Beiträge von jmkoeln
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Ich glaube du irrst dich, wenn du meinst, das Eigengewicht der Hölzer bewahre deine Konstruktion vor dem Zusammenklappen. Wenn du wie ich Carbonrohre verwenden würdest, die pro 2,5 m - Stück 350 g wiegen, würde es auch funktionieren. Die Kraftverteilung bei dieser Art von Stand sieht so aus, dass die gesamte Last längs in die Stangen geleitet wird. Es kommt nur darauf an, dass der Halt im Boden sicher ist. Der horizontale Balken hat eigentlich nur die Funktion eines Damoklesschwertes. Das könnte auch deine Frau interessieren...
Also das Eigengewicht der Balken hilft schon.....würde man das aus stählernen Doppel-T-Trägern bauen, könnte man sich den Hering auf jeden Fall sparen :-))
Strukturseitig hilft der Balken die Hängematte in Form zu halten, wenn man sich mit der Matte - wie beim Dreibein - direkt an den Firstbalken hängt. Bei der "freischwebenden" Variante hängt diese zwangsläufig etwas durch, sobald sich die Balken heben. Ich muss also, wenn ich optimal hängen möchte, meine Ridgeline verlängern.......Ja - das Damoklesschwert............. ich habe live demonstriert, daß man von den Stützen werder durch wegrutschen, noch durch überschlagen getroffen werden kann, wogegen der Balken beim wegrutschen durchaus ein Gefahr darstellen kann - es hilft nichts...... der Balken bleibt! Aus Carbon würde er deutlich weniger weh tun - aber das kriege ich wohl auch nicht verkauft:crying:
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Nachdem ich mit meinem letzten RLO nur so semi-zufrieden war, habe ich den Input von Waldläufer sowie die Features, die sich bei meinen bisherigen RLOs bewährt haben, aufgenommen und nochmal neu gebastelt.
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Ein "Dreilagiges" Modell mit Zugtunnel plus eingenähten Schlaufen, die sich mit einem Grapplers Hitch schließen lassen.
Die beiden Netztaschen befinden sich auf der Sichtseite, auf die größere der oberen Taschen greift man von vorne zu.[ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":48780}[/ATTACH]
Auf der linken, Kopfabgewandten Seitebefindet sich eine einzelne große Tasche, die Problemlos ein Paperback aufnimmt.
Die mittlere Lage ist perfekt für Landkarten. Darüber hinaus verfügt sie über einen Stift-Steckplatz und eine "Bücherbremse". auf der Rückseite und fasst im Zweifel auf mal eine Trinkflasche. Der Steckplatz für den Stift verhindert, daß Karten, Flasche oder Bücher nach vorne herausrutschen.
Befüllt sieht das dann so aus:[ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":48778}[/ATTACH]
Von links.......
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und von Rechts......hier ist die kürzere Kartentasche gut zu sehen.
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Von hinten mit ausgeklappter Bremse........Getestet ist er auch schon - Fazit:
Das Ding hat den Namen Organizer verdient und ich würde es nochmal genau so bauen.......... OK ich würde schöner nähen........
Das Gewicht von 29g ist noch immer stattlich - aber wer einen RLO mit sieben Taschen/Einschüben baut, reist eh mit viel Gepäck:-)) insofern habe ich das Gewicht vernachlässigt.....Hier noch die technischen Daten:
Stoffe: Hexon 1.6, Polyester Mesh 106g/qm
Länge: 23 cm
Höhe: 30 cm
Gewicht: 29 g
Taschen Einschübe: 7
Extras: Karten-/Flaschenfach mit Stifthalter in der Mitte, 1 Tasche mit Front-ZugriffCyasoon!
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Ich finde die Zweibalkenvariante auch schöner.Vielen Dank - aber ich fürchte, selbst eine Online-Petition und 4999 weitere Befürworter der Zweibalkenvariante haben da eine Chance:nea:!
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Da mein zweiter Baum voraussichtlich erst in ca.20 Jahren Hängemattentauglich ist, habe ich mir bisher mit einem selbstgebauten Tripod beholfen - was soweit auch gut funktionierte. Als ich dann beim rumräumen im Garten den Tripod etwas zu weit vom Baum weggezogen hatte, kam mir beim Einstieg in die Hängematte entgegen und..........stand auch auf zwei Beinen:yahoo:!!!! Allerdings sah mir der Winkel etwas zu steil aus, als daß ich mich getraut hätte das dritte Bein einfach abzuschrauben.
Also habe ich mir neue, längere Hölzer besorgt, mit denen ich einen flacheren Winkel - ohne Einbußen bei der Höhe - würde realisieren können.
Das Ergebnis sah dann so aus:[ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":48762}[/ATTACH]
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Beim aufstellen der Konstruktion fiel mir auf, daß die längeren Hölzer brutal schwer sind. Würde das Eigengewicht der Hölzer reichen, ein Umschlagen zu verindern????
Die Antwort lautet: JA![ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":48764}[/ATTACH]
[ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":48765}[/ATTACH]In diesem flachen Winkel zerren die Balken derart nach unten, daß ich mich problemlos DIREKT in die Verbindung der Hölzer und den Baumgurt hängen kann. Allerdings wippen die Hölzer, je nach liegerichtung - dann ordentlich! Hier würde ich, wenn der Kopf Richtung Baum zeigt, immer mit einer Guyline an einem Hering sichern.
Um den Zug der Hölzer nicht immer mit der Hängematte/Ridgeline abfangen zu müssen, wenn ich mal nicht in der HM liege, bzw. zur Erstmontage habe ich ein dünnes Seil zum "Vorspannen" befestigt.
Jetzt dachte ich ja, weniger Balken=Coolere Optik=Schönerer Garten...........aber das sah meine Bessere Hälfte ganz anders und jetzt ist der schwachsinnige Kopfbalken wieder dran:megashok:......
Man kann halt nicht alles haben......
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Gratulation! SUPER GEMACHT!!!.......mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
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Ach ja - die technischen Daten:
Material: Hexon1.6, Netzstoff Polyester 106g/qm, Prym Schrägband Schwarz, Gütermann Allesnäher
Breite: 20 cm
Höhe: 32/28,5 cm
Gewicht: 23gund die wichtige Frage: Taugt das Ding was?
Irgendwie schon..... sonst hätte ich keine Bastelanleitung geschrieben. Allerdings braucht man manchmal beide Hände um Gegenstände in den Organizer zu bekommen.
Ein Leichtgewicht ist er auch nicht. Mesh ist halt im Organizer-Bau mehr was für's Auge....:-))Trotzdem werde ich bei künftigen Organizern die Idee mit dem Fronzugriff - zumindest für einen Stift und ein Smartphone im Hinterkopf behalten.
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Warum eigentlich von der Seite auf den Ridgeline-Organizer zugreifen, wenn man doch dahinter liegt??? Ich habs probiert und es geht auch anders:
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So stünden 3 kleine Netztaschen, 3 Blickdichte Taschen und eine große Netztasche zur Verfügung.
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Der Organizer ist angeschrägt, damit nichts raus- sondern nur reinrutschen kann. Das unterste Taschenpaar ist groß genug für ein (oder zwei :-).....)Smartphone mit 6" Display.
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Die Kartentasche ist gerade aufgenäht und nimmt auch ein Paperback auf.
Und so wird er gebastelt:
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Zunächstmal braucht Ihr dies 3 Stücke Stoff.
Zuerst habe ich das mittlere zugeschnitten: Ein Trapez(Orthogonal) mit den ca.-Maßen 35/30 x 23 cm.
Anschließend habe ich die Stoffbahn für die geschlossenen Taschen doppelt gelegt, das zuvor geschnittene Trapez als Schablone aufgelegt (die offene Seite (Schenkel "d" des Orthogonals) oben - so, daß die rechten Winkel des Trapez oben liegen.)
ANMERKUNG: Die Stoffbahn wird also NICHT Kante auf Kante gefaltet sonder schräg! Je nachdem ob der Stoff gemustert ist oder Ripstop-Fäden hat, ist es Sinnvoll das Ganz so anzuordnen, daß die Sichtseite, die mit der Kartentasche ist - so, daß das sichtbare Muster gerade ist.Dann noch die Kartentasche.... ebenfalls 23 cm breit und ca. einen halben Montalbano-Krimi + 1 cm Nahtzugabe hoch.
Jetzt die obere Kante der Kartentasche mit Schrägband umsäumen. Die Schenkel "c" des Orthognals (das was später mal zu Euch zeigt....) auch umsäumen und die vordere Seite der Kartentasche - an der Position an der sie säter mal sitzen soll - mit einsäumen (ich weiß....ein Foto wäre hilfreich gewesen - aber Ihr habt ja längst verstanden wie's funktioniert - richtig???). Am Stoff für die geschlossenen Taschen müsst Ihr etwa 7 cm Schrägband je Seite dazu geben - dies werden mal die Schlaufen zum aufhängen.
Nun könnt Ihr den Stoff falten und die Orthogonale aufeinander legen.
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Das entstandene Trapez mit Stecknadeln fixieren und die Größe der Zugriffe für die Taschen bestimmen. Hier seid Ihr völlig frei - bedenkt nur, daß 6 cm Zugriff für einen Gegenstand, der 6 cm hoch und 1 cm breit ist nicht reichen........also nicht die gemessene Breite Eures Handys nähen und wundern warum's nicht passt...;-). Die Zugriffe heftet Ihr jetzt mit eine paar Stichen zusammen.anschließend zeichnet Ihr den Verlauf der Nähte mit Kreide an. Wer es schön haben möchte zeichnet parallel zum Boden des Organizeres (schenkel "b" des Orthogonals). Alle anderen machen es so wie ich:unknw:.
Nun lasst wieder die Maschine rattern - passt nur auf, daß Ihr euch die Kartentasche nicht zunäht!Im nächsten Schritt habe ich die hinteren (Zugabe für die Schlaufen nicht vergessen! Hier ca. 11cm) und die oberen Stoffkanten etwas begradigt und dann ebenfalls umsäumt. Nun noch die Schlaufen zunähen - vorne auf links und nicht(!) mittig, hinten einfach umschlagen und zusammentackern. FERTIG!
Viel Spaß beim nähen!
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Wenn du die Hängematte mit Dummy whippst, musst du bei der fertigen Ridgeline den Durchhang ähnlich einstellen wie er beim whippen war. Deshalb vermutlich die 268cm Ridgelinelänge. Im Übrigen entspricht das ziemlich genau 80%. Du bist also immer noch recht nah an der von vielen als "ideal" empfundenen Länge von 83%. Ich lande meist bei um die 87% - also genau am anderen Ende der Skala

Habe es noch anders gemacht:
1. Im Plissee gefaltet und gewhippt
2. Mit verstellbarer Ridgeline (Whoopie) die angenehmste RL-Länge ermittelt
3. Mit dieser Länge das Whipping unter Zuhilfenahme des Dummies gefertigt
4. Gegenprobe mit Whoopie
5. Fixlängen-Ridgeline gefertigtIch habe beim Testen auch mit 83% begonnen - komfortabler wird's aber eher mit mehr Durchhang. Ab 2,68m tat sich dann in Sachen flaches Liegen nichts mehr - also bin ich dabei geblieben.
Ich denke, daß die extra-Breite, die "83%-Regel" etwas verzerrt. Macht auch Sinn......Ist die HM breit genug, kann man sich im 90°-Winkel reinlegen und komplett durchhängen lassen.....oder auf hohes C spannen und als Trampolin nutzen:yahoo:
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Du sprichst von Hexon mit wenig Dehnung. Welchen Stoff genau hast du denn genommen? 1.6er? Ich frage, da ich mir gerade 1.0er bestellt habe und darauf hoffe, dass dieser eben etwas mehr Dehnung aufweist, was bei meinem Gewicht hoffentlich noch mehr Komfort ermöglicht.

Es ist 1.6er.......und als Referenzen habe ich Argon 1.6, 70D Nylon-Taffeta und ein nicht weiter bezeichnetes Polyester - das sich ebenfalls wenig stretchy anfühlt...... unter denen ist das Hexon für mich der angenehmste Stoff.
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Nachdem alle Versuche den Liegekomfort in meiner Mamba nachhaltig zu erhöhen gescheitert waren, ging es zurück zum leeren Blatt Papier.
Auf der Suche nach dem optimalen Stoff bin ich auf "Hexon Wide" gestoßen - den die Hammockfairy umgehend bei Dutch besorgte:good::give_rose:. Mit 186 cm Breite deutlich breiter als andere Stoffbahnen, so gut wie kein Stretch und wirklich angenehm im Griff - wie ein extrem starkes Taschenfutter.Aus einer Ausgangslänge von 3,52m wurde eine Tuch von 3,42m (kein Zugtunnel!) und 1,75 Breite - gewhipped immerhin noch 3,35 zwischen den Whippings. Zum whippen habe ich übrigens einen Dummy aus einer Jogginghose und einem Sweatshirt - alles mit Kissen und Handtüchern gestopft - diagonal in das Tuch gelegt und den Stoff an den neuralgischen Punkten etwas gestrafft. Das Ergebnis war eine ziemlich angenehm zu liegende Hängematte, die trotz ihrer Breite nicht mehr Slack hat als andere.
Beim Testen stellte sich heraus, daß die zusätzliche Breite erst zur Geltung kommt, wenn die Hängematte ordentlich Sagg hat - also durchhängt. Daraus ergab sich eine Ridgeline-Länge von nur 2,68m. Die RL habe ich aus Zing-It gebastelt.
Nachdem ich nun die Gelegenheit hatte eine Suspension mit Cinch-Buckles zu testen, habe ich mich für genau diese entschieden - die Budget-Version aus Stahl - und sie mit Dutch-Clips ausgestattet. Super Sache das! ....und irgendwann leiste ich mir auch Titan-Buckles:cool:!Was soll ich noch erzählen...... sie ist saugemütlich!
EDIT: Technische Daten
Typ: Whipped End
Stoff: Hexon 1.6 Wide Dark Olive
Garn: Güterman Tera 80
Länge: 342 cm
Breite: 175 cm
Ridgeline-Länge: 268 cm
Ridgeline: Zing-It 1,75mm Gelb
Suspension: Steel Cinch Buckles, 25mm Polygurt Schwarz, Dutch Clips Titan
Gewicht (HM&Suspension): 629g
Gewicht (im Stuffsack): 670g[ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: IMG_1641.JPG Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 209,6 KB ID: 48588","data-align":"none","data-attachmentid":"48588","data-size":"medium"}[/ATTACH]
Extrabreit[ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: IMG_1638.JPG Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 190,5 KB ID: 48589","data-align":"none","data-attachmentid":"48589","data-size":"medium"}[/ATTACH]
Steel Cinch-Buckles[ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: IMG_1633.JPG Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 312,0 KB ID: 48590","data-align":"none","data-attachmentid":"48590","data-size":"medium"}[/ATTACH]
Das ganze Werk - in Dark Olive fast unsichtbar im Wald[ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: IMG_1642.JPG Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 210,3 KB ID: 48591","data-align":"none","data-attachmentid":"48591","data-size":"medium"}[/ATTACH]
Ziemlich gemütlich[ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: IMG_1637.JPG Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 235,9 KB ID: 48592","data-align":"none","data-attachmentid":"48592","data-size":"medium"}[/ATTACH]
Dutch-Clips....... Nichts anderes mehr! -
Super Aktion! Bin dabei

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Weshalb hast du bei deiner Größe denn eine so kurze Hängematte überhaupt bestellt? Ich bin nur 1,60 m, aber mir wäre die zu kurz und insofern zu teuer....
Mittlerweile habe ich in ein paar 08/15 Hängematten gehangen - alle ziemlich kurz und die wenigsten waren unbequem. Zum Übernachten oder stundenlangen Rumfläzen reicht es natürlich nicht. Aber um mal in einem Buch zu schmökern oder für ein kurzes Nickerchen haben sie alle gereicht!
Ich habe sie als Immerdabeiundegalwennsiekaputtgeht-Hängematte eingeplant und bin ziemlich optimistisch, daß sie dazu bestens geeignet ist. Für Garten, Trekking und größere Liegevorhaben habe ich etwas geeigneteres und rüste weiter auf :-)) -
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Zugtunnel und Cinch-Buckle[ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":48127}[/ATTACH]
Offizielle Maßstabsdarstellung[ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":48128}[/ATTACH]
Wenig Sagg - viel Slack...... vielleicht können Guylines es richten[ATTACH=JSON]{"data-align":"none","data-size":"medium","data-attachmentid":48129}[/ATTACH]
Viel Sagg für größere Hänger benötigt.
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Die als "Hobby-Camping-Hängematte" angebotene Hideaway Double (Made in China) habe ich als Sonderangebot für knappe 35 Euronen hier erstanden.
Bei der Auswahl fiel mir auf, daß die unterschiedlichen Farben sich teilweise auch im Material (Taffeta, (Diamond-)Ripstop 3mm, Ripstop 5mm, 40D, 70D) und in der UVP unterschieden.
Meine Wahl fiel auf eine 40D 3mm Diamond Ripstop Nylon Taffeta in Grau/Grün.
Innerhalb von 48 Stunden nach der Bestellung stand der Paketbote vor der Tür....Verpackt in einem Zipp-Beutel und begleitet von einer Kurzanleitung fiel an der grau-grünen Maus erstmal ein Kompressionsriemen mit Kunststoffschnalle auf.
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Im D-E-Stuffsack mit Kompressionsriemen und AnleitungDieser komprimiert einen Double-Ended-Stuffsack, der schonmal einen Vorgeschmack auf den angenehm griffigen Hängemattenstoff gibt.
Im Sack befinden sich eine vollständige Cinch-Buckle-Suspension - die baumseitig mit einem Karabiner befestigt wird - und eine Hängematte, die laut Datenblatt 285 x 190 cm misst und 725g wiegt.
Zuerst kamen die Baumgurte (3,00m) zum Vorschein. 20mm breit, 1mm stark und recht glatt. Optik und Haptik erinnern einen sofort daran, daß man Sonderangebot in der Hand hat....
Auch der Karabiner macht nicht den Eindruck als sei er K2-tauglich - aber Dutch-Clip-Ersatz sollte es reichen.[ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: IMG_1574.JPG Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 242,1 KB ID: 48123","data-align":"none","data-attachmentid":"48123","data-size":"medium"}[/ATTACH]
Zugtunnel und Streifen mit 3-fach Nähten; Karabiner, Cinch-Buckle, BaumgurtDer Stoff hat allerdings einen sehr angenehmen Griff und vermittelt eine gewisse Wertigkeit.
Die Liegefläche besteht aus einer breiten Mittelbahn (ca.150 cm) und seitlichen Streifen von ca. 20 cm, die mit einer dreifachnaht an die Hauptbahn geklemmt wurden.
Der großzügige Zugtunnel ist ebenfalls dreifach abgenäht - die Ränder ordentlich gesäumt. Alle Nähte sind sauber ausgeführt und verriegelt.Auf der rechten Seite am Kopfende befindet ich eine längs aufgenähte Tasche - für mich als Kopf-Links-Lieger gerade noch als halbwegs praktisch zu bezeichnen, dürften Rechtslieger daran keine freude haben. Da die Hängematte explizit zum Alternativ-Einsatz als Picknick-Decke angepriesen wird, kann die Tasche in diesem Fall als Packtasche für die HM ohne Suspension dienen.
Apropos Suspesion:
Die Cinch-Buckles aus Stahl (Feuerverzinkt oder Edelstahl poliert dem ansehen nach) machen einen soliden Eindruck- sie werden mittels einer Schlaufe aus Gurtband (PE oder PP) durch den Zugtunnel geschlauft. Baumgurt und Karabiner machen wie gesagt einen weniger soliden Eindruck, wecken aber genug Vertrauen um sich ohne Todesängste daran in den Wald zu hängen.
Die Anleitung gibt allerdings keinen Hinweis darauf, wie man den Karabiner so einhängt, daß möglichst wenig Last darauf wirkt (seitlich vom Baum). Dies wäre bei so einem leichten Karabiner sicher eine Lebensverlängernde Maßnahme.
Ein Durchrutschen der Gurte konnte ich bisher nicht feststellen - ich werde das am Wochenende aber noch einmal mit etwas Kreide testen.Die nackte Wahrheit:
Länge: 279cm
Breite: 178cm
Gewicht: 750g (all inclusive)OK- nicht wirklich überraschend aber dennoch nicht unerheblich. Immerhin fehlen 12(!) cm in der Breite.
Warum das eigentlich nicht ins Gewicht fällt, lesen sie im nächsten Kapitel.....:-)Das Liegeerlebnis:
Für die Erstbesteigung habe ich die Matte mit einer 230cm Ridgeline als Orientierungshilfe ausgestattet und diese auf mittlere Spannung gebracht. Schnell war klar, daß die Liegefläche sich auf die Mittelbahn beschränkt - die Nähte der Seitenstreifen machen ein diagonaleres liegen quasi unmöglich. Die Seitenstreifen flattern lustig als slack in der Gegend herum. Beim Versuch meine 184cm möglichst diagonal auf der Mittelbahn zu verteilen, traten deutliche Spannungen auf....... irgendwie suboptimal. Ich habe dem Ganzen dann etwas mehr Sagg gegeben - also die Gurte etwas gelöst ud es wurde besser. Am Ende bin ich bei einer Ridglinelänge von ca. 220cm (mit sehr geringer Spannung) gelandet. Und das liegen war wirklich ok! Lässiges Fläzen ohne Stoff im Gesicht ist kein Problem. Der Stoff liegt sich angenehm weich. Auch bei 30°C habe ich nicht geschwitzt, allerdings wärmt der Stoff besser als Argon oder Polyester..... an kühlen Tagen vielleicht garnicht so schlecht.....
[ATTACH=JSON]{"alt":"Klicke auf die Grafik f\u00fcr eine vergr\u00f6\u00dferte Ansicht Name: IMG_1556.JPG Ansichten: 1 Gr\u00f6\u00dfe: 240,5 KB ID: 48124","data-align":"none","data-attachmentid":"48124","data-size":"medium"}[/ATTACH]
Trotz Slack bequem - auf den Sagg kommt es an...Und was ist jetzt mit dem Slack???
Tja - jetzt könnte man auf den Gedanken kommen, die seitlichen Streifen seien völlig Sinnfrei. Soweit bin ich noch nicht! Denn wenn man genauer hinschaut, verfügt jeder der Seitenstreifen über 5 Schlaufen, die sich entlang des Hängemattenrandes verteilen. Hieran werde ich dann mal ein paar Guy-Lines befestigen und mal sehen ob sich so nicht ein Shelf herstellen oder eine Verbesserung der Liegeposition erreichen lässt.
Der Hersteller schreibt zu den Schlaufen nichts - auf der Shop-Website ist ein Foto, auf dem eine Trinkflasche in einer der Schlaufen eingehängt ist. Das ist wohl weniger Empfehlenswert.EDIT: Durch das setzen von Abspannpunkten lässt sich das Liegeerlebnis in Bezug auf Slack und Liegefläche deutlich verbessern - ein Shelf bekommt man aus dem überschüssigen Stoff nicht konstruiert.
Vorläufiges Fazit:
Für 35,-€ mehr Hängematte zu bekommen dürfte schwierig sein - Karabiner, Cinch-Buckles, Baumgurte, Stuffsack und nicht zuletzt ein gefälliges Stöffchen ergeben ein vollständiges out-of-the-box Produkt, das jedem Freizeit-Hänger zur Genüge reicht. Wer darin übernachten möchte, sollte wohl nicht größer als 170cm sein.
Ich würde den Deal wieder tätigen und die kleine Seidenraupe ist ab sofort teil meines Daypacks.Standfestigkeit und Abnutzung der Suspension werde ich mit Argusaugen beobachten und weiter berichten........ ein paar Bilder schiebe ich auch noch hoch!
Goodnight!
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Willkommen im Forum!
Du findest schon das richtige - oder hast Spaß in ganz viel falschem:-))
Viel Spaß!!!!
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Ich persönlich würde diese Fidlock-Schnallen nicht für die Hängematten-Aufhängung verwenden und anderen Leuten davon abraten. Es gibt viele Aufhängemöglichkeiten in der gleichen Preis- und Gewichtsklasse, die geeigneter sind. Die meisten Hängematten-Hersteller rechnen bei Aufhängungen mit einem Sicherheitsfaktor von 5. Wenn du also 80kg wiegst, sollte die Aufhängung 400kg aushalten. Danach würde ich mich richten.
..... Aber hang your own hang - und fall on your own butt.
Das ist doch mal ein Wort! Faustregel 400Kg Bruchlast für 80 Kg Hänger
. Da die "Vorteile" eine Minderung der Sicherheitsreserven um 50% nicht rechtfertigen werde ich die Hooks nicht testen!Schade.....hatte mich so auf das "Klick" gefreut .........:cray:
Danke für's mitmachen!
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Ich verarbeite Fidlock seit längerem und kann Dir sagen, dass sie nicht für so eine Belastung gemacht sind.
Als Taschenverschluss oder Gürtel super.
Aber was erwartest Du von einer so filigranen Schnalle?
Dann doch lieber Austri Alpin Triglide.Aufgrund der technischen Daten und der (Lebenswichtigen) Anwendung hätte ich jetzt erstmal erwartet, daß sie ihren Dienst verrichtet....... der Anblick des Produktbildes hat mich dann auch stutzig gemacht - deshalb frage ich.
Mein Kumpel hat auf meine Frage hin an einem alten Integral-Helm mit Ratschenverschluss(!) 4 Zentner Zement plus Europalette gehoben. Hält!
Hattest Du die konkrete Schnalle schon mal in der Hand? .....wie filigran ist das Ding wirklich? So ein Cinch Buckle ist ja auch kein Tresorbolzen:-))Ich sehe schon - ich kann bald mal wieder das Crashpad in den Garten legen:-)).....
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Nachdem was die auf der Herstellerseite schreiben, ist der Hook nicht für die Dauerzugbelastung gedacht, sondern nur für kurzzeitige Belastung bei z.B. Helmen.
Wo hast Du das genau gelesen? Ich sehe da nur den Wert 200 Kg.... ich nehme an, der wurde genau so ermittelt, wie der jeder Schnur oder jedes Gurtbandes....... ab auf die Zugwaage und langsam ziehen - bis es kracht. Allerdings nicht so langsam, daß dabei ne ganze Nacht ins Land geht:-)
Gibt's da noch Angaben oder Datenblätter, die ich übersehen habe?
Für dasselbe Geld bekommst Du doch spezielle Aufhänghardware, die für die HM vorgesehen ist und noch viel weniger wiegt (zB. Dutch spider, mein Lieblingsteil in diesem Bereich)
Klar! Die ultimative Lösung aller Suspension-Probleme ist das nicht......... aber je nach Präferenzen bestimmt eine adäqute Alternative. Außerdem sieht das Ding cool aus und klickt:cool:
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Mach und berichte!

Habe mal ein paar Fahrrad und Motorradhelme in die Hand genommen.......... So ein moderner Markenhelmverschluss lässt sich per Hand nicht ein Bisschen bewegen....... ein Fidlock war leider nicht dabei.
Falls mich irgenwann mal der Wahnsinn packt probier' ich's........ aber wenn's nicht klappt habe ich zwei Helmschnallen mit den ich wirklich NICHTS mehr anfangen kann hier rumfliegen........:what: