TLDR: Wer nicht leichter werden will, der hat schon. Niemand wird gewzungen.
Aber dann vielleicht auch nicht zur Thematik wieder und wieder zu Wort melden? Und erst recht nicht mit Unterstellung und den dubiosesten Falschanahmen.
Aber da steckt derart viel Schmarrn und Adam&Eva drin, da muss ich doch noch mal im einzelnen ran, fürchte ich.
Ich finde, es kommt immer darauf auf an, worauf der Fokus liegt.
Das Anliegen des leichter werdens hier konkret - wie auch beim UL-Trekking liegt mein - und Wikipedia würde sogar sagen DER Fokus auf dem möglichst unbeschwerten Laufen weiter Distanzen:
Zitat
Das Ultraleichtwandern (auch Trekking Ultraleicht oder Ultralight Trekking) ist eine Art des Trekkings, die die Minimierung des Ausrüstungsgewichts unter Einbeziehung der Gegebenheiten einer Tour, des persönlichen Know-hows sowie des Sicherheits- und Komfortbedürfnisses betont.[1] Das Ziel besteht darin, das Wandern möglichst unbeschwert genießen zu können.
klick
Zitat
Ultralight backpackers believe a lower base weight allows them to cover longer distances and reduce stress on their bodies. This is particularly beneficial when thru-hiking a long-distance trail.
klack
Hier hat es sich bewährt, genau Buch über seine Ausrüstung zu führen, um Einsparpotentiale zu identifizieren.
Und zu diesen gibt es hier nun einen Thread - und Demmscher hat sich eben diese Mühe gemacht, um eben jenes Optimierungspotential von anderen identifizieren zu lassen.
Bin gespannt wo ihr noch Potential zum optimieren findet.
So, wie auch Du bereits an an anderer Stelle
Bereits dort hatte ich Dir ja schon mitgegeben, was meiner Meinung nach generell für derartige erbetene gearlist-shakedowns gilt:
Zitat
Was Du davon umsetzen magst und kannst, darfst Du gerne mit Dir selbst ausmachen - ich bin echt kein Freund von ja aber Diskussionen und Rechtfertigungen dritten gegenüber, was die eigene Schere im Kopf angeht.
Aber auch sonst immer wieder gebetsmühlenartig wiederholt
Zitat
Ideen Aufnehmen, Rechtfertigungsreflexe für sich behalten und dann ausprobieren, was davon sich in der Praxis bewährt.
klick
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Wie immer, nur ein Denkanstoß - wer nicht will, der hat schon, explizit Rechtfertigung weder nötig noch erbeten, muss jeder mit sich selbst ausmachen 
klack
Zitat
Keine Rechtfertigungspflicht
Kann ja jeder mit seinem Mammon machen, was er möchte.
kluck
Sich dann als Bystander getriggert zu fühlen, wenn ein Dritter jenes Anliegen verfolgt - wo kommt das her?
Nun wurde auch hier wie erbeten aufgezeigt, wo Gewichtspotentiale liegen - und sogar noch auf den Rechtfertigungsdruck eingegangen - sogar inklusive der Erläuterung, wo das Problem des Mehrgewichts liegt:
Zitat
da beißt sich die Katze halt in den Schwanz. Du schleppst so viel mit, dass Du nicht unbeschwert weite Tagesdistanzen laufen kannst - und für 150km eher 5-7 Tage rechnen musst, anstelle 3-5 Tage mit ultraleichtem Gepäck - weshalb Du wiederum mehr mitnehmen musst, um es über die Zeit zu schaffen...
Tja und nun...was soll ich sagen?
Ich weiß nicht einmal, weshalb sich diese Frage stellt, wenn das Grundbedürfnis, leichter zu werden Ausgangspunkt der Diskussion ist - JA!
Zumal die Begründung oben ja bereits mitgeliefert ist.
Wem nicht daran gelegen ist, der braucht doch hier gar nicht mit zu diskutieren?
Da ist mir auch wuppitom 's Mission hier in diesem Thread nicht ganz klar...
nicht jeder braucht für seine Touren UL um jeden Preis
Gratuliere zur Erkenntnis des hike your own hike - aber wie zielführend das ist, das in eine Diskussion einzuwerfen, deren Ausgangspunkt die Bitte um Hilfe bei der Identifikation möglicher Gewichtseinsparpotentiale ist?
Schon mal ungefragt einem Tennisclub versucht zu erklären, dass Murmeln doch auch toll ist?
Hier könte das Ganze enden. You do you, jeder nach seiner Facon.
Wären nicht noch die mit frei haus gelieferten Unterstellungen und, denn jetzt wird es erst richtig abwegig.
Ich plädiere an dieser Stelle für mehr Sinnlichkeit!
Gratuliere!
Das Kopfkino lasse ich lieber abgeschaltet, da poppt sonst nur Dein Strumpfhosenbein wieder auf 
Wenn es kein Problem ist, das, aus Deiner Sicht, Mehrgewicht zu tragen, so what? Dafür ist man unter Umständen langsamer unterwegs
Das Problem ist, dass genau das hier das Anliegen ist - und Du das nicht anerkennst.
Und dass es dafür natürlich durchaus Gründe gibt, die Du entweder negierst - oder deren Du Dir nicht mal bewusst bist. Langsam ist das eine - vor allem auf langen Touren - das viel bedutsamere ist das beschwerdefreie zurücklegen weiterer Distanzen, um es mit Christine Thürmer zu halten also einfach länger laufen.
Wie obiges Beispiel illustrieren sollte, entwickelt sich aus mehr Gewicht und weniger weit laufen können ein Kreislauf zu mehr Gewicht.
Dabei ist die dickere Powerbank für Stromreserven für den ganzen Elektrokram, anstelle früher wieder an einer Nachlademöglichkeit zu sein, nur die Spitze des Eisbergs. Viel wichtiger sind da die Resupply Optionen. Wären wir z.B. auf der HRP keine Doppeletappen gelaufen, hätten wir in der Ecke der Einsamkeit um Andorra herum nicht nur für 3-4 Tage, sondern mal eben für 6-8 Tage consumables und Essen durch das auch leicht bepackt bereits stark fordernde Gelände tragen müssen. Da kommt man dann auch an Gewichtsgrenzen, bei denen sich echte UL-Rucksäcke mit 2-300g auch nicht mehr komfortabel tragen lassen - es muss also ein doppelt bis dreifach so schwerer Rucksack her.
Dann verlagert sich langsam derart schwer beladen der Schwerpunkt entscheidend - und auch das Laufen in Trailrunnern in schwerem Gelände ist mit so einem Schneckenhaus auf dem Rücken keine gute Idee mehr, womit dann auch die berühmten Mondlandungsstiefel wieder in's Spiel kommen und man noch langsamer und erschöpfender vom Fleck kommt.
Die Folge ist ein deutich beschwerlicheres Laufen, das Verletzungsrisiko steigt, die Regeneration gelingt nur noch unzufriedenstellend - und die Freude am unbeschwerten Laufen war einmal.
Was daran 'sinnlich' sein soll - ich weiß es nicht.
Und natürlich gibt es auf Tour noch etliche weitere Gründe, weitere Strecken beschwerdefrei zurücklegen zu können - und zumindest in der Lage zu sein, auch mal einen Zahn zulegen zu können, wenn nötig
- Es noch rechtzeitig zum was-auch-immer zu schaffen. Apotheke, Arzt, Post, Supermarkt, Herberge, Restaurant, Bus etc. etc.
- Dem plötzlichen Wetterumschwung - und ggf. Gefahr auf exponierten Stellen zu entgehen - oder fällt das unter dieses 'sinnlich?'
- Schlechtwetterfronten davon laufen
- Noch rechtzeitig aus unwegsamem Gelände heraus zu kommen für eine Lagermöglichkeit
- Den nervigen weekend-warriors im Ausflugshotspot zu entkommen
- Vor Schneeinbruch etc. durch bestimmte Regionen durch sein
Allein durch den den Umstand, das überhaupt thematisieren zu müssen - ich habe Fragen...
Dazu kommt daß ich durch den höheren Komfort trotz mehr Gewicht ausgeruhter bin
Das würde ich doch mal komplett in Frage stellen, s.o. Welcher höhere Komfort soll das sein, der die Regeneration befördert - bzw. welchen nicht vorhandenen Komfort unterstellst Du undefinierten anderen? Denn genau das wäre die Grenze zu stupid light, die sicherlich niemand bewusst überschreitet. Hint - ich schlafe nicht im stehen, um die Isomatte einzusparen 
Und auch im Folgenden wird es nicht besser würchte ich...
Zitat
mehr Zeit, die Natur zu genießen und wirklich zu beobachten.
Das ist fürchte ich ein logischer Fehlschluss. Der Großteil Tages besteht nun mal aus - s.o. - laufen.
Man könnte sogar sagen
in der Hauptsache der Weg das Ziel
Nur eben gänzlich anders, als vom Urheber gemeint.
Wenn es in der Hauptsache um das Unterwegs sein, das Laufen geht, dann doch bitte möglichst unbeschwert.
Je weniger ich das Gepäck spüre, leichtfüßig nicht minutiös aufpassen muss, wohin ich meinen Fuß setze und weitestmöglich normal vor mich hin laufen kann, desto mehr kann ich die Umgebung wahrnehmen.
Und - ich komme überhaupt nur so in schweres, wegloses Gelände, das ich mit Wanderwaaagen
nie entdecken könnte.
Die Zeit bleibt erst einmal die selbe und wird nicht auf wundersame Weise mehr.
Ganz im Gegenteil - wer nur eine Woche Urlaub hat, aber eben ohne Probleme weiter und länger läuft, bekommt in der selben Zeit ein viel weiteres Spektrum zu sehen. Beziehungsweise sind manche zivilisationsfernere Touren je nach begrenztem Zeitbudget ja überhaupt nur so machbar.
Es ist also mitnichten, wie hier gerne anderen unterstellt wird:
Wenn sich das Leben nur noch um das Sparen von ein paar Gramm dreht, ist man entweder zu schwach, oder hat andere Probleme.
Da liegt das Problem fürchte ich viel eher bei Dir selbst als bei 'denen'.
Das hatte ich Dir damals schon versucht, mitzugeben. Du versuchst - ob bewusst oder unbewusst, zwei der der wichtigsten Grundprinzipien der UL-Philosophie zu ignorieren und wunderst Dich.
Das erste- WEGlassen - und nicht das Problem mit der Brieftasche zu kompensieren, wie seinerzeit schon gesagt:
Zitat
Viel leichter Kram - mit Betonung auf viel 
Weglassen ist immer noch das effektivste Mittel, die Packliste anstelle der Geldbörse zu erleichtern
Und da sind wir dan nauch schon beim zweiten Grundprinzip - sich selbst in Frage stellen:
Nichtsdestotrotz bin ich auch so leicht wie möglich unterwegs
weil ich nicht mehr dabei habe, als ich benötige.
Aber eben auch nicht weniger.
Was man benötigt, merkt man erst oft, indem man es anders versucht (Tor 1, s.o.).
Und dass man ohne den 'Gegenstand des Anstoßes', der mit 'die Jugend von heute' begründet wird, mit weniger als benötigt unterwegs wäre, bezweifle ich. Und - mit ernsthaft weniger als benötigt war ich komischerweise noch auf keiner wirklichen Tour unterwegs - und kenne auch sonst keinen - wie kommt's?
Aber hey, ist natürlich bequem so.
Man selbst hat ja schon alles getan, mehr war einfach nicht möglich. Klappt halt nur so lange, bis jemand in der Praxis zeigt, dass möglich und nötig relativ sind.
Da hat man dann zwei möglichkeiten.
Tor 1: Gemäß UL-Philosophe als Ansporn und Potential verstehen - und sich selbst hinterfragen.
Tor 2: Sich getriggert fühlen und versuchen, das eigene Selbstbild und Ego retten, indem diese anderen abgewertet werden. Selbstzweck, irre, Leiden, zu schwach, sinnlose Grammzählerei - immer wieder gern gehört und mitleidig belächelt.
Da noch einen drauf zu legen - unter der Gürtellinie - hier sogar namentlich, aber im Forum nicht präsent - spricht schon für einen besonders schweren Fall 
Wenn wir dann wieder zum Thema kommen könnten... 