Beiträge von Cross Hammock

    Du hast doch auch mal eine Crosshammock mit Daunenfüllung genäht oder? War dabei das Anliegen auch das Packmaß oder mehr die zusätzliche Isolation zur Luftmatte?

    Ich habe bei allen Optimierungen immer beides im Auge. Eigentlich wollte ich für diese Modelle auf die Luftisomatte ganz verzichten. Und das funktioniert auch bei stundenweisem, auch stundenlangem Liegen wunderbar. Nur für eine ganze Nacht ist eine unversteifte Cross Hammock mir zu wenig bequem. Aber das kann auch daran liegen, dass ich recht groß bin. Kleinere Leute haben damit möglicherweise gar kein Problem. Ich werde die Cross Hammock nächste Woche fürs Fernsehen präsentieren und werde dabei jedenfalls auch die isolierte Version zeigen.

    Ich kann die Argumente der meisten hier für eine integrierte Lösung aus Querhängerperspektive bekräftigen. Eine Hängematte mit integrierter Isolation ist eigentlich ideal, weil sie geringes Packmass und einfache Handhabung kombiniert. Da sollte gerade auch für Bikepacker interessant sein. Sonst schleppt man immer eine Lage Stoff mehr mit als man wirklich braucht.

    Ich verbringe gerade recht viel Zeit in Videokonferenzen, weil alle Uni-Seminare so abgehalten werden und wir auch im Freundeskreis auf diese Kommunikationsform zurückgreifen. Die Möglichkeit, einander zu sehen, finde ich dabei eigentlich ganz schön. Mir würde es daher besser gefallen, wenn es auch eine Videooption gäbe. Aber das geht anscheinend nicht. Schade...

    Hesmon hat völlig recht. Für eine solche Initiative braucht man eine Hausmacht, wie z.B. der Herr Osterheld als Projektleiter an einem Forstamt sie hat. Eine handvoll Foristen, ohne irgendeine reale Einflussmöglichkeit hat da kaum irgendwelche Chancen etwas Vergleichbares zu bewirken. Und mit Tourismus haben Waldcampingplätze, wie ich sie mir vorstellen könnte, rein gar nichts zu tun. Es wird zwar Geld kosten, andernorts eine ähnliche Infrastruktur einzurichten, aber verdient wird daran nichts.

    Ich benutze sogut wie immer eine Aufhängung aus Spider Daisy Chains von Dutch. Die wiegen in 2,40 m Länge 80 Gramm, also die Hälfte deiner sechs Teile. Damit bestreite ich 90% aller Aufhängungen. Dabei habe ich außerdem immer noch zwei Dogbones aus Amsteel von je 1,30 m Länge. Die wiegen zusammen 14 g und erlauben es mir, Abstände von bis zu 7 m zu überbrücken. Keine Knoten, keine Metallteile, alles blind im Dunkeln zu bedienen.

    Viele Menschen vergessen, dass bis vor ca. 50 Jahren noch vieles in D erlaubt war oder zumindest toleriert wurde. Meine Eltern, Baujahr 30er Jahre, konnten nach dem Krieg als junge Erwachsene deutlich freier Übernachten, als es heute möglich ist

    So weit muss man gar nicht mal zurückgehen. Ich hänge mal ein Dia aus den späten achtziger Jahren an. So sah es aus, als eine Truppe frisch gebackener Braunschweiger Abiturienten per Fahrrad über die Alpen nach Italien fuhr und mit einem Harras Bier in einem Schweizer Almstadel übernachtete.

    Dann kam in vielen Ländern quasi eine Regelwut auf - vielleicht auf Grund der Hippie-Kultur,

    Das war ganz sicher nicht der Grund. Diese Kultur hat eher dazu beigetragen, dass etliche starre Regeln gelockert wurden. Die heute strengeren Naturschutzregeln haben meiner Ansicht nach mehr damit zu tun, dass eine zu große Menge Leute mit zu wenig ökologischem Verantwortungsbewusstsein in landschaftlich sensiblen Räumen gedankenlos unterwegs ist. Und diesen Leuten muss man sinnvollerweise Grenzen setzen.

    Wie hängt man so eine Querhängematte unterwegs denn ohne Leiter auf?

    Ohne hier sehr ausführlich zu werden: Du brauchst für die Querhängematte definitiv keine Leiter. 2 m genügen, also eine Höhe, die mit ausgestreckten Armen für die meisten erreichbar ist. Und ja, es ist hier super idyllisch. Die Nachtigall singt, ansonsten Totenstille (nur die Wasserschutzpolizei hat eben wieder meine 1 m vom Wasser platzierte Bushbox beanstandet 😉). Gute Nacht!

    Ja, willkommen im Forum! Wenn du vier Grad in der Hängematte ausgehalten hast, gehörst du hier schon zur abgehärteten Fraktion. Das Bikepacking interessiert mich auch. Momentan nutze ich für meine Touren immer ein Stadtrad mit Ortlieb Gepäcktaschen. Eben gerade übernachte ich damit in der Cross Hammock an der Havel. Aber in Zukunft will ich auch bikepacken!

    Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Es wäre wunderbar, wenn es hierzulande eine Jedermannsrecht-Tradition gäbe wie in Skandinavien. Das sage ich als jemand, der lange dort gelebt hat und diese Tradition für hoch und heilig hält. Aber dem gemeinen Berliner kann man nicht erklären, dass man seinen Müll gefälligst mitnimmt und nicht in der Landschaft verteilt. Wenn das schon in den öffentlichen Parks nicht klappt, wo es doch noch so etwas wie eine soziale Kontrolle geben sollte, wie soll das in stadtferner Natur funktionieren? Das ist ein Projekt für die kommenden Generationen, aber ich zweifle, das ich dessen Realisierung noch erleben werde...

    Momentan gehe ich davon aus, dass die einzigen Gründe, doch wieder eine Campinghängematte zu verwenden die passende Isolierung, der passende Mückenschutz und der Wunsch nach Abwechslung sind.

    Ich habe auf dem Hängemattentreffen darin gelegen und fand die super bequem. Allerdings sind die von dir genannten Einschränkungen doch erheblich. Außer an wenigen Hochsommertagen brauche ich meistens eine Isolation - und beim Übernachten eigentlich immer. Mit dem Netz bin ich nicht so kritisch wie die meisten hier und lasse das oft weg.