Beiträge von jmkoeln

    ich könnte jetzt hier ein paar Bastelfotos hochschieben...... aber ganz ehrlich? Was gibt's da schon zu sehen? Ne Cat-Curve-Schablone und ne alte Pfaff! ....könnt Ihr euch auch vorstellen.-)

    Stattdessen lieber das Ergebnis:

    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"large","data-attachmentid":45008}[/ATTACH]Mit geöffneten Türen


    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"large","data-attachmentid":45009}[/ATTACH]MIt geschlossenen Türen . Die Türen werden via shock-cord und Kordelendhaken an den gegenüberliegenden Guylines eingehakt


    [ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"large","data-attachmentid":45010}[/ATTACH]
    3,30 lang, Standbreite ca. 1,70.

    In der nächsten Folge: Die schmutzigen Details

    Jetzt geht's lohoos. jetzt geht's lohoos!

    Das Material ist da und die Maschine eingestellt. Zuerst werde ich die Rollsäume mit den Kettenlinien schneiden, stecken und nähen. Anschließend versuche ich ungefähr zu ermitteln, wieviel Stoff beim nähen "schwindet" um später meine Ridgeline-Wunschlänge möglichst genau zu treffen.

    Dann werde ich die Verstärkungen für die Guylines aufnähen.

    Mit etwas Glück kriege ich das in der Nachtschicht soweit hin......dann gibt's morgen schon die ersten Bilder (wenn ich im Bastelwahn dran denke welche zu schießen:-))

    Erster Kochtest mit vollem Topf......... ich habe das Wasser nicht gewogen sondern den Topf bis an die obere Kante des inneren Randes befüllt.
    Deckel drauf und GO! Ich habe soweit aufgedreht, daß so gerade keine Flamme seitlich am Topf hochzüngelte. Wahrscheinlich würde ich die Kochleistung noch erhöhen können aber unter ökonomischen Gesichtspunkten ergibt das ja keinen Sinn......

    Also:

    Außentemperatur: 5°C
    Wind: eher nicht
    Wasser: 1 Liter (Küchenmessgefäß) kalt aus dem Hahn.
    Kochzeit: 6:05 mit dreimal gucken bei jeweils 3:00, 4:30. 6:00....

    Verlauf:

    Der Topf ist zum kochen von 1 Liter Wasser natürlich kaum geeignet. Wenige Augenblicke nach dem Zünden hob sich der Deckel - sich ausdehnendes Wasser flutete die Deckelrinne.
    Nach 4:30 tat sich noch nichts, was auf Kochtemperatur schließen ließ. Nach ca. 5 Minuten begann es im Topf gut vernehmbar zu rauschen. Nach 6 Minuten begann dann sichtbares Sieden.
    Um überschwappen zu vermeiden habe ich sofort abgedreht.

    Um mal besser vergleichbare Werte zu bekommen werde ich den Versuch wohl mal bei 20°C mit 1000g Wasser durchführen....... im Frühjahr:-)

    Ich werde mich jetzt nicht in wissenschaftlicher Art und Weise über ein paar Alu-Profile auslassen......und ehrlich gesagt hatte keinerlei Erwartungen als ich die Dinger im Laden eingepackt habe........
    aber was da aus der Tüte kam ist schon bemerkenswert:

    Das einzige, was an den Dingern wie eine Serienproduktion erscheint, sind die Löcher für die Ausziehschnur.
    Ansonsten sehen da keine 2 Kanten gleich aus - die Ausbuchtungen für die Guylines.......mir fehlen die Worte ...... WER BAUT SOWAS? UND WER LÄSST ES IN DEN VERKAUF????

    Grate, Spitzen........alles dabei. obwohl die Teile wohl mal in ner Sandtrommel waren.

    Sofort habe ich meine selbstgeklöppelten T-Profil Heringe aus der Kiste gezogen - die hatte ich aus Baumarktprofilen, mit nem Baumarkt Feilen-/Raspelset in 20 Min hergestellt - und verglichen.
    Die sind (teilweise deutlich!) besser gearbeitet OHNE WITZ!!!! .......und da habe ich wirklich keinerlei Liebe reingesteckt - nur genervt vor der Abreise noch gebaut, weil ich keine hatte......

    Also ich hoffe, daß bei der Herstellung dieser Dinger in einer Behindertenwerkstatt ein gutes Werk getan wird oder sich irgendein Knasti ne Mark dazu verdient.
    Wenn's nämlich auch noch Kinderarbeit ist, dann habe ich einen ganz schlechten Kauf getätigt:-((

    Ich werde sie etwas nacharbeiten und dann werden sie schon ihren Job machen...........trotzdem KEINE KAUFEMPFEHLUNG!!!

    Ach ja - ganz wichtig: Die Gewichte..... einzeln gewogen auf der E-Küchenwaage.....

    Brenner: 71,8g
    Großer Topf: 125,8g
    Kleiner Topf: 90,3g
    Gaskatusche: (nach dem ersten Kurzeinsatz): 345.1g
    Netz&Beutel: 20g

    Packgewicht: 652g

    Meine Bushcraft-lastige Ausrüstung muss leichter werden, weswegen ich mich gerne mal von einem Gang durch den großen G-Punkt in Köln inspirieren lasse.

    Meine derzeitige Küche besteht aus einem Tatonka Kettle 1,0L und einem Fiskars x7 Beil zum Holzmachen. Für echtes Regenwetter - bei dem man auf jeden Fall unterm Tarp kochen möchte - noch einen großen Esbit-Feldkocher. Zusammen satte 1250g inkl. Brennstoff und Tee wird aus dem Kettle getrunken:nea:.


    Tja - so ein G-Punkt ist halt kein Baumarkt und so stand nach 30 Sekunden schlendern durch die Küchenabteilung ein freundlicher Fachberater angerannt, der meinte: "Solange Du keine Expeditionen oder längere Auslandsaufenthalte planst, bleib bei Gas! Am besten ein geschlossenes System......" Der Klassenprimus lag bei guten 200 Krachern aber es geht ja auch günstiger........gute 150!:megashok:

    Zun glück hatte ich mein Beil nicht dabei! Aber der versierte Kundenversteher erfasste intuitiv wohin die Reise geht und steuerte zielsicher ein Bundle an, daß meinen Rucksack ernsthaft entlasten könnte:

    Das Soto Amicus Stove Set

    Gaskartuschen-Aufsetzkocher mit Topf/Deckel Kombination aus hartanodisiertem Alu.

    [ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: IMG_1236.JPG Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 191,1 KB ID: 44897","data-align":"none","data-attachmentid":"44897","data-size":"medium"}[/ATTACH]

    Der ist leicht, brennt auch bei Wind noch ganz gut und die Töpfe halten auch ein kleines Holzfeuerchen aus - soweit die Anpreisungen des Fachberaters.
    Als Einzelteil soll der Burner 39€ Kosten. Das ganze Set 49€.

    Nach einer kurzen Runde um die Kocher- und Geschirregale war klar - das ist wirklich günstig (immer gemessen an der Tatsache, daß wir uns nicht im Internet sondern unweit des Kölner Doms befinden)!

    Ich habe nicht lange gefackelt und zugegriffen. Zugegebenermaßen hatte ich ein wenig Angst beim Gedanken demnächst ohne Beil durch den Wald zu laufen. War ich da jetzt dem gesäusel einer Outdoor-Dirne erlegen oder hatte ich eine Sinnvolle Anschaffung gemacht?

    Eine der Hipster-Kartuschen mit "Wintergas" oder so zu kaufen schaffte mein Buschmänner-Herz dann nicht mehr - ich will zum Geier wenigstens wissen WAS in der Büchse ist! Da schaffen es die High-End-Hersteller doch tatsächlich, unterschiedliche Angaben zum Mischungsverhältnis ein und des selben Produkts zu geben:crazy:.

    Nicht mit mir! Ab in den Baumarkt und ne ordentliche Dose Rothenberger Topgas eingeladen. Da steht 70/30 drauf - da ist 70/30 drin! Beim lesen der Anleitung stellte sich heraus, daß das goldrichtig war - man soll den kleinen Ausschließlich mit 70/30 betreiben.

    Ready das Gerät mal näher zu betrachten:


    Für den Brenner braucht man fast ne Lupe. WInzig klein jedoch handwerklich erstaunlich gut gemacht. Da hat wirklich alles ein sauberes Finish. Keine Grate, Stanzspuren, Werkzeugspuren oder sonstwas. Die Verarbeitung erinnert eher an hochwertigen Modellbau als an Camping-Massenware.

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    Der Eindruck verflüchtigt sich beim Blick auf das Topfset sofort wieder! Der Typische Outdoor-Topf........die Jack-Wolfskin-Regenjacke unter den Töpfen.......
    Ich geb's zu - ich bin und bleibe ein Edelstahl-Mann! Aber auch hier fühlt sich alles gut an: Die Griffe sind solide und tun auch bei vollem Topf ihren Dienst ohne sich zu deformieren oder rumzuwackeln. Der Große Topf wartet mit 1,0L Volumen und 12/13 cm Durchmesser auf, der Kleine Topf (Deckel o. Tasse) fasst 0,25 Liter.
    Einen Vollen Topf zielgenau auszugießen klappt nicht so gut wie mit mit dem Kettle aber immer noch besser als mit einer schlechten Thermoskanne.

    Die (4)Standfüße des Brenners werden nach oben geklapp und müssen (unter Spannung) in ihre Position eingehakt werden. Eigentlich eine Konstruktion, die in kürzester Zeit kaputtgehen muss - aber die Gangbarkeit und die Verarbeitung der winzigen Achsen und Häckchen versprechen auf den ersten Eindruck hin ein langes Leben. Auch die Präzision mit der das gefertigt ist, ist erstaunlich..... Ich bin wirklich gespannt!

    Für den Brenner liegt ein robustes Beutelchen bei - das gesamte Set soll in einem Netzbeutel Platz finden, der allerdings so Billig daher kommt, daß jeder Einmachgummi eine Aufwertung ist.......Keine Ahnug was sowas soll - da hätte man auch ein Zitronennetz nehmen können. Sei's drum.......

    Montage und Betrieb verliefen unauffällig und selbserklärend - vor allem was man falsch machen kann warnt die Betriebanleitung - erwähnenswert ist der Hinweis auf das genaue Gasgemisch.

    Ist das bei Eueren Gaskochern auch so? Ist das einer der Hinweise die so mittelwichtig sind? oder schrottet mir 80/20 den Brenner?

    Der kleine hat keinen Piezo Zünder. Also Feuer-(Stahl) nicht vergessen! Brennen tut er wie ein Bunsen-Brenner - Senkrecht und gut hörbar!

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    Die Topfstäder machen ihren Job gut - der Topf steht sicher, rutsch- und wackelfest.

    Nachdem der Topf auf der max.Flamme platziert war, begannen sofort die Topfständerchen zu glühen. ANGST:o!!!!!!!!!
    Was macht das mit dem Alu? Ist das zu heiß? Da stand doch "blaue Flamme"......!

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    Erstmal runtergedreht und nochmal die Anleitung studiert. Schnell mal nen Review im Internet aufgerufen - alles klar.....sieht genauso aus. Also wieder volle Flamme.

    Zum Test habe ich den Topf einfach mal 3/4 voll gemacht. Ca. 3 MIn später sprudelte es. Das ging zügig.......und auch noch mit angezogener Handbremse.

    Cool!!!

    Der Esbit-Klapperich ist Geschichte! Sollen sich die Bund-Spechte mit rumärgern....die werden dafür bezahlt!

    Während des abkühlens habe ich dann dann Review bei Adventures in Stoving gelesen. Quintessenz: Kleiner leichter Kocher wie viele andere...... aber der hier kanns auch bei Wind!!!
    Soso - der gute Mann hat es getestet, ist vom Ergebnis überzeugt und schwört, daß er nicht bestochen wurde. Da in unserer Crew ein MSR PocketRocket mitwandert, werde ich vllt. mal die Gelegenheit haben das selbst zu testen und davon zu berichten.

    Der Rückbau funktionierte auch einwandfrei und offenbar hat alles überlebt! Topf heil - Brenner nicht verrußt......alles super:-)

    Mein Fazit:

    Er brennt, er ist erstaunlich gut verarbeitet und an den Töpfen ist imho auch nichts schlechtes.
    Ob sich der Eindruck der Hochwertigkeit bestätigt, werde ich berichten - aber bisher sage ich: Den würde ich wieder kaufen!
    Verbanne ich jetzt alles, was ich sonst zum Kochen benötige (inkl.Beil), aus dem Rucksack, spare ich über 600 Gramm.......

    Dann kann das Beil ja doch mit:fool::D.

    Habe jetzt nochmal alle meine Geschäfte mit denen rekapituliert und tatsächlich bei 3 von 5 Bestellungen irgendeinen Murks drin gehabt...........
    ziehe ich davon mal die letzte Bestellung ab (da war klar, daß es eine Verzögerung geben würde - allerdings wurde der avisierte Termin auch nicht gehalten), sind das noch immer 2 von 4.

    Da Ich ein Einzelfall zu sein scheine, betrachte ich das jetzt mal als Pech im Unglück, denke Positiv und bin hoffentlich auch irgendwann im Club der rundum zufriedenen extex-Kunden.
    Von einer gesonderten Kontaktaufnahme mit extex sehe ich ersteinmal ab. In so einem Inhabergeführten Unternehmen, weiß man nie wie das Qualitätsmangement aussieht - am Ende holt sich der Chef die Vorgänge auf den Tisch und feuert kurzerhand 'ne Aushilfe die mal nen schlechten Tag hatte........ das will ich dann auch nicht. Noch nicht:-))

    Also ich bin ja wirklich Fan von etremtextil und schätze deren Kompetenz und natürlich das exquisite Warenangebot. 1A Features auf der Website wie z.B. der "Projektplaner" alles Super.
    Das einzige, was mein Einkaufserlebnis jetzt bereits zum wiederholten male trübt, ist die Abwickliung der Bestellungen.
    Nachdem man so eine Bestellung abgesendet hat, bekommt man brav eine automatisch generierte email mit der Bestellbestätigung. Und dann passiert erstmal........nichts.......

    Wer sich die Zeit vertreiben möchte und ein Kundenkonto angelegt hat, kann sich seinen Bestellstatus ansehen: Bisher kenne ich "Bestellung noch nicht in Bearbeitung" und "Bestellung ist in Bearbeitung".

    Diese Zustände halten sich dann ein paar Tage und dann steht entweder ein Paketbote vor der Tür......oder auch nicht.

    Einmal stand der Bote mit einem deutlich zu kleinen Paket vor der Tür - es fehlte ein Artikel (3 qm Apex!)

    Bei meiner aktuellen Bestellung blieb eine email bzgl. eines ausverkauften Artikels völlig unbeantwortet. Die Änderung der Bestellung lief dann ganz gut - man hatte sich zu meinen Gunsten verrechnet:-)
    .....was ich natürlich aufgeklärt habe, und dann die Bestellung vollständig neu angelegt habe - nur zur Sicherheit. Das hat auch alles wunderbar geklappt und während ich diese Zeilen schreibe, ehalte ich von extex eine Mail mit der Versandbestätigung und einer Tracking ID.

    Trotzdem finde ich das Ganze immer recht aufregend im Vergleich zu anderen Händlern (nicht unbedingt aus dem Outdoorbereich) die mir Dinge zusenden. Besonders Chinesen und Pakistani beeindrucken mich immer wieder mit Ihrem Sales- und aftersales support...... und das meine ich jetzt nicht ironisch!!!! Die Geschwindigkeit und der Informationsfluß sind da echt immer umwerfend - ich warte nur auf den Tag an dem Call-Center-Jenny-Wang persönlich mit meinem 99-Cent-Artikel vor der Tür steht:-)

    Spaß beiseite - extex ist echt super...... aber an ihrer Kommunkikation - und ich meine auch an der Geschwindigkeit - könnten sie vllt. noch etwas arbeiten.

    Bastelfreunde: Wie sind Eure Erfahrungen?

    Das habe ich noch nicht probiert......aber wer schonmal Hautkontakt mit Chili-Öl mit einer Million Scoville hatte, weiß bescheid:-)

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    Der Kamerad springt 1,40.......tief! Vom Meisen-Mobilé auf den Boden......... regelmäßig.......und hat sich noch nie was verstaucht:-)

    Man nehme 5 Latex Schläuche (10cm), etwas Öl, eine Tüte hiervon, einen Mörser und einen Cutter........

    Die Chili zerstoßen und mit dem Öl zu einer Paste mischen, die Latexschläuche längs aufschneiden und von außen mit der Paste gut einschmieren (Handschuhe!!!!!!)......bis das Chilipulver richtig in den Gummiporen sitzt! Jetzt das Ganze in ne dichte(!) Tüte packen......und noch ein paar paar Einweghandscguhe mitnehmen.

    Am Lagerplatz je ein Röhrchen über die Ridgelines des Tarps, über die Suspensions der HM und über die Aufhängung des Essensbeutels stülpen........ da ist jede Maus sofort geheilt und auch Regen wäscht die Pampe nicht ohne weiteres vom Schlauch....... außerdem verfliegt die Schärfe nicht - im Gegensatz zu Tigerbalm o.ä.

    Vorsichtshalber sollte man vielleicht nach dem Hantieren mit dieser Mäusebremse nicht mit den Fingern in den Augen rumspielen............aber ansonsten ist das ne ziemlich ökolgische Abwehrvariante:-)

    Wenn Du ihn Auch als Hängematten-Tarp nutzt ,relativiert sich das Gewicht.
    Zur zeit nutze ich mein 3 mal 3 Meter Tarp .
    Aber bald wieder das Gatwoodcape .

    Dafür reicht's leider nicht - oder nur in Extremsituationen....bei einer RL von 2,70m würde der Pocho zwar diagonal gerade noch drüber passen aber wenn ich mir dazu noch so ein Wetter wie heute vorstelle, ist das dann doch eher Survival als Trekking:-))

    Nach zwei ausgiebigen Touren in Sprüh-, Niesel und Plätscherregen bin ich total zufrieden.
    5°C, Wasser von allen Seiten, obenrum nur ein Merino-Longsleeve und den Poncho - alles Gut!
    Auch die Hände abtrocknen zu können war ziemlich angenehm. Und unter nem Hut mit breiter Krempe und der Kapuze oben drüber ist das Wetter direkt nen halben Meter weiter weg:-)........ Hat jemand 'nen Sombrero zu verkaufen?

    Allerdings muss ich immer wieder feststellen, daß so ein Gerät ein echter Luxusartikel ist.......Wenn der mit 770g und einem gerüttelt Packmaß in meinem Tourenrucksack rumgammelt......da ärgert man sich über jede Minute Sonnenschein......

    Ich verwende auch 5m pro Seite. Bisher hat das nur einmal nicht ausgereicht. Allerdings ärgere ich mich 19 von 20 mal über die ungenutzte Schnur, die ich bei jedem Auf- und Abbau aufwickeln muss. Ich überlege, ob ich die Aufhängung von 5m auf 3m verkürze, und stattdessen lieber etwas Verlängerungsschnur in den Packsack lege. Dann braucht man nicht ständig wickeln.

    Allerdings findet laut Murphy's Gesetz die Schnurverlängerungsaktion in strömendem Eisregen bei Windstärke 6 statt......:-)
    Ich betrachte das Aufwickeln unnötiger Schnur und Bandenden mittlerweile als spirituelle Handlung, die mir hilft mich und die kleinen Stolpersteine, die Gott mir täglich vor die Füße wirft vorbehaltlos zu lieben. Denn wie der Dalai Lama schon sagte bewahrt uns Übung in Geduld vor dem Verlust unserer Gelassenheit. Dadurch haben wir die Möglichkeit unser Urteilsvermögen zu trainieren, selbst in sehr schwierigen Situationen. Es gibt uns inneren Raum. Und durch diesen Raum gewinnen wir ein gewisses Maß an Selbstbeherrschung, welche uns erlaubt auf Situationen in angemessener Weise reagieren zu können. Mitfühlend, anstatt durch unsere Wut und Verärgerung getrieben.

    ....oder ICH FLIPPE AUS UND HAUE DIE GANZE SCH*%§$§&€ IN STÜCKE!!!!!!!!!!

    Bisher habe ich die SnakeSkins auch eher als Packhilfe betrachtet......... Wenn man allerdings die Skins bei aufgebautem Tarp immer auf Links krempelt, hätte man eine schöne, trockene Wurst, mit der man die Luftlöcher im Rucksack stopfen kann.

    Für meine persönlichen Präferenzen und die technischen Eigenheiten meines Set-ups (wenn es denn endlich fertig ist) ist die Haargummi-Lösung ein ganz guter Tip........im aufgebauten Zustand können die Gummis dann noch als Driplines fungieren:-)

    Die Länge der Abspannleinen ist in Ordnung. So selten sind 1 m dicke Bäume nun auch wieder nicht. Das sind dann schon mal 3,14 m Umfang. Ist ja auch nicht schwer, die Abspannschnur.

    Für die Firstleinen habe ich natürlich mein übliches worst case scenario hergenommen: 7 Meter lichte Weite zwischen 2 Bäumen mit ~ 1 Meter Durchmesser.
    Da landen wir dann bei 5 Meter auf jeder Seite...... ich habe das nur nicht so laut geschrieben, damit TreeGirl nicht wieder "Overkill!" schimpft:-))