Ja, das merke ich in meinem Shop extrem!
Willkommen im Club!
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Willkommen auch von mir. MYOG rocks!
Wir haben uns darüber noch nicht näher abgestimmt und hoffen natürlich auf eine positive Entwicklung. Mit Schutzmaske wollen wir uns allerdings wohl eher nicht zusammenfinden. Also, abwarten und gesund bleiben!
Es ist wohl höchste Zeit, dass ich mir einen eigenen Stoff herstellen lasse
Ich wäre sofort dabei! Wir haben ja schon darüber geredet. Vielleicht ändern sich ja mal die Vorzeichen, sodass das doch eine realistische Perspektive ist. Die Einfuhr aus den USA wird auch immer nerviger. Neuerdings weigert sich Dutch, Pakete von mehr als 500$ mit USPS nach D zu versenden. Naja, ein anderes Thema...
Mindestens eine Nacht pro Woche verbringe ich draußen - diesmal fiel die Wahl auf den Krampnitzsee bei Potsdam, den ich gestern mit dem einem Begleiter angesteuert habe, den die momentanen Kontaktbeschränkungen erlauben.
Die erste Pause am Nachmittag haben wir am Jungfernsee gemacht, den ich letztens schon mal aufgesucht habe.
Der Krampnitzsee liegt dann noch einmal ein Stück nördlicher und abgeschiedener - und mit der Cross Hammock hängt man ja bekanntlich immer in der ersten Reihe. ![]()
Ach so: Für diesen Hang beanspruche ich mit 12 m auch den bislang größten Baumabstand. Hab dafür extra 2 Daisy Chains von je 7 m mitgenommen. ![]()
Am heutigen Morgen stellte sich die Sicht dann so dar.
Die Nacht war mit 5 Grad noch einmal empfindlich kalt - das hat mein Begleiter ohne passenden Schlafsack leider zu spüren bekommen. Da half dann auch das Moskitonetz nicht viel.
Noch zwei Anekdoten am Rande:
Heute vormittag sind wir in Krampnitz zufällig an der "Antivilla" des Architekten Arno Brandlhuber vorbeigekommen; ein Gebäude das mich echt umgehauen hat - und nur dank der architektonischen Beschlagenheit meines Kompagnons entschlüsselt wurde. Vor paar Jahren hat dieses Haus in der Architektenszene für Furore gesorgt. Hätte jemand von euch in dieser ehemaligen DDR-Stofffabrik einen modernen Architektur-Klassiker erkannt?
Der Rückweg führte uns schließlich über Potsdam und ich will euch eine letzte Architektur-Abschweifung nicht vorenthalten. Wir kamen an einem ehemaligen DDR-Rechenzentrum vorbei, für das einst die barocke Garnisonkirche abgerissen wurde. Thema des daran angebrachten Wandfrieses: Der "Mensch bezwingt den Kosmos" (und braucht dafür bedauerlicherweise keine Hängematte):
In wenigen Monaten wird dieses Gebäude und mit ihm seine Fortschrittseuphorie verschwunden sein und errichtet wird wieder die barocke Garnisonkirche. Der Goldschmuck dafür wird heute schon auf der Straße ausgestellt:
Ist eine größere Ironie der Geschichte vorstellbar? Immer her damit!
Interessantes Thema! Das einzige, was ich dazu bisher gefunden habe, ist das re:down-Projekt: https://www.re-down.com/
Danke, das ist ein toller Fund!
Und genau, den Topquilt will ich nach Möglichkeit dann auch selber machen
Willkommen im Forum und: ja, zu dem Vorhaben, einen Quitt selber zu nähen, kann ich dich nur ermutigen! Vielleicht ist dir ja dieser Praxisbericht schon mal aufgefallen, den ich allerdings in einem Nachbarforum gepostet habe.
Dessen Drähte sind 1mm dick. Aber leider zu dick für das 1.75mm Zing-It / Lash-It.
Ich spleiße des Zing-It immer mit der 1 mm Nadel von Dutch. Das funktioniert perfekt. Mit der gleichen Nadel spleiße ich auch ohne jedes Problem die 1 mm-Schnüre von Kanirope. Ich will hier niemandem den Spaß am Spleißnadel-Herstellen vermiesen, weil das ja für manchen auch ein schönes Hobby ist. Aber um perfekte Spleiße herzustellen brauche ich die einfach nicht.
Die Selma Fids eignen sich für Schnurstärken ab 3,5 - 10 mm. Die meisten hier verwenden Amsteel 7/64, d.h. Durchmesser von maximal oder weniger als 3 mm. Nicht alles, was zum Segeln taugt, taugt auch für die Hängematte.
Ich benutzte im Herbst und Winter selbstgenähte Daunenschlafsäcke ohne Reißverschluss und im Sommer einen selbstgenähten Quilt mit Fußbox. Durch den fehlenden Reißverschluss geht zwar die Möglichkeit der Lüftung von zu warmen Schlafsäcken verloren, aber man verliert im (viel häufigeren) Fall, dass man den maximalen Wärmerückhalt braucht, keine Isolation.
Was ist das für ein nettes Boot?
Danke, das sieht nach einem tollen Osterspaziergang aus!
Extremtextil bezieht die Schnur von Kanirope, stimmt Furbrain. Ansojo ist mir leider zu teuer...
schlafe auf dem Vorschiff unter freiem Himmel.
Willkommen im Forum! Mich würde interessieren, wie du das realisierst, vielleicht hast du ja ein Bild davon?
Ich habe beim Segeln bisher nur an Land abgehangen, die Katamarane, die wir benutzt haben, eignen sich leider nicht, um ganz darauf zu nächtigen.
Die Flechtung des 7/64" (2,5mm) AmSteel unterscheidet sich nicht von dem "Dyneema Seil PRO 3mm" von Kanirope. Beide sind aus 8 Strängen geflochten.
Das stimmt nicht. Kanirope ist 12fach geflochten und verarbeitet sich dadurch beim Spleißen viel schlechter als Amsteel. Man muss ständig aufpassen, dass man wirklich die Mitte trifft und nicht in einen der Stränge hineingerät.
Wenn man Amsteel rollenweise kauft, bekommt man von Samson Rope manchmal ein Datenblatt mitgeliefert. Das habe ich mir eben mal genauer angesehen und bin über einen Wert gestolpert. Die Schmelztemperatur liegt wie bekannt bei 150 Grad Celsius, die kritische Temperatur aber schon bei 65 Grad Celsius. Hängemattencamping in direkter Sonneneinstrahlung dürfte damit schon fast zu heikel sein. Allerdings habe ich von solchen Problemen noch nie etwas gehört.
jetzt hat sich bestätigt: es scheint ein kaputter Kondensator auf der Leiterplatte zu sein. Ratet mal welcher:
Ich erstarre vor Ehrfurcht. Wie hast du denn hier das kaputte Teil identifiziert? Ich könnte da wirklich nur raten.
Der Stich heißt „elastischer Versäuberungsstich“ (musste ich nachschlagen). Der Filz wird dadurch etwas dimensionsstabiler - und das Kevlargarn verträgt auch die Hitze anstandslos.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, für welchen Einsatzzweck man als Hängemattennutzer eine Kern-Mantel-Schnur aus Dyneema brauchen sollte. Das Problem mit diesem Material ist die fehlende Möglichkeit, die Enden sauber zu verarbeiten. Man benötigt als Hänger(in) entweder einen continous loop, einen dogbone oder eine Längenverstellbarkeit, die z.B. mit Whoopie Slings realisiert wird. Alle diesen Varianten lassen sich mit Kern-Mantel-Schnüren nicht herstellen.
Aber wer gerne als Hobby mit Schnüren spielt und sich daran erfreuen kann, wie sich Kern und Mantel gegeneinander verschieben (was mich an diesem Material ziemlich nervt), braucht sich den Spaß daran natürlich nicht verderben zu lassen.