Beiträge von Cross Hammock

    Danke! Super schöne Bilder von eurer Tour. Ich finde es sehr erstaunlich, dass ihr ganz allein unterwegs wart. Bei uns waren zwischen Krüseliner und Kolbatzer Mühle jede Menge Boote unterwegs und auch auf dem Biwakplatz waren wir nicht allein.

    Ich glaube, dass die erste Entscheidung bei der Wahl einer Hängematte die der gewünschten Form sein sollte. Gleich gar, wenn man länger zu Fuß unterwegs sein möchte. In diesem Fall wird man sich entweder wie Omorotschka für eine GE-Hängematte aus sehr dünnem Stoff entscheiden, oder wie noodles für eine Querhängematte, die im leichtesten Fall mit vollem Netz unter 400 g wiegt. Ich werde nächstes Wochenende mal wieder mit zwei Kindern eine längere Wanderung unternehmen und da macht es schon was aus, ob das Setup paar hundert Gramm mehr wiegt oder eben weniger. Aber davon werde ich hier berichten.

    Ja, das diesmalige Berliner Treffen hat nicht allein die bislang meisten Teilnehmer versammelt, sondern war auch atmosphärisch sehr speziell. Dabei schien (mir) zunächst der Ort eine kleine Enttäuschung zu sein, denn es gab bis nach 20:00 einen regen Publikumsverkehr - vor allem auch auf dem Wasser; direkt vor uns lag das Wasserskigebiet, das eine unüberhörbare Geräuschquelle darstellte. Immerhin war an der Location Platz für sieben Hänger, und deshalb sind wir auch geblieben.

    Seinen Zauber entfaltete der Ort erst, als die Sonne unterging

    der Verkehr zur Ruhe kam

    und die Mahlzeiten auf den Kochern zu brutzeln begannen

    Zur Atmosphäre trug auch der Whiskey bei, der unsere Runde begleitete. Ein Dank dem Spender!

    Ich habe dann noch mal eine Außenperspektive eingefangen, die irgendwie an eine Szene aus Heart of Darkness erinnerte.

    So dicht kann der Dschungel an der Großstadt sein!

    Schönen Dank für die Gesellschaft!

    Ich habe am letzten Wochenende erstmals die schwere Bushbox durch einen Pico-Grill 85 ersetzt und damit das Essen für Omorotschka und mich gekocht. Ich hatte dabei nicht den Eindruck, dass das besonders gefährlich war. Allerdings kann ich nur unterstreichen, was grobinger dazu sagte, dass man nämlich

    verantwortungsvoll damit umgeht.

    Flammschutzmatte hatten wir zwar keine, aber der Kocher stand auf einer Feuerstelle, die nicht von Bäumen überwölbt war und das Wasser, in dem ich das Ding anschließend gelöscht habe, war keine 5 m entfernt.

    Aber - und das ist auch wichtig - ich bin mir vollkommen darüber im Klaren, dass ich damit trotzdem gegen geltende Gesetze verstoßen habe, denn momentan darf man gar kein Feuer machen, wenn man an den falschen Ranger oder Förster gerät, wahrscheinlich nicht mal auf dem Esbit-Kocher. Dieses Dilemma lässt sich nicht auflösen. Man sollte darüber nachdenken, erhöhte Vorsicht walten lassen und muss im Zweifelsfall auch bereit sein, die Konsequenzen zu tragen.

    Ich bin kürzlich dazu übergegangen, meine Silnylon-Packbeutel durch ebensolche aus DCF zu ersetzen. Dabei handelt es sich durchweg um Resteverwertung von übrig gebliebenem Material anderer Projekte. Der Vorteil besteht darin, dass das Material 1. sehr leicht, 2. durchsichtig und 3. wasserdicht ist, d.h. die verpackten Gegenstände sind bei Unternehmungen am oder auf dem Wasser gut geschützt man sieht schon von außen, was sich im Packsack befindet. Allerdings ist der Preis dafür eine Empfindlichkeit des Materials, von der ich noch nicht weiß, ob sie langfristig der Benutzung wird standhalten können. Positiv ist, dass man DCF problemlos mit Klebeflicken reparieren kann.

    Lange war sie geplant und anders als gedacht wurde sie realisiert: eine von noodles ausgearbeitete Tour mit Fahrrad, Packraft und Hängematte durch die Uckermark. Die Uckermark, das ist die von der letzten Eiszeit geprägte Landschaft nördlich von Berlin, in der sich nicht nur der größte geschlossene Buchenwald Mitteleuropas, sondern auch eine große Anzahl von Seen, Flüsschen und Kanälen befindet, die zur Erkundung einladen. Der Clou der Tour bestand darin, diese Wald- und Wasserlandschaft vom zentralen Ort Templin aus mit Fahrrad und Packraft zu erfahren. Leider wurde unser Organisator kurzfristig von einer Sommergrippe heimgesucht, deshalb mussten Omorotschka und ich allein losziehen.

    So sah das minimalistische Bikepacking-Setup von Omorotschka aus,

    für das auf dem Boot nur das Vorderrad demontiert werden musste. Ich habe, bei einem etwas größeren Boot, das Fahrrad gleich im Ganzen verfrachtet.

    Die spannende Paddelstrecke begann für uns an der Krüseliner Mühle, an der sich - momentan ist dort Paddel-Hochsaison - eine größere Anzahl von Kayaks und Kanus tummelten.

    Nach etlichen Seen und Verbindungskanälen gelangten wir hinter der Kolbatzer Mühle in immer schmalere Gewässer, bei denen man sich den Weg durch die Biberdämme selber suchen musste.

    Am Küstrinchenbach war dann Schluss, infolge des niedrigen Pegels, der diesem trockenen Sommer geschuldet war.

    Anschließend sind wir dann zum offiziellen Wasserwanderrastplatz "Fegefeuer" geradelt und haben uns im Rahmen unserer bescheidenen Möglichkeiten alle Mühe gegeben, diesem Namen zu entsprechen. Der Rastplatz bestand aus einem eingehegten Kral, in dem sich zwar ein passendes Baumpaar für meine Cross Hammock fand,

    nicht aber für den längeren Hängeabstand einer GE-Hängematte. Omorotschka musste sich also an den Begrenzungspfählen des Platzes fixieren, die zum Glück hielten.

    Ernährt haben wir von den Früchten des Feldes, oder - weniger emphatisch ausgedrückt - von den Erzeugnissen der landschaftsprägenden Monokultur.

    Der heutige Tag bestand im Wesentlichen aus der Rückfahrt nach Templin per Fahrrad, weil wir bei nieseligem Wetter keinen Appetit mehr auf eine Paddelpassage über die Seen hatten. Aber die Tour war doch ein tolles Erlebnis, das Lust auf mehr solche Wasser-Radelpartien macht - dann hoffentlich mit noodles.

    Bei den vielen Bäumen, die auf den Bildern das Ufer säumen, ist es ja jammerschade, dass ihr keinen Platz mehr für die Hängematte gefunden habt. Aber klar, zu dritt im Kayak kann es schon mal eng werden.

    Ich bin 1990 direkt nach der Wiedervereinigung den Main von der Weißmainquelle bis zur Mündung abgeradelt und habe noch sehr schöne Erinnerungen daran.

    Ich hatte vor der Tour ehrlich gesagt keine Ahnung, wie ich am Ostseestrand würde hängen können. Hab damit gerechnet, mich irgendwo in die küstennahen Wälder verkrümeln zu müssen, wie in der ersten Nacht. Dass ich immer in der ersten Reihe hängen würde, hab ich mir nicht träumen lassen.

    Das war ja ne echte Jungs-Tour, so mit Umtragen vom Prerowstrom übern Deich - da muss man erstmal drauf kommen 8o

    Diese Strecke hatte unser Kapitän im letzten Winter ausgekundschaftet. Allerdings waren damals die Ufer nicht verschilft und es war doch anstrengender als gedacht, die Kats hochzuholen. Die größte Herausforderung waren aber die Telefonleitung und die Straße. Erstere konnte man umgehen, indem man die Boote auf die Seite kippt. Und um über die Straße zu kommen, brauchten wir acht Leute: sechs tragen das Boot und zwei kriegen Schwimmwesten an und sperren die Straße - und dann das Ganze drei Mal. Das nennt man dann Urlaub.

    Für Apex muss der Stoff ja nicht daunendicht sein. Da könntest du zum Beispiel diesen verwenden. (Allerdings habe ich noch keine praktische Erfahrung mit dem Stoff...) Der Stoff ist recht leicht und auch günstig, aber nur rund 120cm breit; das könnte aber reichen; kommt halt auf deinen Bauplan an.

    Den Stoff kann ich leider gar nicht empfehlen. Ich hatte mir einige Meter davon gekauft, benutze ihn inzwischen aber nicht einmal mehr für Packbeutel. Anmutung und Haptik ist mir einfach zu billig.

    Ich kann die Erfahrung von Hammock Fairy bestätigen. Bei mir handelte es sich um DCF, das ich an den Verstärkungspunkten doppelt genommen und mit Transferklebeband fixiert hatte. Beim Drübernähen hat sich der Klebstoff an die Nadel geheftet und nach wenigen Stichen ging nichts mehr. Allerdings blieb mir zum Glück erspart, dass auch noch der Spulchenbereich verklebt wurde. Seitdem nähe ich über mit Transferklebeband verstärkte Stellen nur noch mit der Hand.