Beiträge von Furbrain

    Genau wie Mittagsfrost verwende ich Hookworms an den Ecken, wobei das Lash-It mit den Haken bei mir an die Heringe drangespleißt ist. Beim Aus- und Einpacken muss ich sie "entrollen", was auch ein wenig umständlich ist, aber mir hilft alles zusammen zu halten. Außerdem nerven die Schnüre nicht beim Einpacken des Tarps.

    An den Türen benutze ich Stretchchord mit 3mm Durchmesser, auf das ein Mittenhook bzw. Handschuhhaken aufgefädelt ist und das Schnur-Ende dann mit einem Tanka auf dem Stretchchord fixiert ist (siehe die Bilder hier). So kann ich die Länge verstellen – je nachdem, ob ich die Türen verschließen will, sie offen um den jeweiligen Baum haken oder ob ich sie jeweils mit dem gegenüberliegenden Ende verbinden will, um das Tarp so zu einem "Hex-Tarp mit Wäscheleine" umzufunktionieren.

    Ein Bekannter von mir benutzt das UL Tarp 300 x 290 von DD und ist sehr zufrieden. Allerdings hat er auch nur eine 270cm lange Amazonas Traveller Extrem.

    Wenn meine potentielle neue HM 330cm lang sein sollte bräuchte ich ja auch ein längeres Tarp oder?

    Ich besitze auch das (sogenannte) UL-Tarp von DD und bin sehr zufrieden damit. Allerdings sollte ich auch dazu sagen, dass es nicht mein einziges Tarp ist. Aber ich habe es durchaus auch als A-Frame über meiner Warbonnet Blackbird XLC aufgehängt. Dann aber nur als Schutz vor Vogelkot und wenn der Wetterbericht eine garantiert trockene Nacht vorhergesagt hat.

    Um am Kopf- und Fußende trocken zu bleiben, hänge ich dieses Tarp normalerweise an zwei Spitzen als Diamant auf. Das hat allerdings den Nachteil, dass deine Seiten weniger gut geschützt sind bei Seitenwind und Regen. Das war ein weiterer Grund, warum ich dieses Tarp nur im Sommer benutze und mir dann doch noch weitere Tarps zugelegt bzw. selber genäht habe. Einige Fotos vom DD-Tarp in Aktion findest du in meiner Bilder-Galerie.

    Ein weiterer kritischer Punkt war für mich die Erkenntnis, dass der Baumabstand bei Diamant-Abspannung vollkommen anders kalkuliert werden muss. Beim DD-Tarp hat die Diagonale eine Länge von 417cm, was eigentlich viel mehr ist als man über der Hängematte braucht. Ich musste jetzt ein Baumpaar suchen, das weiter auseinander steht. Soweit kein Problem, aber die Aufhängung der Hängematte hat sich damit natürlich auch verlängert. Das führt dazu, dass ich mich teilweise seeeehr strecken muss, um die Baumbänder in der passenden Höhe an die Bäume zu bringen. Das kann bei kleineren Menschen echt anstrengend werden. Bei einem Hex-Tarp von ca. 360 Länge empfinde ich die Höhendifferenz zwischen Hängematten- und Tarpaufhängung bei weitem nicht so extrem.

    ... uuund ich würde mich freuen, wenn jemand der Tester, der auch eine Warbonnet Blackbird (XLC) bzw. Eldorado sein eigen nennt, seinen Eindruck im Vergleich schildern könnte. Die Draka sieht nämlich auf den ersten Blick sehr interessant als europäische Alternative aus, nur kommen Liegekomfort und Verarbeitung über die Bilder halt nicht so rüber.

    Da die Liste der Teilnehmer schon recht lang ist, spare ich mir eine eigene Anmeldung und hoffe auf inhaltsvolle Rezensionen. Bin selber ohnehin mehr auf dem DIY-Pfad derzeit ;)

    Also ich muss sagen das mich die internationalen Seiten etwas verwirren, was die ganzen Angaben angehen, half zipp, half shelf, single layer...da sind noch so viele Fachwörter.

    Wir haben hier im Forum eine A-Z-Liste, in der viele Hängematten-spezifische Vokabeln erklärt werden. Vielleicht erleichtert dir das den Einstieg ;) Weitere Einführungen zum Thema sind unter dem Reiter "Lexikon" in der Kopfleiste des Forums zu finden.

    Habe gerade gesehen, dass Derek Tillotson, der "Erfinder" des Haven Tent, im jüngsten HYOH-Podcast zu Gast ist und über seine Hängematte und seine Weltreise mit Kind und Kegel erzählt (Achtung Ohrenkrebs-Gefahr: selbst für deutsche Verhältnisse ist die Audioproduktion eher anstrengend zu hören!).

    Mittlerweile ist seine Homepage auch online und er nimmt Vorbestellungen für das Haven Tent an, im August soll dann wohl der Versand losgehen. Das offizielle Gewicht liegt nun bei 2,6kg bei einer Länge von 200cm und einer Breite von 59cm :/ Wenn man seine Aufhängung anschaut, könnte man denken, er will mit seiner "Kiste" alle drei Hängemattentypen im Haven Tent vereinen (+ das von ihm argumentierte Zelt/Bivi-Feature).

    Anbei noch ein kleiner Tour-Bericht von ihm auf YouTube, wo die Matten in Aktion zu betrachten sind:

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Mich erinnert sein Design ja irgendwie an die klassische IKEA-Tüte.

    Und jetzt die Frage : wie liegt ihr in der Matte ? Ich persönlich lasse die Füsse auf der Einstigsseite. Oder so : ich steige bei 9 Uhr ein und liege dann von 10 bis 4 Uhr ^^ . Also nach dem Einstig nur noch eine 30° Drehung.


    Wenn ich die Netzöffnung beim Kopf hätte, wäre es zwar toll mal schnell den Kopf raus zu hängen, aber ich müsste auf dem Hintern eine 150° Drehung machen.

    Ich bin Lefty und steige immer von der rechten Seite in die Hängematte ein. Meine Füße schwinge ich dann über die Längsachse nach links, so dass mein Kopf auf der rechten Seite vom Hängemattenrand stabilisiert wird. Ich habe oftmals den Reißverschluss vom Moskitonetz ein wenig geöffnet und atme gerne die (etwas) frischere Luft und genieße den unvernetzten Ausblick ;)

    Letztlich ist es wohl eine Frage der individuellen Gewohnheiten, glaube ich.

    *** ups, mein Schreiben hat so lange gedauert, da wiederholt sich dann wohl einiges meiner Vorredner. Ich lasse den Beitrag trotzdem drin ***

    Mit 300 Euro kommst du eigentlich an fast jede Hängematte, die mir bekannt ist (solltest aber die hohen Portokosten aus den USA berücksichtigen, wenn du dort etwas bestellen solltest). Sehr komfortable breite Hängematten gibt es z. B. auch von Dutchwaregear oder Dream Hammock.

    Eine einlagige Hängematte ist auf jeden Fall okay, wenn du einen Underquilt hast. Da ist nur noch die Festigkeit des Stoffes ein Faktor (40D dehnt meist mehr als 70D und passt sich besser an die Körperform an, macht aber daher einigen auf Dauer als zu weich Rückenschmerzen; Diamant-Ripstop ist dehnungsärmer als einfaches Rechteckmuster, m. E.).

    Ich habe auch eine 2-lagige Warbonnet XLC (das ist die Warbonnet Eldorado mit praktischem Ablagefach an der Seite), weil ich als Übergang eine Isomatte zur Isolation von unten nutzen wollte, bis ich mir einen Underquilt zugelegt habe - habe das Einlagefach zwischen den beiden Stoffebenen dann aber nur ein paar Mal gebraucht, und mit dem UQ gar nicht mehr (außer zur Doppelisolation bei SEHR kalten Nächten).

    Die Alternativrechnung wäre, die 300 Euro in eine gute (gebrauchte) einlagige Hängematte und einen Underquilt aufzuteilen. Für 130 Euro bekommst du dann allerdings keinen Warbonnet Wooki Underquilt, sondern eher einen Standard-UQ mit Kunstfaserfüllung, der dicker ist im Packvolumen. Dann müsstest du u. U. später doppelt kaufen, wenn es etwas hochwertiges sein soll mit Daune oder du Platz sparen willst.

    Für den Fall, dass Ihr aneinander vorbeiredet: Um wie viel Hochziehen geht es denn?

    Da kann er durchaus Recht haben, der Mittagsfrost. Danke für deine die Bemerkung! Spielraum gibt es bei dem von mir geschilderten Hochziehen nicht. Dadurch, dass die breitere Hängematte den UQP überlappt, kann der Rand nur bis in diese Höhe hochgezogen werden bzw. bis die Breite des UQP-Material unter Spannung steht – und das könnte tatsächlich die Daunen auch zusammenpressen.

    sirob188 Geht mir genauso. Hänge gerade im Park, wo gerade Schichtwechsel ist: Die Familien haben eingepackt und gehen mit Kind und Kegel zum Abendessen nach Hause, die junge Fraktion kommt mit Kaltgetränken, um den Sonnenuntergang zu genießen. Der Barde mit elektrischer Verstärkung bleibt *seufz* und ich hülle mich in meine Hängematte, den Blick nach oben durch's Blattwerk Gen Himmel gerichtet.

    Meine Lieblingsmatte ist aus 1.6 oz Hexon W und damit auch in etwa so breit wie deine, Fagorian . Im Januar hatte ich meinen Scandinavian Wooki und den UQP dabei und alles war schick. Mein Eindruck ist, dass der Druck, den die 2mm Shockchords ausüben nicht so spektakulär groß sind, dass der Fluff des Wookis davon beeinträchtigt wurde.

    Wie breit ist eigentlich der Wooki? In meiner Erinnerung scheint er auch nicht viel breiter als +/- 150cm, da lebt man mit einer breiteren Hängematte ohnehin mit ein wenig Überlappung an den Rändern – auch ohne UQP. Ich habe den UQP so locker wie möglich an Kopf- und Fußende aufgehängt, das Shockchord dehnt sich somit im Ruhezustand nur wenig. Bei Bedarf hole ich die Seiten mit dem Shockchord ein wenig hoch.

    Heute bin ich mit den fünf Hängematten fertig geworden, die nun alle als Spende für die Sommerbaustelle vom Wandertroll auf den Postweg gehen (zum Projekt, das lt. Hauke wegen Corona wohl erst im September stattfinden wird, siehe ersten Beitrag in diesem Faden). Probe gelegen habe ich auch alle :saint: Ich habe sie mit einem Warbonnet-Whip und einer Ridgeline aus Lash-it versehen und Dogbones dran gemacht, bevor ich sie in den Bishop-Bag gefädelt habe. Schätze, dass ich ca. 20 Arbeitsstunden da reingegeben habe. Bin halt kein Nähprofi, habe aber wieder ein wenig durch die sich wiederholenden Arbeitschritte an Geschwindigkeit gewonnen.

    Hier sind die fünf Freunde:

    ... und von hinten ...

    2x 340cm fertige Länge (eine in olivgrün / eine in schwarz)

    2x 360cm fertige Länge (eine in olivgrün / eine in schwarz)

    1x 380cm fertige Länge in olivgrün

    Danke noch einmal an barfuß, Womble und Waldläufer70 für das finanzielle Backup bei den entstandenen Kosten. Und auch vielen Dank an die Firma extremtextil, die das Projekt mit 10% Rabatt auf das Hängematten-Nylon unterstützt haben.

    Wenn noch jemand das Projekt mit einer Geldspende unterstützen will, der kann auch jetzt noch gerne mit mir in Kontakt treten. Was über die Deckung von Materialkosten und Porto rausgeht, wird als Kollektivspende an das Hängemattenforum für den Betrieb des Servers weitergereicht.

    Bei Warbonnet bist du mit den Tarps bzgl. Gewicht und Qualität gar nicht so falsch, denke ich. Überlege mal, wie sich das Verhältnis "Wintercamping vs. übrige Jahreszeiten" wohl für sich darstellen wird. Für ein paar wenige "nette Winternächte" würde ich u. U. auch das Mountainfly in Erwägung ziehen, wo die Türen nicht so ganz tief runtergehen. Vom Gewicht ist das Mountainfly ca. 50g leichter als das Superfly und zum Packvolumen kann vielleicht Hammock Fairy mehr sagen.

    Wenn du das Tarp das ganze Jahr über nutzen willst, ist es vielleicht auch ganz schön die Umgebung nicht ganz "draußen zu lassen". Ich habe ein Thunderfly, welches mir im Winter allerdings an den Rändern zu kurz ist, so dass ich mir noch ein tiefer reichendes Wintertarp genäht habe. Bausätze (teilweise sogar vorgeschnitten) für Wintertarps gibt es z. B. bei Dutch und bei RBTR. Ab Frühling schaue ich persönlich auch gerne aus meiner Hängematte auf Wetter und Gegend, daher ist ein Wintertarp da nicht so schön (o.k., Porch Mode geht natürlich immer ;))

    Meint ihr es reicht bis ca. 150kg diese aus 2,5mm Dynema zu machen?

    Den Durchmesser von 2,5mm (bzw. 7/64'') nutzen die meisten von uns hier für ihre Hängematten-Aufhängungen (wenn ich deine Frage richtig verstehe). Ich meine mich zu erinnern, dass man das 4- bis 5-fache der Belastung als Sicherheitsrahmen für die Bruchlast nehmen sollte. Je nach Dyneema-Seil bist du da mit 2,5mm und bei vollen 150kg nur knapp drüber.

    Schau einfach mal in diese Liste für Leinen und für weiteren Materialerwerb ggf. ins Hängematten-Lexikon.

    Mir ging es hier ähnlich wie Waldläufer70 . Ich denke, es wäre schön, wenn die Moderationsregeln zur Forumshygiene irgendwo einfach prominent angepinnt wären. Das würde der allgemeinen Transparenz dienen und dritten die Moderationsentscheidungen besser nachvollziehbar machen, besonders wenn Nutzer nicht so lange dabei sind und keine Erfahrungen diesbezüglich haben.

    Denn es ist, wie ihr selber gesagt habt: Das einfache Forumsmitglied ist bei euren Besprechungen nicht dabei und lebt lediglich mit den durchgeführten Entscheidungen. Das war für mich in der Vergangenheit nicht immer nachvollziehbar.