Beiträge von barfuß

    Für dich, so meine feste Überzeugung, dürften 285cm mit grosser Wahrscheinlichkeit zu kurz sein.

    Die sind selbst bei meiner Größe von 1,60 m zu kurz. Es macht keinen Spaß, weil es zu eng ist: die Matte fächert sich nicht gut auf, so dass du an Kopf und Füßen sehr wenig Platz hast und beim Diagonalliegen immer wieder in die Mitte gedrückt wirst. Das ist einfach unbequem.

    Wenn das Geld knapp ist und du noch unsicher bist, würde ich dir die Lesovik 11 Fuß zum tagsüber Abhängen empfehlen und für nachts das Zelt. Dann kannst du dich langsam rantasten und hast trotzdem schon eine vernünftige Hängematte, die du, falls es dir Spaß macht, auch später noch gut verwenden kannst. Eine Ridgeline muß man nicht haben (sie ist nur eine Erleichterung, damit die HM den "richtigen" Durchhang hat). Ansonsten ist die Gurtaufhängung, die dir Hammock Fairy empfohlen hat am unkompliziertesten.

    Falls du Gefallen an HM findest kannst du dir nach und nach immernoch ein Tarp zulegen und einen Underquilt. Falls nicht, kannst du die HM immernoch verwenden, um im Garten, auf dem Balkon oder im Wald abzuhängen.

    Am einfachsten ist natürlich das Testen bei einem der Treffen oder vielleicht wohnt jemand "von uns" bei dir in der Nähe und läßt dich mal probeliegen.

    Wenn du gerne auf der Seite schlafen möchtest, dann sollte deine Brückenhängematte so breit werden, dass du bei angezogenen Knien nicht aufs seitliche Band zu liegen kommst. Mich persönlich stört das sicher weniger als andere, einige mögen das aber gar nicht.

    danger Hast du schon mal in einer Brückenhängematte probegelegen?

    Für mich sind 2 Punkte wichtig:

    - Die Bequemlichkeit: Ich schlafe immer auf der Seite und ziehe dazu die Knie so weit an, dass ungefähr ein rechter Winkel entsteht. Selbst bei meiner Größe (1,60 m) bin ich an den seitlichen, harten Rand gekommen und da hatte ich noch nicht einmal einen Schlafsack oder Ähnliches in Gebrauch, was auch noch Platz braucht oder dann über den Rand hängt. Diese harten Ränder fand ich sehr unbequem. (Deshalb ziehe ich eindeutig eine GE vor)

    - Mir persönlich sind Brückenhängematten deutlich zu kippelig (beim Einsteigen, beim Umdrehen).

    Ich würde dir also in jedem Fall, bevor du Zeit und Geld investierst, empfehlen mal irgendwo probezuliegen. Vielleicht wohnt jemand aus dem Forum, der so eine Matte hat, bei dir in der Nähe und läßt dich probeliegen.

    Wenn du schon probegelegen hast und es bequem fandest, dann vergiß meinen Schrieb und viel Freude beim Nähen!

    Is noch nicht meins.... Bin gerade dabei die Verträge dafür zu machen, kann es aber schon benützen....

    Ist nicht im Landkreis Karlsruhe, sondern nördlich von "deinem" Dalhunden: frz. Seite (bei Beinheim)

    A prospos: du meinst die Steinplatten? (Wie kriegt man die wieder heller?)

    Das Moos stört mich eigentlich nicht - ist ja auch Natur...

    Gestern habe ich also die Hängemattenhaken an die Holzbalken der Terrasse geschraubt und siehe da: es hält:

    Für die Aufhängung habe ich dann doch kein Gurtband genommen, sondern bei mir noch herumliegende Amazonas-Seile. Die werden nicht zusammengequetscht, machen keine Geräusche und sind leicht zu montieren.

    Ein Nachteil war dann aber, dass die HM genau über Treppenstufen hängt und ich im Falle eines Absturzes sehr schmerzhaft landen würde.

    Daraufhin war ich heute morgen im Bauhaus und habe 1 Kiefernbrett und 2 recht stabile kleine Kisten gekauft, die zusammen die Höhe der entsprechenden Stufe ergaben, so dass die "Landefläche" nun deutlich vergrößert wurde...

    Also vielen Dank für eure Tipps und RoyalHang für Augplatten, Schrauben und Bit.

    Ich kam zu diesem Schluß, weil meine Wookis gut unter die Traveler passen, (die ich in XL habe, die Wookis aber in Normalgrösse. D.h. ich habe sie längenmässig angepasst). Wenn ich die kürzere Hängematte im Auto verwende, bei der die Ridgeline eigentlich deutlich zu locker ist (weil mein Auto eigentlich länger sein müsste) und ich den Wooki mit der gleichen Spannung unter dem Po habe wie zu Hause unter meiner Traveler, liegen die Seiten des Wookis deutlich schlechter an. (Und wenn es im Auto windig wäre, würde es ganz schön reinziehen... aber das ist dort ja nicht das Problem.)

    Daraus schloss ich, dass bei gleicher "Spannung" des Wookis unterm Hinterteil der grössere Durchhang das Problem sein müsste, denn die anderen Parameter wie Breite oder Dehnbarkeit des Stoffes sind bei beiden HM praktisch gleich.

    Ich habe das Superfly von Warbonnet mit einem, wie ich finde, sehr rutschigem Stoff. Aber das scheint mir nicht das Entscheidende zu sein, sondern dass 1. die Snakeskin nicht zu eng und 2. der Packbeutel nicht zu klein ist - dann funktioniert das wunderbar.

    Ich gehöre auch zu den "Lefties" und hier im Forum gibt es noch mehr davon s.o. ( Walkabout und Furbrain) , aber auch MoPe und Hammock Goofy gehören dazu.

    Umgewöhnen habe ich nicht hingekriegt: wenn ich andersrum liege geht es mir wie Walkabout: es fühlt sich falsch an. Auch ich liege beim Fernsehen "falsch rum", aber Schlafen könnte ich so nicht - oder ich müsste lange Üben und darauf habe ich keine Lust.

    Viele Sachen macht man einfach intuitiv: ich steige beim Radfahren z.B. von rechts auf, die meisten anderen von links. Trotzdem bin ich Rechtshänderin, also nicht grundsätzlich anders als die Mehrheit. Auch das fiele mir schwer plötzlich zu ändern.

    Ich glaube, dass du einen solchen Wooki problemlos weiterverkaufen könntest. Trotzdem würde es sicher nicht schaden vorher mal probezuliegen.

    Bzgl. des Temperaturbereichs: ich habe einen 20 Grad und einen 0 Grad Wooki. Den letzteren verwende ich zur Zeit im Schlafzimmer bei 18 Grad Celsius und ab +8 Grad ist er mir schon zu kühl. Heisst: Temperaturempfinden ist etwas sehr Individuelles....

    "Tu ich das allerdings nicht, liegt er nur am Po an und zwischen Rücken/Beinen und Wooki ist Luft."

    Meiner Erfahrung nach ist das dann der Fall, wenn die HM nicht genau den gleichen Durchhang hat wie die Warbonnet Matten.

    Wenn deine Matte etwas mehr durchhängt, liegt der Wooki auch rechts und links nicht gut an. Wenn man die HM mit einer Ridgeline versieht und deren Spannung stimmt, passt es bei mir. Auch bei anderen Herstellern.

    Es könnte allerdings sein, dass es bei dir selbst dann evt. nicht passt, weil der Stoff deiner HM zu dehnbar ist.

    Ich würde also zuerst mal probieren, die Hängematte mit weniger Durchhang aufzuhängen.

    Ich finde auch eine Snakeskin ideal. Ich klappe beide Hälften des Tarps (über die Ridgeline) übereinander und ziehe dann die Snakeskin drüber, was flott und problemlos geht. Wenn die nicht zu eng ist, kannst du die "Wurst" hinterher trotzdem gut in den Packsack kriegen: Ein paar Mal falten und dann "reinkruschteln"....

    Das liegt daran, dass 11 Zoll Hängematten bei Warbonnet keine 335 cm lang sind. Wie bei den vielen anderen Herstellen sind sie deutlich kürzer...

    (Bei Arbora dagegen stimmt die Länge tasächlich und bei Lesovic auch ziemlich.)

    Heute kam das Päckchen von RoyalHang mit 2 Augplatten und den passenden Schrauben. Jetzt werde ich mal schauen, ob ich an diesem oder nächsten Wochenende mal Zeit habe, um die Teile auf der Terrasse an den Balken anzuschrauben. Mit den Höhen muß ich noch etwas überlegen, weil ich eine Traveler XL habe, der Deckenbalken 2,04 m hoch ist und sich dann die Frage stellt, auf welcher Höhe die 2. Platte am senkrechten Balken angebracht werden sollte, damit die HM den richtigen Durchhang hat Spontan tippe ich auf ca. 1,40 m, muß aber noch schauen.

    Dann probiere ich auch die verschiedenen Aufhängungen mit Gurten und Karabinern aus.

    RoyalHang hat noch Augplatten übrig und verkauft sie mir, so dass dieses Thema gegessen ist und bei der Aufhängung werde ich dann doch Gurtband bevorzugen. Sicher ist sicher... (ich bin auch ziemlich geräuschempfindlich, so dass ich davon ausgehe,

    dass mich Metall auf Metall stören würde).

    Vielen Dank euch allen für die vielen Vorschläge und Überlegungen!

    meine Augplatten haben mit 4 normalen Holzschrauben bisher alles ausgehalten:

    Wie groß sind denn deine Platten?

    Habe gerade im Bauhaus welche gesehen, die mir aber recht klein erscheinen: L x B: 35 x 30 mm (https://www.bauhaus.info/augplatten/mar…arch=augplatten)

    Bei deinem Gerüsthaken reicht auf jeden fall die kleinste Größe

    Habe gerade mal etwas recherchiert: da sieht es nicht so aus, als ob ich 8 mm Ringschrauben verwenden könnte:

    https://www.schrauben-engel.de/fileadmin/benu…580_2010-11.pdf

    Bei M8 und schräger Belastung 100 kg. Das ist doch zu wenig oder interpretiere ich da was falsch?