Beiträge von Furbrain

    Man mag mich eines besseren belehren, aber ich habe noch keine Dehnungsprobleme bemerken können. Ist aber auch noch nicht nass geworden. Ich habe die Schnur bei Dave Canterbury kennengelernt.

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    Wenn es um die Möglichkeit geht, die passende Länge für die Ridgeline der eigenen Hängematte zu finden, greifen viele ja gerne zu der Möglichkeit einer dünnen Whoopie Sling. Auch ich ermittele so ausgehend von den 83 Prozent der Hängemattenlänge meine individuelle RL.

    Was mich allerdings an Dyneema hier stört, ist nicht nur die geringe Farbauswahl grau oder gelb, sondern auch das verstellbare Ende der Whoopie Sling, das immer droht in die Hängematte zu hängen. Und tauscht man dann die Whoopie Sling gegen eine entsprechend bemessene Ridgeline aus, muss man mit der gewählten Länge leben.

    Mittlerweile habe ich an zwei meiner Hängematten die finale Ridgeline aus geteerter Nylonschnur (engl. "Tarred Twine" oder auch "Bank Line") anstatt aus Dyneema befestigt. In der Größe #36 hat die Schnur eine sehr überzeugende Belastbarkeit von 360 lbs (ca. 163 kg) und eine sehr geringe Dehnung, so dass sie auch Paracord in der Anwendung toppt. Und durch die Teerbeschichtung lassen sich damit hervorragend Knoten knüpfen, was bei Dyneema ja immer so'ne Sache ist, ob diese dann auch halten.

    Nun habe ich gestern das Kopfende meiner RL aus Bank Line ein wenig modifiziert, um ggf. doch noch später an der gewählten Länge ein wenig "Finetuning" durchführen zu können.

    Während ich die RL am Fußende mit einer einfachen Schlaufe an der Aufhängung fixiert habe, geht am Kopfende die gewünschte Länge in einen Ankerstich ("Lark's Head") über.

    Der z.Zt. ungenutzte Schnurrest wird an der RL zurückgeführt und mittels eines Prusik-Knoten dort befestigt.

    Somit kann ich mittels des verschiebbaren Prusik-Knoten die Distanz zum Ankerknoten verschieben und letzteren durch einfaches Lockern ein wenig lösen, um dadurch die Ridgeline-Länge zu verändern. Liegt man in der Hängematte und steht die Schnur unter Spannung, dann löst, dehnt und verschiebt sich nichts an der gewünschten Länge - Dank des Teermantels an der Nylonschnur.

    Ich find's praktisch :)

    Habe heute meine fünfte DIY-Hängematte genäht. Aufgrund des relativ rundlich geworden Packsack hört sie nun auf den Spitznamen "Coconut" (340 cm, 1.6 oz Hexon W, 40D, Coyote Brown, 395g).

    Insgesamt hat sie mich inkl. Packsack und Dogbones ca. 3,5 Stunden in der Herstellung gekostet. Erstes Probeliegen hat bestätigt, dass ich bei der Breite von 180 cm (71,5 inches) mit 178 cm Körpergröße hervorragend diagonal darin liege, ohne viel flabberiges, nutzloses Material zu haben. Die Breite von 193 cm beim HyperD XL ist einfach zu weit für mich.

    Habe für die "Coconut" noch einmal mein Ridgeline-Konzept überarbeitet. Dafür mache ich aber in den nächsten Tagen noch einen eigenen Faden auf. Muss ich morgen nochmal prüfen ... :sleeping:

    Jepp, hatte ich auch in diesem Mai mit meinem Thunderfly. Ich habe die Panel Pulls jetzt auch von oben/außen mit Silikon abgedichtet – auch wenn ich es aus ästhetischer Eitelkeit (für den Preis!) nur von innen machen wollte ;)

    Testergebnis steht mangels Regens noch aus, aber ich konnte im Nachhinein nachvollziehen, dass bei Pressregen das Wasser durch die Nähte kommt und sich unter dem Nylonband und dem von innen aufgebrachten Silikon sammelt um dann an den Kanten abzutropfen bzw. durch die Windbewegungen des Tarps in die Hängematte zu spritzen.

    Zum Abdichten habe ich Autoscheibensilikon genommen ( z.B.

    ). Hat Hammock Fairy irgendwann mal empfohlen und ich finde es echt gut für solche Fälle. Das fließt quasi in die Löcher und es breitet sich gleichmäßig auf dem abzudichtenden Areal aus ohne Ripples durch Finger o. ä. – unauffällig genug, wenn man es mit Babypuder hinterher abtupft.

    Wie DL1JPH oben sagte, kannst du auch alles so lassen wie es ist. Das Schlimmste, was passieren kann, ist dass ein Fremder in deinem Namen unter deinem Account irgendetwas hier veröffentlicht (z. B. Spam und Schadlinks) und dein Login hijackt, so dass du nicht mehr rein kommst. Desweiteren wird er vielleicht versuchen, sich mit dem erbeuteten Nutzernamen bzw. der Emailadresse und dem Passwort (was er dann zweifelsohne maschinell erraten hat) auf irgendwelchen anderen Plattformen/Foren/Homepages anzumelden.

    Ich habe gelernt, dass zurzeit – unter den aktuellen Rechenleistungen der Computer – ein sicheres Passwort mindestens zwölf Zeichen lang sein sollte. Darin sollte mindestens ein Sonderzeichen, eine Ziffer und ein Großbuchstabe enthalten sein (großer Zeichenvorrat), um nicht durch einen maschinellen Angriff ("Brute Force") in einer realistischen Zeit erraten zu werden. Ach ja, es sollte auch nicht in einem Lexikon stehen oder sonstwie für Menschen lesbar und inhaltlich sinnvoll sein.

    Ich benutzte z B. gerne "Qwertz12345!" :P

    Als ich mal richtig gut lag, habe ich mir danach versucht den Höhenunterschied der beiden Gurte mithilfe meiner Körperproportionen zu merken. Bei mir war es dann 2x die Distanz zwischen gepreiztem Daumen und kleinen Finger (so als wenn man ein Telefonhörer am Ohr imitiert ;)).

    Bin ja auch einer, der immer noch lieber mit dem "Featurephone" sein Leben bestreitet als mit dem Smartphone. Auch nach ein paar Seminaren zur Datensicherheit am HPI traue ich immer noch nicht den Smartphones. Wo ich mir keine Sorgen machen musste, dass jemand für mein Seniorenhandy einen Schadprogramm schreibt, habe ich immer noch tief verinnerlicht, dass man die Kanäle für 2FA bei der Datenübertragung am besten voneinander trennen sollte.

    Also: "Internet hin - Telefon zurück" oder "Internet hin - Nummerngenerierung im externen Gerät zurück". Jetzt wollen sie, dass ich mit Smartphone online banke, und sie schicken mir eine TAN in eine App auf dem gleichen Gerät ??! =O Das ist für mich nicht abgekapselt genug. Hin- und Rückkanal basieren hier auf der gleichen Hardware. Wenn überhaupt, dann sollte der eine Kanal in einer virtuellen Sandbox oder auf einem externen Betriebssystem laufen, was immer noch nur ein Stück Software wäre. Es ist ja auch hier vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis der CCC (oder wer auch immer) die Banken-Apps hackt. War schon immer so.

    Nun bin ich auch kein ITler wie Jan, daher habe ich nicht den Überblick über all die "unschönen Sicherheitsprobleme" in den alten Systemen. Aber immerhin hatte ich, wenn ich betrogen wurde, das subjektive Gefühl von "Realwelt-Betrugskontrolle", wenn jemand drittes eine zweite SIM-Karte für mein Handy bestellt und abgefangen hat inkl. des Umroutens und Missbrauchs der empfangenen SMS-TAN. Beim Smartphone lauer ich die ganze Zeit jetzt schon paranoid auf einen Fraud, da ich nun gar nichts mehr bemerken kann, wenn innerhalb des Betriebssystems was hackt wurde. Netguard hin, Portfilter her.

    Dann werde ich wohl auf externe Hardwaretokens schwenken müssen, wenn meine Bank die SMS-TAN abstellt. Schade, damit geht mir Flexibilität im Online-Banking verloren, da ich den Kasten wohl nicht immer dabei haben werde können. Der YubiKey ist mir für 40 - 50 Euro einfach ein wenig zu teuer. Wie die 2FA-Vorgaben in Zukunft bei PayPal, Amazon und ebay umgesetzt werden, steht ja wohl auch noch in den Sternen. Vielleicht konsumiere ich dann einfach weniger und mache keine Schnellkäufe aus der Hüfte mehr ... 8o

    Ich habe zuerst mein Fußende nicht höher gehängt und bin dadurch in der Nacht sukzessive mit dem Schwerpunkt (Rumpf) weiter in die Mitte der Hängematte gerutscht, so dass meine Füße am Ende am anderen Ende zu liegen kamen. Das fand ich persönlich sehr "eingequetscht".

    Meines Wissens ist das auch der einzige Grund, warum das Fußende etwas höher gehängt wird: um bei längerem Liegen über Stunden den Schwerpunkt des Körpers so zu langern, dass die Extremitäten weder in die eine noch in die andere "Ecke" der Hängematte rutschen.

    Hast du schon einmal in der kopferhöhten Hängung eine ganze Nacht verbracht? Vielleicht hat dein Körper ja einen anderen Schwerpunkt als meiner ... ;)

    Die Karten, die ich hier ergänze sind weniger zur Navigation, sondern eher themenspezifisch als Ergänzung für eine geplante Tour in Deutschland gedacht:

    Mehrere Karten zu unterschiedlichen Themen findet man beim Bundesamt für Naturschutz (BfN): https://www.bfn.de/infothek/karten.html

    Ein weiteres Hobbyprojekt, was ich als Lesezeichen gespeichert habe, ist diese OSM-basierte Reit- und Wanderkarte, mit Garminkarten und Routeneditor.

    Spannend finde ich auch die Datenkarte des Landesamt für Umwelt (LfU) des Landes Brandenburg. Ist allerdings eher was zum Stöbern und weniger für die Tourenplanung.

    Ich kann in diesem Faden noch meinen Erfahrungssenf dazugeben :) Ich hatte eine kleine Messreihe gestartet, als ich meinen DIY-UQ Hysooqui genäht habe.

    Ich friere eher schnell, so dass meine zweilagigen 333 g/m² (~10 oz) am Ende für mich eine Komforttemperatur von ca. +4°C ergeben haben. Bis 0°C kann ich mit der Dicke an Climashield leben, gefröstelt habe ich definitiv bei -4°C. Mein Wohlbefinden liegt also weit oberhalb der angegebenen Werte (die mir ohnehin eher als Grenzwerte erscheinen).

    Ich wollte es dir gar nicht einmal zum Kauf nahelegen ^^ Aber wenn du es in die nähere Auswahl nehmen willst, ich kann es durchaus empfehlen. Bin sehr zufrieden gewesen mit dem Ding als Sommertarp in den letzten beiden Jahren. Hatte zwar nur einmal eine fette Schüttung durchlebt, aber als Diamant abgespannt hat es meine WBBB XLC und auch alles andere seriös geschützt und alles blieb trocken. Habe an alle Abspannpunkte an den Rändern doch kleine rostfreie Schlüsselringe angebracht, so dass ich schnell alle möglichen Abspannoptionen anbringen kann.

    Der einzige kleine Kritikpunkt für mich ist, dass die drei Firstschlaufen relativ lang sind. Jene, die ich in Benutzung habe, musste ich mittels eines einfachen Unterknoten ein wenig "kürzen". Und aufgrund des Polyesters hört man die Regentropfen relativ laut. Das Preis-Leistungsverhältnis bei knapp unter 100 Euro ist aber noch okay, denke ich.

    Als ich mein DD Hammocks SuperLight Tarp bekommen habe, war ich erstaunt wie klein es verpackt war. Der originale Packsack ist (ich habe ihn gerade noch einmal hervorgekramt) 23 x 15 cm groß. In meiner Erinnerung war das verpackte Tarp ca. 4-5 cm hoch.

    Allerdings war das Tarp so sorgfältig von DD gefaltet, dass ich es nie wieder probiert habe es in den Original-Packsack zurück zu stopfen (Nein es war nicht vakuum-verpackt wie eine Schaummatratze). Auf jeden Fall ist der Packsack kleiner als der von meinem WB Thunderfly. Das Gewicht ist allerdings in etwa gleich 8o

    Liebe Südhänger, wie ihr vielleicht gesehen habt, musste ich kurzfristig doch noch absagen. Der Grund ist, dass meine Oma im hohen Alter just verstorben ist und der Beisetzungstermin sich leider mit unserem South-East Grouphang überschneidet. Family-Biz geht vor, sozusagen.

    Ich wünsche euch allen eine super nette Zeit und wäre gerne mit dabei gewesen. Beim nächsten Mal klappt es hoffentlich wieder. Have fun!

    Das ist exakt das Video, nach dem ich den Warbonnet Whip gelernt habe. Ich mache es also genauso wie dort beschrieben und habe damit gute Erfahrungen damit gemacht: Der Knoten hält halt ;)

    sirob188 im Norden von Berlin sieht es meiner aktuellen Erfahrung nach recht mau aus mit Campingplätzen. Da muss du noch weiter raus fahren. Ich war letzten Sommer in Ferch am Schwielowsee bei Potsdam nach der Arbeit für eine Nacht draußen. Den Platz kann ich dir durchaus empfehlen, will selber wieder dieses Jahr nochmal hin, irgendwann nach der Arbeit.

    Es gibt einen Campingplatz im Norden von Berlin, den ich noch nicht selber besucht habe. Die Zühlsdorfer Mühle steht bei mir auf der Liste, aber die Rezensionen bei Google sind sehr gemischt. Wenn du ihn ausprobieren willst, dann Berichte gerne hier im Forum bzw. trage deine Erfahrungen doch bei den POIs hier im Forum ein.

    Wenn HyperD XL ähnlich oder noch nachgiebiger ist als der Stoff der Silktraveller XXL von sirob188 , bliebe es bei einem Vergleich der beiden Matten nur aufgrund des Längenunterschieds von ca. 35 cm auszuschließen, dass es nicht an der Länge von 305 cm liegt, sondern tatsächlich an der Nachgiebigkeit des Stoffes. Also damit die Längen-Variable zu eleminieren, sozusagen 8o