Beiträge von Waldläufer70

    Danke für eure Rückmeldungen!

    • Ja, ich hatte noch zwei Schlaufen aus Gummischnur rumliegen und habe die genommen.
    • Ja, die Karabiner sind suboptimal, weil die Öffnung beim Ein- und Ausfädeln eher stört. (Ich hatte aber gerade keine Schlüsselringe zur Hand. Ich hätte aber noch "Knebel" aus Kunststoff; die muss ich mal raussuchen. Gute Idee.)
    • Nein, auf einer langen Reise würde ich wohl auch eher auf etwas Festeres setzen. Für den Sonntagsausflug finde ich sie gut und sie sind schnell montiert. Nach rund 40 km - zum Teil auf Waldwegen - ist mir nicht aufgefallen, dass etwas verrutscht wäre.

    Wie lang ist das Ding? 5m? :D

    Die Hängematte wirkt da aus zwei Gründen sehr lang:

    • Da die Spreizstäbe nicht montiert waren, wird die Hängematte grob zu einem Halbkreis (im Querschnitt) aufgeblasen, wirkt also sehr schmal.
    • Zudem wurden die Gepäckablagen auch noch maximal aufgeblasen, gerade auch in Längsrichtung. Normalerweise hängt der Stoff senkrecht runter.

    Es stimmt allerdings, dass ich ein relativ langes Tarp benötige (mein 12'-Tarp ist da ideal), um die Hängematte gut abzudecken. Die Gepäckablagen sind aus wasserdichtem Silnylon und schützen die Hängematte vom Kopf- und Fussende her vor Regen.

    Ich zähle mich ja (noch) nicht zu den Bikepackern. Doch will ich hier einen kleinen Tipp - vielleicht habt ihr bessere - einbringen:

    Ich habe mich kürzlich aufs Mountain-Bike gesetzt und wollte mal wieder eine etwas grössere Runde radeln. Dazu wollte ich gerne meine Brücken-Hängematte mitnehmen. Allerdings benötigt man dafür ja Spreizstangen, die sich in einer kleinen Tasche nicht unterbringen lassen.

    Nach kurzem Nachdenken bin ich auf folgende Lösung gekommen. Dazu benötigt man:

    • 2 Ringe aus stabiler Gummischnur
    • 2 Mini-Karabiner oder Schlüsselringe (etc.)

    Zur Veranschaulichung muss - anstelle des Rahmens am Fahrrad - der Schlauch des Staubsaugers herhalten:

    Vielleicht ist die Idee ja hilfreich oder regt zu besseren Lösungen an. Oder ihr habt bereits eure eigenen Lösungen gefunden.

    Ich hatte damals unter dem Video noch den folgenden Kommentar abgegeben:

    "Das funktioniert durchaus so, wie du es hier zeigst. Allerdings ist es nicht nötig, die Aufhängung aus der Hängematte auszufädeln:
    - Entfernen der Schnalle: "Prusik" etwas lösen, um die Schnalle ziehen und durch die Schnalle zurückführen. Der "Prusik" ist nun nur noch einfach. Nun das Gleiche nochmals wiederholen und die Schnalle ist weg.
    - Einfädeln der Schnalle: Ende der Schlaufe durch die Schnalle ziehen und über die Schnalle legen. Der "Prusik" ist nun einfach. Nun das Gleiche nochmals wiederholen und er ist doppelt."

    Ich habe die Ränder nach dem Ankleben und festnähen mit Silikon überpinselt. Aus meiner Sicht ergibt das keine Probleme: Silnylon tendiert nicht zum Ausfransen, da die Silikonisierung die Oberfläche gut stabilisiert. Das Überpinseln versiegelt dann die Ränder noch zusätzlich.

    Ich habe bei einem meiner Tarps die Verstärkungen aufgeklebt (SilNet) und anschliessend die Ränder festgenäht. Die Nähte habe ich anschliessend noch einmal mit Silikon (SilNet) abgedichtet.

    Waldläufer70
    12. Juli 2019 um 20:02

    Ich glaube, man kann auf das Nähen verzichten, wenn man das passende Elastosil nutzt. Allerdings - wenn ich mich richtig erinnere - sollen dessen Dämpfe und auch das Produkt selber recht aggressiv sein. Und ich weiss auch nicht mehr, welches Produkt man verwenden sollte. Das war hier im Forum vor Jahren mal Thema.

    EDIT: Gerade hier wieder gefunden:

    Hammock Goofy
    21. April 2020 um 10:43

    Ich habe einen bei YT gesehen der extra die Breitseiten mit einem auslaufenden Bogen ausschneidet, wahrscheinlich aus dem gleichen Grund.

    Dazu müsste man jetzt wissen, in welcher Richtung der Bogen geht. Ich kenne es auch genau anders herum um der Calf Ridge entgegenzuwirken.

    Min 5. Er schneidet einen leichten Bogen der nach außen geht:

    Ich habe das bei meinen meisten Hängematten auch und zwar so gemacht (genau umgekehrt wie im Video):

    Waldläufer70
    16. Dezember 2017 um 16:51

    Ist allerdings schon eine ganze Weile her...

    Der "Robert-Louis-Stevensen-Weg" von Le Puy-en-Velay nach Süden durch die Cevennen soll tatsächlich sehr schön sein, allerdings teilweise recht exponiert auf den Hügelkämmen der Cevennen.

    Solche Angebote gibt es in diversen Ländern Europas (googeln). Frankreich ist allerdings tatsächlich ein sehr schönes Land zum Wandern. Hat mir immer sehr gut gefallen, wenn auch bisher jeweils ohne Esel (abgesehen bisweilen von mir selber).

    meine ersten Biketaschen waren noch von Karrimor..............Ortlieb gab es da noch nicht 😄

    Davon habe ich tatsächlich noch 2 Paar. Ortlieb war damals erst im Aufkommen.

    Ich denke, dass der Hauptunterschied ist, dass wuppitom als "Radwanderer" Langzeittouren gemacht hat und die meisten "Bikepacker" hier maximal Tages- bis Mehrtagestouren machen. Klar, dass man dann weniger Gepäck dabei haben muss!

    Ich kenn's vom Pilgern: Für fünf Monate Pilgern habe ich versucht, alles zu Hause zu lassen, von dem ich ausgehen konnte, dass ich es nicht brauche. Gehe ich nur drei Tage wandern, dann kann es sogar passieren, dass ich mehr mitnehme: Zum einen gebe ich mir dann vielleicht nicht gleich viel Mühe bei der Wahl dessen, was ich mitnehmen möchte/muss, zum andern ist die Versuchung gross, etwas mehr mitzunehmen, weil ich mir dann das Waschen oder andere "Organisationsarbeiten" sparen kann.