Beiträge von Biker61

    Was hält der kleine Karabiner eigentlich aus?

    a) Bis zu 30Kg Last überlebt er ohne irgendwelche Schäden oder Verformungen

    b) Bei 44Kg Last hat er sich so weit verformt das der Clip aufgeht

    Bei welcher Kraft er dann endgültig auseinander geht und die Leinen entweichen habe ich nicht getestet,- vermutlich bei mehr als 50Kg
    Das kann für ein Tarp Tie out evtl schon fatal sein. Man könnte ja auf die Idee kommen den Karabiner selbst als Sollbruchstelle zu verwenden aber ich würde sagen dass der Karabiner selbst als Sollbruchstelle ehr untauglich ist!

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    Und was ist für den Fall das einen kräftigeren Karabiner brauche?
    Nimm doch zwei Karabiner, die sind sehr preiswert!
    So angeordnet hält das bis maximal 60Kg ohne Schäden

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    Wer kennt das nicht, man hat einen guten Platz gefunden und baut sein Tarp mit HM auf. Dann Feuer machen, was essen und trinken... Später dann zurück zum Tarp mit den Gedanken noch ganz wo anders und stolpert über eine der Tarp-Abspannungen. Mal abgesehen davon das man u.u. fies auf die Nase fällt, gibt das natürlich auch einen ordentlichen "Ruck" im System. Für eine kräftige Abspann-Leine ist das kein Problem, aber wenn man Pech hat dann reißt das Tie-Out aus dem teuren ultralight Tarp heraus und der Ärger ist groß. Abhilfe schaffen könnte vielleicht eine Sollbruchstelle in der Abspannung. Für die Sollbruchstelle könnte man unten am Erdanker ein kurzes Stückchen dünne Schnur (z.B MicroCord) einbauen. Mein Gedanke ist aus der Not eine Tugend zu machen. Es ist ja bekannt das schon ein einfacher Knoten die Tragfähigkeit einer Leine um ca. 50% verringert. d.H. sie reißt bei Belastung am Knoten. Das ist doch genau die Sollbruchstelle die wir brauchen. Ich habe dazu mal einen Versuch und einige Fotos gemacht. Schaut doch bitte mal drüber, Was haltet Ihr davon?


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    Bruch am Knoten bei 24 Kg (im zweiten Versuch bei 28Kg)
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    Diesmal mit Karabiner und wieder der Bruch am Knoten, während der Karabiner komplett unversehrt ist.
    Die Soll-Bruschstelle schützt also Tarp und Karabiner!

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    So eine "Fuse" kann also mal kaputt gehen, da ist es ratsam immer ein paar Ersatz-Sicherungen dabei zu haben :D

    Mit diesen Loops habe ich folgende zwei Erfahrungen gemacht:
    a)
    Belastet man Dyneema Spleiße/Loops mit einer Spleißlänge von ca. 100 Leinendurchmessern zyklisch mit hoher Last (ca. 30 bis 90% Bruchlast) arbeitet sich der Spleiß ganz langsam auseinander bis er ganz aufgeht. Dazu braucht es mehr als (geschätzte) 100 Lastzyklen. Dies ist mir mehrfach mit einer "billigen", weniger eng geflochtenen Leine passiert. Ob das mit Amsteel auch passiert kann ich nicht sagen (nicht getestet). Vermutlich hält Amsteel besser weil es eine gröbere/engere Flecht-Struktur hat. Der Effekt ist auch logisch nachvollziehbar weil unter Last sich der Mantel am Übergang stärker dehnt als der Kern. Beim entlasten zieht sich der Mantel wieder zusammen schiebt den Kern teilweise zurück... Den Spleiß zu vernähen mit einem Faden ist eine gute Lösung, aber Achtung:

    b) Für Spleiße die aus einer Nylon Flechtschnur hergestellt werden ist das Vernähen mit einem wenig dehnbaren (z.B. PES) Faden ist keine Lösung. Bei extrem hoher Last dehnt sich das Nylon stärker als der PES Faden und die Naht reißt auf. Da sollte der Faden dann auch aus Nylon sein.

    Ich hatte mal einen Vorfall mit einem streuenden Hund. Er verhielt sich recht "vorlaut" in einem Waldstück wo ganz sicher nicht sein Revier war. Weit und breit kein Herrchen in Sicht. Also bin ich selbstbewusst zu ihm hin und hab ihm "gesagt" das er sich gefälligst hurtig aus dem Staub machen sollte. Tja, kein guter Plan! Wie sich später herausstellte war der Hund aus dem Tierheim und verhaltensgestört. Er wurde richtig frech. Zu allem Überfluss hatte er in einiger Entfernung auch noch zwei "Kumples" dabei die bald dazu kamen und mal kurz demonstriert wie man einen Zweibeiner stellt. What a F~~k! Ruck zuck war ich von den Kötern keifend eingekreist. Nach kurzer Zeit kam dann aus der Entfernung die Besitzerin und hat die nicht gerade kleinen Köter einzeln eingesammelt. Es folgte eine hochnotpeinliche Entschuldigung mit dem flehen doch bitte bloß keine Anzeige zu machen. Habe ich dann auch nicht. Sie ist später mit den Hunden anderweitig noch mal aufgefallen und man hat sie Ihr dann weggenommen.

    Zum Thema gefährliche Tiere: Wenn die Tiere "normal" sind ist das in DL sehr unkritisch, aber wer sagt mir das das Tier gesund ist? Es gibt immer auch einen wenn auch kleinen Prozentsatz Tiere die (zumindest temporär) mal nicht normal sind, schon länger nervende Schmerzen oder sonstige Störungen haben. Da ist ihr Verhalten eben nicht mehr richtig berechenbar. Uuups!

    Ich habe nun endlich nach längerer Pause mal wieder hier ins Forum geschaut und melde mich zurück mit einem "hello again". Inhaltlich habe ich momentan keine Neuigkeiten. War zwischendurch 6 Wochen krank. Hatte mich mit dem Mopped abgelegt :wacko:. Jetzt ist alles wieder OK :dirol:.

    Ich hoffe Ihr hattet ein schönes Sommertreffen:drinks: und habt vielleicht auch schon die eine oder andere Tour gemacht mit gepflegtem Abhängen :thumbup: oder?

    "Bald" ist ja wieder Winter, da habe ich hoffentlich wieder ein bisschen Zeit zum Experimentieren...

    Viele Grüße,
    Biker61

    Ja das ist doch klasse für einen so relativ preiswerten Stock.
    Alternativ zu Stuhllehne kannst du auch mal folgendes probieren:
    - Rohr auf einen stabilen flachen Tisch legen.
    - links und rechts am Ende eine Brettchen drunterlegen z.b. 12mm dick
    - in der Mitte Gewicht aufbringen bis das Rohr in der Mitte anfängt den Tisch zu berühren.
    Das kann man leicht ablesen, dafür ist das mit dem Gewicht mehr Aufwand...

    Die Knickgrenze für eine (zweifach) konische Stange kann man bestimmt auch berechnen, nur wird man kaum eine fertige Formel dafür im Netz finden. Da muss ich auch erst mal passen.

    Tendenziell wird sie Schwächung durch das dünnere Ende im Versuch ja mit gemessen und die Berechnung gibt zumindest grob die geringere Knick-Kraft auch wieder.

    Wenn das zu testende Rohr kürzer ist als ca.70 Rohrdurchmesser dann ist die Variante a) besser praktikabel.
    Dazu habe ich mal ein Excel-Calculator gemacht der direkt aus den Daten vom Biegeversuch die kritische Knick-Kraft berechnet.
    Ein E-Modul wird dafür gar nicht gebraucht denn die angewandte Kraft, Durchbiegung und Länge stehen im direkten Zusammenhang mit der kritischen Knick-Kraft bzw. Rückstellkraft.
    Du brauchst nur deine Messdaten in die grünen Zellen eingeben. Kannste ja mal ausprobieren mit einen Stück Rohr das du noch vorrätig hast...

    Die o.g. ultraleicht Rohre sind mit 0.5mm Wandstärke schon krass. Kohlefaser macht's möglich ;-))
    Das wird bestimmt gehen. Du wirst Endstücke brauchen die die Kraft ins Rohr einleiten.

    Hmm na ja, wenn der/die Mitarbeiter(in) von Leki sagt "E Modul sagt mir leider nichts." dann sind die 40 bzw. 65Kg auch nur Prospektangaben und haben wahrscheinlich nur wenig mit der realen Grenz-Belastbarkeit (KnickGrenze) der Rohre zu tun. Ggf. vorteilhaft wäre wenn man mal so ein Rohr bekommen könnte zum Testen/Messen.

    Andere Info.
    Bei Carbonscout haben sie gewickelte Cfk-Rohre mit der sogenannten Leinwandbindung. (Gewebe mit längs und Quer-Fäden im 90° Winkel)
    Im Gegensatz zu rein gezogenen Cfk-Rohren wo die Fasern nur längs laufen nehme ich stark an des im Falle eines Bruchs hier keine langen Faseranteile durch die Gegend fliegen weil die Querfasern die Längsfasern festhalten.
    Die größte Auswahl haben sie bei den Rohren mit 1mm Wandstärke
    Die Durchmesser sind in 2mm Stufen so dass man sie ggf. sogar ineinander stecken kann,- kommt aber auf die Fertigungstoleranzen an.
    Habe mir drei Rohre bestellt. Rohr 1 u.2 passten auf Anhieb in einander. Rohr 2 u.3 passten nicht, musste ein Rohr erst innen ca. ein Zehntel mm aus-Schleifen dann passten sie.

    Hey die Anglerschlaufe gefällt mir gut. Habe sie vorhin mal getestet.

    Schon rein optisch sieht man das das ein ungleicher "Kampf" wird. Die vergleichsweise sehr engen Radien in der Anglerschlaufe setzen die äußeren Fasern unter erheblich höhere Spannung als die inneren Fasern.
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    Na dann gehen wir mal zur "Folterbank"
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    Die Dyneema Seele ist kein bisschen durchgerutscht. Insofern hat der Angelerschlaufe eine guten Job gemacht.
    Der Bruch trat bei ca. 58% ein. Also gleich auf mit dem 8-Knoten, aber weit entfernt von der "Gemantelten Acht"

    Fazit: Radius, Radius,Radius! Je größer desto besser, und dazu braucht man einen dicken Mantel. Und das selbst im Sommer,- bzw. sogar gerade dann, denn die Festigkeit der Leine nimmt bei höheren Temperaturen bestimmt nicht zu.
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    Liros Regatta 2000

    Eine Dyneema Leine mit robuster Ummantelung. Selbst im rauhen Einsatz schützt der Mantel den Kern und die Leine hat selbst bei deutlichen Abnutzungserscheinungen des Mantels noch immer die volle Festigkeit. So weit so gut, aber was tun wenn man daraus z.B. einen Dogbone machen will? Spleißen geht nicht! Da bleibt ja wohl nur Knoten.
    Aber ein Knoten ist immer auch eine Schwachstelle. Stellt sich die Frage welcher Knoten ist optimal um maximale Bruchfestigkeit zu erreichen. Dazu habe ich mal einige Versuche mit einer 2,5 mm Leine gemacht. Siehe Foto unten.

    1) Überhandknoten:
    Bei zunehmender starker Belastung fängt der Dyneema Kern an sich durch den Mantel und komplett aus dem Knoten herauszuziehen. Der Knoten versagt.
    => Nicht zu Empfehlen!

    2) Doppelter Überhandknoten:
    Gleiches Spiel wie bei 1) nur die Kraft bis zum Versagen war etwas höher.
    => Nicht zu Empfehlen!

    3) 8-Knoten
    Der hat einwandfrei gehalten ohne das der Dyneema Kern durchgerutscht ist.
    Die Bruchgrenze lag bei 59% der von Hersteller angegebenen Bruchlast der Leine selbst.
    => Empfehlung für alle Situationen wo man keine weitern "Hilfsmittel" zu Verfügung hat

    4) 8-Knoten mit Doppel-Mantel über jeden Einzelstrang:
    Diese Konstruktion hat eine sehr gute Bruchfestigkeit; 82%
    Allerdings ist die Herstellung des Doppelmantels sehr aufwändig.
    =>Empfehlung, aber Aufwändig!

    5) 8-Knoten mit gemeinsamen Mantel über beide Stränge:
    Die Herstellung ist vergleichsweise einfach, denn man braucht nur ein Stück einfachen Mantel (hier von einer 5mm PP Leine 16-Fach geflochten)
    Wichtig ist das der Mantel-Durchmesser so knapp und eng gewählt wird das er die beiden Stränge fest umschließt und sie nur mit Kraft einzuziehen sind.
    Je dicker und vor allen Dingen fester das Mantel-Geflecht von Haus aus ist desto besser. So erzielt man die höchste Bruchfestigkeit des Knotens.
    Diese Konstruktion hat die beste Bruchfestigkeit; 83%
    =>Top Empfehlung, relativ einfach herzustellen.


    Viel Spaß beim Knoten!
    Biker61

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    Beim Aufhängen der HM stellt sich jedes mal die Frage ob die HM im richtigen Winkel hängt; Ist das Fußende jetzt passend etwas höher als das Kopfende um bequem zu liegen oder muss ich noch mal nach-justieren? Das ist mit dem bloßen Auge gar nicht so leicht einzuschätzen. Da kommt die Idee auf dem Smartphone eine Wasserwaagen-App zu starten um die Neigung der strukturellen Firstleine zu prüfen. Wer das mal ausprobiert wird schnell feststellen das das wenig praktisch ist und nicht besonders gut funktioniert.
    Aber es gibt Alternativen:
    Eine fest installierte Schnur-Wasserwawge, siehe Fotos.

    Das Teil habe ich für ganz kleines Geld bei eBay gekauft. Man kann sie auch von unten ablesen was ein großer Vorteil ist wenn man sich zu Überprüfung mal in die HM reinlegt. Die Kannten der Plastikteile habe ich abgeschliffen weil sie etwas scharfkantig waren. Den überflüssigen Clip habe ich abgeknipst.

    Bei der WB BB HM ist die Montage and die Firstleine etwas fummelig. Man muss die Firstleine erst mit einer Zange platt drücken damit sie durch den Schlitz geht. Einmal eingefädelt passt alles wunderbar und fällt auch nicht wieder ab. Beim ausprobieren habe ich festgestellt das wenn die Blase so gerade eben in den Anschlag in Richtung Fußende läuft, dann ist das fußende-Hoch genug.
    Je nach Geschmack kann das Fußende auch noch etwas höher gehängt werden. Der dann noch sichtbare Rand der Blase befindet sich dann in etwa mittig zwischen den beiden seitlichen Ringen. Aber diese Details kann ja jeder für sich selbst austüfteln.

    Jedenfalls hat man mit der Schnur-Wasserwaage einen zuverlässigen Anzeiger ob die Neigung der Firstleine in die richtige Richtung geht.
    Sie nimmt so gut wie keinen Platz weg, wiegt so gut wie nix und kostet wenig. Bei mir ist sie schon bei allen HMs fest installiert. Die Hänge-Saison kann kommen :D

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    Eine Möglichkeit ist das Rohr im mittleren Drittel mit einem dickeren Rohr zu verstärken. Das blaue in der Zeichnung sind einige Lagen Isolierband die so oft gewickelt werden bis das dickere Rohr saugend drüber geht. Das verstärkt enorm, das haben wir oft bei den Spreiz-Stäben für die Lenkdrachen gemacht:

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    Wenn du Sorge hast das dein Alu-Rohr knickt oder ein Carbon-Rohr gefährlich splittert, dann kann ich als alter Lenk-Drachenflieger Glasfaser (GFK) Rohre sehr empfehlen. Bei Verwendung als Spreize haben sie die sehr angenehme Eigenschaft das sie bei Überlast sich einfach mal kurzzeitig durchbiegen wie ein "Flitzebogen" und danach direkt wieder in die Ausgangsposition zurückgehen. So ein GFK Rohr hält enorme Durchbiegungen aus. Da brauchst du bei der Auslegung gar nicht unbedingt eine erhebliche Reserve einplanen. Wenn temporär der Druck zu hoch wird biegt biegt es sich durch, deine Winkel δ und ß werden dadurch temporär etwas "flacher" und die Kraft auf die Spreize geht automatisch etwas zurück. Nix passiert, alles gut!

    Was all die Berechnungen angeht, sage ich probieren geht über studieren!
    Ein kleiner Test veranschaulicht das:
    Das Alu-rohr habe ich per Hand leicht durch-gebogen (aber nicht verbogen!), ähnlich wie man einen "Flitzebogn" biegt wenn man die Sehne einhängen will. Dann habe ich des Rohr im passenden Abstand zwischen zwei feste Begrenzungen eingeklemmt und die Kraft gemessen die die Rohrenden auf die Begrenzung ausüben. Das ist die Rückstellkraft (oder "Knick-Maximal Kraft") Auf dem Bild unten kannst du es sehen. Zum messen der Kraft habe ich eine Personenwaage genommen. Wenn eine Waage nicht ausreicht nimmt man zwei nebeneinander und legt ein Brett quer drüber.
    Mit rel. kurzen Rohren kann man so einen Test natürlich nicht machen. Über den Daumen würde ich sagen das das Rohr mindestens 70 bis 100 Durchmesser lang sein sollte um so einen Test machen zu können. Man kann ja ein langes Rohr testen und dann auf eine kürzeres Stück umrechnen. Bei deinem 17er Rohr braucht du mindestens ein 70*1.7=119cm Stück um handhabbar testen zu können.

    Beispiel Alu Rohr im unten gezeigten Test:
    Zuerst die Rohrenden platt-geklopft und die platten Enden je von beiden Seiten angeschrägt um die Kraft punktförmig mittig einleiten zu können.
    Da = 16mm
    Di=14
    L1=1430mm
    Messwert auf der Waage: Fr1 = 41daN

    Kürzt man nun das Rohr auf die Länge L2 =920mm dann steigt die Rückstellkraft quadratisch an, das wird wie folgt berechnet:
    Fr2 = Fr1 * ( L1 / L2 )^2 = 99daN

    Hast du nun aber ein dickeres Rohr mit Da=17, Di=15, L3=920mm aus gleichem Material dann geht hier der (mittlere) Durchmesser hoch drei ein, also in erster Näherung so:
    Dm1= (16+14) / 2 = 15
    Dm2= (17+15) / 2 = 16

    Dein Rohr kann dann maximal folgende Rückstellkraft aufbringen: Fr3= Fr2 * (Dm2/Dm1)^3 =120daN
    Das kommt aber auf das individuelle Material an aus dem dein Rohr ist.
    Daher am besten selbst den Test machen. Das gibt dir eine höhere "Confidence" ;)

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    [USER="33"]waldläufer[/USER], ich habe mir mal angeschaut was deine Al-Spreizen 17mm * 15mm * 920mm theoretisch an Druckkraft aushalten.
    Dabei habe ich mir angeschaut wie viel Rückstellkraft FR ein solches Rohr leisten kann. Siehe Zeichnung. Wenn die Druckkraft Fd größer wird als die Rückstellkraft FR dann wird die Stabilitätsgrenze überschritten. Für dein 17mm Rohr bin ich auf 112daN gekommen.
    Ein gleich großer Carbon Rohr hätte mehr als die doppelte Rückstellkraft und würde nur ca. 60% des Gewichtes vom Alu Rohr haben.
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    Die 3.9 daN habe ich mit der BendIT Software ermittelt. Kannste mal runterladen und einfach direkt starten. Als (Biege) Emodul gibst du 49000Mpa ein (Baumarkt Alu-Rohr) Profil: Rohr, D17, d15, L920 Unten rechts muss man noch "Loading Case 1" auswählen.
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    Hallo Sten,

    willkommen und Grüße aus dem Münsterland. Es tut mir leid zu hören das du im Koma liegst, aber du hast es sicher bequem dort und vermutlich wird es auch nicht allzu lange dauern. :rolleye:

    Gruß
    Biker

    Wenn man anstatt Paracord eine 5mm PES Leine nimmt dann kann man mit dieser Loop-Variante auch eine stabile Hängematten-Aufhängung realisieren. Die Steifigkeit entspricht dann in etwa einem 25x1mm PES Gurtband. Da die PES-Schnur keinen Mantel hat würde ich für die Konten aber einen doppelten Schlaufenknoten verwenden um eine höhere Knotenfestigkeit zu erhalten. Voraussichtlich hat die Loop dann eine Festigkeit von 500kg und mehr.