Beiträge von hangloose

    aber Cloud ist leichter.

    Ist vor allem in der haptik angenehmer, stoffartiger - und dehnt sich weniger.

    Falls Du das angenehme mit dem nützlichen verbinden willst...

    noodles
    8. April 2023 um 12:49

    Mehr Hängematten - und auch Querlieger - gibt es vermutlich selten auf einem Fleck - und Cross Hammock hat bestimmt auch allerlei im Gepäck.

    Ansonsten wohnt bieber1 in Nürnberg - und hat mehrere Querlieger, u.a. auch eine UL - und nutzt auch die Mumienform bei den Isomatten (und kommt auch zum Inseltreffen?)

    Jemand anderes mit Querlieger will mir da unten auch nicht einfallen, aber vielleicht Cross Hammock ?

    Da hab ich ja was angerichtet, dass jetzt schon der wohlverdiente Schlaf leidet. ^^ :huh: Hoffentlich hat's dafür auf Tour noch gereicht, schließlich habt ihr mit dem beachtlichen Riesenrucksack ja ganz ordentlich Strecke gemacht :thumbup:

    Ich würde auf jeden Fall mal probe liegen, denn das Liegegefühl ist halt ein ganz anderes als eine GE mit UQ.

    Zu seinen Matten sagt Cross Hammock wohl am besten selbst was.

    Was die Penntüte angeht, ist es auch in einer Querliegermatte persönliche Präferenz. Ich Quilt, Cross Hammock z.b. wiederum Schlafsack ohne Kapuze und Zipper.

    Was die Isomatte angeht, die NXT hat eben kein SV Ventil mehr - und wohl den besseren R-Wert (und ist leiser). Aber auch kein Schnäppchen - und viel habe ich auch noch nicht gehört, auch nicht im UL Forum.

    Exped-Eierkarton

    Die flexmat plus oder die normale? Bin gespannt, ob es noch mehr Leute gibt, die das nicht-aussteifen nicht stört - oder ich da weiter die dubiose Ausnahme bleibe :D

    schwitzige Oberfläche.

    Da ist geschlossenzelliges EVA allerdings eher noch schwitziger, nur schon mal zum Erwartungsmanagement... ?(

    Von der Anwendung her schreit da jetzt nichts weder 'stabil', noch sonst irgendwie besonders.

    Klappbar, weil?

    Fangen wir also von unten an.

    Wenn opinel nicht so genehm ist von Handling- das Mam gibt es mit verschiedenen Grifformen.

    10g - ohne Kette wohl entsprechend weniger, <10€.

    MAM Douro XS, Klinge 4,2 cm, 2002 Taschenmesser
    MAM Douro XS, Klinge 4,2 cm, 2002 Taschenmesser: null
    www.knivesandtools.de

    Schreit dann nicht die Anwendung, sondern die Männlichkeit nach 'mehr Messer', ist das ganze ja beliebig nach oben offen. Ohne konkrete Anhaltspunkte der Nutzung da etwas anderes zu empfehlen, fällt mir jedoch schwer. ;) :saint:

    Das schwerste am Daunenquilt ist ja meist die Hülle, wenn es kein absolutes Arktikmodell mit kiloweise Füllung ist.

    Allein die Daunenfüllung weg zu lassen zugunsten eines zweiten, flächenmäßig noch größeren Stoffteils, das rund um Schläfer UND Matte geht, zusätzlich zur sozialen leeren quilthülle ist würde ich sagen gewichtsmäßig kein guter Deal und ein ultraleichter sommerquilt wie hier verlinkt wohl die bessere Option.

    Viel spannender ist doch - was machst Du von unten im Hochsommer?

    Da würde ich ggf. das größere Einsparpotential sehen, vom dünnen, kürzeren UQ - bis hin zum dünnen, alukaschierten Pad.

    TLDR: Wer nicht leichter werden will, der hat schon. Niemand wird gewzungen. :thumbup:
    Aber dann vielleicht auch nicht zur Thematik wieder und wieder zu Wort melden? Und erst recht nicht mit Unterstellung und den dubiosesten Falschanahmen.

    Aber da steckt derart viel Schmarrn und Adam&Eva drin, da muss ich doch noch mal im einzelnen ran, fürchte ich. =O

    Ich finde, es kommt immer darauf auf an, worauf der Fokus liegt.

    Das Anliegen des leichter werdens hier konkret - wie auch beim UL-Trekking liegt mein - und Wikipedia würde sogar sagen DER Fokus auf dem möglichst unbeschwerten Laufen weiter Distanzen:

    Zitat

    Das Ultraleichtwandern (auch Trekking Ultraleicht oder Ultralight Trekking) ist eine Art des Trekkings, die die Minimierung des Ausrüstungsgewichts unter Einbeziehung der Gegebenheiten einer Tour, des persönlichen Know-hows sowie des Sicherheits- und Komfortbedürfnisses betont.[1] Das Ziel besteht darin, das Wandern möglichst unbeschwert genießen zu können.

    klick

    Zitat

    Ultralight backpackers believe a lower base weight allows them to cover longer distances and reduce stress on their bodies. This is particularly beneficial when thru-hiking a long-distance trail.

    klack


    Hier hat es sich bewährt, genau Buch über seine Ausrüstung zu führen, um Einsparpotentiale zu identifizieren.
    Und zu diesen gibt es hier nun einen Thread - und Demmscher hat sich eben diese Mühe gemacht, um eben jenes Optimierungspotential von anderen identifizieren zu lassen.

    Bin gespannt wo ihr noch Potential zum optimieren findet.


    So, wie auch Du bereits an an anderer Stelle ;)

    Bereits dort hatte ich Dir ja schon mitgegeben, was meiner Meinung nach generell für derartige erbetene gearlist-shakedowns gilt:

    Zitat

    Was Du davon umsetzen magst und kannst, darfst Du gerne mit Dir selbst ausmachen - ich bin echt kein Freund von ja aber Diskussionen und Rechtfertigungen dritten gegenüber, was die eigene Schere im Kopf angeht.


    Aber auch sonst immer wieder gebetsmühlenartig wiederholt

    Zitat

    Ideen Aufnehmen, Rechtfertigungsreflexe für sich behalten und dann ausprobieren, was davon sich in der Praxis bewährt.
    klick

    Zitat

    Wie immer, nur ein Denkanstoß - wer nicht will, der hat schon, explizit Rechtfertigung weder nötig noch erbeten, muss jeder mit sich selbst ausmachen ;)
    klack

    Zitat

    Keine Rechtfertigungspflicht ;)Kann ja jeder mit seinem Mammon machen, was er möchte.
    kluck

    Sich dann als Bystander getriggert zu fühlen, wenn ein Dritter jenes Anliegen verfolgt - wo kommt das her?


    Nun wurde auch hier wie erbeten aufgezeigt, wo Gewichtspotentiale liegen - und sogar noch auf den Rechtfertigungsdruck eingegangen - sogar inklusive der Erläuterung, wo das Problem des Mehrgewichts liegt:

    Zitat

    da beißt sich die Katze halt in den Schwanz. Du schleppst so viel mit, dass Du nicht unbeschwert weite Tagesdistanzen laufen kannst - und für 150km eher 5-7 Tage rechnen musst, anstelle 3-5 Tage mit ultraleichtem Gepäck - weshalb Du wiederum mehr mitnehmen musst, um es über die Zeit zu schaffen...


    Tja und nun...was soll ich sagen?

    Ist das ein Problem?

    Ich weiß nicht einmal, weshalb sich diese Frage stellt, wenn das Grundbedürfnis, leichter zu werden Ausgangspunkt der Diskussion ist - JA!
    Zumal die Begründung oben ja bereits mitgeliefert ist.
    Wem nicht daran gelegen ist, der braucht doch hier gar nicht mit zu diskutieren? :/

    Da ist mir auch wuppitom 's Mission hier in diesem Thread nicht ganz klar...

    nicht jeder braucht für seine Touren UL um jeden Preis

    Gratuliere zur Erkenntnis des hike your own hike - aber wie zielführend das ist, das in eine Diskussion einzuwerfen, deren Ausgangspunkt die Bitte um Hilfe bei der Identifikation möglicher Gewichtseinsparpotentiale ist?
    Schon mal ungefragt einem Tennisclub versucht zu erklären, dass Murmeln doch auch toll ist? :/

    Hier könte das Ganze enden. You do you, jeder nach seiner Facon.
    Wären nicht noch die mit frei haus gelieferten Unterstellungen und, denn jetzt wird es erst richtig abwegig.

    Ich plädiere an dieser Stelle für mehr Sinnlichkeit!

    Gratuliere! :thumbup: Das Kopfkino lasse ich lieber abgeschaltet, da poppt sonst nur Dein Strumpfhosenbein wieder auf 8|

    Wenn es kein Problem ist, das, aus Deiner Sicht, Mehrgewicht zu tragen, so what? Dafür ist man unter Umständen langsamer unterwegs

    Das Problem ist, dass genau das hier das Anliegen ist - und Du das nicht anerkennst.
    Und dass es dafür natürlich durchaus Gründe gibt, die Du entweder negierst - oder deren Du Dir nicht mal bewusst bist. Langsam ist das eine - vor allem auf langen Touren - das viel bedutsamere ist das beschwerdefreie zurücklegen weiterer Distanzen, um es mit Christine Thürmer zu halten also einfach länger laufen.

    Wie obiges Beispiel illustrieren sollte, entwickelt sich aus mehr Gewicht und weniger weit laufen können ein Kreislauf zu mehr Gewicht.

    Dabei ist die dickere Powerbank für Stromreserven für den ganzen Elektrokram, anstelle früher wieder an einer Nachlademöglichkeit zu sein, nur die Spitze des Eisbergs. Viel wichtiger sind da die Resupply Optionen. Wären wir z.B. auf der HRP keine Doppeletappen gelaufen, hätten wir in der Ecke der Einsamkeit um Andorra herum nicht nur für 3-4 Tage, sondern mal eben für 6-8 Tage consumables und Essen durch das auch leicht bepackt bereits stark fordernde Gelände tragen müssen. Da kommt man dann auch an Gewichtsgrenzen, bei denen sich echte UL-Rucksäcke mit 2-300g auch nicht mehr komfortabel tragen lassen - es muss also ein doppelt bis dreifach so schwerer Rucksack her.

    Dann verlagert sich langsam derart schwer beladen der Schwerpunkt entscheidend - und auch das Laufen in Trailrunnern in schwerem Gelände ist mit so einem Schneckenhaus auf dem Rücken keine gute Idee mehr, womit dann auch die berühmten Mondlandungsstiefel wieder in's Spiel kommen und man noch langsamer und erschöpfender vom Fleck kommt.

    Die Folge ist ein deutich beschwerlicheres Laufen, das Verletzungsrisiko steigt, die Regeneration gelingt nur noch unzufriedenstellend - und die Freude am unbeschwerten Laufen war einmal.

    Was daran 'sinnlich' sein soll - ich weiß es nicht.

    Und natürlich gibt es auf Tour noch etliche weitere Gründe, weitere Strecken beschwerdefrei zurücklegen zu können - und zumindest in der Lage zu sein, auch mal einen Zahn zulegen zu können, wenn nötig

    - Es noch rechtzeitig zum was-auch-immer zu schaffen. Apotheke, Arzt, Post, Supermarkt, Herberge, Restaurant, Bus etc. etc.

    - Dem plötzlichen Wetterumschwung - und ggf. Gefahr auf exponierten Stellen zu entgehen - oder fällt das unter dieses 'sinnlich?'

    - Schlechtwetterfronten davon laufen

    - Noch rechtzeitig aus unwegsamem Gelände heraus zu kommen für eine Lagermöglichkeit

    - Den nervigen weekend-warriors im Ausflugshotspot zu entkommen

    - Vor Schneeinbruch etc. durch bestimmte Regionen durch sein

    Allein durch den den Umstand, das überhaupt thematisieren zu müssen - ich habe Fragen...

    Dazu kommt daß ich durch den höheren Komfort trotz mehr Gewicht ausgeruhter bin

    Das würde ich doch mal komplett in Frage stellen, s.o. Welcher höhere Komfort soll das sein, der die Regeneration befördert - bzw. welchen nicht vorhandenen Komfort unterstellst Du undefinierten anderen? Denn genau das wäre die Grenze zu stupid light, die sicherlich niemand bewusst überschreitet. Hint - ich schlafe nicht im stehen, um die Isomatte einzusparen ;)

    Und auch im Folgenden wird es nicht besser würchte ich...

    Zitat

    mehr Zeit, die Natur zu genießen und wirklich zu beobachten.

    Das ist fürchte ich ein logischer Fehlschluss. Der Großteil Tages besteht nun mal aus - s.o. - laufen.
    Man könnte sogar sagen

    in der Hauptsache der Weg das Ziel

    Nur eben gänzlich anders, als vom Urheber gemeint.
    Wenn es in der Hauptsache um das Unterwegs sein, das Laufen geht, dann doch bitte möglichst unbeschwert.
    Je weniger ich das Gepäck spüre, leichtfüßig nicht minutiös aufpassen muss, wohin ich meinen Fuß setze und weitestmöglich normal vor mich hin laufen kann, desto mehr kann ich die Umgebung wahrnehmen.
    Und - ich komme überhaupt nur so in schweres, wegloses Gelände, das ich mit Wanderwaaagen ;) nie entdecken könnte.

    Die Zeit bleibt erst einmal die selbe und wird nicht auf wundersame Weise mehr.
    Ganz im Gegenteil - wer nur eine Woche Urlaub hat, aber eben ohne Probleme weiter und länger läuft, bekommt in der selben Zeit ein viel weiteres Spektrum zu sehen. Beziehungsweise sind manche zivilisationsfernere Touren je nach begrenztem Zeitbudget ja überhaupt nur so machbar.

    Es ist also mitnichten, wie hier gerne anderen unterstellt wird:

    Wenn sich das Leben nur noch um das Sparen von ein paar Gramm dreht, ist man entweder zu schwach, oder hat andere Probleme.

    Da liegt das Problem fürchte ich viel eher bei Dir selbst als bei 'denen'.

    was mache ich falsch?

    Das hatte ich Dir damals schon versucht, mitzugeben. Du versuchst - ob bewusst oder unbewusst, zwei der der wichtigsten Grundprinzipien der UL-Philosophie zu ignorieren und wunderst Dich.

    Das erste- WEGlassen - und nicht das Problem mit der Brieftasche zu kompensieren, wie seinerzeit schon gesagt:

    Zitat

    Viel leichter Kram - mit Betonung auf viel :D

    Weglassen ist immer noch das effektivste Mittel, die Packliste anstelle der Geldbörse zu erleichtern


    Und da sind wir dan nauch schon beim zweiten Grundprinzip - sich selbst in Frage stellen:

    Nichtsdestotrotz bin ich auch so leicht wie möglich unterwegs

    weil ich nicht mehr dabei habe, als ich benötige.

    Aber eben auch nicht weniger.

    Was man benötigt, merkt man erst oft, indem man es anders versucht (Tor 1, s.o.).
    Und dass man ohne den 'Gegenstand des Anstoßes', der mit 'die Jugend von heute' begründet wird, mit weniger als benötigt unterwegs wäre, bezweifle ich. Und - mit ernsthaft weniger als benötigt war ich komischerweise noch auf keiner wirklichen Tour unterwegs - und kenne auch sonst keinen - wie kommt's?

    Aber hey, ist natürlich bequem so.
    Man selbst hat ja schon alles getan, mehr war einfach nicht möglich. Klappt halt nur so lange, bis jemand in der Praxis zeigt, dass möglich und nötig relativ sind.

    Da hat man dann zwei möglichkeiten.
    Tor 1: Gemäß UL-Philosophe als Ansporn und Potential verstehen - und sich selbst hinterfragen.

    Tor 2: Sich getriggert fühlen und versuchen, das eigene Selbstbild und Ego retten, indem diese anderen abgewertet werden. Selbstzweck, irre, Leiden, zu schwach, sinnlose Grammzählerei - immer wieder gern gehört und mitleidig belächelt.
    Da noch einen drauf zu legen - unter der Gürtellinie - hier sogar namentlich, aber im Forum nicht präsent - spricht schon für einen besonders schweren Fall :thumbdown:

    Wenn wir dann wieder zum Thema kommen könnten... :rolleyes:

    hangloose : Welche Isomatte, die für die CH geeignet ist, kommt denn auf 400g?

    Ich nutze, was die Temperatur so (absehbar - oder daneben liegend :D) braucht, deshalb ja auch nur ein ungefährer, aber für die Meisten wohl realistischer Range von 4-600g.

    OT: Das heißt im Einzelnen:

    Der ließe sich natürlich auch noch nach unten erweitern, denn da lag ich in Griechenland und im brasilianischen Urwald mit 70g Alumatte, die eher als Moskito-Durchstichschutz denn als Iso dringend angeraten war bereits deutlich darunter, aber ich wollte die Rechnung ja nicht unnötig schönrechnen, sondern eine realistische Einschätzung für hiesige 3-4 Jahreszeiten abgeben.

    Auf Touren bis idealerweise um und bei 5° ist es dann auch gerne mal die angesprochene Faltmatte mit etwas über 400g. Mir macht wie schon öfter hier geschrieben die mangelnde Aussteifung nichts aus, find's sogar ganz charmant.
    Scheint eine Typfrage, muss man wohl probieren.
    Vor allem, wenn ich länger unterwegs bin - und absehbar in nur wenigen Nächten das Limit erreicht ist, schätze ich die Einfachheit und Schnelligkeit ohne Auf- und Abpumpen, das einfache Einsteigen in Verbindung mit dem niedrigeren Gewicht.

    Während Villariba noch pumpt - oder sich von den Strapazen des Transports der fast 700g X-Therm Max etwas länger erholen muss, ist Villabacho noch - oder schon wieder unterwegs Cross Hammock :P  ^^
    Unter 5° brauchts dann gerne mal noch das Sitzkissen unter dem Torso dazu.
    Unter null wird (mir) dann (mit meinem Modell) unangenehm - vor allem, wenn wie hier bebildert, auch noch der dünne Quilt am unteren Ende angelangt ist, was der eigentliche Grund für das frühe Erwachen war.

    Darüber hinaus nutze auch ich Die üblichen TaR Verdächtigen - aber in in Mumienform.
    Auch hier steigt es sich leichter ein als bei den rechteckigen.
    - In Regular geht's, ist mir aber in Rückenlage am Kreuz zu schmal, da muss dann im Schulterbereich ein Sitzkissen dazu.
    - In Large absoluter Luxus - und mit 475g (X-lite) und 580g (X-Therm) ja auch noch voll im angegebenen Range.
    - Die Uberlite habe ich probiert, hat mich bei höherer Konvektion in der Isomatte aber nicht überzeugt, da ist kein Temperatur-Mehrwert gegenüber der Faltmatte gegeben, 100g ließen sich aber in lauen Sommernächten einsparen - wofür ich aber nicht noch eine X-te Matte auf Halde liegen haben wollen würde, aber you do you...

    Torsomatte und Sitzkissen habe ich auch schon gemacht, wenn Gewicht und Platz auf kürzerer Tour wirklich eine Rolle spielt, aber nur selbstaufblasende - war auch besser als erwartet. Der Test mit der X-Lite S steht aber noch aus.

    Ein Topquilt kann nichts, was ein Schlafsack nicht auch kann. Ein Quilt ist ein Schlafsack ohne Rücken, Kapuze und Reißverschluss

    Na jaaa... Jeder kann was, was der andere nicht kann, je nach Machart - also muss man sich ggf. auch innerhalb der Kategorie Schlafsack oder Quilt noch entscheiden.

    - Schlafsack: mit/ohne Kapuze, Zipper, ganz oder nur teilweise, Wärmekragen etc.
    - Quilt - Im Wesentlichen geschlossene Fußbox oder nicht, ggf. Umlaufende Kammern für 'Daunenumverteilung' oder Kopfloch für Manteloption etc.

    Davon abhängig kann dann jeder schon was, was der andere wieder nicht (so gut) kann.

    Schlafsack ohne Zipper hat die wenigsten Kältebrücken, Kapuze hat halt Kapuze, Quilt mit offener Fußbox ist in Sachen Temperaturregulierung wiederum am vielseitigsten etc.

    Mich macht gerade das Mitdrehen eines engen Schlafsacks und das Gefühl des eingeengt seins als rotierender Schläfer irre, da war das Platzangebot im Quilt ein totaler Aha-Moment.

    Am Boden dann auch gerne an der Isomatte befestigt wird es noch komfortabler.

    Das es mal kurz wo rein ziehen kann beim Drehen stört mich wiederum null - und die Temperaturregulierung von komplett offen und kaum zugedeckt bis eng unterm Körper dicht gemacht ist perfekt für mich.

    So verschieden können persönliche Vorlieben sein - und jetzt kommt's auf deine an ;) :thumbup:

    edit: p.s. mit reinen GE-Topquilts kenne ich mich offen gestanden auch so gar nicht aus. Was die dann ggf. auf Grund Ihrer schmaleren Machart wieder können ist ggf. noch mal etwas Gewicht sparen - auf Kosten eines am Boden vernünftig nutzbaren Quilts? Ob's das wiederum wert ist?

    Schön, dass Du so viel mitgenommen und auch dem Mistwetter was abgewinnen konntest!

    Mir schlägt das immer auf die Stimmung und ich trotte dann so unlustig vor mich hin.

    Und ja, Qualitätswanderwege müssen so viele Kriterien erfüllen, dass das quasi immer Wanderautobahnen sind und damit meist eher eine abschreckende Warnung ^^

    Ansonsten sind sie aber extrem bequem, bin sie 20km ohne Blasen eingelaufen. Nächste Tour ging 45km, wieder keine Blasen.

    Wenn das die Benchmark ist, bequem= keine Blasen - das ist doch das Minimum - und so ziemlich jeder Trailrunner der halbwegs zu deinem Fuß passt sollte das erfüllen - zu einem Bruchteile des Gewichts.

    irgendwann mal auch bei der Jacke auf Daune umsteigen

    Oder Dich fragen, für welchen Zweck Du sowohl das sackschwere ungetüm, als auch eine Daunenjacke überhaupt mit nimmst. In Bewegung um diese Jahreszeit zu warm und schwitzig, im Camp tut's der Quilt - I don't get it.

    kann halt nicht mehr ohne

    Die Schere im Kopf - bei so vielem, bis man's einfach tut - und endlich komfortabel läuft ohne den ganzen Plunder.

    Powerbank ist für die Uhr nachts und Netzadapter ist für das Handy irgendwann am Tag mal zwischendurch.

    Mit dem 10.000 mAh komme ich sonst keine Woche zurecht.

    da beißt sich die Katze halt in den Schwanz. Du schleppst so viel mit, dass Du nicht unbeschwert weite Tagesdistanzen laufen kannst - und für 150km eher 5-7 Tage rechnen musst, anstelle 3-5 Tage mit ultraleichtem Gepäck - weshalb Du wiederum mehr mitnehmen musst, um es über die Zeit zu schaffen...

    Das Gewicht der 2L Trinkblase klingt verlockend,

    und ist immernoch viel schwerer als Flaschen, ggf. mit beißventil Aufsatz, wenn man den auf Nuckeln steht...

    Die Seife ist komplett biologisch hergestellt, gewaschen wird sich abseits im Wald und nicht im Wasser, da gibt es laut dem Hersteller keine Probleme.

    Das ist besser als nichts, aber halt auch Hersteller blabla, denn auch derartige Seife hat in der Natur nichts zu suchen, wie andernorts schon mal ausgerollt - und leichter bist Du ohne auch ;)

    Die Nitecore hat doch schon nur ein (zwei) Schockkord(s) dran? Eins entfernen oder wie?

    ah, dann ist die neuere schwerer geworden? Die alte kommt mit Shockcord auf 30g.

    verzichte ich leider ungern

    Das ist ja nicht die Frage. Meinen viele, ich auch - bis man es mal probiert, s.o.

    Kommt gerade erst wieder von einer Tour, bei der ich bei dem Laufpensum wieder heilfroh war, abends nicht noch kochen zu müssen, mit dreckigem topf rum zu schlagen - und für allem alles, was dafür nötig ist denn ganzen Tag auf dem Rücken zu buckeln.

    Bist du dir sicher dass du mit der beschriebenen Kleidung bei den Temperaturen unterwegs sein möchtest? Es sind stand jetzt Temperaturen von 0 (Nachts) bis 18°C gemeldet.

    Klar - bis in den einstelligen Bereich und in Bewegung - 18° ist doch optimal!

    Hast du den 3F Poncho? Wie Robust ist der? Was ist wenn man mal an einem Felsen entlang schrammt?

    Bin auch immer Froh über Reisverschlüsse unter den Armen, darauf werde ich dann auch verzichten müssen oder?

    Ja - robust genug - pauschal k.A. mir ist es noch nicht gelungen, ihn kaputt zu bekommen, und selbst wenn er irgendwann durch sein sollte, so what?

    Auf Tour kleben ist jetzt auch kein Drama?

    Es ist sogar noch besser - es gibt gar keine Arme bei der leichten Version ;)

    Bestens belüftet

    so arg kann ich glaube ich aber noch nicht auf meinen letzten Luxus verzichten

    Der Glauben kann ja im Post mehrmals durch, ich bin da Atheist, empfehle den Praxisversuch - und erfreue mich am Luxus des unbeschwerten Laufens ohne das ganze Gewicht - was nun mal den Grossteil des Tages ausmacht ;)

    HM Setup möglichst leicht für den Temperaturbereich,

    mal ganz grob umrissen:

    Crosshammock Ultralight o.ä. 2-250g

    Dyneema Gurte 40g

    Isomatte 4-600g

    Schlafsack/quilt 4-600g

    Tarp 150-200g

    Also irgendwo um und bei 1-1,5kg

    Ich bin gespannt, was sich auf der Tour als tatsächlich notwendig herausstellt :thumbup:

    Das GE-Setup überlasse ich im Einzelnen anderen - aber das sind fast drei Kilo - und damit nah an meinem gesamt baseweight von letzter Woche! =O

    Bis zum Wochenende ist da natürlich nichts mit ersetzen, wenn nichts leichteres im Haus ist, bleibt noch weglassen: Wasserwaage, Organizer, Kissen, 1x Ohrstöpsel - immerhin über 150g.

    Hygiene:

    Da Du Dich vermutlich nicht auf öffentlichen Toiletten wäscht, kann die Seife auch zu Hause bleiben, tut der Natur nicht gut.

    Aus den denttsbs schließe ich auf 9 Tage Bedava - oder sind etwa zu viele eingepackt und der 'case' Gegenüber einem quasi gewichtsneutralen Mini ziplock unnötig schwer? ;)

    Ein - natürlich halbiertes - Universal spültuch von dm trocknet hervorragend und wiegt die Hälfte.

    Spaten und Klopapier raus, ein Flaschen Deckel mit Löchern rein, Pinzette gegen einen winzigen Zeckenhaken getauscht - und wieder knapp 100g gespart.

    Elektronik:

    Uhr, Adapter und Kopfhörer raus

    Bei der Tourlänge und Zivilisationsnähe - Powerbank ODER Ladegerät, leichter wäre Ladegerät - das dann noch durch ein leichtes ersetzen (Anker nano o.ä.)

    Kopfband der Lampe gegen Shockcord tauschen, noch mal fast 300g leichter.

    Kochen:

    Just don't - 600g weniger auf dem Rücken.

    Essen:

    Gibt doch bestimmt resupply Möglichkeiten etc. und damit ggf. für unnötig lange essen dabei.

    Pro Tag würde mir das auch bei weitem nicht reichen, aber ich mutiere auf Tour auch zur Fressmaschine.

    Flüssigkeit:

    Blase gegen leichte Plastikflaschen tauschen, Filter raus derart zivilisationsnah, meinetwegen ein paar micropur zur Not, Kaffee raus.

    2l halte ich in D, vor allem um die Jahreszeit als Volumen für ausreichend.

    ~450g zu Hause gelassen.

    Kleidung:

    Unterhosen, Weste, longsleeve, Jacke, lange Männer raus.

    Lange Hose gegen kurze tauschen

    Windjacke würde ich einpacken.

    Poncho geht auch um 200g (3F UL)

    Über 1,5 kg erleichtert.

    Rucksack:

    Gern ein Kilo leichteres Teil.

    Das ganze Packsackgedöns raus - das sind neun [!] Stück!

    1. Hilfe - hab ich in D zivilisationsnah wenig bis nichts dabei.

    Kohletabletten - ist meine ich eh nicht mehr der aktuelle Stand, was raus will, soll raus.

    Feuerstahl und Messer raus

    Noch mal ~250g, die zu Hause auf deine Rückkehr warten dürfen.

    So um und bei 3,5kg lassen sich selbst ohne das Hängematten-Setup anzufassen einsparen - und allein dort lauern auch noch mal gut 2kg.

    Nicht mehr alles bis zum Wochenende zu erledigen, aber ich dachte, ich erwähne trotzdem mal alles, was so in's Auge fällt.

    Happy hikes!

    Das ist in der Tat einiges!

    Ein mit Gaffa 'umsäumtes' Polycro wird wahrscheinlich noch mehr aushalten und die Belastung eher auf den Saum geben, aber eben auch um den Preis des Mehrgewichts, größeren Packmaßes, Bastelaufwand etc.

    Zudem ist es in der Praxis ja auch unwahrscheinlich, dass sich die Windlast nicht auf mehrere tieouts verteilt.

    Kann also ganz schön was, so ein echtes Hosentaschentarp!

    Ich hab mal schnell

    Ich bin beeindruckt, wie schnell Du die Flasche leer hast - was für eine beispiellose myog-Selbstaufopferung! :D

    Hatte auch über eine Kerbe und dort aufliegende Schnur nachgedacht - ob das durch die Elastik des Korkens materialschonender ist?

    Etwas kleineres würde es sicher auch tun - ist ja vom Prinzip her wie whipping, wo der Saum schon genügt.

    Ob eine kleinere Unterlage = weniger Polycro Materialauflage/Kantenlänge wiederum nennenswert weniger materialschonend wäre?

    Toller Schönwetter-Sommerplan jedenfalls!

    Erst der Sommerwein, dann das Sommertarp aus den Überbleibseln 8o

    Wenn der Zuschnitt sauber ist, sodass es keine Ecken und minimalen Einschnitte an den Kanten vom Zuschnitt gibt, die unter Last weiter reißen können, was ja bei der so belassenen Bahn der Fall sein dürfte, wahrscheinlich sogar die belastbarste UND leichteste Lösung. :thumbup:

    Ich hatte bei meinem Prototypen damals auch mit diesen Tarp Clips experimentiert, musste aber auch dort etwas unterlegen, sowohl von der Materialstärke her, als auch von der Rutschigkeit. Habe Moosgummi genommen, EVA würde wahrscheinlich ähnlich gut funktionieren und sollte in hiesigen Kreisen gut verfügbar sein.

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    Die Teile von Dutch machen sich in sofern gut, als dass die guyline den Zug auf den den Verschluss weiter gibt.

    Clip on Tarp Pull Outs (Pair) - Dutchware
    The more these clips are pulled – the tighter the grip! They're perfect for gripping to nylon tarps and for pulling out your tarp for your bridge hammock. Shop…
    dutchwaregear.com

    Aber bei Omorotschka 's Tüfteltalent müsste es doch auch ohne fancy Schnickschnack eine ausreichend dicke Schnur (um nicht einzuschneiden) tun? Zur sich zuziehenden Schlaufe gelegt, von unten etwas möglichst rundes analog zu den Clips unter's Tarp unterlegen und von oben die Schlaufe über's Tarp?

    Hmm, kann ja nur für die 90° Fraktion sprechen, aber da hatte ich mit meinem kleinen Tarp einfach auch noch nie Probleme.

    Klar, alles hat Grenzen, aber vielleicht ist das Problem im Kopf erst mal größer als in der Praxis?


    Hast Du uns etwas zu beichten, hangloose ? :/

    OT: Schön wär's, frag mal all die anderen, die nicht mehr dürfen oder wollen... ?(

    Anyways, wir schweifen ab.

    Schwarzwaldine - interessant, kenn ich so nicht, allenfalls wenn die Isomatte von unten nicht mehr ausreicht merl ich das am ehesten im Nierenbereich - da kann dann ein Sitzkissen die Rettung sein.

    In dem Temperaturbereich würde ich vielleicht eine komplette, aber leichte Hose aus Alpha in Betracht ziehen, bei Minusgraden kann ja auch in Bewegung langsam atmungsaktive isolation an den Beinen, ggf. noch in Kombi mit Windhose interessant werden,

    Cross Hammock hatte da neulich etwas präsentiert und kann da bei Bedarf mehr sagen...