Beiträge von Waldläufer70

    ein Haus aus Stroh

    Freunde von mir in Südfrankreich sind gerade daran, ihr neues Haus fertigzustellen. Die Wände sind – so wie ich das verstanden habe – aus Stohziegeln (Ziegel aus Stroh und Lehm) erbaut worden, die sie in Eigenarbeit hergestellt haben. In ihrem wunderschönen Dorf wird auch regelmässig der Brotofen aufgeheizt und die (ältere) Dorfbevölkerung kommt dann zusammen und backt Brot. Ein kleines Schlösschen gibt es dort auch noch.

    Immer wieder habe ich das Gefühl, dass man in Frankreich noch deutlich mehr Dörfer antrifft, die zum Teil ein noch fast mittelalterliches Flair aufweisen. In der Schweiz muss man da schon etwas weiter suchen. Leider.

    Ich finde auch, dass deine Nähte sehr sauber aussehen! Die sind gerader als die meisten, die ich so produziere. Es hat sich – wie angekündigt – gezeigt, dass der Arbeitsprozess nicht die eigentliche Schwierigkeit ist.

    Es gibt allerdings unterschiedliche Zugangsweisen und da ist die Frage, was für einen selber am bequemsten ist.

    Was mir aufgefallen ist:

    • Auch mir scheinen deine Endkappen etwas eigenartig. Die eigentliche Liegefläche scheint (unnötig) verkürzt. Hast du mit deinem ganzen Körper Platz zwischen den beiden tiefsten Punkten am Kopf- und am Fussende? (dort, wo die mittlere Naht hinläuft)
    • Bei diesem Design finde ich auch etwas seltsam, dass der tiefste Punkt ungefähr in der Mitte der Hängematte zu liegen scheint. Kannst du dich auch zum Rand der Hängematte drehen und immer noch bequem liegen? Oder werden Kopf und Füsse dann »bananig« nach oben gehoben?

    Bestimmt ist das von dir verwendete Design brauchbar; zumindest habe ich ein solches oder ähnliches Schnittmuster schon öfters gesehen. Ich habe es aber noch nie praktisch ausprobiert, weil sich mir nie ganz erschlossen hat, wie es genau zusammengenäht werden muss und ich auch den Eindruck hatte, dass ich damit den Stoff unnötig schwächen könnte, wenn ich ein solches Triangel mittig aus dem Stoff herausschneide. – Ich habe mich dann dafür entschieden, keine eigentlichen Endkappen anzubringen, sondern die Hängematte am Kopf- und am Fussende je um eine Gepäckablage zu verlängern: Die Hängematte wird dadurch zwar vom Platzbedarf her etwas länger und benötigt ein längeres Tarp, dafür kann ich die ganze breite der Hängematte nutzen und liege in der Nähe des Randes sogar fast noch flacher als in der Mitte. Das wäre natürlich auch mit einer kleineren Gepäckablage machbar. Wichtig ist dafür bloss, dass der Stoff auf der gesamten Breite frei unter dem Spreizstab durchhängen kann, der tiefste Punkt unter dem Stab nicht vom Design vorgegeben ist.

    Wenn du in Richtung Treem weitergehen möchtest, würde ich mir gut überlegen, ob du immer noch mit selbst geschnitzten Stäben arbeiten möchtest. Je flacher die Hängematte abgespannt wird (und genau das scheint mir das besondere Merkmal bei der Treem zu sein), desto höher wird der Druck auf die Stäbe. Bei der Treem wird ja durch das doppelte Abspanndreieck enorm viel Spannung aufgebaut. Wenn dabei ein Stab das zeitliche segnen sollte, dann hast du ihn unter Umständen mit der vollen Wucht am Kopf. Bei der Treem sind stabile Stangen das A und O. Das zumindest meine Einschätzung dazu.

    Ich kann auf keine Erfahrungen mit einer professionellen Brücken-Hängematte zurückgreifen. Ich kann dir aber sagen, dass ich in meiner auf dem Rücken, der Seite und auch auf dem Bauch schlafen kann, ohne dass ich sie allzu stark spannen muss. Ich habe sie mir mit einer Firstleine aus Dyneema so eingerichtet, dass ich sie relativ satt zwischen zwei Bäumen aufhängen kann, das Gurtband aus Polyester dann aber ungefähr so stark nachgibt, dass etwa ein 25°-Winkel dabei herauskommt. Der Stoff ist dann gut gespannt, gibt aber immer noch angenehm nach. Je flacher eine Brücken-Hängematte aufgehängt wird, desto härter fühlt sich der Stoff an. Die Firstleine dient mir dazu, immer etwa den gleichen Aufbau zu erreichen und sollte mich davor bewahren, dass ich ungewollt durch einen zu flachen Aufhängewinkel zu grosse Kräfte auf die Stangen aufbauen kann. Aus diesen Gründen arbeite ich auch bei einer Brücken-Hängematte gerne mit einer Firstleine.

    Ach ja, gerade wenn die Brücken-Hängematte noch neu ist, ist es ganz normal, dass die Materialien noch etwas nachgeben: Der Stoff dehnt sich etwas und auch die Gurtbänder werden sich zu Beginn noch etwas dehnen. Danach ist dann einfach noch die natürliche Elastizität der Materialien vorhanden.

    PS: Setze unter dem Titel doch noch ein paar aussagekräftige Tags. Wenn du drei Buchstaben tippst, werden dir die passenden bereits vorhandenen Tags angezeigt, die du dann wählen könntest. Dein Beitrag wird dann leichter von anderen gefunden.

    Aktuell ist es immer noch ordentlich warm, also Zeit für meinen eher spärlich mit Daune gefüllten Topquilt. Da ist mir neulich eine Idee gekommen, die vier Fliegen auf einen Streich zu erwischen scheint. :)

    Ich ziehe auf jeder Seite eine Gummischnur durch die Ösen am Topquilt und hänge diese am Kopf- und am Fussende bei der Halterung der Spreizstäbe ein.

    Die folgenden Vorteile sehe ich darin:

    • Der Quilt kann nicht aus der Hängematte fallen (bei Brücken-Hängematten ohnehin keine grosse Gefahr).
    • Der Quilt lässt sich zum Fussende schieben und dann den Gummischnüren entlang soweit nach oben ziehen, wie man ihn haben möchte, um sich zuzudecken.
    • Er bleibt immer schön auf einem liegen.
    • Die Daune rutscht tendenziell schön zur Mitte hin, wo man sie auch braucht.

    Quilt bereit zum Einsteigen:

    Und nun kann er den Schnüren entlang nach oben gezogen werden:

    Und achte immer darauf, daß das Gurtband nicht vollständig aus der Schnalle herausrutscht (z.B. beim Transport)! In dem Fall kann der Schieber herausfallen. Im Laubwald ist es dann nicht einfach, den Winzling wiederzufinden.

    Stimmt, das kann tatsächlich passieren!

    Einer der Gründe, weshalb ich mir eine Befestigung zusammengestellt habe, bei der das nicht passieren kann und bei der die Schnalle immer am Gurtband bleibt.

    scheinbar so kontrovers diskutiert, dass sie zwar aktuell über die Suche existieren, aber nicht lesbar sind.

    Die kontroverse Diskussion kam auf, weil jemand ganz offen nach den exakten Maßen der Tarp Worms von DutchWare gefragt hat. Der Faden von echinotrix blieb davon lange Zeit unbehelligt, verschwand dann allerdings einige Zeit später, da er die exakten Maße des Wooki enthält.

    Hi! Kennt jemand einen Bezugspunkt in D für Cinch Buckle ähnlich Diesem? (muss nicht Titan sein).

    Das Produkt kann ich sehr empfehlen. Sehr gut finde ich, dass die Konstruktion dank der Form und der Nut schön ausbalanciert ist, nicht seitlich wegkippen kann. Du musst allerdings darauf achten, dass der Schieber richtig herum sitzt. Solange die Teile nirgends eingefädelt sind, kann sich der Schieber drehen! Der Schieber muss sich um die breite Seite winden können, sonst hält das Band nicht in der Schnalle.

    Siehe hier:

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    Bezugsquelle in Deutschland: http://www.shop-016.de/campinghammock…mmschnallen.htm

    Auch die sind sehr zu empfehlen: http://www.shop-016.de/campinghammock…tle-Buckles.htm

    So ein Netz liegt leicht am Unterquilt an, kann durch eine Gummmikordel weiter festgezogen werden und schliesst dann relativ dicht ab:

    52187-35cea669a250-jpg

    Da kann mal eine Mücke reinkommen. Das kann sie aber auch beim Ein- und Aussteigen durch den Reissverschluss.

    Für die Tropen vielleicht nicht zu empfehlen, mir reicht der Schutz aber aus. (Modell selbstgenäht)

    Edit: Ich glaube, das Netz von Dutch lässt sich unten tatsächlich viel stärker zuziehen und scheint dort auch deutlich loser zu sein:

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    Hier noch ein veganes Rezept für Burger-Patties:

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    Scheint mir recht aufwändig, aber wer weiss... Klingt jedenfalls recht bekömmlich.

    Da ich den Palstek/Bowline noch nie mochte, verwende ich für diese Fälle fast nur noch den Kalmücken-Knoten / Kalmyk Loop. Der lässt sich auch sehr einfach knüpfen, in einer Art, die dem Ewenkenknoten gleicht.

    Beim Kalmücken-Knoten sollte man einfach sorgfältig darauf achten, dass man ihn korrekt festzieht. Mir gelingt das erst selten auf Anhieb, weshalb er für mich noch nicht ganz das gelbe vom Ei darstellt. Vielleicht gelingt mir das mit der Zeit noch besser:

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    Ich habe bisher mit OsmAnd gute Erfahrungen gemacht, denke aber, dass es auch auf die Fähigkeiten des jeweiligen Telefons ankommt. Je höher die Aufzeichnungsfrequenz, desto genauer wird es, dafür verbraucht die Aufzeichnung aber auch deutlich mehr Akku.

    Mir kommt es allerdings auch gar nicht auf so grosse Genauigkeit an. Ich zeichne meine Touren fast nie auf, sondern gebe sie nachträglich in einem Online-Portal ein, das mir dann die Strecke punktgenau berechnet. Das setzt allerdings voraus, dass du dich nachträglich noch an den Weg erinnern kannst, den du gegangen bist, und ihn entsprechend in die Karte eingeben kannst. ;)

    Ich denke, für breitere Matten muss man mindestens 1.3oz Material nehmen. Bei 11 Fuss macht eine Verbreiterung auf 66 Zoll bei 1.3 Material ca 90g aus. Das Netz kann ja die Masse behalten. Das wären dann ca 375g für eine XL Half-Wit, falls man Dutch dazu bewegen kann, eine XL-Version zu nähen.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass Dutch das machen würde, allerdings – so meine Vermutung – nur mit den Stoffen, die er auch im Angebot hat. In Extrabreite wäre für dich vermutlich das Hexon 1.6 die richtige Wahl. Ich glaube gelesen zu haben, dass sein NylonD 1.7 dehnbarer ist.

    Dieses Video von Jeff Myers zeigt eine Möglichkeit, wie sich der Becket Hitch bei "schwierigen" Bändern etwas besser lösen lässt:

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