Beiträge von Furbrain

    Hey Jimbo :) Meine Aussage bezog sich in dem bewussten Faden auf den Cumulus Taiga 250 Top Quilt. "Untenrum" nutze ich im Winter einen Warbonnet Scandinavian Wooki. Im Frühjahr/Herbst einen 3/4 UQ von James Outdoor Gear (blueskylavender), den ich selber mit 250g 860er Daune gefüllt habe.

    Zu den klassischen UQs von Cumulus kann ich nichts sagen, halte sie aber für gut. Allerdings sagt man im Allgemeinen, dass der TQ bei gleicher Außentemperatur ein wenig dünner sein kann als der UQ. Von unten sind viele anscheinend empfindlicher. Daher würde ich zum Selva 450 tendieren.

    Die Aufhängung der Decathlon-Matte müsste man wohl ohnehin austauschen. Die ist aus Polyamid, was sich meiner Erinnerung nach sehr stark dehnt. Was mich ein wenig abschreckt, ist das genannte Gewicht von 1,1 kg.

    Meine DIY-Lieblingsmatte aus 1.6 Hexon W (340 x 175 cm) wiegt inkl. Packsack 395g, meine leichteste mit ähnlichen Maßen wiegt 256 g, die schwerste (347cm, 2.2 oz HEX70 XL) wiegt inkl. Packsack 530 g.

    Bin zwar nicht UL unterwegs, aber im Rucksack das doppelte Gewicht für die gleiche Funktionalität einzutragen, halte ich für keinen Gewinn :/

    Ich habe vor zwei Wochen meinen Indoor-Hängeplatz eingerichtet, quasi exakt nach Anleitung in diesem Faden. Nun möchte ich noch mal an dieser Stelle schildern, was ich von den Empfehlungen meiner Vorredner übernommen habe und meine eigenen Erfahrungen ergänzen:

    Ich habe zwei jeweils 75 cm lange Airlineschienen in einem Altbau-Erker an die Außenwände aus Stein geballert. Gekauft habe ich meine Schienen und zwei Double-Stud Fittings mit Ring bei kurierbedarf.com. Wollte keine Schienen bei ebay kaufen, da kein Händler dort echte Infos darüber bereitgestellt hatte, in welchem Land die Dinger bei ihm hergestellt wurden und ob irgendwelche Normen zur Prüfung angewand wurden. Hätte fast bei einem anderen Anbieter den gleichen Flüchtigkeitsfehler gemacht wie Andi und unvorgebohrte Schienen bestellt. Wer nicht selber das Werkzeug besitzt, um Löcher für versenkbare Schraubenkopfe zu bohren, sollte da wirklich aufpassen bei der Bestellung!

    An die Wand gebracht habe ich die Schienen mit jeweils 4 Spax-Schrauben trx Wirox 6x70 und Fischer Duopower-Dübeln 8x65 von obi. Bei der Länge von 75 cm bedeutet das, dass ich jedes zwei Loch zur Wandfixierung genutzt habe.

    Den Rat, Torxschrauben zu benutzen, kann ich so auf jeden Fall weitergeben. Mit der Ratsche bin ich beim Festziehen immer mal wieder abgerutscht, weil da am Ende schon ziemlich Kraft drauflag. Meine Standard-Kreuzschlitzschrauben hätten dabei durchaus angefangen auszunudeln. Die Torx-Köpfe aus Edelstahl haben mir aber genügend Grip gegeben und sehen trotzdem noch gut aus :thumbup:

    Die Empfehlung Senkkopfschrauben zu benutzen, kann ich auch nur positiv bewerten. Nun kann ich jede mögliche Arretierung in der Schiene nutzen, ohne dass eine überstehende Schraube den Platz blockieren würde.

    Eigentlich wollte ich 50 cm lange Schienen kaufen, die aber ausverkauft waren. Ein-Meter-Schienen waren auch alle weg, nix mit selber durchsägen. Daher nun halt zwei 75-cm-Schienen, was ich aber im Nachhinein als funktionalen Vorteil bewerte. Bei einem Wandabstand von ca. 390 cm und einer gewünschten Sitzhöhe von ca. 45 cm hat mir der Hängemattenrechner eine Fixierungshöhe der Befestigung von 170 cm vorgeschlagen. Die Mitte der Schiene am Kopfende habe ich auf eine Höhe von 170 cm positioniert, die Schiene am Fußende habe ich 30 cm höher an die Wand gebracht (also mittig auf 200 cm). Da ich auch mal die Warbonnet Blackbird aufhängen möchte, bei der das Fußende ja empfohlenderweise 40 cm höher hängen soll, habe ich einen Kompromiss gesucht, der für alle meine unterschiedlichen Hängematten funktionieren möge.

    Das hat geklappt. Habe bisher drei unterschiedlich lange HM zwischen 335 und 345 cm Länge mit unterschiedlichem Durchhang (je nach benutztem Hängemattenstoff und Ridgeline-Länge) mittlerweile über zwei Wochen täglich benutzt, auch über einen längeren Zeitraum. Ich musste dabei bisher maximal vier Arretierungen von der Mitte aus in der Höhe verstellen. Somit habe ich den Eindruck, dass ich mit 75 cm Schienenlänge genügend Spielraum habe, um unterschiedlichste Matten optimal mittels Arretierung und Aufhängungslänge zu positionieren, ohne oben oder unten an den Rand zu stoßen.

    Den Test mit den Zahnstochern habe ich auch gemacht - gerade, weil es Altbau ist. Die Teile hängen auch nach zwei Wochen noch zwischen Wand und Schiene, da bewegt sich nichts mehr. Obwohl ich nur vier Schrauben pro Schiene benutzt habe und der 6er Durchmesser der Schrauben mit einer Bohrtiefe von 75 mm doch ein wenig unterhalb der Empfehlungen hier im Faden lag.

    Geiles Ding! Die Indoor-Aufhängung ist das beste, was mir seit Beginn des Corona-Lockdowns passiert ist :saint: Mein Rat: Wer kann, der sollte!

    Dann gleich ne andere Frage, ist der cloud71 Stoff wasserdicht/abweisend oder durchlässig?

    Hängemattenstoff sollte eigentlich immer atmungsaktiv und maximal wasserabweisend sein. Wenn du wasserdichten Stoff nimmst, sammelt sich Schweiß und Kondenz in der HM.

    Bzgl. Der Eigenschaften von Cloud 71 könnte für dich dieser Faden interessant sein, wenn du ihn nicht schon selbst gefunden hast.

    Ein Pitch auf dem Flughafenfeld Berlin Tempelhof ist Standard. Ein Pitch auf einem Flughafen, der noch in Betrieb ist, ist schon ein anderes Setting. Next Level: Pitch am Rand des Flughafenfeld Frankfurt, während über dir die Flieger starten und landen ^^

    Willkommen bei den Hängern ;)

    Da ich jetzt zuhause endlich eine Indoor-Aufhängung installiert habe, melde ich auch gerne mein Interesse an einem Passaround an. Einige Stoffe aus der Liste habe ich auch noch nicht in den Händen gehabt. Ich vermute, du wirst zu gegebener Zeit dann noch einen eigenen Passaround-Faden anlegen, Hammock Fairy? Eine offizielle Teilnehmerliste führst du wohl noch nicht, wenn ich diesen Faden korrekt zurückverfolgt habe?

    Da auch weitere Forenmitglieder dir gute (und auch mit mehr Erfahrung bedachte) Ratschläge zu vielen deiner Punkte geben können, hier meine 5¢:

    1.1 Ist die Liegerichtung aus Ich-Perpektive oder Draufsicht? (Head left, feet right klingt irgendwie falsch :/ )

    Ich-Persepektive. Stell dir vor, du schaust aus deiner Matte in den blauen Himmel: sind dann Kopf links, Füße rechts oder Kopf rechts, Füße links?

    Falls dir eine Liegerichtung irgendwie falsch vorkommt, kann das schon ein Hinweis auf deine bevorzugte Liegeposition sein. Falls du dir wirklich einen Wooki zulegen willst, solltest du deine Liegerichtung im Vorfeld ganz klar entschieden haben. Der Wooki ist asymmetrisch, d. h. er kann nur für eine Richtung genutzt werden.

    Ich habe meine erste Saison dafür gebraucht, um ganz sicher zu sein, dass ich Lefty bin. Der Wooki ist teuer in der Anschaffung, als Lefty können ihn auch nicht so viele gebrauchen, falls du ihn doch wieder verkaufen solltest, wenn er doch nicht das Richtige sein sollte.

    Das sollte aber kein Argument sein. Denn nur die intuitiv korrekte Liegerichtung führt zu einem guten Schlaf. Ich hatte zuerst eine regular Blackbird, die ich dann doch wieder verkauft habe, um dann doch mein Setup auf Lefty zu wechseln. Konnte mich einfach nicht an die reguläre Liegerichtung gewöhnen.

    2. Wie komme ich am besten ran? Steht mal wieder eine Sammelbestellung an vor dem Herbst? Gibt's Importeure?

    Ich habe meinem damals über Hammock Fairy bestellt, sonst Direktimport. Andere Quellen sind mir nicht bekannt.

    Letztendlich habe ich mich für einen symmetrischen 3/4-UQ von Frühling bis Herbst und für einen Scandinavian Wooki für die kalte Jahreszeit entschieden.

    Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung ;)

    Ich habe lustigerweise sowohl eine WBBXLC Lightweight Double Layer, als auch eine 347 cm lange DIY-Matte aus Hex70, bin aber nur 178 cm groß bei +/- 86 kg :P Meiner Erinnerung nach ist die HEX70 fester im Liegekomfort als die Warbonnet, was ich auf das Ripstop-Muster zurückführe, das auch bei Diagonallage ziemlich gut seine Waben-Form behält. Die WBBXLC hat außen Rechteck-Ripstop und innen Taffeta, verzieht sich m. E. mehr in der Diagonalen. Steinigt mich, wenn mich mein Gedächtnis täuscht. Ich kann gerade nicht nachschauen ... :D

    Wäre es grundsätzlich möglich bei Nutzung eines Erdungsarmbands an dem Ende mit der Krokodil-Klemme einen Hering in den Waldboden zu stecken zur Ableitung?

    Dann hätte man gleich einen praktischen seitlichen Tie-out, wenn man das Band über den Rand der Hängematte führt, um das Schaukeln der Matte zu reduzieren. Tie-outs sind ja für manche ein gewünschtes Feature, wenn man sich z.B. bei Dream Hammocks eine HM customized ;)