Beiträge von Cross Hammock

    das Tarp der Exped Ergo Hängematte

    Diese Hängematte und das Tarp hatte ich zu Beginn meiner Querhängemattenlaufbahn auch mal. Das Problem dabei ist, dass das keine echte Querhängematte ist. Der Winkel zwischen Ridgeline und Hängematte ist kein rechter, sondern so ungefähr 45°. Entsprechend asymmetrisch (wie auch insgesamt riesig) ist das Tarp. Für eine Cross Hammock passt das sicher nicht optimal, denn hier liegt man im rechten Winkel zur Ridgeline.

    Hallo Ohrni, ich bin mir nicht sicher, ob ein Tarp für eine normale GE-Hängematte mehr Raum bietet als die Wintertarps der Cross Hammock. Ich bin leider noch nicht dazu gekommen, die beiden neuen Wintertarps hier vorzustellen, das passiert aber noch. In Kürze: das DCF-Tarp ist kleiner als das Silpoly Wintertarp, das es außerdem noch gibt. Das hat damit zu tun, dass das DCF-Material sehr teuer ist und ich deshalb darauf geachtet habe, die Größe auf das erforderliche Maß für einen kompletten Rundumschutz zu beschränken. Das bedeutet auch, dass das Kopfteil etwas kleiner gehalten wurde als das Fußteil. Die genauen Größenangaben habe ich dir ja mitgeteilt. Im Unterschied dazu ist das Silpoly Wintertarp, das aus dem besten XL-Material gefertigt wurde, das ich abseits von DCF kenne, deutlich größer, weil hier Kopf und Fußteil identisch groß sind. Ich habe dieses Material erst kürzlich erhalten und habe deshalb noch kein Exemplar hergestellt und folglich auch noch keine neuen Fotos. Die kommen aber!

    Die Idee mit der Firstschnur finde ich auch gut, es gäbe aber auch die Möglichkeit, innen einen Abspannpunkt anzubringen, an dem das Netz der Cross Hammock im Bodenaufbau befestigt wird. Und auch für den anderen von dir beschriebenen Fall ist vorgesorgt: Da das Tarp höher hängt als bei GE-Hängematten, kann man unter den Cross Hammock Wintertarps aufrecht stehen, was gerade für große Leute wie uns sehr angenehm ist.

    Hier noch paar Bilder von mir. Und vielen Dank an alle Mitwanderer - das war ein Herbsterlebnis der besonderen Klasse!

    Am Abend des ersten verregneten Tages war es ganz gut, ein Zelt dabeizuhaben.

    Auch der Puppenstubenofen macht die Bude warm.

    Das war das Highlight am Samstag.

    Diese Kurven ist man gerne ausgelaufen.

    Wenn die Quelle hier Wasser gehabt hätte, wäre dieser zweite Übernachtungsplatz perfekt gewesen. Dank an Bedava und hangloose, die uns mit ihrer nächtlichen Wasserhol-Expedition vor dem Durst bewahrt haben.

    Den lieber nicht essen meinte echinotrix.

    Die sehen wenigstens hübsch aus.

    Mittagsfrost präsentiert seinen XLC-Clon. Ich habe darin besser gelegen als im Original.

    Hier hatten sich die Waldarbeiter einen Spaß gemacht, der uns denselbigen am Wandern aber nicht verderben konnte.

    Der letzte Kilometer. Hier lohnt es sich auch noch mal im Juni hinzukommen.

    Hier steht es eigentlich sehr gut verständlich :

    https://www.zoll.de/DE/Privatperso…ungen_node.html

    Soweit die graue Theorie. Die Praxis sieht im Zweifelsfall doch sehr anders aus. Um es kurz zu machen: es gibt keine Regeln, auf die man zuverlässig bauen kann, außer der 150€-Grenze, ab der vor der Mehrwertsteuer noch ein Zollbetrag dazukommt.

    Bei USPS wird - siehe Furbrain - regelmäßig auch noch das Porto einberechnet, bevor diese Kosten erhoben werden. Warten muss man, nachdem das Paket in Frankfurt gelandet ist, noch ca. 3-4 Wochen, bis der Zoll seine Arbeit getan hat. Dann kommt entweder direkt der Postbote, der dir den Zoll und Mehrwertsteuerbetrag an der Haustür in bar abknöpft (keine Kartenzahlung, kein Wechselgeld). Manchmal verlangt die Post noch 6 € extra, gestern bei mir anlässlich einer US-Lieferung von Seek Outside aber mal wieder nicht. Oder du erhältst eine Aufforderung, zum Zollamt zu kommen und deine Sachen selber abzuholen. Ob der eine oder andere Fall eintrifft, ist meiner Erfahrung nach purer Zufall.

    Etwas schneller geht es meist bei FedEx, mit denen ich bislang keine schlechten Erfahrungen gemacht habe. Nur kommen da zu Zoll und Mwst. noch 12,50€ für deren Auslagen hinzu. Allerdings berechnet FedEx meist die Versandkosten nicht mit in den zu verzollenden und zu besteuernden Betrag mit ein, sodass man manchmal nur wenig oder gar nicht teurer kommt als mit USPS. Bei Ripstop wähle ich bei Bestellungen unter 150€ oft diese Version.

    Die schlechtesten Erfahrungen habe ich mit UPS gemacht, teuer, unzuverlässig, katastrophaler Telefonservice, bei dem man bei jeder Nachfrage wieder beim Urschleim anfangen muss.

    Die unverschämten DHL-International-Preise habe ich noch nie bezahlt und kann über deren Service nichts sagen.

    Mein Eindruck bezieht sich auf die Hängematte. Und ich würde wie grobinger auch davon ausgehen, dass es auf dem Boden doch noch kälter werden kann. Aber es ging mir bei der These, dass die Temperaturangaben oft nicht stimmen, gar nicht mal bloß um die Downmat. Ich hatte mal einen Daunenschlafsack von Mountain Equipment, der zwischen -5 bis -31 Grad (Komfort bis Extrem) ‚geratet‘ war. Ich habe bei Temperaturen um den Gefrierpunkt erbärmlich drin gefroren und mir dann einen Schlafsack selber designed. Der wiegt 600g weniger und hielt mich bei -15 Grad warm.

    Nein, das ist überhaupt kein Problem, sondern im Gegenteil sehr angenehm. Wenn man sich abends noch mal richtig aufwärmen kann (egal ob bei nasskalten plus 3 oder trockenkalten minus 15 Grad) muss man sich nicht erst langsam im Schlafsack aufwärmen, sondern behält sein Wärmegefühl, bis man in den Schlaf fällt (ich jedenfalls). Dazu muss ich sagen, dass ich als relativ schlanker Zeitgenosse schnell friere. Als Isolation nehme ich im Winter immer eine Thermarest Neoair XTherm oder eine Downmat 9. 7er Downmats oder gar Synmats sind mir zu kalt. Das „Problem“, dass mir bei Minusgraden zu warm ist, habe ich nie.

    Und was die Minimaltemperaturangaben der Hersteller betrifft, glaube ich keiner einzigen Angabe. Meine Downmat 9 soll angeblich bis -42 Grad wärmen. Darüber kann ich nur lachen. Bis -15 Grad ist die Isolation o.k., aber darunter würde ich nicht darauf zählen, mit einer Downmat 9 warm zu bleiben.

    Aber das Wärmeempfinden ist eine sehr subjektive Angelegenheit. Meine Erfahrungen bitte ich daher nicht absolut zu setzen. Ausprobieren und darüber reden sind jedoch gute Strategien, um die eigenen Limits herauszufinden.

    Das Gesicht ist auch bei mir sehr empfindlich. Mein MYOG-Daunenschlafsack ist deshalb so konstruiert, dass ich ihn bis auf ein 5 cm großes Loch komplett zuziehen kann, und aus dem guckt nur die Nase raus. Morgens ist die Oberfläche der Lochumgebung bei knackigen Minusgraden dann völlig vereist. Aber auch das ist kein Problem, weil ich den Schlafsack im Hot Tent trocknen kann.

    Es sind nicht viele, aber doch einige von uns sind auch im Winter unterwegs - und haben davon auch schon berichtet. Von zweistelligen Minusgraden ist in den folgenden Postings die Rede.

    Hängematte in Eis und Schnee

    Letzter Winter Hang der Saison

    Letzterer Thread thematisiert auch den letzten Hang mit zweistelligen Minusgraden, den es im Berliner Umland gab. Zweieinhalb Jahre ist das jetzt her - und wir werden gespannt sein können, ob es im kommenden Winter überhaupt wieder so kalt werden wird. Ich bin ja bekanntlich mit einer Querhängematte unterwegs, die gerade im Winter ihre Vorteile besitzt. Mein gesamtes Schlaf-Equipment aus Hängematte inclusive Aufhängung (400g), DCF-Tarp inclusive Schnüren und Heringen (200g), Isomatte inclusive Blasesack (700g) und MYOG-Daunenschlafsack mit 750g Daunenfüllung (950g) wiegt 2,3 kg - und mehr möchte ich auch keinesfalls mitnehmen. Mich würde interessieren, was dein Geraffel wiegt, wenn man alles zusammennimmt. Ein wichtiger Punkt ist die Wärmeversorgung im Winter. Ich schwöre ja auf Hot-Tents, von denen ich mehrere besitze, die zwischen 400g und 5 kg wiegen. Der Ofen wiegt noch mal anderthalb Kilo, aber auch da rüste ich auf (oder besser ab) und hoffe demnächst mit einer Ausrüstung unterwegs zu sein, bei der Zelt und Ofen zusammen unter einem Kilo wiegen. Mit meinen Hot Tents waren wir Berliner schon oft unterwegs.

    Winterhang am Brandenburger See im Januar 2020

    RE: Stammtisch Berlin

    Ein solches Zelt ist zunächst einmal ein Mehrgewicht, da man es ja nicht zum Schlafen braucht. Aber der Komfort ist unschlagbar, nicht zuletzt, weil es damit problemlos möglich ist, nasse Sachen zu trocknen - im Winter ein unschätzbarer Vorteil.

    Auch einen VBL kann man sich so ohne Probleme sparen.