Es ist schon so, dass das Warbonnet-Whipping die Ränder ein wenig entlastet. Ob man das aber auf diese Länge wirklich spürt? Da würde ich ein vorsichtiges Fragezeichen setzen.
Ein Tipp fürs Sitzen in der Hängematte: Wenn dich der Saum drückt, dann falte ein Stück der Hängematte nach innen und setze dich auf den zweilagigen Stoff. Dann fällt dieses Problem weg. Du hast dann ja immer noch genug Breite zum Sitzen.
Ich würde den Stoff auch nicht schmaler machen: Ja, es gibt die Leute, die sich daran stören, wenn loser Stoff ihnen ins Gesicht flattert. Es gibt aber auch diejenigen, die froh sind, wenn die Füsse nicht von der Hängematte rollen, wenn sie sich mal von der einen auf die andere Seite drehen. Solange du nicht weisst, zu welchen du gehörst, würde ich die Breite lassen, wie sie ist.
Meine 12'-Hängematte (gut 366cm effektive Länge) aus dem Hexon W 1.7 von DutchWare wiegt im Originalbeutel, ausgestattet mit Dogbones und einer verstellbaren Ridgeline, exakt 441g. Für Packbeutel und Dogbones sowie Ridgeline kommt schon noch etwas an Gewicht dazu.
Tunnelzug: ca. 1,0 bis 1,5cm umfalten und dann etwa 6cm sauber den Kästchen entlang umfalten und mit drei bis vier Nähten (2,5mm Stichlänge) festnähen. Die Nähte nicht zu dicht setzen (3mm bis 5mm Distanz). Exaktes Arbeiten hilft hier dem Komfort.
Beim Warbonnet-Whipping sollte der (nicht benutzte) Tunnelzug schmaler sein (eine Naht reicht), dafür verlierst du dort Länge, weil ein Knubbel auf beiden Seiten ungenutzt bleibt.