Beiträge von Waldläufer70

    Kurz mal die KI bemüht:

    Bei der Befragung von "Llama 3.1 70B" kam ähnliches raus:

    "Der Luftdruck und die Aufnahmekapazität für Wasserdampf stehen in einem Zusammenhang, der durch die Sättigungsdampfdruckkurve beschrieben wird.

    Bei konstanter Temperatur nimmt die Aufnahmekapazität für Wasserdampf mit abnehmendem Luftdruck ab. Das bedeutet, dass bei niedrigerem Luftdruck weniger Wasserdampf in der Luft enthalten sein kann, bevor sie gesättigt ist.

    Dies liegt daran, dass der Luftdruck die Anzahl der Moleküle in einem bestimmten Volumen beeinflusst. Bei niedrigerem Luftdruck gibt es weniger Moleküle, die den Wasserdampf aufnehmen können, was zu einer geringeren Aufnahmekapazität führt.

    Umgekehrt nimmt die Aufnahmekapazität für Wasserdampf mit zunehmendem Luftdruck zu. Bei höherem Luftdruck gibt es mehr Moleküle, die den Wasserdampf aufnehmen können, was zu einer höheren Aufnahmekapazität führt.

    Es ist jedoch zu beachten, dass die Temperatur einen viel größeren Einfluss auf die Aufnahmekapazität für Wasserdampf hat als der Luftdruck. Bei höheren Temperaturen kann die Luft mehr Wasserdampf aufnehmen, unabhängig vom Luftdruck."

    Auf die Frage, ob man den Luftdruck demnach vernachlässigen könne, kam dann diese Ergänzung:

    "Ja, in den meisten Fällen kann der Einfluss des Luftdruckes auf die Aufnahmekapazität für Wasserdampf vernachlässigt werden. Die Temperatur hat einen viel größeren Einfluss auf die Aufnahmekapazität, und der Luftdruck spielt nur eine untergeordnete Rolle.

    In der Praxis wird oft angenommen, dass die Aufnahmekapazität für Wasserdampf nur von der Temperatur abhängt, und der Luftdruck wird als konstant angenommen. Dies ist eine gute Näherung, da die Schwankungen des Luftdruckes in der Regel nicht groß genug sind, um einen signifikanten Einfluss auf die Aufnahmekapazität zu haben.

    Es gibt jedoch einige Ausnahmen, bei denen der Einfluss des Luftdruckes nicht vernachlässigt werden kann, zum Beispiel:

    * Bei sehr hohen oder sehr niedrigen Luftdrücken, wie in Flugzeugen oder in tiefen Bergwerken.
    * In der Meteorologie, wo der Luftdruck eine wichtige Rolle bei der Vorhersage von Wetterphänomenen spielt.
    * In der Klimatologie, wo der Luftdruck über lange Zeiträume hinweg eine wichtige Rolle bei der Bestimmung des Klimas spielt.

    In diesen Fällen muss der Einfluss des Luftdruckes auf die Aufnahmekapazität für Wasserdampf berücksichtigt werden, um genaue Ergebnisse zu erhalten."

    Interessant! Meinst du mit "Kurve ins Whipping integrieren", dass ich den Stoff aus der Mitte nach dem Raffen noch etwas mehr herausziehe? Also die Kurve beim Whippen sozusagen simuliere, bevor ich sie tatsächlich aus dem Stoff herausschneide, falls sie mir gefällt?

    Da habe ich im Faden eine Möglichkeit mit einem Faden gezeigt (hier und hier). Das ist eine gute Möglichkeit zum Testen.

    Wenn du denkst, dass eine Kurve sich lohnt:

    Vom tatsächlichen Schneiden der Kurve bin ich ganz weggekommen. Schau dir dazu die letzten Posts im Faden an (hier und hier) : einfach fürs Whipping die Kurve aufzeichnen und den (schmalen) Tunnelzug bis zur aufgezeichneten Kurve umschlagen und festnähen.

    Mit so einer (leichten) Kurve fühlt sich ein dehnbarer Stoff etwas fester an. Aber der Aufwand ist recht gross. Und bei der von dir geplanten Länge macht eine Kurve auch nicht mehr so viel aus. Du kannst die Kurve ins Whipping integrieren und testen, was für dich angenehm ist.

    Eine Fussbox kann helfen, dass der Quilt nicht so leicht aus der Matte fällt. Allerdings wird die Hängematte dadurch ein ganzes Stück schwerer. Verwende dafür deshalb besser einen dünneren Stoff (z.B. Hexon 1.0 oder einen stabilen Netzstoff).

    Die Gurte werden doch auf beiden Seiten der Hängematte verwendet? Da kann man mal 2 rechnen weil es 2 Gurte gibt. Du hast also gut Puffer. Bezogen auf die Gurte natürlich.

    Besser nicht mit zwei multiplizieren. Du nimmst die Gurte ja nicht doppelt. Die Kräfte am Kopf- und am Fussende sind weitgehend gleich. Aber auch mit rund 120 kg pro Person und dem Sicherheitsfaktor hast du ausreichend Reserve.

    335 cm * 0,83 = ca. 280 cm

    30 cm Überstand auf jeder Seite ergibt eine Firstlänge des Tarps von etwa 340 cm.

    Das dürfte also reichen! Ich nutze ein 12'-Tarp bis zu einer Hängemattenlänge von 12'. Das wird etwas knapp, reicht aber aus, wenn man das Tarp gut positioniert und so weit unten wie möglich aufspannt.

    Aber mit einem Warbonnet-Tarp machst du bestimmt nichts falsch, hast eine sehr gute Qualität und sparst noch etwas Gewicht! :)

    PS: Bei einem Tarp mit Türen könnte die Firstlänge sogar noch etwas knapper ausfallen.

    Willkommen im Forum!

    Ich habe mit einer ENO Double Nest angefangen (ähnlich lang wie die Standard-Hängematten von Amazonas) und habe darin auch relativ gut geschlafen - mal besser, mal schlechter, zu Beginn sogar mit einer kurzen Isomatte, die immer herumgerutscht ist. Als ich mich dann hier im Forum im Zusammenhang mit einem Kurs für Jugendliche mit dem Titel "Hängematte selbstgemacht" erkundigt habe, welche Länge empfohlen wird, habe ich mich schliesslich für etwas mehr Länge entschieden (rund 330 cm). Inzwischen habe ich mir alle Hängematten, die ich regelmässig nutze, selbst genäht. Die kürzeste ist circa 330 cm lang (knapp 11 Fuss), die längste gegen 370 cm (gut 12 Fuss). Am besten schlafe ich zurzeit in einer Hängematte, die gegen 350 cm lang ist und an Kopf- und Fussende eine leichte Kurve eingearbeitet hat: Sie ist für mich ausreichend breit (gut 170 cm) und bietet gute Unterstützung für den Rücken.

    Am Schluss ist aus meiner Sicht lediglich entscheidend, dass DU gut mit Deiner Hängematte zurechtkommst. Alles andere ist unwichtig. Der Vorteil einer kurzen Matte ist auf jeden Fall, dass Du mit einem kleineren Tarp auskommst.

    So, und jetzt höre ich auf, denn das ist der Vorstellungsfaden: Da soll man eigentlich nicht auf Fragen eingehen. ;)

    Willkommen im Forum!

    Aus meiner Sicht kommt es darauf an, wieviele Stöcke du verwendest. Weiter solltest du bedenken, dass Dyneema sehr viel Zug aushält, auf Reibung aber eher empfindlich reagiert.

    Ich würde davon abraten. Ich würde wohl auch durchdrehen, wenn ich bei jedem Aufbau zahlreiche Stöcke platzieren müsste und auch die Höhe der Aufhängung nur noch umständlich anpassen könnte.

    Urlaubsendestress... Aber Waldläufer70 hat das mit den resultierenden Kräften bestens dargestellt. Und da kann man sehen, das wenn das Seil sehr straff gespannt wird, die resultierende Kraft zwischen den Bäumen theoretisch gegen unendlich gehen könnte. So hatte ich das auch in Erinnerung. Danke!

    Das ist exakt das gleiche Phänomen, wie wenn man die Hängematte zu stark spannt. Auch da können die Kräfte theoretisch gegen unendlich streben. Nur gibt das Material nach, sodass wirklich gefährliche Werte nur selten erreicht werden. Naja, und wenn man mal mit besonders dehnungsarmem Material arbeitet, dann reisst es dann eben plötzlich doch, weil es zu wenig nachgeben kann und die Kräfte sich tatsächlich sehr stark hochschaukeln.

    Je stärker die Quergurte gespannt sind, desto höher ist die Belastung der Bäume. Die Zugrichtung geht den Gurten entlang zur Mitte zwischen den beiden verwendeten Bäumen.

    EDIT: Hier noch eine Skizze dazu:

    Rot: Zug der beiden Hängematten

    Orange: Gegenkraft (gleich gross wie Zug der beiden Hängematten)

    Violett: Kräftedreieck

    Das Kräftedreieck zeigt die Kräfte, die auf das Querband wirken:

    • Der schräge Teil zeigt die Kräfte, die auf den Teil des Bandes von den Bäumen zur Hängemattenaufhängung (und natürlich auch auf die Bäume) wirken. Die werden umso grösser, je stärker das Querband gespannt ist.
    • Der horizontale Teil zeigt die Kräfte, die auf den mittleren Teil des Querbandes wirken. Auch diese Kräfte wachsen mit zusätzlicher Vorspannung des Querbandes stark an.

    Da wäre ich vorsichtig mit. Mein Plastikgöffel ist mir auf Tour in zwei gebrochen und dann stehst du da. Neulich erst wieder einen Reisebericht gelesen, wo es denen genau so ergangen ist. Ende vom Lied....Göffel aus Titan, Problem gelöst

    Das stimmt natürlich. Zur Not kann man sich aber auch einen Löffel schnitzen. Habe ich auch schon gemacht, als ich den Löffel zu Hause vergessen hatte.

    Zu Hause vergessen, verlieren oder ein Defekt kann immer passieren. Bei einem Löffel aus Titan hat man eines der drei Probleme weniger. Immerhin. :)

    Im Übrigen ist auch ein Löffel aus Holz eine durchaus gute Wahl, sofern das Holz keinen unangenehmen Geschmack hat. Gibt es an diversen Marktständen für relativ kleines Geld (verglichen mit einem Löffel aus Titan).

    Das klingt positiv, wuppitom, und bei dir mache ich mir auch keine Sorgen! :thumbup: Mir ist bloss wichtig, dass man bei solchen Aufbauten weiss, was man macht und wo allenfalls Probleme lauern könnten. Wenn man sich das nicht bewusst macht, kann es auch mal ins Auge gehen. (Wie bei dem Typen, der eine Slackline an einer aus Backsteinen gemauerten Säule befestigt hat: Die brach dann zusammen und das Dach darüber stürzte ein. Da war dann der "Baum" der Schwachpunkt.*)

    Ich habe übrigens deine Methode auch schon ein paarmal genutzt, um ein Tarp aufzuspannen, wenn in der gewünschten Richtung kein Baum stand und ich es wegen Stolpergefahr nicht zum Boden hin abspannen wollte.

    *Edit: Das Video habe ich wieder gefunden:

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    Ich dachte bei der Belastung nicht an den Baum, sondern an den Quergurt. Wenn du den stark vorspannst, wird die Belastung für diesen insbesondere bei dehnungsarmem Material sehr hoch (schnell einmal ein Mehrfaches der Hängemattenlast). Das kann ins Auge gehen. Je stärker der Knick im Quergurt, desto kleiner ist seine Belastung. Bleibt der Knick klein, so wird's problematisch: Der Zug auf Gurt (und natürlich auch Bäume) wird höher als nötig.

    Es ist das gleiche Szenario wie bei einer zu stark gespannten Hängematte: Die Belastung von Baumgurten und Hängematte (oder alternativ: Ridgeline) wächst schnell stark an.

    Bedenke einfach, dass die Belastung der Quergurte umso höher wird, je mehr du sie spannst. Dyneema dehnt sich zwar weniger (und hat bei gleichem Gewicht eine deutlich höhere Bruchlast); allerdings wird diese wegen der geringen Dehnung bei dynamischer Belastung auch leichter erreicht (oder im schlimmsten Fall überschritten). Gerade bei Nutzung mit zwei Hängematten könnte das eventuell heikel werden. Wenn du am Baum ausreichend hoch gehst und die Quergurte nicht zu stark spannst, sodass die Belastung der Quergurte verkleinert wird, finde ich diese Aufbauweise durchaus interessant.