WBB = Warbonnet Blackbird (Hängematte)
HG Incubator 0F = HammockGear Incubator 0°F (Unterquilt für bis zu -17/-18°C)
WBB = Warbonnet Blackbird (Hängematte)
HG Incubator 0F = HammockGear Incubator 0°F (Unterquilt für bis zu -17/-18°C)
Oder war das gar nicht so eine richtige Frage, sondern eher ein Risikohinweis durch die Blume?
Nein, war durchaus eine Frage. Ich habe mich gefragt, ob da allenfalls etwas rutschen könnte. Wenn ich es mir jetzt aber richtig überlege, müsste dein System praktisch von alleine den idealen Punkt finden: Wenn die Befestigung sich in der Mitte befindet, ist die Hängematte einschliesslich der Dreiecke am längsten und hängt somit am tiefsten durch. Somit sollte eigentlich nichts verrutschen können, weil es dich dazu anheben müsste. ![]()
Ich habe es noch nie ausprobiert, sondern immer mit zwei Dogbones gearbeitet. Der Vorteil bei deiner Methode ist definitiv, dass du kein Problem mit deinen unterschiedlich grossen Aufnahmen für die Trekkingstöcke bekommst. (Ich hatte bisher immer Angst, dafür die Trekkingstöcke zu verwenden, auch wenn es vom Gewicht her verlockend ist. Dafür habe ich sie übrig, wenn ich mal das Tarp auf einer Seite etwas öffnen möchte.)
Tolle Sache! (Ich habe bisher erst zwei Brücken-Hängematten selber gemacht, das hast du bestimmt bald auch geschafft. ![]()
Habe jetzt gerade noch diesen Einwand gelesen:
Vom durchgängigen Dogbone würde ich auch abraten das rutscht ganz gerne mal durch wenn du dich auf eine Seite rauslehnst, habe da schon schlechte Erfahrungen gemacht.
Könnte also doch rutschen...
Ein schönes Werk! Danke fürs Vorstellen!
Wenn ich es richtig sehe, hast du einen Dogbone für das ganze Aufhänge-Dreieck verwendet. Besteht da nicht die Gefahr, dass die Aufhängung nicht immer schön in der Mitte bleibt?
an den kurzen Seiten einen Kanal und an den langen Seiten einen Saum nähen
Das würde ich die Reihenfolge umkehren, ansonsten stimme ich zu.
Fang an, die schwersten Gegenstände zu erleichtern (big three: Rucksack, Hängematte, Schlafsystem), das bringt die größten Gewinne.
Bei mir wäre der Rucksack einer der letzten Schritte bei der Erleichterung des Gepäcks. Aus dem einfachen Grund, weil leichte Ausrüstung sich auch in einem schweren Rucksack angenehm tragen lässt (vorausgesetzt, der passt wirklich gut), schwere Ausrüstung aber in der Regel nicht besonders angenehm in einem für leichte Ausrüstung optimierten Rucksack. Abgesehen davon ist es natürlich richtig, dass der Rucksack zu den schwereren Ausrüstungsgegenständen gehört, die man auf Tour mit dabei hat, und deswegen grosses Potenzial für die Erleichterung des Gepäcks bietet.
Im Lexikon unter "Karten & Navigation" ganz unten.
park4night müsste auch noch nach unten.
Ich habe bei meiner einzigen 12'-Hängematte bisher nur mein selbst genähtes 12'-Tarp genutzt (Hex-Tarp). Das hat gereicht, allerdings hatte ich da bisher auch keinen heftigen Regen von der Seite.
Wenn du wirklich nur bei gutem Wetter rausgehen möchtest, finde ich es eher zu gross. Da fallen manche Bäume, die von der Hängematte her noch weit genug auseinander stehen würden, raus, weil das Tarp zu viel Platz braucht. Wenn du aber gerne richtig viel Platz unter der Hängematte haben möchtest, ist so ein grosses Tarp aber sicher ein schöner Luxus: kochen, gemütlich beisammen sitzen, etc.
Du könntest dir auch noch die DD-Tarps anschauen. Nicht immer die geradesten Nähte, aber durchaus brauchbar. Ich könnte mir bei einer 12'-Hängematte allenfalls das 4x4-Tarp vorstellen. 3.5x3.5 wäre denkbar, aber bei Regen von der Seite kann/wird es womöglich knapp werden. Aber so richtig leicht sind diese Tarps nicht.
Das kann ein Vorteil sein. Allerdings sind nur wenige Tarps so gross, dass man sie bequem bis zum Boden abspannen kann. Die meisten Tarps sind eher kleiner.
Ich denke, vor allem ist bei Regenwetter angenehmer, dass man die Türen von innen öffnen und schliessen kann, ohne sich bücken oder gar das Tarp verlassen zu müssen. Ähnlich wie Rocketman es bereits angedeutet hat, lassen sich die Türen bei einem "Tarp mit Türen" vollständiger schliessen, ohne dass noch eine Öffnung bleibt. Das ist ein zusätzlicher Luxus. Aus diesem Grund reicht für eine 12'-Hängematte im Grunde auch ein 12'-Tarp mit Türen gut aus.
Ich denke, dass du mit einem rechteckigen Tarp mit einer 4m-Ridgeline ebenfalls gut zurechtkommen solltest. Ist die Ridgeline zu lang, so musst du es unnötig hoch aufhängen, was in Sachen Wetterschutz auch wieder kontraproduktiv ist.
Ich verstehe auch nicht wirklich, wieso der Schnitt so einen großen Unterschied machen sollte.
Der Unterschied zeigt sich nicht beim Wetterschutz, sondern vor allem bei der Abspannung: Bei einem Rechteck musst du die Flügel gegen unten abspannen, damit sie nicht flattern, bei einem hängemattenspezifischen Tarp mit Türen kannst du die Flügel horizontal zur anderen Seite hin abspannen. Das kann Vorteile haben.
Quintessenz: ich finde Schlafsäcke viel angenehmer und besser als Topquilts.
Im Winter empfinde ich das auch so. (Mal abgesehen davon, dass ich aktuell keinen Winterschlafsack habe...) Da kann ich mich drehen und wenden, wie ich will, kein Windstoss kann mir einfach die Wärme unter dem Körper wegblasen. Drehe ich mich - und da dreht sich bei mir der Schlafsack immer mit - so plustert sich der nicht mehr plattgedrückte Bereich immer sofort auf und beginnt zu isolieren.
Im Sommer finde ich allerdings Quilts sehr angenehm, weil ich da mehr Bewegungsfreiheit habe und die Temperatur viel besser regulieren kann. Ich habe da dieses angenehme Gefühl wie unter einer Bettdecke.
Ist das hier nicht die Rubrik "Kurze Frage - kurze Antwort"? ![]()
In der Hängematte stimme ich dir zu, da klappt dieser "Test" auf dem Boden aber definitiv nicht, denn dort ist das unabdingbar, dass du den Quilt an der Isomatte befestigst, denn sonst hast du genau die Luftlöcher, die dir dann vorgaukeln ein "Quilt ist scheisse und der kann ja nicht funktionieren"
Im Sommer komme ich mit dem Topquilt* auch am Boden gut ohne Befestigung an der Isomatte zurecht: Die gelegentliche "Frischluft" ist da willkommen oder fällt nicht gross auf. Im Herbst oder gar Winter finde ich eine Befestigung an der Isomatte aber ebenfalls unabdingbar: Sonst entweicht beim Drehen und Wenden unter dem Quilt - jedenfalls bei mir - einfach immer wieder ein ganzes Stück der warmen Luft; da wird es dann schnell ungemütlich. Für solche Situationen habe ich mir aus Schlafsackstoff zusätzlich eine "Hülle" genäht: Am Fussende habe ich etwa 50cm nach unten umgeschlagen und seitlich zusammengenäht ("Fussbox") und auf jeder Seite zwei, drei Ösen angebracht. Die Isomatte stecke ich dann in die "Fussbox" und die Hülle wird zusätzlich auf jeder Seite an ein oder zwei Punkten an der Isomatte befestigt. Das hilft v.a. bei windigen Verhältnissen sehr, die Wärme im System zu halten. Bei sehr feuchten Verhältnissen kann sich allerdings einiges an Kondenswasser unter der Hülle bilden. Das ist suboptimal.
* breite Version von HammockGear; für die Nutzung am Boden kann eine breitere Ausführung hilfreich sein.
In der Hängematte funktioniert für mich der Topquilt ohne jede Befestigung den Seiten entlang sehr gut.
Da der Wasseranteil im Spiritus die Energie eigentlich herab setzt leuchtet es mir im Moment nicht so ganz ein wieso es weniger Ruß produziert
Ich verstehe zwar nichts davon, erkläre mir das aber so:
Die Sauerstoffzufuhr ist bei einem russenden Brenner zu gering. Wenn das zugefügte Wasser die Verbrennung verlangsamt, dann reicht die eigentlich zu geringe Sauerstoffzufuhr plötzlich aus, und somit hört das Russen auf.
Wenn viel Wasser in den Rucksack eindringt, glaube ich da nicht so recht daran. Entspricht gefühlt Tarpstoffen mit etwa 1500 mm Wassersäule. Ich hatte nach Starkregen schon etwas Feuchtigkeit im Beutel: zu wenig, um es als schlimm zu bezeichnen, aber doch genug, um den Beuteln auf einer längeren Tour noch zu vertrauen.
Die Frau vom Kundendienst meinte, ich solle den mit Luft gefüllten Beutel mal untertauchen und so auf allfällige Schäden überprüfen. Habe ich bisher nicht gemacht...
Dyneema dehnt sich unter starker Belastung am Anfang ein ganzes Stück. Das nennt sich "Kriechen" (creep). Bei dünneren Dyneema-Leinen (und da zähle ich Zing-It / Lash-It dazu), kann das zu Beginn schon eine gewisse Dehnung ergeben. Dazu kommt noch, dass sich das "Geflecht" am Anfang unter Last noch optimal festzieht; auch das bringt eine gewisse Verlängerung der Leine mit sich.
Warum wundere ich mich eigentlich, es ist doch im Grunde naheliegend Heringe zu frittieren
In Frankreich sind es Sardinen. Aber auch die kann man natürlich frittieren. ![]()
Übrigens noch ein Tipp für die, die Spiritus zum Kochen benutzen und diesen Trick vielleicht noch nicht kennen:
Wenn man das Spiritus im Verhältnis 9:1 mit Wasser mischt, dann rußt die Flamme kaum noch und die Töpfe, Becher, etc. bleiben von unten sauberer. Außerdem hilft es Spiritus zu sparen und brennt genauso gut.
Ich glaube nicht, dass man Spiritus sparen kann, wenn man einen bedeutenden Teil dessen Energie zum Verdampfen des beigefügten Wassers "verschwendet".
Ich sehe auch das Problem mit dem Russ nicht. Spiritus russt nur, wenn er bei der Verbrennung zu wenig Sauerstoff bekommt. Dann wird die Flamme gelb und sie russt. Bekommt er genug Sauerstoff, so verbrennt er mit fast unsichtbarer, blauer Flamme.
Leider gehört der allseits bekannte Trangia-Brenner zur ersten Kategorie, daher vielleicht das Gerücht, dass Alkohol beim Verbrennen russe.
Bei uns in der Schweiz machen wir in der kalten Jahreszeit oft Käsefondue. Da stellen wir einen Spiritusbrenner (Rechaud genannt) auf den Tisch und es werden mit einer Gabel Brotstücke in die Käsemischung getaucht. Wenn Brennsprit (wie wir den Spiritus bei uns nennen) russen würde, fände diese Art des Fondue-Genusses wohl nicht so viele Anhänger. Mit ist nicht bekannt, dass das Caquelon (der Topf, in dem das Käsefondue serviert und aus dem es genossen wird) unten schwarz würde. Höchstens eine leichte Patina entsteht dort.
Ich koche unterwegs mit einem Konus aus Titanium, der als Windschutz und Topfständer in einem dient (TrailDesigns Sidewinder), und habe mit dem 12-10-Brenner des Systems (inzwischen nutze ich meist eine selbst gebaute Variante davon) kein Problem mit Russ. Je nach Windverhältnissen kann mal eine Spur Russ unten am Topf sein, im Grossen und Ganzen entsteht dort aber über die Zeit auch bloss die erwähnte Patina.
Mit 20ml Brennsprit bringe ich i.d.R. 600ml Wasser zum Sieden, wenn ich es in der warmen Jahreszeit aus einem Brunnen entnehme.
Ich nutze einen Mini-Dogbone (aus Lash-It, ca 15 cm lang), falte ihn in der Mitte, hänge dort die (verstellbare) Ridgeline ein und lege dann die beiden kleinen Augen über die Schlaufe der Hängematte. Am anderen Ende verwende ich einen Ankerstich (Lark's Head).
Wenn die Ridgeline eine fixe Länge hätte, würde ich einfach auf beiden Seiten einen Ankerstich verwenden.
Habe ich ergänzt! Hoffe es ist so, wie du es dir vorstellst
Wäre vielleicht ganz unten in der Rubrik "Übernachtung und Versorgung" besser aufgehoben. Es ist ja kein eigentliches Kartenangebot.