Beiträge von hangloose

    Wie kommst Du mit dem Lederfußbett bei Feuchtigkeit zurecht?

    Und - ist die Glattlederseite bodenseitig oder sieht das mit so wildlederig aus?


    Habe hier auch noch dünnes Lederfußbett und Kleber und wollte das immer mal testen, Rutschigkeit bei Nässe - und ggf. Geruchsaufnahme barfuß auf Dauer haben mich bisher

    Ich erinnere mich auch noch daran, dass mich letzten Sommer eine größere Herde freilaufender Pferde auf dem kom emine weckte, weil sie kurz hinter meinem Hangplatz entlang galoppierte, das hatte latent etwas von einer Stampede.

    Und zwar mitten durch ein Baumpaar, dass ich abends durchaus auch in Erwägung gezogen hatte...

    Aber hier nun bestimmte Kleidung anzuschaffen, ich weiß nicht. Da läge mit Kleidung gegen anderes Getier (Zecken, Mücken) näher.

    Warum keine Glocke wie für Bären, wenn man drauf wert legt, keine Vierbeiner zu überraschen?

    Wenn man Isomatten nicht so sehr mag, ist das Fach allerdings nicht schlecht, weil man eben auch eine Daunendecke verwenden kann.

    Was halt auch wie bei der Isomatte im Fach immer voraussetzt, dass die Füllung genug loftet, um sich nach oben an den Liegenden zu schmiegen und keine cold spots zu produzieren, davon lese ich oft. Und rutschen tut es dann ja ggf. auch noch.
    Deshalb staune ich noch immer, wie man das mit einem dünnen 150g quilt schafft.
    Aber die Option, wenn man das ein oder andere im Camp über hat, eine Jacke o.ä. die noch mit rein stopfen zu können zum Boosten ist per sé nett.

    Dann vielleicht am einfachsten die Nimbles probieren und bei nichtgefallen den Steg raus schneiden.

    Im UL-Forum haben sich viele mit möglichst leichten Campschuhen beschäftigt, die oftmals im Badelatschenstil gehalten sind.
    https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/10276-moyg-campschuhe
    https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/833-h%C3%BCttenschuhe

    Da ließe sich einiges als "Reinschlüpflatschen" für zu Hause adaptieren, ggf. auch mit einer Sohlenplatte von extex, wenn es etwas schwerer, aber haltbarer sein soll.

    Das 10D wird im UL Forum viel genutzt, habe noch von keinem Ausfällen gehört.

    Bin gleich beim ersten Tarp bei dem Stoff gelandet, kenne also keine anderen.

    Alle meine drei selbst gemachten Tarps sind daraus, mal geklebt, mal genäht.

    An den tieouts wird ja eh verstärkt, habe da mal 40D, mal 65er Zeltboden genommen, wahrscheinlich reicht auch weniger.

    Hatte diesen Sommer eine übel böig-Stürmige Nacht mit extremem Luftaustausch.

    Kaum geschlafen, weil's so laut flatterte, rein drückte etc. Aber dem Material hat es keinen Abbruch getan.

    Nun denn...es begab sich in einer Woche vor unserer Zeit.

    Der Winter hielt Einzug, auch in Berlin-Brandenburger Regionen mit unter jüngeren Lesern ungekannten Ausmaßen.

    Minusgrade im zweistelligen Bereich - und so eine merkwürdige Weiße Masse, die ausnahmsweise mal nicht am nächsten Tag in braungraue Suppe verwandelt war.

    Ein mutigs Erkundungsteam verließ den heimischen Heizraum, um diesem Mysterium näher zu kommen.

    Von der besseren Hälfte als Himmelfahrtskommando bereits halb abgeschrieben - und mit der daraufhin aufgenötigten Wärmflasche mit pinkem Fleeceüberzug bewaffnet ging es bereits am Freitag Nachmittag - um nicht in zu volle Züge zu kommen - auf gen Südosten, noch ein Stück weiter als die zwei mutigen Recken zuvorderst ein paar Tage später.

    Strahlend blauer Himmel - und das mysteriöse weiß stellte sich als durchaus landschaftlich schmückend heraus.

    Die Expedition hatte sich - in weiser Voraussicht, um auf dem weißen Element voran zu kommen - und so bewegten wir uns - der eine mehr, der andere weniger graziös auf diesem auch überraschend glatten Element vorwärts in die Abendsonne hinein...

    ...und durchaus auch darüber hinaus. Das weiße Element bewies noch weitere Qualitäten - ganz ohne Stirnlampe bot es mehr als ausreichend Helligkeit, um ein geeignetes Lager zu finden.

    Sobald man sich nicht mehr bewegte, wurde es allerdings schnell kalt - und die vorbildliche Expeditionsausrüstung erwies sich als Hauptgewinn.

    Der Sternenhimmel war ein Fest


    Die Nacht dank ausreichender Federn auch - der Morgen beim Verlassen der Schlafkapsel dann erst mal nicht mehr.
    Knapp -13° im Minimum des Nächtens sprach das Thermometer.


    Nach Stärkung für die Tagesmission und einer gehörigen Portion Wärme zogen wir auch schon wieder weiter.

    ...also mancher zumindest. Der weniger gut ausgerüstete rucksackte weiter wie normalerweise ohne das weiße Element.

    Es war etwas bewölkter, aber deutlich wärmer als am Vortag und wir hatten ein ganz ordentliches Tempo drauf - weshalb wir in unserer Kälteexpeditionskluft und in Bewegung nicht allzu traurig waren, dass uns die Sonne nicht noch auf den Pelz brennt.
    Die Landschaft gab trotzdem einiges her und sah so gar nicht nach der uns ansonsten wohlbekannten Gegend aus.


    Kurzum eine erfrischende Kurzexpedition, von der sich noch den Urgroßenkeln erzählen lässt, um dann im heißen Staub sitzend als alter Geschichtenerzähler abgetan zu werden.
    "weißes - oder auch nur nasses vom Himmel? So ein Quatsch! Das sind doch alles alternative Fakten! Das haben wir ja noch nie gesehen!"

    klar, dicker verzieht sich weniger leicht.

    Aber eine Faustformel, wie dick es sein muss, um wieviel kleinere Kochstelle wegzustecken gibt es nicht fürchte ich.

    Und dazu kommt, dass die Pfanne dann ja auch einfach ungleichmäßig brät, wenn der Durchmesser so viel kleiner ist, da hat man dann selbst wenn es sich nicht verzieht trotz der größeren Pfannenfläche nicht wirklich was gewonnen.

    Welchen Bodendurchmesser peilst Du denn an bei welchem Kochstellen Durchmesser?

    Viel mehr Unterschied als 2-3cm würde ich nicht unbedingt machen.