Beiträge von Furbrain

    Aufgrund der suboptimalen Situation mit den Füßen diagonal in den sich verjüngenden Enden zu liegen, habe ich gestern noch eine kleine DIY-Modifikation am T-a-R Slacker Snuggler durchgeführt.

    Ich habe ihn "gekürzt", indem ich ihn mittels zweier Schlaufen an den Längsseiten zum 3/4-UQ degradiert habe. Orientiert habe ich mich an der Länge des Warbonnet Yeti von knapp 160 cm, wobei ich das sich verjüngende Kopfende hier mit eingerechnet habe. Vom Fußende aus gesehen habe ich 58 cm weiter oben die Schlaufen gesetzt und mit einem entsprechend längeren Shockcord versehen, das um den Whip am Fußende der HM gelegt wird.

    Das jetzt überschüssige Material habe ich einfach mit der ursprünglichen Shockcord-Befestigung nach innen eingeschlagen. Die Breite des gekürzten Endes liegt jetzt bei 100 cm (wie beim Yeti), so dass ich von innen betrachtet beim Liegen weiterhin gut ummantelt bin. Von der Länge her reicht mir der gekürzte UQ nun in meiner diagonalen Standardlage bis zu den Waden, was für den Sommer okay ist.

    Nun gibt es auch keinen Konflikt mehr mit der Footbox bei der Warbonnet XLC in Konkurrenz zu der Abdeckung meiner Schulterpartie. Dadurch, dass das untere Ende nur nach innen eingeschlagen ist und keine Möglichkeit zum Zusammenschnüren und gegen Kältebrücken hat, besteht natürlich die Gefahr, dass die warme Luft entweicht.

    Da ich den Slacker Snuggler aber nur bis +15°C in den Sommernächten einsetzen will, bin ich ganz optimistisch, dass der UQ einen weiterhin gut vor Wind schützt und auch so die Körperwärme in der Nacht zufriedenstellend reflektiert. Zumindest war der halbstündige Test heute diesbezüglich positiv.

    Ich bin gespannt auf den nächsten Onenighter als Praxistest ... :S

    Na dann, viel Vergnügen beim Nähen :) Vergiss nicht an Kopf- und Fußende die Umschläge für die Säume mitzuberechnen, wenn du den Stoff zurechtschneidest! Im Whipping-Faden hat Hammock Goofy mal um die Tunnelzug-Maße der anderen für die unterschiedlichen Whippings gebeten, da haben wir noch einmal vermessen. Das könnte dir als Orientierungswert nützlich sien.

    Ich persönlich nähe mir immer einen Bishopbag mit einem flachen Boden für meine Hängematten und schlage da eine Öse durch ein kleines Loch in der Mitte des Bodens, das ich vorher vorsichtig mit dem Lötkolben reingeschmolzen habe. Andere wählen lieber einen zweiseitigen Stuffsack, das ist Geschmackssache. Hier noch der Vergleich zwischen den beiden Sacktypen von Shug:

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    Ich persönlich benutze (bzw. kann auswenig) folgende Knoten:

    • Marlinspike Hitch/Markspikerschlag => um die Hängematte mit den Baumbändern zu verbinden
    • Prusik-Knoten => für alles was verschiebbar sein soll, aber auch unter Spannung fest sitzen (z.B. Ridgeline-Organisator, Tarp-Position und das Panel Pull Pole Kit)
    • Double Fisherman's Knot/Doppelter Spierenstich => Schnurenden verbinden bzw. Schnüre verlängern

    Ansonsten habe ich mir noch dieses Youtube-Video von Mike McQuilton (MCQ Bushcraft) gespeichert, was ich mir immer wieder mal reinziehe. Beste Pädagogik, medial gut aufbereitet :)

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    Ich habe nochmal bei RSBTR nach Cordura gesucht. Ich frage mich, wie gut bei 1000D sich das Material an den Enden noch raffen lässt?! Unter Umständen muss man sich bei größerer Steifheit doch eine andere Aufhängungsmethode überlegen. Ich musste gerade an die extra-robusten Netz-/Tauhängematten auf den Spielplätzen denken. Die haben immer Spreizstäbe X/

    Hallo Birgit, herzlich Willkommen im Hängemattenforum. Als zu kaufende Hängematte für Kinder halte ich vom Preis-/Leistungsverhältnis die Frontline von DD Hammocks für relativ robust und gut geeignet.

    Deine weiteren Beschreibungen für die Eigenbau-Idee klingt in meinen Augen allerdings ziemlich nach einer Art Brückenhängematte. Darüber können aber andere Forumsmitglieder besser Auskunft geben, da ich eine solche Matte selbst nicht besitze.

    Und hier noch der Link zu unserem Forumsartikel mit den unterschiedlichen Hängemattenarten. Vielleicht hilft dir das bei der Ideenfindung auch noch ein wenig weiter. Viel Erfolg!

    Tja, bei einem Onenighter versuche ich es so lange zu verschieben bis ich wieder in der Zivilisation (beim Bäcker, bei der Arbeit, zuhause ...) ankomme ;)

    Ansonsten sind mir die Schippe und das Loch bekannt. Wobei natürlich "klassisches" Toilettenpapier ein Problem darstellt wegen der Zersetzungsdauer. Daher verbrennen ja auch viele ihr benutztes Papier nach der "Sitzung". Das kann natürlich auch zum Waldbrand führen :/ Also doch besser ein wenig Wasser zum Löschen mitnehmen? Danach noch ein wenig Desinfektionsmittel für die Hände.

    Manche benutzen auch Moos zum Reinigen des Hinterteils, wenn die Flora es ermöglicht. Unter Mönchsregeln entspricht das aber wohl der Blätter-Problematik.

    Für die erste Übernachtung kann es als sinnvoll erachtet werden, wenn man sich einen Spot aussucht, der es ggf. ermöglicht auch nachts noch nach Hause/zum Auto zu kommen. Ich denke da weniger an Angstgründe, sondern eher, dass weitere Dinge sich als schlecht vorbereitet entpuppen.

    Beispiel: Ich persönlich finde es ätzend, wenn ich die Nacht über keine Auge zu kriege, weil ich friere. Klar kriegt man die Nacht auch so rum, aber die kann echt lang werden und das Ersterlebnis mit der Hängematte empfindlich dämpfen. D.h., wenn ich mich bei der Isolation (besondern bei er von unten) verschätzt habe und die nächtlichen Temperaturen gehen krass runter, dann habe ich zumindest das Gefühl, ich könnte abschlagen (wenn ich es nicht mehr aushalte). Gleiches für den Regenschutz.

    Ansonsten: Besser zwei Lichtquellen mitnehmen, falls die erste ausfällt, kaputt oder verloren geht ;)

    Vielleicht solltest du den Mönchwinkel tatsächlich in Erwägung ziehen. Da kommt man bis auf ein paar Meter mit dem Motorrad ran. In meiner Erinnerung war direkt an der Brücke über die Spree ein kleiner Parkplatz. Außerdem gibt es eine Feuerstelle. Allerdings wirst du bei dem Wetter vielleicht nicht alleine dort sein.

    Meistens waren wir bisher mit dem Rad oder Boot unterwegs, so dass die anderen Orte, an denen wir gehangen haben, eher mitten im Wald waren bzw. für Motorfahrzeuge nicht direkt erreichbar. Nett ist allerdings auch die Gegend um den Lipnitzsee. Der Parkplatz ist da auch relativ nah dran. Aber da war ich noch nicht mit der Hängematte.

    Vielleicht wäre ein Vorbereitungstreffen tagsüber auch möglich. Wenn du noch frisch im Thema bist, solltest du dir noch ein paar Ideen holen für die erste Übernachtung. Ich denke da vor allem an die Isolation, die du nachts brauchst, wenn es unter +20°C geht. Sonst friert der Bürzel. Das wäre schade und könnte dir auch den Schlaf rauben;)

    Herzlich Willkommen, auch nochmal von mir. Lass dich nicht verwirren. Die Amazonas Moskito Traveller uultra-light ist eine der wenigen Hängematten mit eingebauten Moskitonetz, die es weit verbreitet auf dem europäischen Markt gibt (neben DD Hammocks z.B.)

    Viele von den Forenmitgliedern bevorzugen im Laufe der Zeit Hängematten, die länger als 3 m sind in der Liegefläche (haben wir von den Amis gelernt;)). Das hängt auch von deiner Körpergröße ab.

    Daher ist es wirklich auch nützlich mit anderen draußen zu hängen, weil man dann auch Mal Probeliegen und sich Tipps holen kann für das eigene Setup. Aber da hast du ja eh Lust drauf.

    Für den erweiterten Einstieg kannst du dir auch gerne die Artikel durchlesen, die in meiner Signatur verlinkt sind.

    Wir sehen uns ;)

    Hallo Viertelindianer , willkommen beim Berliner Stammtisch :) Grundsätzlich würde ich gerne mitkommen, aber voraussichtlich habe ich Katzenbetreuung am kommenden Wochenende. Plane aber auch, in den nächsten zwei Wochen wieder einmal für einen Onenighter rauszugehen, falls du dich dann nochmal anschließen willst.

    Ich weiß nicht, wie es bei den anderen steht, aber aufgrund von Sommerferien und Familie könnte es sein, dass viele gerade nicht in der Stadt sind ...

    Ich habe meinen Scandinavian auch letztes Jahr im Juli gekauft und wollte ihn natürlich gleich ausprobieren, ob alles okay ist nach der Lieferung. Ich habe es ca. zwei Minuten ausgehalten - und mich dann auf den Winter gefreut :D

    Siebenschläfer schaust du beim großen a

    . Es gibt noch andere Größen, aber die nehme ich. Leider habe ich ähnliches in Deutschland nicht gefunden, daher gibt es diese Art von Schnur vermutlich nur als Import zum relativ hohen Preis. Ich bin aber froh, dass ich sie gekauft habe, da ich sie wirklich gerne benutze. Ich mag irgendwie auch den Geruch und die leicht klebrigen Fingerspitzen, wenn sie noch frisch von der Rolle kommt :P