Ich werde kommen (auch wenn meine Anmeldung immer noch als "eventuell" geführt wird)
Beiträge von Baumkind
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Ich habe bislang immer einen schönen Platz gefunden. Aber auf dem Platz Erle soll es für Hänger deutlich besser sein als auf den Plätzen, wo die anderen Treffen stattgefunden haben.
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Leverkusen, Köln, Bornheim... Da wird's ja dieses Jahr was mit dem Rheinhängen!
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Mittagsfrost In der Kategorie Sturm- bzw. Regen-Hang immerhin rekordverdächig. Leider habe ich keine konkreten Zahlen.
Ich weiss nur, dass es bei der Harztour Sturmwarnung gab, und beim Starkregen war das halbe Land abgesoffen. In beiden Fällen habe ich gemütlich abgehangen.
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Ich könnte ein paar stürmische Nächte in der Hängematte bieten - leider ohne Fotos und exakte Angaben.
1. Rheinsteig - Tarpaufbau war nicht möglich, weil's einfach weggeflogen wäre. Am Ende habe ich meine Hängematte in einer Hütte aufgehangen, während das Tarp als Windschutz an der offenen Seite diente und die ganze Nacht einen Höllenlärm verursachte.
2. Harz im Winter bei -10°C und Windstärke 9: Hinter einem Felsvorsprung war's fast windstill. Allerdings wackelten die Bäume die ganze Nacht. Vor Witwenmachern hatte ich dennoch keine Angst: Was bis dahin nicht vom Baum gekommen war, würde wohl auch in der Nacht nicht kommen. Abgesehen davon waren es sturmerprobte Nadelbäume mittlerer Höhe.
Aber auch Starkregen habe ich erlebt: Einmal in einer Hütte, wo ich meine Hängematte an den Balken aufgehängt habe, und in der nächsten Nacht in einem Tannenwald neben einem Campingplatz. Während ich kuschelig abgehangen hatte, musste ich allerdings ein paar provisorische Driplines aus Socken improvisieren. Denn der Regen hämmerte zwar nicht aufs Tarp, floss dafür aber um so reichlicher an den Baumstämmen entlang über die Treehugger in meine Hängematte. Mit den Socken konnte ich den Wasserstrom dann so umleiten, dass er aussen abtropfte.
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Moin, Köln ist doch um die Ecke von mir aus gesehen!
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Och, DL1JPH , lass einfach hier stehen, als kleiner Exkurs zum Topic...
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dass man als Frau folgende Möglichkeiten hat
Manchen Leuten - unabhängig davon, ob männlich oder weiblich - scheint es sehr klar zu sein, was Frauen "dürfen" und was nicht, und natürlich auch was Männer "dürfen" und was nicht. Alleine durch die Weltgeschichte spazieren gehört im Allgemeinen nicht zu den Dingen, die Frauen tun "sollen". Angst vor weiß-nicht-was haben aber sehr wohl.
Ich glaube nicht, dass dieses Klischee-Denken sich dadurch ändert, dass Frauen sich aggressiv oder "unweiblich" geben, oder sich verkleiden. Es hilft auch nicht, dass Frauen sich auf vermeintlich sichere Gebiete beschränken.
Meiner Meinung nach hilft eher Vernetzung von Gleichgesinnten, egal ob Mann oder Frau. Sich einfach mal darüber austauschen, über die eigenen Gedanken, über Erlebnisse, und sich gegenseitig ermutigen.
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Also der Kerl, der es nachts bei mir im Lager aufkreuzt, der hat sich einen Tee von mir verdient!
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Mir sind Fluchtwege wichtig. Und mir ist wichtig, wenn ich nachts aufwache, Orientierungspunkte zu haben.
Ich werde sehr oft danach gefragt, ob ich als Frau alleine unterwegs keine Angst hätte, schließlich sei ich ja kein Kerl. Die Häufigkeit dieser Fragen erzeugt bei mir manchmal das ungute Gefühl, ich hätte irgendwas nicht mitgekriegt...
Mein Wunsch nach Fluchtwegen und Orientierungspunkten hat allerdings andere Gründe: in meiner Jugend hatte ich eine Neigung zum Schlafwandeln, die mich auch schon mal in unangenehme Situationen gebracht hatte, die im heimschen Kinderzimmer(!) mit Panik endeten...

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Erstens: Persönliche Sicherheit - versteckt, nicht einsehbar, Tierspuren
Zweitens, wenn ich alleine bin: Gibt es Fluchtwege, die zur Not auch im Dunkeln ohne Licht funktionieren? Orientierungspunkte, wie z.B. Lichter eines Ortes erkennbar?
Drittens: Baumstärke und Abstand, keine Witwenmacher o.ä.
Und ganz wichtig: Bauchgefühl - fühle ich mich an diesem Platz wohl?
Manchmal suche ich auch nach Alternativen. Aber bislang war es eigentlich immer so, dass der erste Platz der beste war.
Üblicherweise warte ich ca. zwei Stunden und beobachte den Platz: Erstmal gemütlich essen, einen Tee trinken, meine Reisenotizen machen, usw. In dieser Zeit achte ich auf Geräusche, die Atmosphäre an dem Ort, lasse mich auf den Ort ein...
Aufgebaut wird erst im Dunkeln. Da ich mir die Bäume vorher schon ausgeguckt habe (zum Wiederfinden ggf. mit Reflex-Bändern markieren), ist das in der Regel kein Problem.
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*Memo an mich*: bei der nächsten Berlin-Reise Abstecher nach Kreuzberg einplanen
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man liegt nur etwas eingeengter.
Wenn ich den Abstand der Aufhängungspunkte verändere, müsste ich gleichzeitig die Länge der Dyneema-Schnüre ändern:
Je weiter sie entfernt sind, desto mehr krümmen sich Kopf- und Fussende nach oben. Je näher sie zusammenrücken, desto mehr gehen die Enden nach unten.
Außerdem hat der Abstand der Aufhängungspunkte etwas mit ihrer (Mindst-)Höhe zu tun: je näher sie zusammen sind, desto höher müssen sie sein, um Bodenkontakt zu vermeiden. Das gilt aber auch für die andere Richtung: je weiter sie voneinander entfernt sind, desto mehr hängen die Seile links und rechts nach unten.
Da ich recht klein bin, bevorzuge ich die Abspannung zwischen 2,20 und max. 3 m, da ich die Abspannungspunkte dann noch bequem erreiche.
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Mittagsfrost Mein Querlieger braucht ca. 2,20m für eine optimale Aufhängung.
Je größer der Abstand zwischen den Bäumen ist, desto höher müssen die Baumgurte.
Weniger geht auch, und wenn ich mir die Mühe mache, meine 40 Dyneema-Schnürchen neu zu justieren, kann ich die Matte auch mit geringerem Abstand aufhängen. Wie bei einem Hängesessel könnte ich sie mit einem Abstandshalter sogar an einem Punkt aufhängen.
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Meine Erfahrungen mit Campingplätzen: es kommt drauf an...
Mit meinem Querlieger bin ich mit zwei Meter zwanzig Baumabstand bestens bedient, bei mehr als vier Metern müssen die Bäume schon was größer sein, und das Aufhängen an sich wird schwieriger, weil ich weiter nach oben muss.
Wo ich passen muss, könnte man vielleicht gut eine Brückenhängematte aufhängen, wärend ich mich noch irgendwo zwischenquetschen kann. Generelle Aussagen über die Hängemattentauglichkeit halte ich deshalb für etwas schwierig.
Generell habe ich Campingplatzbetreiber bislang als sehr aufgeschlossen erlebt. Allerdings musste ich Probleme beim Aufhängens selbst lösen - was in einem Fall mal dazu geführt hat, dass ich unverrichteter Dinge wieder gegangen bin.
Zwei Mal habe ich im angrenzenden Wald aufgebaut (ohne Bezahlung), konnte aber die sanitären Einrichtungen nutzen.
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Moi Moin,
Kölle is ja nicht so weit!
Happy Hang
aus Bornheim
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Hallo Steffen,
von mir auch ein großes Dankeschön: Du hast eine Plattform bereitgestellt, auf der sich eine einzigartige Community entwickeln konnte - die deutschsprachigen Hänger.
Noch großartiger ist aber, dass Du diese Plattform der Community übergibst!
Aber auch Jan, die gute Seele, die schon lange hinter dem Forum gewaltige Arbeit leistet, gebührt mein Dank, vor allem dafür, dass Du Dich für die technische Weiterentwicklung einsetzt.Danke für diesen Ort im Internet!
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Ich bin auch schon mal rausgekullert - Hängehöhe vielleicht 70 cm. Und hatte viel Glück, weil ich den Stamm mit den Astspitzen beiseite geräumt hatte. Sonst hätte es mich beim Saturday Afternoon Hang aufgespießt. Ursache war, dass ich den Karabiner so geknotet hatte, dass er sich lösen und aufschnappen konnte... Seitdem achte ich immer darauf, dass ich im Zweifelsfall gut lande. Karabiner werden zwei Mal kontrolliert.
Bei den Slackline-Events sichern sich die Hängematten-Lieger nicht ohne Grund mit einer Sicherungsleine...
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Ich habe die Konstruktion ausprobiert und bin erstaunt, wie stabil sie ist!
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Im Prinzip geht alles, woran Wasser nach hnten tropfen kann. Auch Grashalme. Ich habe bei Starkregen einmal Socken um die Karabiner geknotet. Die waren dann naß, aber meine Hängematte blieb trocken.
Wasser sucht sich immer den kürzesten Weg nach unten. Wenn es so schön von der Aufhängung herunterläuft, führt der Weg direkt in die Hängematte.