Beiträge von Furbrain

    Also, entspanne Dich, alles unausweichlich und alternativlos. Beschaffe genügend Geld für Stoffe und Garn und der Schmerz wird kaum wahrnehmbar sein, den dieser Nähvirus auslöst.

    Nur... komme nicht auf die Idee ihn besiegen zu wollen, gar eine Nähabstinenz einzulegen... das kann erhebliche, schmerzhafte und wie ein kalter Entzug wirkende Schmerzen erzeugen.

    Da bekommt die Formulierung "an der Nadel hängen" gleich eine ganz andere Qualität. Wenn man einmal angefixt wurde, dann muss man bei der Dosis auf jeden Fall gut achtgeben, sonst droht der "Overlock". Es soll Leute gegeben haben, die – obwohl sie auf DIY waren – noch sehr alt geworden sind. Man darf es halt nicht übertreiben und sich zu exzessiv in den frühzeitigen Bankrott nähen.

    Für meine Hängematten benutze ich eine verstellbare Ridgeline (Whoopie) nur so lange, bis ich die perfekte Länge gefunden habe, und ersetze sie dann meist durch eine fixe Ridgeline in der gleichen Länge.

    Ich habe hier mal über meine Technik dsbzgl. geschrieben. Auf dem zweiten Foto kann man sehen, wie ich den Ankerstich um den Dogbone gelegt habe. Pfriemeln muss ich dann eigentlich nicht mehr groß, ihn zu lösen geht ganz leicht ...

    Es ist nicht mein Ziel, mit dieser Email die wachsende (mediale) Aufmerksamkeit noch übermäßig zu befeuern. Diese Frage betrifft allerdings irgendwie auch die Alltagspraxis mit unserem Hobby (Ali-Shopping für Stoffe und Titanium-Gear lässt grüßen ...). Für einige Hänger könnte es ein klärendes "gut zu wissen" bedeuten, sofern sie sich diese Frage selber bereits gestellt haben. Also hier: https://www.welt.de/wirtschaft/art…oronavirus.html

    pragmatiker Mache nicht meinen Fehler ;) Ich wollte auch zuerst den UQP aus SilNylon nähen - Problem ist dabei, dass der vollständig wasserundurchlassig ist, d.h. es kann sich je nach Wetter und Liegedauer in der Mulde Kondenswasser sammeln. Du benötigst kalandrierten Stoff, der zwar wasserabweisend, aber halt nicht wasserDICHT ist (z. B. Argon90 oder Pertex) wie er für Schlafsäcke (also daunendicht) benutzt wird.

    pragmatiker Wie ein Underquilt. Über die Shockchords am Kopf- und Fußende des UQP habe ich jeweils einen kleinen Kordelstopper drübergezogen, um ggf. die Länge passend zur entsprechenden Hängematte variieren zu können und jeweils noch einen Mini-Karabiner/Mini-Z-Biner eingehakt, um die Enden mit der Aufhängung der Hängematte zu verbinden (sofern du keine Matte mit Warbonnet-Whip hast, da hänge ich die Shockchords einfach über die Gnubbel am Ende der Matte).

    pragmatiker Wenn der Underquilt relativ dünn und der Stoff zu durchlässig ist, kannst du auch einen Underquilt-Protector nähen. Der soll Wind und Feuchte, die von außen an die HM drängen, abhalten und helfen, die Wärme im Quilt nicht zu verlieren. Beim Berliner Winterhang habe ich gemerkt, dass selbst unter meinem Wintertarp hindurch der Wind bis zum Gesicht reinkommt, wenn die Windrichtung "stimmt".

    Der UQP hat auf jeden Fall ein kleineres Packmaß als ein Tarp ;)

    Mittagsfrost Toll war es - und gemütlich :) Das Wetter hatte zwar beizeiten die Tendenz zu eklig, aber das Hot-Tent von Cross Hammock war wieder einmal super. Wenn man in einer kleinen Gruppe unterwegs ist, ist es einfach nur schön gemeinsam in Zelt zu sitzen, zu kochen und sich zu unterhalten, um sich danach in die Hängematte zu kuscheln. Natürlich kann man auch beim Lagerfeuer gesellig sein, aber in diesem Fall war es schon toll, dass auch der Rücken dabei warm und trocken blieb. An einem Abend hatten wir stundenlang ganz feinen Nieselregen, der so leicht war, dass er nahezu waagerecht durch den Lichtkegel der Stirnlampe schwebte. Daher wurde das Holz gänzlich im Ofen verfeuert und wir haben auf eine Feuerstelle draußen vor dem Zelt verzichtet.

    Irgendwie war es auch zu bemerken, das wir einen gelernten Werkzeugmacher und einen gelernten Zimmermann dabei hatten ^^ Die hatten richtig Bock auf Werkzeug. Beim Umwandeln des toten Gehölz zu Feuerholz habe ich mich kurzfristig an die Geschehnisse im Wald von Mordor erinnert gefühlt. Was da alles weggerockt wurde ... ;) Als wir eingepackt hatten, waren wir aber doch wieder ziemlich nah am "Leave no trace"-Gedanken.

    Danke für das schöne Wochenende, Jungs!

    DerDirk Du hast das flasche Produkt verlinkt. Dein Link für der zum Top-Quilt (sprich: der Zudecke) von Snugpack. Der Underquilt wird bei Snugpack "Underblanket" genannt, und man findet ihn hier: https://www.nightgearstore.com/de-DE/Snugpak-…tm?colour=Olive

    Nicht, dass du ausversehen das falsche Produkt kaufst ;) Ist ein Einsteiger-Klassiker, ähnlich dem DD Underblanket. Nicht unbedingt leicht und recht voluminös im Packmaß. Auch nichts für wirklich kalte Nächte (je nachdem, wie schnell man friert). Wurde von einigen hier im Forum auch gekauft und auch immer wieder einmal unter der Rubrik "Biete" verkauft. Kannst ja mal den Term "Snugpack" durch die Suchmaschine des Forums schicken.

    Willkommen im Hängemattenforum und viele Grüße nach Litauen :) Ich persönlich habe auch eine kleine Reise-Enduro und verpacke mein Material in abnehmbaren Seitentaschen und einer Quertasche. Eine reine Enduro könnte da tatsächlich Platzprobleme bekommen. Da liegt der Fokus nicht auf "ultralight", sondern auf "ultrakompakt".

    Das Thema "ultrakompaktes Hängematten-Camping" wurde unabhängig von der Gewichtsfrage noch gar nicht im Forum besprochen. Da kann man tatsächlich noch einen eigenen Thread aufmachen ... :/

    Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Spaß im Forum und einen ergiebigen Wissensaustausch, Netzreisser

    Ergänzung zu PitPelle - vielleicht zur Beachtung, wenn man sich auf dem Gebrauchtmarkt nach einer Maschine mit Obertransport umschaut:

    Zitat von Plünnenkreuzer-Homepage

    Mir ist bekannt, dass Pfaff die 1209 oder die 1212 (z.B. zum Einbau in
    Nähschränkchen) ab Werk auch ohne IDT ausgeliefert hat.


    Ich hatte mir ja auch eine 1221 zugelegt. Auch für 150 Euro und die musste dann auch noch in die Werkstatt zur Überholung. Sind halt ziemlich gehypt beim Drachenbau, diese Teile, daher oft überteuert angeboten. Bei mir war die Nylonwalze für die Stichprogramme gebrochen, die Nadelhalterung musste ausgetauscht werden und das Poti im Anlasser musste auseinander genommen werden, per Hand gereinigt und die Kontakte frisch gemacht werden, damit die Aussetzer beim Erhöhen der Nähgeschwindigkeit weggingen. Der Mechaniker, der früher bei Pfaff gearbeitet hat, als die noch mit den Heimmaschinen in Deutschland waren, hat quasi die komplette Maschine auseinander genommen und durchgeprüft.

    Hat mich insgesamt etwas über 200 Euro gekostet. Das Problem bei den Anlassern ist, dass es da diverse Modelle in der Geschichte gab, die nicht alle miteinander kompatibel sind (Steckerdesign, Material und Bauform des Anlasserpedals). Das wurde mehrmals während der Produktionszeit von Pfaff überarbeitet. Für meine war es quasi unmöglich einen passenden gebrauchten Anlasser im Internet zu finden, daher blieb nur die Instandsetzung. Viel Erfolg!