Beiträge von Waldläufer70

    Oder mach dir Gedanken über die Anschaffung einer "Cross Hammock" mit passender Isomatte. Der Hersteller ist selber oft als Bikepacker unterwegs. Oder nicht, Cross Hammock?

    Jedenfalls hättest du damit beide Möglichkeiten: zwischen Bäumen und am Boden. Vielleicht hat am Treffen ja jemand eine "Cross Hammock" dabei?

    Ich weiss das nicht mehr so genau. Aber wenn du es gerade ausprobiert hast, dann weisst du doch, wo die Dreifachnaht zu liegen kommt. Dann überlegst du dir, ob du die lieber aussen oder innen haben möchtest und legst die Stoffe entsprechend bereit.

    Die Randnähte kommen ohnehin erst später. Wenn der Stoff auf beiden Seiten silikonisiert ist, kannst du auch anschliessend noch entscheiden, wo bei deinem Tarp oben und unten sein sollen.

    Oder verstehe ich etwas falsch?

    In Deutschland, der Schweiz und in Frankreich sehe ich für dein Vorhaben keine grösseren Probleme. Erst beim Eindunkeln aufbauen, abseits von Ortschaften oder aber bei einer Waldhütte, wo es auch Tische und Bänke gibt. Allenfalls erklären, dass man den Jakobsweg geht - äh - rollt, länger unterwegs ist und daher aufs Geld achten muss, kann auch nicht verkehrt sein.

    In Spanien hätte ich gewisse Bedenken, wie gut das klappt. Aber zur Not kannst du ja dann Hängematte und Tarp und die überflüssige Isolierung nach Hause schicken. Das funktioniert eigentlich zuverlässig.

    Ich bin den Weg vor zehn Jahren gegangen (ab der Schweiz), habe aber auf Herbergen gesetzt und in Spanien war es bereits Ende November, Dezember und Januar. Von dem her lassen sich unsere Reisen nicht wirklich vergleichen.

    Gutes Gelingen jedenfalls!

    Also vom Nähen her würde ich es wohl wieder so machen. Klar, das Tarp wird etwas schwerer, aber für mich ging es um eine Vereinfachung des Nähens.

    In der praktischen Anwendung konnte ich keine Nachteile erkennen.

    Auch ich hatte mir überlegt, die eingenähten Bänder gleich als Abspannpunkte zu verwenden. Aus praktischen Überlegungen bin ich aber davon abgekommen. Vielleicht findest du ja eine Lösung.

    Die Überlegung ging auch An 4 Warbonnet Bridge. Aber es sind schon eine weile keine wooki quillts Verfügbar.

    Vielleicht habe ich etwas falsch verstanden. Ein Wooki passt meines Wissens nur für Gathered-End-Hängematten, nicht für eine Brücke. In einer Bridge liegt man parallel zur Aufhängerichtung und nicht diagonal. Der Wooki hingegen ist für diagonales Liegen in die gewünschte diagonale Richtung ausgelegt.

    Schlafsack oder Top-Quilt:

    Momentan geht es bei mir eher Richtung Schlafsack. Aber eben nur, weil ich nicht weiß, wie sich ein Top-Quilt schlagen würde. In meiner Vorstellung ist so ein Quillt schon extrem flexibel.

    Bin mir unsicher, ob ich das in so einem Urlaub austesten mag :/


    Bitte gern weitere Erfahrungen und Empfehlungen.

    Ich habe zurzeit keinen guten Schlafsack mehr. Mein Daunenschlafsack ist alt und da wird mir unter 5 °C kalt drin. Zudem wiegt er gegen 2 kg. Der Hauptvorteil eines Schlafsackes ist aus meiner Sicht, dass du immer Isolation um dich hast, egal wie du dich drehst und wendest.

    Ich nutze seit 2014 Topquilts von HammockGear (Modell "Burrow"):

    - einen 40 °F für den Sommer oder für Langstreckenwanderungen mit Herbergsübernachtungen in der kalten Jahreszeit.

    - einen 20 °F (mit etwas Überfüllung) für die Mehrheit aller Wanderungen mit Übernachtungen im Freien.

    Beide habe ich mir in der breiten Version bestellt, um sie auch am Boden / in Herbergen nutzen zu können.

    Der warme Topquilt reicht mir in der Hängematte gut bis 0 °C runter, da hier der Underquilt deutlich mehr Einfluss hat. Am Boden liegt die Grenztemperatur eher so bei 0 - 5 °C, weil da beim Drehen und Wenden immer mal etwas kalte Luft unter den Quilt gerät. Insbesondere bei windigen Verhältnissen fehlen die Hängematte und der Underquilt (allenfalls mit einem Protektor, um die Wärme im Quilt zu halten), um den Wind abzuhalten. Bei starkem Wind kann es auch mal bei 8 °C ungemütlich werden.

    Wichtig bei der Nutzung am Boden ist meiner Meinung nach, dass du den Quilt gut an der Isomatte fixieren kannst; im Idealfall so, dass die seitlichen Ränder des Quilts etwas unter die Isomatte gezogen werden.

    Ich habe mir aus daunendichtem, leichtem Stoff eine Art "Protektor" genäht, den ich bei den Füssen um die Isomatte legen kann und der den gesamten Topquilt locker bedeckt. Den kann ich zusammen mit dem Topquilt an der Isomatte befestigen. Der fungiert dann quasi als Protektor gegen Wind: Er verhindert, dass Zugluft direkt unter den Topquilt blasen kann. Das bringt ein paar Grad Celsius zusätzlich. Allerdings habe ich darunter regelmässig sehr viel Kondensfeuchtigkeit, was gerade bei Daune suboptimal ist. Aus diesem Grund hätte ich Bedenken, mit diesem System mehrere Nächte am Stück im Freien zu übernachten, ausser bei trockenem Wetter, wenn ich den Quilt tagsüber regelmässig lüften und trocknen könnte.

    Nur nebenbei: Man kann Reaktionen auch nicht zurücknehmen, nur ändern. Zumindest nach einiger Zeit scheint das so zu sein. Naja, halb so wild. Edit: Doch kann man => siehe unten!

    Ich habe mir deshalb vorgenommen, das "verwirrend" in Zukunft nur zu nutzen, wenn ich erkläre, was ich verwirrend fand. Will ich das nicht, so nutze ich auch das "verwirrend"-Smiley nicht, um keine Verwirrung zu stiften.

    Über die SkyLoft (die erste Brückenhängematte von ENO) hatten wir schon diskutiert:

    Waldläufer70
    1. Mai 2019 um 09:59

    (Eagle's Nest Outfitters)

    Über die SkyLite anscheinend noch nicht: (Eagle's Nest Outfitters)

    Wenn ich das auf die Schnelle richtig sehe, ist der Hauptunterschied das Netz bei der SkyLite? Jedenfalls ist sie das neuere Modell als die SkyLoft, die es schon etwas länger gibt.

    Villiger

    Danke fürs Zeigen! :)

    Ich habe mal zwischen einem "Villiger" und einem "Cresta" hin und her überlegt und mich dann fürs "Cresta" entschieden.

    Kaspar Villiger (* 1941) entstammt der Familie eines Zigarrenproduzenten und erwarb selber - neben anderem - die Fahrradproduktion "Kalt", die er unter dem Namen "Villiger" stark ausbaute. Schweizer Bundesrat war er auch noch: von 1989 bis 2003.

    Aber ich komme wieder vom Thema ab ...