Beiträge von barfuß

    Ich verwende Nama Claws und habe auch eine Snakeskin aus Mesh (danke an Mittagsfrost ) und das funktioniert super. Ich lasse die Abspannleinen einschließlich der Nama Claws am Tarp und zum Einpacken klappe ich die herunterhängenden Tarpseiten etwas nach oben, so dass die Abspannleinen nach innen kommen, Rolle das Tarp etwas nach oben und ziehe die Snakeskin drüber. Das muß überhaupt nicht ordentlich sein, nur die Leinen müssen halt innen liegen. Geht ratz fatz... .

    Ich erinnere mich auch noch gut an eine England Tour 1985 mit Interrail und fast 20 kg schwerem Gestell-Rucksack. Mit Zelt und dünner Isomatte. Beim Trampen nette Leute kennengelernt. Meist auf Campingplätzen übernachtet, aber auch mal in einem Privatgarten mit Familienanschluß und Frühstück bei einer völlig unbekannten Familie.

    Es war mühsam von den Bahnhöfen zu den Campingplätzen zu kommen, es gab keine Handys, Navis oder Tablets, aber ich habe viele schöne Erinnerungen an die Tour.

    Proton die Hängematte hat für dich viel zuviel Dehnung: nicht nur, dass du sehr tief runterkommst, sondern man sieht, dass die Seiten unheimlich stark hochgezogen werden - da kannst du gar nicht diagonal liegen und das Aussteigen wird auch schwieriger.

    Ich würde dir definitiv zu einem festen Stoff raten, sonst hast du keine Freude an Hängematten.

    Dagegen spricht, daß ich mir nicht noch eine Hängematte zulegen will.

    Die einzige Gemeinsamkeit zwischen einer GE und einer Crosshammock ist, dass beide an Bäumen aufgehängt werden. Das Liegegefühl und die Handhabung sind schon recht unterschiedlich.

    Das rechtfertigt durchaus den Besitz von 2 Matten (ohne gleich Sammler werden zu müssen). Nur Mut :thumbup:

    Nun ja - das eigene Körpergewicht ist natürlich auch recht wichtig: wenn du 120 kg in eine dehnbare HM legst ist das ein ziemlicher Unterschied zu z.B. 50 kg. Gerade bei viel Eigengewicht würde ich erst recht einen stabilen/festen Stoff nehmen.

    Eine lange Matte mit Moskitonetz, doppeltem Boden und sehr günstig, gibt es glaube ich nicht. Ich würde die Prioritäten so setzen, dass ich woanders sparen und eine ordentliche HM kaufen würde.

    Ausserdem könntest du deinen Freund dahingehend beraten, dass eine Isomatte in der HM nicht wirklich funktioniert und er sich lieber nach einem UQ umschauen sollte.

    Lass ihn doch bei dir mal probeliegen, damit er den Unterschied zwischen Isomatte und UQ spüren kann.

    Zudem: ich kann die Seiten der matte fast schliessen und mich komplett einwickeln...was wiederum den ein und Ausstieg schwierig macht, weil man erst die Füsse über die Seiten bekommen muss...

    Das liegt eben daran, dass der Stoff viel zu dehnbar ist. Du legst dich in die Hängematte und sinkst tief ein. In Relation zu deinem Po sind dann die Seitenränder sehr weit oben und du kommst schlecht wieder raus, weil du so tief drin liegst. Und weil du in der Mitte so tief bist und der Stoff nach außen hin so schnell höher ist kannst du eben nicht diagonal liegen und dadurch hast du nichts von der Breite der Matte.

    Ich würde dir wirklich empfehlen eine der oben in #2 genannten Matten zu kaufen, denn du siehst ja, dass du zwar erstmal Geld gespart hast, nun aber zum 2. Mal kaufen mußt und das bisherige Geld eigentlich " rausgeschmissen" war.

    Für die Beine würde ich so 110-120 cm Länge nehmen.

    Das finde ich zu niedrig: ich finde Aufhängehöhen vom 1,30 und 1,60 m richtig (wenn man mit verschiedenen Höhen an Kopf- und Fußende hantieren will, so wie ich und viele hier.) Diese Maße sind ungefähr die Mindestmaße SaDa , wenn du das Gestell kaum länger machst als deine HM lang ist. Wenn das Gestell deutlich länger ist (du schreibst was von 4,20 m) brauchst du deutlich mehr Höhe: z.B. 1,80 m. Damit wird das Gestell nur unnötig groß und schwer.

    Als Breite unten an den Füßen reichen 80 cm bis 1 m.

    Leider ist das 4m Gestell dafür nicht geignet, die matte ist zu lang. Ein schräges liegen unmöglich.

    Wieso soll die HM zu lang für dein Gestell sein, wenn das 4 m Länge hat? Wenn die Matte 3,50 m lang ist, dann mit Durchhang aufgehängt wird, wodurch sie ja deutlich kürzer wird: dann ist doch noch genug Platz für die Aufhängung. Oder zieht es die Balken so weit zur Mitte, wenn man in der HM liegt, dass man aufliegt?

    Das schräge Liegen ist mMn eher deshalb nicht möglich, weil die HM zu viel Stretch hat.

    Das Besondere am tensa4 ist, dass die 2. Seite eigentlich nicht abgespannt werden muß, weil sich das Gestell ins Gleichgewicht bringt, wenn man drinliegt. Allerdings ist es extrem wichtig, sich nicht in der Mitte in die HM zu setzen, sondern deutlich daneben: Richtung Kopfende, wenn das Fußende (üblicherweise) abgespannt ist.

    Das Problem dabei ist aber, dass wenn man das nicht beachtet oder man sich aufsetzt und dadurch zu weit in die Mitte kommt, das Gestell über einem zusammenklappen kann. Das ist mir schon passiert und es gibt dazu ein nettes Video von Shug, wo er genau das zeigt. Deshalb hat Schaumkuppel später dann eine 2. Abspannung angebracht, die aber nicht richtig gespannt wird, sondern recht locker ist, um den Überschlag zu vermeiden, aber trotzdem das Gestell ins Gleichgewicht kommen zu lassen.

    Ein Pipe Stand ist recht einfach zu bauen, gibt aber ganz schön nach, wenn man sich reinlegt (s. hier: RE: Pipe Stand mit Rohrverbindern er schaukelt vor und zurück. Das könntest du im Garten aber weitgehend verhindern, wenn du das Gestell vorn und hinten abspannst. Es braucht dann aber schon einiges an Platz.

    Bzgl. der Länge des Gestells und der Aufhängehöhe: beide Werte kannst du deutlich verringern: die Frage ist, was hast du für eine HM: wie lang ist sie?

    Sind die Steckverbinder, die du oben zeigst aus Metall oder Kunststoff?

    denn du hast ja im Prinzip von 3 Seiten den UQ der dich wärmt und drückst ja auch mehr oder weniger 3 Seiten deines Schlafsacks platt und plättest damit die Isolierung. In der Hängematte macht meiner Meinung nach ein Schlafsack gar keinen Sinn und ist zu 60% unnützes Gewicht.

    Dem kann ich so nicht zustimmen: ich schlafe jede Nacht in einem Schlafsack, den ich mehr oder weniger weit zumache. Es sind KuFa Schlafsäcke und die Isolierung drückt sich zwar etwas flach, ist aber immer noch deutlich wirksamer als gar nichts unter mir. Und seitlich ist wenig Druck drauf. Und Reinziehen tut es auch nicht.

    Quintessens: ich finde Schlafsäcke viel angenehmer und besser als Topquilts.

    Aber: wer Gewicht sparen will, nicht schnell friert und sich nicht so viel umdreht (wie ich), der kann sicher auch mit einem TQ glücklich werden.

    das für mich (im Nachinein) witzigste Erlebnis hatte ich mit sich paarenden Igeln

    Ich hatte mal eine Souterrain-Wohnung wo ich genau vor meinem Fenster das Gleiche erlebt habe. War erstaunlich laut und zuerst konnte ich mir die Geräusche überhaupt nicht erklären. Als ich dann aufgestanden bin und nachgeschaut habe, war ich auch sehr überrascht...

    natürlich geht es auch ums Geld, viel mehr aber ums Packvolumen

    Das Packvolumen ist bei einer Crosshammock super!

    Und wenn man schon beim Bikepacking ist, Isomatte kann vom Packmaß her deutlich kleinvolumiger sein (natürlich nur bei entsprecheden R-Wert).

    Wenn du ein Freund von Isomatten bist, was spricht dann gegen eine Querhängematte? Schau dir mal Gewicht und Packmaß bei Cross Hammock an. Hast du schon mal in so einer HM gelegen?