein Leinensalat und mehr Platz im stuffsack.

    Ich grabe das mal aus weil die links leider tot sind. Ich bin in the market für einen Winterunderquilt und liebäugel mit dem lynx, weil ich auch gerne noch eine ridgerunner hätte wenn sie denn mal wieder lieferbar ist (weiß man da was?). Hat sonst jemand Erfahrungswerte vielleicht für die Kombination? Oder andere Empfehlungen?

    Ich benutze den Loco Libre Ridgereaper, der ja ebenfalls fuer die Ridgerunner gemacht ist. Hier gibt es tausend Moeglichkeiten, was Farben, Stoffe, etc. angeht und die Produkte sind erstklassig, dafuer ist die Wartezeit aber entsprechend. Eine Double Layer Ridgerunner in Coyote Brown mit Whoopie Slings kann ich bei Interesse abgeben (Postversand aus den USA). Optional habe ich auch noch die dazugehoerige Spinndrift Socke, das Cloudburst tarp mit Tueren und den Underquilt Protector in Poncho Form. Bei Interesse sag Bescheid.

    Echt? Das kann ich mir nicht vorstellen, denn dazu braucht man einen kompatiblen Reißverschluss. Alle trenn- und wendebaren Reißverschlüsse an den Hängematten sind individuelle Sonderanfertigungen für den jeweiligen Hängemattenhersteller und meist nicht separat erhältlich. Soweit ich weiß, haben sie den Zipper Mod nur für Hennessy Hängematten mit Geburtskanal angeboten.

    Ich glaube schon. Muesste ich im Hammockforums nochmal nachforschen. Deshalb haben die Leute auch Druck bei WB gemacht und die Variante 2 war soweit ich qweiss auch eine Idee eines HF Mitgliedes, die Brandon dann aufgegriffen hat.

    Mein Problem war nicht Kondensation, sondern Stickigkeit. Ich bin allerdings auch nicht unter 0°C unterwegs. Bei über 0°C halte ich es bestenfalls eine halbe Stunde aus, bevor ich das Gefühl habe, dass ich zu wenig Sauerstoff bekomme und den Reißverschluss etwas auf mache. Vielleicht haben aber Leute, die mit dem Kopf unter der Decke schlafen können keine Probleme damit

    Ja, kann ich mir gut vorstellen. Meine Erfahrungen belaufen sich auch nur auf Temperaturen ab um die null Grad abwaerts. Darueber wuerde ich persoenlich auch kein Topcover verwenden.

    Der Warbonnet UQP funktioniert in jeglicher Variante. Wenn man den UQP allerdings an das Moskitonetz zippt, bzw, das topcover verliert man die foorbox. Dazu gab es auch schon einen thread in der Vergangenheit.


    Option 2 gibt es wohl nicht mehr (hatte selber einen gebrochenen Reissverschluss, den WB reparieren durfte, was aber wohl eher User error war). Urspruenglich hatte 2QZQ glaube ich die Zipper Modifikationen der Variante 2 (in einem aehnliuchen Stil) vorgenommen, bis WB das dann selber angeboten und jetzt aufgrund der vielen Probleme wieder abgeschafft hat.


    Ich kann also den UQP separat, oder fuer Freunde des Haengens in kaelteren Jahreszeiten in Kombination als Socke mit Topcover, auf jeden Fall empfehlen

    Wenn du kein Netzfenster hast, hältst du es so oder so nicht lange bei geschlossenem Topcover aus.

    Das ist nicht unbedingt richtig. Ich habe die XLC Gen 1 mit Topcover, welches gar keine Oeffnungen hat und kann mich (solange ich es in Betrieb hatte) an keine, ausser der bereits beschriebenen Kondensprobleme erinnern. Atmungsaktiv genug ist es, bei 30 Grad im Schatten wuerde ich aber natuerlich auch nicht verwenden wollen. Ohne Frage ist aber das aktuelle Design wesentlich besser. Besonders das "Sichtfenster" am Kopfende gefaellt mir gut.