Kälteempfinden ist hoch subjektiv, da hilft es Nutzer C null, wenn Nutzer A mit etwas zurecht kommt und Nutzer B nicht.
Mir wurde auf der letzten Tour mal wieder klar, wie groß die Unterschiede sind, als ich in shorts und T-Shirt mit Windjacke unterwegs war, als der Wanderpartner bereits mit Handschuhen, fleece, tights und Mütze hantierte.
Und beim Schlafen gibt es explizit Kalt- und Warmschläfer.
Darüber hinaus - was ist denn überhaupt das Ziel, der Anwendungskontext, wie soll sich das in's Gesamtsetup als System einfügen etc.?
Ohne Kontext wird das hier zu bloßer orakelei.
- Was ist der Anwendungskontext? Tour, Region etc.?
- Multiuse zur Gewichtsersparnis? Bei fast 800g für einen hochsommer-UQ mit für das Gewicht absolut unwürdiger isolation kein guter Ansatz.
- Ist Kufa ein Muss? Auch dann gibt es deutlich leichtere quilts.
Will man dann abends, wenn es arschkalt ist, erstmal seinen Poncho wieder ausziehen, damit man ihn an der Hängematte befestigen kann?
will man extra den ganzen Tag eine Isojacke mit 2-300g mitschleppen für ne halbe Stunde abends bei Lageraufbau und Nahrungsaufnahme, ehe man umfällt und schläft - und morgens andersrum?
Multiuse macht an dieser Stelle absolut Sinn.
Allerdings nicht, um ihn an der Hängematte zu befestigen.
Ich setze da eher auf den Topquilt setzen - das würde auch dem GE Schläfer das Gefriemel als UQ sparen (sagt der Isomattenschläfer aus der Theorie und Beobachtung).
Da ist dann auch die Breite weniger ein Problem, gibt's mit oder ohne Kopfloch, lässt sich beides als Poncho tragen, hier schon oft verlinkt:
Da drehen sich die Vorzeichen dann auch über die Gewichtsersparnis hinaus:
Will man morgens aus dem warmen quilt in die kalten Klamotten steigen?
Ich verlasse so die Hängematte samt Quilt - und wechsele erst in die Klamotten, bevor es los geht und bereits wärmer ist und ich gleich in Bewegung bin.