Beiträge von barfuß

    Ich hatte auch mal mit Schläuchen experimentiert und kann Mittagsfrost nur beipflichten.

    Da ich finde, dass die recht dünnen Tarpleinen doch sehr viel Zug auf die Baumrinde ausüben, bin ich dazu übergegangen einfache Daisychains für das Tarp zu verwenden. Da ich nicht wandernd unterwegs bin (und insofern das Gewicht nicht so wichtig ist) ist für mich der Baumschutz das Wichtigere.

    Ich persönlich finde es besser Tarp und HM nicht als Ganzes sondern separat aufzuhängen, weil ich gern den Abstand zwischen Tarp und HM - je nach Wetter - variieren möchte.

    Mittagsfrost kann sich soetwas selber machen und ist da sicher sehr einfallsreich. Ich erinnere an z.B. den Baumtisch....

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    Ich habe keinerlei Wasserfilter und trinke unterwegs durchaus Wasser aus Bächen z.B. in den Alpen, im Schwarzwald, auf der schwäbischen Alb. (Natürlich nicht gerade aus dem Rhein). Aber auch das Wasser hier in den Seen habe ich schon getrunken und noch nie ein Problem damit bekommen. Da ich es nicht literweise aus der selben Quelle trinke und auch eher in Süddeutschland unterwegs bin und nicht in irgendwelchen tropischen Ländern, mache ich mir da gar nicht soviele Gedanken. Mein Immunsystem scheint gut genug zu sein und wird dadurch ja auch regelmäßig trainiert ;)

    Auch ich habe ein separates Mückennetz, weil ich in der Regel keines brauche und lieber frische Luft um die Nase habe und es auch nicht mag, wenn mir das Netz am Kopf anliegt. (Ein fest angenähtes Netz zieht ja auch immer die Seitenwände der HM etwas hoch, was mich stört.)

    Es ist allerdings umständlicher ein separates Netz aufzuhängen, aber ich habe meins, wenn ich mich richtig erinnere, bisher nur 1x verwendet..... Ich schlage vor dem Schlafengehen immer nochmal eine Seite vom Tarp über die andere, so dass es nach oben offen ist : dann entfleuchen alle Insekten, die sich in der Dämmerung bis dahin darunter angesammelt hatten in den Nachthimmel. Ich klappe das Tarp wieder herunter und kann gut schlafen.

    Mir erscheinen 5,50 m recht lang für eine Höhe von 2,10 m zu sein. Ich glaube, dass die Matte entweder zu niedrig hängt oder zu stark gespannt ist (sprich: der Hängewinkel zu flach ist). Probiere es doch sicherheitshalber vorher mal in einem Wald aus: 2 Bäume in 5,50 m Entfernung und dann verschiedene Aufhängehöhen ausprobieren.

    15 min auf dem Bauch liegen ist viel. In einer sehr dehnbaren Matte geht es nicht, weil du dann ein extrem starkes Hohlkreuz hättest, was sehr sehr unbequem ist. Ausserdem kannst du dann den Kopf nicht auf die Seite drehen, weil der Kopf nach oben abgeknickt wird.

    Dass die Seitenränder sich hochziehen (wenn du auf dem Rücken liegst) merkst du daran, dass du viel Stoffspannung an Kopf und Füssen hast und Kopf und Füsse deutlich höher liegen als die Körpermitte. Du merkst es auch daran, dass dir das Kopfkissen nicht herausfallen kann, weil die Seiten zu sehr gespannt sind. Bei festen Stoffen hängen die Seitenränder eher locker.

    Ich denke, dass jede/r ihr/sein eigenes Preis/Leistungsverhältnis hat.

    Die Frage ist immer: stimmt für mich Leistung und Preis? Hat das Produkt für mich einen angemessenen Preis?

    Das hängt von verschiedenen Kriterien ab:

    - wie ist meine finanzielle Situation

    - wie oft benütze ich die Ware und unter welchen Bedingungen

    - wie gut sind Qualität und Verarbeitung

    - ist es mir wichtig hiesige Hersteller und Entwickler zu unterstützen

    - an wen kann ich mich wenden, wenn nicht alles in Ordnung ist oder repariert werden muss

    - und zuletzt: gefällt mir das Produkt, will ich es wirklich haben, ist es mir wichtig?

    Ich finde an den Matten toll, dass der Stoff so transparent ist und man eine gute Sicht hat.

    Was man aber auf dem Foto oben auch sieht ist die Dehnbarkeit des Stoffs. Trotz diagonaler Lage ist der Kopf deutlich höher als der restliche Körper. Also: eben liegen ist was anderes.... (leider...)