Beiträge von hangloose

    Stellst Du denn einen Unterschied fest

    In Bezug worauf denn?

    Aussteifen? Minimal bis nicht.

    Der eine Vektor ist die Steifigkeit der Faltmatte, der andere das eigene Körpergewicht, das natürlich obsiegt.

    Lediglich dort, wo einiger Spannung drauf ist, wird die Faltmatte zu einem besseren Abstandsgewirk - z.b. am Fußende bekommt der Quilt etwas mehr Luft würde ich behaupten.

    Aber es wird ja eh ohne Matte so schnell kalt, dass alles über ein Powernap hinaus gar keine Erwägung wäre...

    In Bezug auf Isolation ist dementsprechend natürlich ein gravierender Unterschied da.

    Wollte gar keine Diskussion über die Vor- und Nachteile starten, ich find das Teil ja gar nicht uninteressant.

    Als jemand, der auch selbst mal an der Nähmaschine sitzt, ist es tatsächlich die Konstruktionsperspektive - ist das Fragezeichen, was da los ist.

    Mir fällt mir schlicht die enorme Diskrepanz (und die Frage nach dem warum, wenn es schon drei Grammaturen gibt) zu einem mehr abdeckenden Poncho in 15D mit 150-200g auf.

    Da ist das bis zu mehr als das doppelte, da muss schon mehr als RV und Saumband passiert sein - ist das Teil halt einfach insgesamt auch in 15D noch deutlich robuster und schnörkeliger gefertigt sein, als man es mit Blick auf Gewicht tun würde.

    Anyhow, wollte nicht den Thread hier kapern, nur das zugleich angezogen und andererseits wundernde abgeschreckt fühlen kundtun.

    OT: Jo, es ist mir ein absolutes Rätsel, warum das Teil selbst in 15D noch so sackschwer ist. Deutlich leichter - und eher mantelartig ein ganzes Stück länger (und für mich natürlich auch gerne mit einem deutlich kleineren Rucksackteil) und ich wäre sofort an Bord :thumbup:

    Das Poncho Tarp, der größte Blödsinn überhaupt. Viel Spaß beim Aufbau wenn aus mal so richtig am schütten ist.

    Auch da kenne ich ein paar, die damit schon lange zufrieden unterwegs sind ;) Die Fragen sind - wie wahrscheinlich und häufig ist, dass genau das zusammentrifft? kannst Du deinen Rucksackinhalt so lange trocken halten? wie schnell bist du beim Aufbau? Und wie dramatisch ist es, wenn die Dinge am Körper währenddessen kurz etwas nass werden? Alles im Verhältnis zu - bei vielen - einem halben Kilo mehr im Rucksack?

    Your mileage may vary...

    Wenn es für mein Tarp, das über der Hängematte und an Boden funktioniert auch noch denkbar wäre - bei einem Großteil der Touren würd ich's tun! :thumbup:

    hangloose

    Welchen Regenponcho < 200 g nutzt du?

    Was ist eine Packa Jacke? (die du hier erwähnst)

    Im Moment ist es genaugenommen ein Membran Mantel in ordentlich oversized, unter den ich meinen Rucksack bekomme - wenn er vernünftig gepackt ist. Raidlight Hyperlight MP+ oder so - gibt's aber eh auch nicht mehr. Ernstzunehmender Test steht aber auch noch aus. Knapp unter 200g.

    Capa Raidlight Hyperlight MP+ review: Capa de agua revolucionaria, con membrana 20k/25k e hiperligera (170gr)
    .  Nuestra sección MATERIAL TRAIL celebra hoy la CAPA RAIDLIGHT HYPERLIGHT MP+. Una capa de agua revolucionaria, por su membrana tope de gama 20k/25k y su…
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    Der Nachfolger ist mit 340g deutlich schwerer, hat aber extra ein Zipper Feature, mit dem sich anscheinend auch größere Rücksäcke unterbringen ließen. Wär immernoch leichter bei mehr Schutz als die ganzen 4-500g Shell Jacken hier.

    RAIN CAPE MP+ 10k/10k
    A rain cape that combines comfort and practicality Designed for trail running, the cape is both functional and comfortable. Its adjustable hood allows you to…
    raidlight.com

    Ansonsten ist selbst der billige, leichte 15D 3F knapp unter 200, den hatte ich vorher. Gibt verschiedene Versionen und Materialien, muss man aufpassen.

    e.g.

    39,70€ | 3F UL GEAR 230x150cm Ultralight Women/Men Raincoat 15D/210T Outdoor Riding Travel Hooded Rain Coat/Floor Cloth/Canopy 3-In-1
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    Mit dem sts ultra sil nano liegt man sogar <150g, aber da ist dann auch nicht mehr viel Bein Schutz.

    Ultra-Sil Nano Poncho | Sea to Summit
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    Der zpacks ist ähnlich leicht - hat Platz für den Rucki und funktioniert noch als groundsheet. Kostet halt, aber da sollte myog in der Komplexität auch überschaubar sein...

    Als GE Schläfer könnte man überlegen, da mit dem Tarp was multiuse hinzubekommen. War's hier oder im UL Forum, wo einer zwei 3F Ponchos der Länge nach aneinander geklebt und als tarp genutzt hat - und sie zum Tragen einfach übereinander gezogen hat? Nicht das leichteste, aber genial einfach! :love:

    Das war auch nicht die Antwort darauf ;)

    Aber die sich für mich anschließend Frage ist, wie weit man das Verteilen sinnvoll Treiben möchte. Und wenn Du das nach der Frage genannte Gedankenbeispiel dazu noch einmal liest - da sind wir dann schon bei Hosentaschen - und der Rest ist auch nichts, was es nicht gäbe, alles schon gesehen :D

    Einen Unterschied für was denn? ;)

    Selbst wie Du es im Rucksack verteilst - oder wie nah dein Rucksack am Körper sitzt (Hallo 'belüfteter' Gestellrucksack) macht einen Unterschied, wie sich der Schwerpunkt verlagert - und in welche Richtung das Gewicht zieht. Würde als Laie mal ganz dumpf Hebel und Schwerkraft als Gesetze in den Raum stellen.

    Ich trage z.b. mein Wasser daher an den Schultergurten, was neben guter Erreichbarkeit etwas Gegengewicht zum Rucksack bietet.

    Mir jetzt aber z.b. Hosen mit allerlei Taschen zuzulegen, um diese ernsthaft zu bepacken - und das dann am besten dann noch als worn weight to verbuchen, würde mir allerdings nicht einfallen.

    Bin ja wirklich bereit abzuspecken

    Hmm, genau da bin ich mir nicht so sicher...Aber das ist letztendlich auch Dein Bier.

    ich weiß nicht ob wir über die selbe Reise sprechen? [...] Gehst du wirklich so eine abgelegene Tour

    Da bin ich mir tatsächlich nicht so sicher, ob wir über die selbe Tour sprechen. Ich bin ihn noch nicht gelaufen - genau aus dem Grund, weil er das eben gerade nicht ist. Der Kungsleden - vor allem in der Hochsaison ist alles andere als abgelegen. Da starten jeden Morgen ab den Hütten große Gruppen, man begegnet ständig Leuten, die Wege sind z.T. mittlerweile derart ausgetreten, dass man wie in einer Senke läuft. Die - voll bewirtschafteten[!] Hütten sind in kurzen Abständen und voll ausgestattet - inklusive Trockenraum und Catering! Und die STF-Hütten bieten sogar Shops in zwei Kategorien, klein und groß zum Einkaufen! Das schwedische Touri-Marketing wirbt mit "Den Kungsleden kann jeder wandern" und empfiehlt selbst dem general public, nicht so viel mitzuschleppen!

    [...]wo Wettermäßig alles passieren kann

    Hui! Du bist im Hochsommer da! Es kann etwas kühler werden - und vielleicht regnet es auch mal. Mit Schneetreiben, Frost und anderem würde ich nicht rechnen. Dafür mit Midges. Und selbst wenn es über Nacht überraschend mal etwas weiß überstäubt - was soll denn passieren? Und was meinst Du, dafür zu brauchen? Hinterfrag Dich da mal - don't pack your Fears.

    du einzig und alleine auf dich und deinen Rucksackinhalt gestellt bist

    Jein - das mag zwar das Ziel sein - aber - das bist Du hier halt nicht. Du musst nicht wie im tiefsten Alaska doppelte und dreifache Böden einziehen, jede Menge Redundanz einplanen etc. ohne die Du in Lebensgefahr wärst. Und noch mal - was soll passieren? Dass auch das zweite paar Socken nass ist?
    Und selbst dann kann man deutlich leichter unterwegs sein. Andrew Skurka hat den Arctic Circle leichter bestritten!
    https://andrewskurka.com/adventures/ala…ion/gear-lists/
    Gehen tut alles, die Diskussion brauchen wir hier nicht schon wieder aufmachen. Die Frage ist, was Du davon für Dich ausprobieren und umsetzen willst. Und die musst Du für Dich beantworten - und nicht mit uns diskutieren ;)

    Was ist die alternative, auf einer Rettungsdecke schlafen unter dem Tarp?

    Genau! das Merkel'sche alternativlos, das Totaschlagargument schlechthin. Ja, ein Tarp ist eine leichtere Alternative. Eine Rettungsdecke bringt hingegen nach unten kaum Mehrwert, aber das merkt man auch erst, wenn man es mal probiert oder physikalisch über Isolation von unten nachdenkt ;) :rolleyes:

    Ich bin über 1,90

    Wie ich erst kürzlich schrieb:

    Zitat

    Für große Menschen wird es naturgemäß etwas schwerer, aber nun auch nicht gravierend - und ja auch immer nur im Vergleich zur hypothetischen, identischen Gearlist eines entsprechend kleineren. Und das ist ja idealerweise nicht die Referenz zum Vergleich, sondern das eigene Gewicht, was man verringert.

    Einer der am leichtesten und minimalsten wandernden ULer, die ich kenne, ist auch um 1,90m, wenn auch andere Gewichtsklasse.

    Inklusive Gearlisten:
    RE: "Ultra Leicht" für große und schwere Menschen

    Doppelwand weg? Und dann nachts darauf warten wie sich der Daunenschlafsack an der Außenwand mit Kondenswasser vollsaugt?

    Nö, die passende Unterkunft haben, entsprechende Belüftung haben, den Lagerplatz dahingehend optimiert suchen etc. etc. Kannst Du jetzt wieder erzählen, warum das nicht geht - es beweisen jedoch etliche empirisch das Gegenteil

    Leichter geht es aus DFC...klar, kostet allerdings das Zelt alleine schon fast 1.000€. Iwo muss man auch realistisch bleiben.

    Das nächste Totschlagargument - geht ja nur mit viel Geld. Noch nie gehört :rolleyes: Du hast doch oben selbst das Tarp genannt ;)
    Hier im Forum und andernorts gibt es allerlei Diskussionen dazu - mit diversen Vorschlägen.
    https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/13…ro%C3%9F-billig

    Leichtes Zelt für große Leute gesucht (speziell SoLong 6/Duo)
    Hallo liebe UL-Gemeinde, kurz zu mir: Ich war/bin eigentlich auf der Suche nach einem Zelt für Radreisen, möchte aber auch den ein oder anderen Fernwanderweg…
    www.ultraleicht-trekking.com

    Ein Lunar Solo kostet gebraucht nicht die Welt, das Flames Creed ist geschenkt - und das ist bei Weitem nicht alles. Kannst Du jetzt wieder erzählen, warum das nicht geht - es beweisen jedoch etliche empirisch das Gegenteil.

    Klar 3/4 Matte und die Beine auf dem Rucksack. Aber wenn ich nachts kein Auge zu mache kann ich das schlafen auch lassen und durchwandern. Spart auch den Rest des Geraffels.

    Na immerhin nicht wieder die Rettungsdecke ausgepackt... 8o
    Alles Gewöhnungssache. Und - nach einem langen Wandertag schläft man auf so ziemlich allem - vielleicht musst Du einfach etwas weiter gehen ;) Und auch ein Stück EVA, zugleich Rückenpolster und Sitzpad am gestellosen Rucksack kombiniert mit einer Torsomatte (EVA, Noppen, selbstaufblasend, aufblasbar, da passt jedem was anderes) wäre noch leichter. Es gibt diverse Optionen - man muss halt mal probieren, was für einen passt. Und auch die Uberlite in Large wäre noch leichter und ausreichend. Kannst Du jetzt wieder erzählen, warum das nicht geht - es beweisen jedoch etliche empirisch das Gegenteil.

    Noch mal - wenn das hier ernsthaft gilt

    Bin ja wirklich bereit abzuspecken

    - woran ich nach all dem oben so meine Zweifel habe, musst Du an Deine big four ran. Es gilt weiterhin: Gehen tut alles, die Diskussion brauchen wir hier nicht schon wieder aufmachen. Die Frage ist, was Du davon für Dich ausprobieren und umsetzen willst. Und die musst Du für Dich beantworten - und nicht mit uns diskutieren ;)


    Der Rest ergänzt, aber bringt Dich allein nicht auf nennenswerte Ersparnis. Wenn bei den big four nichts passiert, kann man sich das klein klein fast sparen.

    Wie kann ein Buff den Kopf wärmen wenn er um den Hals hängt?

    Äh - indem man ihn um Hals und Kopf trägt? :/ Die Vielfältigen Tragestlyes sind doch genau der Vorteil von einem Buff?

    HowToWear-clicks-768x768.png

    Das 2te Shirt ist schon weg.

    Das allein ist halt Makulatur, so kommt man nicht weiter. bei den ganzen anderen - sackschweren Klamotten.

    Longsleeve für die Nacht. Dann bleiben noch ein Hemd und ein Shirt was wechselnd gewaschen und getragen wird. In der Daunenjacke kann man nicht wandern, die ist fürs Camp gedacht....

    Wir müssen nicht diskutieren, was Du damit vor hast, das kann man sich schon denken. Es ist halt nicht nötig und Du könntest verschiedenstes - oder auch alles weglassen. Kannst Du jetzt wieder erzählen, warum das nicht geht - es beweisen jedoch etliche empirisch das Gegenteil. Und das geht zudem auch alles deutlich leichter, wir drehen uns im Kreis und es ist alles gesagt, was möglich wäre.

    In der Daunenjacke kann man nicht wandern, die ist fürs Camp gedacht.... und für eventuelle Temperaturen unter 10°, die man auch noch erschöpft und ggfls über längere Zeit wegstecken muss.

    Richtig erkannt - in der Daunenjacke kann man nicht wandern. Desalb kann man sie zu Hause lassen, zumal im Hochsommer, auch in Schweden. Im Camp hat man den Quilt - oder die Isoschicht vom Laufen - oder schläft. Du hast noch etliche weitere Schichten, Hoody, Hemd, T-Shirt, Longsleeve und Hardshell - dass Dir damit unter zehn Grad in Bewegung nicht geradezu der Schweiß aus den Ärmeln laufen würde, kannst Du mir nicht erzählen!

    Hardshell und Regenhose sollen vor Regen schützen. Wenn der nicht eintritt ist es umsonst dabei

    No Shit! Niemand sagt, dass Du ohne los ziehen soltest :rolleyes: aber es geht halt deutlich leichter wie geschrieben. Und nein, sie sind dann halt nicht umsonst dabei, denn bei Kalten Temperaturen und Wind sind das Deine Wärmebooster - weshalb Du ne ganze Menge vom anderen Rest zu Hause lassen kannst - wir wiederholen uns.
    Wie eine Zipp off funktioniert ist mir auch klar ;) - aber auch hier - es geht ohne - oder es geht deutlich leichter.

    Habe schon mehrmals erwähnt das Ende August durchaus der erste Schnee fallen kann und Temperaturen < 5° keine Seltenheit sind. Gehst du da ernsthaft mit kurzer Hose los um 50g zu sparen?

    Du hast mich doch genau darüber gerade erst zitiert, das wird nicht besser, wenn Du da alles durcheinander wirfst.

    Zitat

    Kurze oder wenn's sein muss leichte lange Hose - plus leichte Regenhose, fertig. max.200g

    Aber ja, das wäre ggf. mein Ansatz, zumal das nicht als Dauertemperatur zu erwarten ist. In Bewegung komme ich mit kurzer Hose knapp über null Grad. Und ja, für die unwahrscheinliche Ausnahme gäbe es die Regenhose. Auch eine ~50g Windhose wäre noch eine Überlegung wert. Und nein, nicht nur gegen Wind. Auch als Wärmebooster, gegen Mücken, für die unerwartet kalte Nacht im Schlafsack etc. etc.

    Kurze Hose und Beinlinge oder Windhose oder Regenhose, Mückenspray, leichtere Zip off etc. etc. Das muss man doch wirklcih nicht alles wiederkäuen oder? Gehen tut alles. Die Frage ist, was Du davon für Dich ausprobieren und umsetzen willst. Und die musst Du für Dich beantworten - und nicht mit uns diskutieren ;)

    Einfaches Shirt aus 150er Merino. Da kann man so schon durschauen. Wie kann man da noch sparen?

    Indem man sich umsieht, anstelle es abzutun! Ich habe ein bisschen den Eindruck, hier jemanden zum Jagen zu tragen, der nicht will. Dann lass es doch! Selbst meine billigen Decathlon Merino Shirts wiegen 110-130g. Und aus anderen Materialien geht es noch mal leichter. Aber dann greift ja das leichter werden geht nur mit Geld Argument nicht mehr - Mist! ^^


    Aber setzt da mal einen 10KG Rucksack drauf. Dann haben sich die Schulterpartien und Rücken am Ende des Weges erledigt, Feuchtigkeit kommt schon nach dem ersten Tag durch. Das mag in der Hochglanzwerbung vielleicht Funktionieren, aber nicht in der Realität.

    Da höre ich ganz anderes ;) Aber selbst wenn - krieg doch mal Dein alternativlos aus dem Kopf und fang an, Dich zu hinterfragen!
    Wenn Dir das nichts ist, nimm einen leichten Poncho wie ich - < 200g - und schütz gleich noch Rucksack und mehr vom Torso. Oder die Packa Jacke, unter die der Rucksack passt, die hier gerne diskutiert wird. oder oder oder :!:

    Wie isst über zwei Wochen auf über 200km wenn du du ohne Küche unterwegs bist? Es soll kein 7vsWild werden, wo man sich nur abhungert und am Ende ohne jegliche Reserven es gerade noch schafft gerettet zu werden.

    Ich wäre keine zwei Wochen für 200km unterwegs, sprich meine Resupply Planung wäre ohnehin eine völlig anderer Distanzen.
    Aber klar, entweder Kochen oder verhungern - die Blockade im Kopf zieht sich wirklich komplett durch :rolleyes:

    Da fange ich jetzt nicht auch noch an, das für Dich aufzubereiten. Die Antwort kannst Du Dir doch eigentlich denken - wenn Du Dich denn von deinem alternativlos-Standpunkt wegbewegen wollen würdest.
    Du isst schlicht, was man nicht kocht. Und wie man so lange hin kommt - Resupply ist das Zauberwort. Vorhandene Infrastruktur nutzen. Dafür ist der Kungsleden nunmal wie gemacht, das sollte Dir bekannt sein, denn das musst Du ja bei Deiner Essensplanung auch. Nachkaufen, mal was warmes auf der Hütte essen etc. alles problemlos möglich. Und coldsoaking ist auch noch eine Option.
    Und - Du hast ja ohne Küche und dein Trockenfutter gerade über 1,5kg Gewicht gespart. Da kannst Du also so einiges an leichtem stoveless Essen mitschleppen bis Du wieder nachkaufst und bist immernoch erheblich! leichter.

    Es gibt auch hier - wie bei allen anderen Punkten, big four, Klamotten etc. etliche Optionen.
    Wir müssen nicht diskutieren, ob das überhaupt geht. Die Antwort ist JA.
    Die Frage ist, was Du davon für Dich ausprobieren und umsetzen willst.
    Und die musst Du für Dich beantworten - und nicht mit uns diskutieren oder hier vor Dir selbst rechtfertigen, warum das ja alles gar nicht geht ;) Wenn Du dann dabei ernsthafte Fragen bei der Umsetzung hast, gerne. :thumbup:

    Na das klingt doch nach einem runden Trip!
    Wobei ich staune, dass sich im böhmischen Wald keine min. vier Bäume im richtigen Abstand für drei Hängematten finden lassen? =O =O Wart Ihr auf bestimmte Trekkingplätze angewiesen oder wie kam das?

    Aber lass Dich davon nicht unterkriegen - und schau Dir die Crosshammock an +1 auch von mir!

    Und wenn jetzt der Mut für weiteres simplifizieren und Ausmisten gestiegen ist - umso besser! Schritt für Schritt :thumbup:

    Ich habe zwar selber Trailrunner empfohlen - aber in Bezug auf schnelleres trocknen - und damit eher von goretex Schuhen abgeraten, wenn sie absehbar eh nass werden sollten. Mit denen kann man dann auch furten - und die 300g Zweitschuhe wenn es Komfort sein soll gegen 30g myog Camplatschen tauschen.

    Mit dem Gewicht auf dem Rücken sollte man das aber tatsächlich lieber mal getestet haben. Denn mit dem derart verschobenen Schwerpunkt ist man ggf. halt auch nicht mehr so trittsicher, kann weniger leicht beim Straucheln mit Ausgleichsbewegungen reagieren und sich noch abfangen etc. etc.

    Wie auch ein leichterer Rucksack machen auch Änderungen beim Schuhwerk ggf. erst Sinn, wenn das Gesamtgewicht entsprechend reduziert ist.

    Hat das ausser mir keiner bemerkt?!? In der Liste ist ein Z... aufgeführt. Steinigt ihn ^^ ;)

    Ich hab's wie man merkt tatsächlich überlesen, so mittendrin und vom restlichen Schlafzeug getrennt - und ging von einer Hüttentour aus. Bin ich schon zu spät zur Show? *steinsuch ^^ :P


    Für diese Tour will ich nun mal auf Komfort verzichten und einen Versuch in die leichte Richtung wagen. Dazu habe ich auch schon einige Sachen ausgetauscht und weggelassen.

    Hui - das hätte ich von der Liste ausgehend nicht erwartet, deshalb die Frage. Aus meiner Warte ist die voll mit schweren und Komfortgegenständen - und mit den im Ergebnis äußerst unkomfortablen 15+kg würde ich tatsächlich auch den ausgetretenen Kungsleden ungerne gehen wollen.

    Dementsprechend würde ich da jetzt nicht unbedingt bei nicht mal -40g für den Buff ansetzen, sondern wie immer zuerst bei den Big 4:

    Das Schlafsetup ist halt luxuriös schwer. Willst Du so? Dann musst Du es tragen. Wenn nicht, ändere es.Optionen gibt es genug.

    Die Isomatte - und vor allem das 2P Doppelwandzelt sind halt echt groß und schwer. Und dann noch zwölf Heringe - über 300g - das X-Mid steht doch auch mit weniger selbst bei Wind gut.

    Der Schlafsack sollte passen, wenn die Temperaturen tatsächlich in dem unteren Bereich liegen. Wiegt aber auch nur 600g? Oder hast Du einen derart massiven Overfill drin? Bei der Menge an Klamotten im Gepäck würde ich da aber nicht noch auf die Idee kommen, an einen Liner zu denken.

    Dazu kommt Dein ganzer Kleiderschrank im Rucksack - 2,5kg an Klamotten!
    Da würde ich massiv rauswerfen - wozu? Etliches mit ähnlichem bis doppeltem Spektrum.
    Buff+Mütze
    Oben: 2*T-Schirt+Longsleeve+Hemd+Hoody+Isojacke+Hardshell.
    Unten: Zip-off hose+Lange Unterhose+Regenhose
    Entscheide Dich für je eine stringente Ober- und Unterbekleidung - und wirf den Rest raus.
    Oben: 1st layer, also T-shirt ODER Longsleeve ODER Hemd, je nach Kälteempfinden - Plus Iso - Plus Regen. Da bist Du bei ~300g

    Unten: Kurze oder wenn's sein muss leichte lange Hose - plus leichte Regenhose, fertig. max.200g.


    Und dann auch noch durchweg so schwerer Kram.
    Fast 400g Hoody - UND fast 400g Isojacke.
    Da würde ich mir wie hier schon ein paar Mal empfohlen eine leichte Alpha Alternative mit etwas über 100g suchen.

    200g T-Shirt ist super schwer, das geht auch um die Hälfte.
    Ein 400+g Hemd - ich wusste gar nicht, dass das möglich ist! =O
    noch mal 400+g Hardshell, 250g Regenhose...da lässt sich überall das Gewicht halbieren bis vierteln.
    Aber weglassen ist halt kostenlos und die größte Gewichtsersparnis.

    Küche weg spart 700g ;)

    Die Beutelitis schlägt mit 120g zu Buche, ein wasserdichter Liner für den Rucksack mit ~30g

    Der Rest ist Kleinkram, aber läppert sich halt auch. Handtuch, Waschmittel, Seife - schon wieder bald ein halbes Kilo.
    Wobei ich mir auch gerade den gut belüfteten Decathlon Regenhut zugelegt habe, von dem ich hoffe, ihn auch unschwitzig gegen Sonne einsetzen zu können - dann wäre das Gewicht gerade noch so akzeptabel.

    Deinen Rucksack anzugehen macht erst Sinn, wenn Du noch ein paar kg runter bist - aber dann lässt sich da schlagartig noch mal über ein kg einsparen - und dann kommen wir wieder zu den Schuhen - der Kreis schließt sich.

    Und mit so entsprechend wenig auf dem Rücken entschwindet man dann auch mit Leichtigkeit den Horden auf dem Kungsleden zur Hochsaison - und hat ggf. selbst dort wieder etwas Einsamkeit :thumbup:

    Viel Spaß!

    Ich habe leider einen angeborenen Wirbelsäulenschaden und versuche deshalb mein Gepäck relativ leicht zu halten, ohne dabei zum UL Extremist zu werden.

    Ich habe in all den Jahren im Deutschland noch nie einen Wasserfilter gebraucht oder vermisst - und auch noch nie an zweifelhaften Quellen zapfen müssen.

    Selbst wenn man wollte, gelingt es hierzulande ja kaum, derart zivilisationsfern unterwegs zu sein, dass das überhaupt notwendig würde.

    Die Gaststätte ist ja nun bei weitem [!] nicht die einzige Option.

    Als extrem würde ich das nicht bezeichnen. Vorhandene Infrastruktur nutzen ist vielmehr eine der UL Grundprinzipien.

    Und gerade mit einer körperlichen Disposition würde ich da durchaus etwas weniger Angst einpacken.

    Anstelle von 1*1,5l oder Trinkblase würde ich zudem empfehlen, das Wasser immer gleichmäßig auf die Seitentaschen oder Schultergurte aufzuteilen btw .

    Ihr könnt gerne mal drüber schauen und eure Gedanken mitteilen.

    Was ist denn Dein Anliegen dabei? Möchtest Du leichter werden? Frage, weil es da bei den Gewicht für eine Hüttentour so offensichtliches Potential gibt, dass das ja vielleicht gar nicht dein Ziel ist. Oder geht's Dir eher darum, ob was fehlt etc.?

    Aber auf die Schuhe würde ich auch schon mal zeigen.

    Zumal die Vollleder Stiefel ein mal nass auch nass bleiben

    Denn das gilt auch für goretex. Wenig atmungsaktiv und schwitzig - und wenn erst mal nass, dann trocknen die ewig.

    Lieber leichte Mesh Trailrunner, die im Nu trocken sind.

    Membransocken kann man machen - braucht aber i.d.R. noch dünne liner Socken drunter, die das Feuchtigkeitsmanagement innen übernehmen (allein das führt sonst dazu, dass manche denken, die wären nicht dicht) und Schuhe in einer größeren Größe. Unbedingt vorher testen.

    Dennoch versuche ich in Wassernähe zu übernachten und dann wird abends alles einmal durchgewaschen. Bei Merino reicht auch oft nur mit Wasser. Nachts dann in die frischen Klamotten und morgens ziehe ich die gewaschenen Sachen wieder an. Und wenn sie noch feucht sind, dann auch feucht.

    Hoffentlich bei allem anderen auch nur mit Wasser - Seife hat in der Natur nichts verloren, in gewässernähe erst Recht nicht!

    Die kannst du bei warmen Wetter nach einem Tag in die Ecke stellen


    Die Lösung heißt untertags wechseln und waschen. Dann kann das Zeug tagsüber UND nachts trocknen - und man hat jeden halben Tag frische Klamotten an :thumbup:

    Und wenn Du eh in Hütten pennst, ist das doch noch weniger Thema, da gibt's doch mwn. zum Teil sogar Trockenräume!

    Ich mach mich dann auch Mal nackig

    Dann aber mal schön dass worn weight anpassen ^^

    Sieht doch ziemlich rund aus. Umso mehr stechen ein paar Dinge raus.

    Was mir in's Auge fällt:

    Der Rucksack ist bei dem Gewicht, das Du trägst zum Glück overkill. Da kannst Du n Kilo einsparen!

    Das Kopfkissen ist auch ne Ansage.

    Der Quilt scheint mir wiederum nicht mehr viel Reserven zu haben - und viel Klamotten zum boostern hast Du ja nicht dabei. Kaltschläfer deluxe?

    Am tarp könntest Du die ridgeline einsparen und nur an die tieout Punkte gehen.

    Für drei Tage mal die Küche zu Hause lassen und gucken, wie es sich ohne macht?

    Und den poncho mal gegen einen schön eintauschen testweise im Sommer?

    Die Hose ist super schwer - warum keine Shorts, für ein Fünftel wiegen? Und dann natürlich noch die Schlüpper einsparen (reclaim the Freiheitsbegriff ;) )

    Das T-Shirt so schwer wie das longsleeve?

    Windjacken hints auch mit der Hälfte des Gewichts und weniger.

    Brillenetui hab ich auch noch nie vermisst. Hast doch sicher Ersatzsocken dafür 8o

    Und drei Tage geht auch ohne Powerbank.

    Happy hikes!