Beiträge von noodles

    einer eingefädelten Gummikordel semi-permanent an der Hängematte befestigt hat, konnte aber das Foto nicht finden. Erinnert sich jemand anderes daran und kann auf den Thread verlinken?

    Mittagsfrost
    23. Juli 2021 um 17:41
    noodles
    16. Juli 2021 um 20:56

    Der Claim, ein werbefreies Forum zu sein, stimmt schlicht nicht. Da wäre mindestens eine Änderung auf "nicht werbefinanziert" angesagt.

    Du hast recht, die Formulierung ist nicht eindeutig, "nicht werbefinanziert" war aber tatsächlich gemeint, wir werden das konkretisieren.

    Jetzt geht es weiter um die Frage der Influenzerkennzeichnung in den Nutzungsbedingungen (Offenlegung im Text, Kennzeichnung in der Signatur, Pflicht zur Erläuterung bei Anhaltspunkten?) Vorschläge?

    Vor einigen Jahren habe ich einiges von den Empfehlungen von Sacki gekauft, was sich hinterher oft als Fehlkauf herausgestellt hat. Besonders enttäuschend war, dass er die Sachen selbst nur bei dem Tourvideo benutzt hat, in dem er die Empfehlung ausgesprochen hat. Später war davon keine Rede mehr. Allerdings bin ich so zu meiner Crosshammack gekommen, die der Einstieg ins Hängemattenforum war. Später hat er dann die Empfehlungen als Werbung gekennzeichnet einen extra Werbekanal auf YT aufgemacht. Von da an war es transparenter.

    Was ist'n das? :/

    "Boofen": Sächsische Bezeichnung für das Übernachten unter Felsvorsprüngen oder in Höhlen . Meines Wissens gibt es das nur im Elbsandsteingebirge. Ursprünglich haben das die sächsischen Felskletterer genutzt, dann aber auch dafür gesorgt, dass die Boofen sauber bleiben und wieder mit frischen Brennholz versorgt sind. Zu DDR-Zeiten wurde das toleriert und war die verbreitetste Form für Kletterer und sonstige Waldschrate, im Elbsandsteingebirge zu übernachten. Irgendwann sind dann Jugendgruppen zum Party-machen in die Boofen gezogen und haben die entsprechend hinterlassen. Nachdem es auch zu einigen Waldbränden in der sächsischen Schweiz gekommen ist, hat die Nationalparkverwaltung das Boofen extrem eingeschränkt. Jetzt ist es nur noch für Kletterer erlaubt und die verbliebenen Boofen sind auch nur noch über Zustiegsteige erreichbar, die der normale Wanderer als zu schwierig nicht nutzen kann. Die genaue Lage der Boofen wird in der Szene weitgehend geheim gehalten (mit nur mittleren Erfolg :) )

    verlink doch mal ein paar von den Beiträgen, die du meinst.

    Gesehen habe ich den Beitrag von Bernd

    Bernd Korell
    6. November 2023 um 16:27

    Ich habe mal noch weiter rumprobiert und festgestellt, dass ein Aufbau mit den Trekkingstöcken außen einfacher und variabler ist.

    Mit der bodennahen Abspannung dürfte die ganze Sache auch für Wind gut geeignet sein.

    Man kann natürlich auch höher abspannen dann kann man komfortabel darunter sitzen.

    Außerdem gibt es noch die "quick and dirty" Variante - einfach mit einem Ast oder ähnlichem einseitig aufstellen.

    Wenn man hier die bodennahe Seite in den Wind stellt dürfte die Sache auch sturmsicher sein.

    Außerdem ist man so auch besonders unauffällig.

    Der Raum reicht auch bei dieser Variante aus, um darunter zu sitzen oder die Crosshammock als bugshelter einzubauen.

    Beim Groundsheet tendiere ich zur Rettungsdecke (nur 60g).

    Hier hatte ich die Verwendung von GE-Tarps mit der Crosshammock beschrieben. Diese Tarps sind auch super, um ein Bodensetup im „worst case“ für einen Hänger aufzubauen:

    Das Problem:

    KEINE BÄUME! || ;(


    Meine Lösung:

    Runter auf den Boden. Vor 5 Jahren hatte ich dasselbe Thema schon mal, damals hatte ich aber nur ein kleines Hextarp und der Shelter blieb offen. Jetzt mit einem großen 12´Tarp mit Türen kann man sich ein vollständig geschlossenes Zelt aufbauen.

    DickGischt hatte hier seine Lösung mit dem Wintertarp von Cross Hammock vorgestellt.

    Bei mir geht es wieder um die Verwendung von GE-Tarps:

    Neben dem Minifly habe ich für die GE noch

    Schon mit den Minifly mit den Stummeltüren konnte man ganz gut ein Bodensetup mit der Crosshammock aufbauen

    Mit dem größeren Tarp mit Türen wird daraus schon ein vollwertiges Zelt

    Für den Aufbau braucht es nur 2 Trekkingstöcke, Schnüre und Gummiloops sind am Tarp schon dran

    Eine Iso-Matte hat man mit der Crosshammock eh dabei, die man dann entweder auf ein Groundsheet oder das 2 Tarp auslegt, wenn man das bei Wind und Regen - wie hier beschrieben - dabei hat.

    Wenn Mückengefahr besteht, nutzt man die CH als Bugshelter.

    Dazu muss man allerdings eine zusätzliche Ridgeline zwischen den Trekkingstöcken spannen, die man aber meistens sowieso dabei hat, um das Tarp (am Baum oder Boden) seitlich abzuspannen.

    Ich schätze, dass das Zelt auch bei Wind gut steht, wenn man die Windseite zusätzlich abspannt.


    Vergleich von Wilbert

    Interessant. Das für das Wintertarp verwendete Material war überigens ein 1,1 oz Silpoly XL von ripstopbytheroll. Ich habe mich also geirrt, kein Nylon sondern Silpoly ! Die schreiben dazu:

    one of the best waterproof ratings on the market for lightweight coated fabrics.

    Designed from the ground up by us, the custom woven XL width and enhanced waterproof coating combine to offer best-in-class coverage and protection from the elements.

    Mit dem Material bietet bzw. bot Cross Hammock das Tarp auch auf seiner Seite an. Ich habe das im TO-Beitrag geändert.

    Ridgeline für Tarps verwende ich nicht (mehr), ich spanne mit Trucker Hitch oder LineLocs ab. Bei der Crosshammock hänge ich das Tarp mit Gummiloops in die Daisychain ein und sichere mit toggles (Äste). Das kann es nicht sein.

    Möglich ist, dass die Firstnaht entweder nie oder jedenfalls die letzten 5 Jahre nicht mehr abgedichtet worden ist. Ob ich das mal gemacht habe, weiß ich nicht mehr. Man sieht jedenfalls keine Spuren mehr von Nahdichter. Das könnte es gewesen sein. Ob da aber soviel Nässe rein kommt, dass es sprayt, halte ich eher für unwahrscheinlich. Es scheint jedenfalls so, dass SilPoly irgendwann von beiden Seiten mit Nässe vollgesogen ist. Wie auch immer: DCF ist da sicherer.

    Luftfeuchtigkeit war natürlich hoch, der Waldboden auch unterm Tarp immer naß.

    Wo ist denn Wasser eingedrungen?

    Die Ursachen der Nässe sind nicht ganz klar. Die Feuchtigkeit an den Querenden der Matte lassen sich durch das Anstoßen bei Ein- und Ausstieg erklären. Unangenehmer war, dass bei starkem Regen bei Windstößen immer eine Art Nieselregen in die Matte wehte. Meine Vermutungen waren erst einmal, dass ich das Tarp nach der ersten Regennacht nass einpacken musste und es dadurch auch auf der Innenseite noch nass war. Nach ein paar Stunden Regen waren, als ich Schlafen gehen wollte, innen großen Tropfen zu sehen und die Isomatte war feucht,. Ich habe versucht, das vor der Nacht trocken zu wischen. Nach weiteren Stunden Regen kam es dann bei starken Windstößen zu den Schauern in die Matte. Ob sich dabei Feuchtigkeit von der Innenseite gelöst hat oder von außen zusätzliches Wasser eingedrungen ist, ist unklar. Jedenfalls war es nicht viel und da es die letzte Nacht war und ich einen KuFa-Schlafsack benutzt habe, zu tolerieren. Am Morgen lagen große, angewehte Blätter auf dem Tarp, keine Ahnung, ob das Wasser an diesen Stellen eindringen konnte.

    Bei der Abspannung habe ich die vollen 2m der Schnüre genutzt, man könnte die natürlich noch länger wählen. Dann hängt die Fläche aber noch flacher und das Tarp hängt noch mehr durch.

    Bei Superfly, Minifly und Co über der GE hatte ich das Problem bisher nicht, allerdings auch selten 2 Regennächte hintereinander. Die sind allerdings auch aus Sil-Poly.

    Jedenfalls traue ich der Sache mit dem SilPolytarp nicht mehr und werde bei Regentouren DCF wählen.

    Das Problem:

    Die Crosshammock ist mehr dem Seitenwind ausgesetzt als die GE-Matte. Im Sommer ist das meist kein Problem, im kalten Wind kombiniert mit Regen kann es ungemütlich werden.

    Der Hersteller Cross Hammock bietet Sommertarps an, die jedoch von ihrer Fläche her sehr sparsam ausfallen. Das wirkt sich positiv auf das Gewicht aus, bringt aber bei Seitenwind und Regen ziemliche Probleme.

    Angeboten wird zwar auch ein Wintertarp in SilPoly und DCF, das scheinbar einen Rundumschutz bietet. Diese Tarps sind aber relativ knapp bemessen, so dass wenig Platz bleibt, man kaum darunter stehen kann und die Matte stößt unvermeidlich an das Tarp an, was nur bei der DCF-Variante nicht weiter stört. Bei der SilPolyvariante führt das aber bei viel Regen dazu, dass Feuchtigkeit durchdringt.

    Bei unserer letzten Tour hatten wir 2 Nächte hintereinander heftigen Dauerregen, das Tarp war komplett durchfeuchtet und es drang jedenfalls in der 2. Regennacht einiges an Wasser ein.

    Die DCF-Variante ist außerdem sehr teuer. Da ich sowohl Nutzer von GE-Matten mit den entsprechenden Tarps als auch der Crosshammock bin, lag die Überlegung nahe, ob man diese auch für die CH verwenden könne und sich damit die Probleme lösen lassen.

    Meine Lösung:

    Seit längerem nutze ich das WB Minifly für die Crosshammock im Sommer. Dazu habe ich in der Mitte der Längsseiten Tieouts angenäht und hänge die dann quer über die CH.

    Das bewährt sich seit Jahren. Das Minifly ist länger als alle originalen CH-Tarps und dadurch ist zum einem mehr Platz und man vermeidet das Anstoßen der Matte an das nasse Tarp.

    Die Seiten bleiben aber weiter offen und das Problem mit Seitenwind und Regen bleibt.

    Neben dem Minifly habe ich für die GE noch

    Ich habe auch beim HG DCF 12´Tarp in der Mitte Tieouts angenäht

    Und hänge das dann quer über die CH. Der entstehende Raum ist riesig, man kann stehen und sehr bequem in der CH unter dem Tarp sitzen und kochen.


    Außerdem kann man jetzt in einer hohen Variante zum Rausgucken abspannen

    oder sehr tief zum Schutz vor Wind.

    Um auch noch scharfen Seitenwind mit Regen abzuwehren habe ich das HG DCF Hextarp ebenfalls mit Tieouts in der Mitte versehen, in die ein kleiner Karabiner eingehängt wird. Jetzt passt das 11´HexTarp genau unter die CH und deckt die Seiten vollständig ab.

    Außerdem umschließt dieses Tarp jetzt die CH von unten, was auch das Problem des Wärmeverlustes von unten minimiert.

    Beide verwendeten DCF-Tarps wiegen zusammen ca. 430 g und damit deutlich weniger als das SilPoly-Wintertarp von Cross Hammock Die Verwendung beider Tarp zusammen mit einer GE wird nicht eingeschränkt. Als Umbau sind lediglich die zusätzlichen Tieouts jeweils in der Mitte notwendig.

    Genauso funktioniert es auch z.B. mit WB Superfly (Dach) und WB Minifly (Cocoon). GE-Nutzer, die wegen der vermeintlich notwendigen Neuanschaffung vor dem Kauf einer Crosshammock zurückgeschreckt sind, können so doppelte Kosten vermeiden.

    Ich selbst schlafe in einer Crosshammock am besten. Nur das Problem mit den offenen Seiten hat mich bisher davon abgehalten, die auch im Herbst und Winter zu benutzen. Dieses Problem dürfte jetzt gelöst sein.

    Die Verwendung von GE-Tarps für den Aufbau eines Boden Setups beschreibe ich hier.