Bin ja wirklich bereit abzuspecken
Hmm, genau da bin ich mir nicht so sicher...Aber das ist letztendlich auch Dein Bier.
ich weiß nicht ob wir über die selbe Reise sprechen? [...] Gehst du wirklich so eine abgelegene Tour
Da bin ich mir tatsächlich nicht so sicher, ob wir über die selbe Tour sprechen. Ich bin ihn noch nicht gelaufen - genau aus dem Grund, weil er das eben gerade nicht ist. Der Kungsleden - vor allem in der Hochsaison ist alles andere als abgelegen. Da starten jeden Morgen ab den Hütten große Gruppen, man begegnet ständig Leuten, die Wege sind z.T. mittlerweile derart ausgetreten, dass man wie in einer Senke läuft. Die - voll bewirtschafteten[!] Hütten sind in kurzen Abständen und voll ausgestattet - inklusive Trockenraum und Catering! Und die STF-Hütten bieten sogar Shops in zwei Kategorien, klein und groß zum Einkaufen! Das schwedische Touri-Marketing wirbt mit "Den Kungsleden kann jeder wandern" und empfiehlt selbst dem general public, nicht so viel mitzuschleppen!
[...]wo Wettermäßig alles passieren kann
Hui! Du bist im Hochsommer da! Es kann etwas kühler werden - und vielleicht regnet es auch mal. Mit Schneetreiben, Frost und anderem würde ich nicht rechnen. Dafür mit Midges. Und selbst wenn es über Nacht überraschend mal etwas weiß überstäubt - was soll denn passieren? Und was meinst Du, dafür zu brauchen? Hinterfrag Dich da mal - don't pack your Fears.
du einzig und alleine auf dich und deinen Rucksackinhalt gestellt bist
Jein - das mag zwar das Ziel sein - aber - das bist Du hier halt nicht. Du musst nicht wie im tiefsten Alaska doppelte und dreifache Böden einziehen, jede Menge Redundanz einplanen etc. ohne die Du in Lebensgefahr wärst. Und noch mal - was soll passieren? Dass auch das zweite paar Socken nass ist?
Und selbst dann kann man deutlich leichter unterwegs sein. Andrew Skurka hat den Arctic Circle leichter bestritten!
https://andrewskurka.com/adventures/ala…ion/gear-lists/
Gehen tut alles, die Diskussion brauchen wir hier nicht schon wieder aufmachen. Die Frage ist, was Du davon für Dich ausprobieren und umsetzen willst. Und die musst Du für Dich beantworten - und nicht mit uns diskutieren 
Was ist die alternative, auf einer Rettungsdecke schlafen unter dem Tarp?
Genau! das Merkel'sche alternativlos, das Totaschlagargument schlechthin. Ja, ein Tarp ist eine leichtere Alternative. Eine Rettungsdecke bringt hingegen nach unten kaum Mehrwert, aber das merkt man auch erst, wenn man es mal probiert oder physikalisch über Isolation von unten nachdenkt

Wie ich erst kürzlich schrieb:
Zitat
Für große Menschen wird es naturgemäß etwas schwerer, aber nun auch nicht gravierend - und ja auch immer nur im Vergleich zur hypothetischen, identischen Gearlist eines entsprechend kleineren. Und das ist ja idealerweise nicht die Referenz zum Vergleich, sondern das eigene Gewicht, was man verringert.
Einer der am leichtesten und minimalsten wandernden ULer, die ich kenne, ist auch um 1,90m, wenn auch andere Gewichtsklasse.
Inklusive Gearlisten:
RE: "Ultra Leicht" für große und schwere Menschen
Doppelwand weg? Und dann nachts darauf warten wie sich der Daunenschlafsack an der Außenwand mit Kondenswasser vollsaugt?
Nö, die passende Unterkunft haben, entsprechende Belüftung haben, den Lagerplatz dahingehend optimiert suchen etc. etc. Kannst Du jetzt wieder erzählen, warum das nicht geht - es beweisen jedoch etliche empirisch das Gegenteil
Leichter geht es aus DFC...klar, kostet allerdings das Zelt alleine schon fast 1.000€. Iwo muss man auch realistisch bleiben.
Das nächste Totschlagargument - geht ja nur mit viel Geld. Noch nie gehört
Du hast doch oben selbst das Tarp genannt
Hier im Forum und andernorts gibt es allerlei Diskussionen dazu - mit diversen Vorschlägen.
https://www.ultraleicht-trekking.com/forum/topic/13…ro%C3%9F-billig
Ein Lunar Solo kostet gebraucht nicht die Welt, das Flames Creed ist geschenkt - und das ist bei Weitem nicht alles. Kannst Du jetzt wieder erzählen, warum das nicht geht - es beweisen jedoch etliche empirisch das Gegenteil.
Klar 3/4 Matte und die Beine auf dem Rucksack. Aber wenn ich nachts kein Auge zu mache kann ich das schlafen auch lassen und durchwandern. Spart auch den Rest des Geraffels.
Na immerhin nicht wieder die Rettungsdecke ausgepackt...
Alles Gewöhnungssache. Und - nach einem langen Wandertag schläft man auf so ziemlich allem - vielleicht musst Du einfach etwas weiter gehen
Und auch ein Stück EVA, zugleich Rückenpolster und Sitzpad am gestellosen Rucksack kombiniert mit einer Torsomatte (EVA, Noppen, selbstaufblasend, aufblasbar, da passt jedem was anderes) wäre noch leichter. Es gibt diverse Optionen - man muss halt mal probieren, was für einen passt. Und auch die Uberlite in Large wäre noch leichter und ausreichend. Kannst Du jetzt wieder erzählen, warum das nicht geht - es beweisen jedoch etliche empirisch das Gegenteil.
Noch mal - wenn das hier ernsthaft gilt
Bin ja wirklich bereit abzuspecken
- woran ich nach all dem oben so meine Zweifel habe, musst Du an Deine big four ran. Es gilt weiterhin: Gehen tut alles, die Diskussion brauchen wir hier nicht schon wieder aufmachen. Die Frage ist, was Du davon für Dich ausprobieren und umsetzen willst. Und die musst Du für Dich beantworten - und nicht mit uns diskutieren 
Der Rest ergänzt, aber bringt Dich allein nicht auf nennenswerte Ersparnis. Wenn bei den big four nichts passiert, kann man sich das klein klein fast sparen.
Wie kann ein Buff den Kopf wärmen wenn er um den Hals hängt?
Äh - indem man ihn um Hals und Kopf trägt?
Die Vielfältigen Tragestlyes sind doch genau der Vorteil von einem Buff?

Das 2te Shirt ist schon weg.
Das allein ist halt Makulatur, so kommt man nicht weiter. bei den ganzen anderen - sackschweren Klamotten.
Longsleeve für die Nacht. Dann bleiben noch ein Hemd und ein Shirt was wechselnd gewaschen und getragen wird. In der Daunenjacke kann man nicht wandern, die ist fürs Camp gedacht....
Wir müssen nicht diskutieren, was Du damit vor hast, das kann man sich schon denken. Es ist halt nicht nötig und Du könntest verschiedenstes - oder auch alles weglassen. Kannst Du jetzt wieder erzählen, warum das nicht geht - es beweisen jedoch etliche empirisch das Gegenteil. Und das geht zudem auch alles deutlich leichter, wir drehen uns im Kreis und es ist alles gesagt, was möglich wäre.
In der Daunenjacke kann man nicht wandern, die ist fürs Camp gedacht.... und für eventuelle Temperaturen unter 10°, die man auch noch erschöpft und ggfls über längere Zeit wegstecken muss.
Richtig erkannt - in der Daunenjacke kann man nicht wandern. Desalb kann man sie zu Hause lassen, zumal im Hochsommer, auch in Schweden. Im Camp hat man den Quilt - oder die Isoschicht vom Laufen - oder schläft. Du hast noch etliche weitere Schichten, Hoody, Hemd, T-Shirt, Longsleeve und Hardshell - dass Dir damit unter zehn Grad in Bewegung nicht geradezu der Schweiß aus den Ärmeln laufen würde, kannst Du mir nicht erzählen!
Hardshell und Regenhose sollen vor Regen schützen. Wenn der nicht eintritt ist es umsonst dabei
No Shit! Niemand sagt, dass Du ohne los ziehen soltest
aber es geht halt deutlich leichter wie geschrieben. Und nein, sie sind dann halt nicht umsonst dabei, denn bei Kalten Temperaturen und Wind sind das Deine Wärmebooster - weshalb Du ne ganze Menge vom anderen Rest zu Hause lassen kannst - wir wiederholen uns.
Wie eine Zipp off funktioniert ist mir auch klar
- aber auch hier - es geht ohne - oder es geht deutlich leichter.
Habe schon mehrmals erwähnt das Ende August durchaus der erste Schnee fallen kann und Temperaturen < 5° keine Seltenheit sind. Gehst du da ernsthaft mit kurzer Hose los um 50g zu sparen?
Du hast mich doch genau darüber gerade erst zitiert, das wird nicht besser, wenn Du da alles durcheinander wirfst.
Zitat
Kurze oder wenn's sein muss leichte lange Hose - plus leichte Regenhose, fertig. max.200g
Aber ja, das wäre ggf. mein Ansatz, zumal das nicht als Dauertemperatur zu erwarten ist. In Bewegung komme ich mit kurzer Hose knapp über null Grad. Und ja, für die unwahrscheinliche Ausnahme gäbe es die Regenhose. Auch eine ~50g Windhose wäre noch eine Überlegung wert. Und nein, nicht nur gegen Wind. Auch als Wärmebooster, gegen Mücken, für die unerwartet kalte Nacht im Schlafsack etc. etc.
Kurze Hose und Beinlinge oder Windhose oder Regenhose, Mückenspray, leichtere Zip off etc. etc. Das muss man doch wirklcih nicht alles wiederkäuen oder? Gehen tut alles. Die Frage ist, was Du davon für Dich ausprobieren und umsetzen willst. Und die musst Du für Dich beantworten - und nicht mit uns diskutieren 
Einfaches Shirt aus 150er Merino. Da kann man so schon durschauen. Wie kann man da noch sparen?
Indem man sich umsieht, anstelle es abzutun! Ich habe ein bisschen den Eindruck, hier jemanden zum Jagen zu tragen, der nicht will. Dann lass es doch! Selbst meine billigen Decathlon Merino Shirts wiegen 110-130g. Und aus anderen Materialien geht es noch mal leichter. Aber dann greift ja das leichter werden geht nur mit Geld Argument nicht mehr - Mist! 
Aber setzt da mal einen 10KG Rucksack drauf. Dann haben sich die Schulterpartien und Rücken am Ende des Weges erledigt, Feuchtigkeit kommt schon nach dem ersten Tag durch. Das mag in der Hochglanzwerbung vielleicht Funktionieren, aber nicht in der Realität.
Da höre ich ganz anderes
Aber selbst wenn - krieg doch mal Dein alternativlos aus dem Kopf und fang an, Dich zu hinterfragen!
Wenn Dir das nichts ist, nimm einen leichten Poncho wie ich - < 200g - und schütz gleich noch Rucksack und mehr vom Torso. Oder die Packa Jacke, unter die der Rucksack passt, die hier gerne diskutiert wird. oder oder oder 
Wie isst über zwei Wochen auf über 200km wenn du du ohne Küche unterwegs bist? Es soll kein 7vsWild werden, wo man sich nur abhungert und am Ende ohne jegliche Reserven es gerade noch schafft gerettet zu werden.
Ich wäre keine zwei Wochen für 200km unterwegs, sprich meine Resupply Planung wäre ohnehin eine völlig anderer Distanzen.
Aber klar, entweder Kochen oder verhungern - die Blockade im Kopf zieht sich wirklich komplett durch 
Da fange ich jetzt nicht auch noch an, das für Dich aufzubereiten. Die Antwort kannst Du Dir doch eigentlich denken - wenn Du Dich denn von deinem alternativlos-Standpunkt wegbewegen wollen würdest.
Du isst schlicht, was man nicht kocht. Und wie man so lange hin kommt - Resupply ist das Zauberwort. Vorhandene Infrastruktur nutzen. Dafür ist der Kungsleden nunmal wie gemacht, das sollte Dir bekannt sein, denn das musst Du ja bei Deiner Essensplanung auch. Nachkaufen, mal was warmes auf der Hütte essen etc. alles problemlos möglich. Und coldsoaking ist auch noch eine Option.
Und - Du hast ja ohne Küche und dein Trockenfutter gerade über 1,5kg Gewicht gespart. Da kannst Du also so einiges an leichtem stoveless Essen mitschleppen bis Du wieder nachkaufst und bist immernoch erheblich! leichter.
Es gibt auch hier - wie bei allen anderen Punkten, big four, Klamotten etc. etliche Optionen.
Wir müssen nicht diskutieren, ob das überhaupt geht. Die Antwort ist JA.
Die Frage ist, was Du davon für Dich ausprobieren und umsetzen willst.
Und die musst Du für Dich beantworten - und nicht mit uns diskutieren oder hier vor Dir selbst rechtfertigen, warum das ja alles gar nicht geht
Wenn Du dann dabei ernsthafte Fragen bei der Umsetzung hast, gerne. 