Beiträge von Waldläufer70

    Oder du verkaufst das DD-Tarp und kaufst dir eines aus silikonisiertem Polyester oder (silikonisiertem Nylon?).

    Da perlt das Wasser schön ab (es lässt sich grösstenteils wegschütteln), du könntest das Silikon bei Bedarf auffrischen und es gelangen keine oder kaum Chemikalien in die Natur.

    Wichtig scheint mir, nicht zu intensiv darüber nachzudenken, wie sich die Hängematte anfühlt. Das kann zwischendurch hilfreich sein. Wichtig ist aus meiner Sicht jedoch, die Hängematte beim Probeliegen auch immer wieder möglichst zu vergessen. Wenn das gelingt, bist du auf einem guten Weg. Je häufiger/länger du sie komplett vergessen kannst, desto besser.

    Eine Nacht in der Hängematte kann auch aufschlussreich sein, nur spielen für einen guten Schlaf sehr viele Faktoren eine Rolle: Aufhängewinkel (Länge der Ridgeline), Höhe des Fussendes gegenüber dem Kopfende, Umgebungsgeräusche, Ort, physisches und psychisches Wohlbefinden, usw. Eine Nacht reicht manchmal auch nicht aus.

    Ich würde empfehlen, immer wieder zu testen und auch bald eine zweite (oder dritte, etc.) Hängematte zu nähen. Irgendwann hast du genug Erfahrung und weisst, welche Hängematte wo/wann am besten funktioniert. ;)

    Dabei zähle ich aber den ausgedünnten Teil nicht mit.

    Ich zähle diesen Teil jeweils mit, bin also in diesem Punkt etwas grosszügiger. Der ausgedünnte Teil ist bei der überlappenden Spleissung relativ gross; sonst hätte man von der Überlappung ja nicht viel. ;)

    Gibt es eine Maßangabe wie die Länge der Spleisse, welche in das Mittelstück gezogen werden mindestens sein muss? Darf man die Spleisse nicht kürzen?

    Ich habe mir mal bei "Samson Rope" ein Dokument für die Herstellung von "Whoopie Slings" heruntergeladen. Die Maße habe ich aus diesem Dokument übernommen. Das Ziel ist ja, immer die maximal mögliche Bruchlast zu erhalten. Ich gehe davon aus, dass man die Spleisse nicht kürzen sollte, wenn man das erreichen möchte.

    Den Vorteil beim Bottom-Entry-Moskitonetz „Schneller Ein u. Ausstieg“ kann ich nicht bestätigen. Ich finde es eher als nachteilig, mich beim Aussteigen stark konzentrieren zu müssen, nicht auf das Moskitonetz zu treten. Daher nehmen sich zeitlich bei mir beide Varianten nichts.

    Es kommt auch auf die "Bauweise" an: Meines wird unten nicht verschlossen, sondern schmiegt sich an die Hängematte an. Dazu muss die Gummikordel nur leicht angezogen und dann wieder gelöst werden, wenn man raus möchte (oder muss). Entsprechend hängt da auch nichts runter, worauf man treten kann. Aber klar, es braucht einen Moment Zeit, um die Kordel festzuziehen oder zu lösen.

    360°-Netz

    Es gibt noch eine dritte Bauart von Moskitonetzen: Das 360°-Netz, das die ganze Hängematte umschliesst: Dort ist der Vorteil, dass es bei Bedarf abgespannt werden kann und auch keine Stechmücken von unten durch die Hängematte stechen können. Der Nachteil ist das relativ grosse Gewicht und der Umstand, dass es unter Umständen bis auf den Boden hängt.

    Kurz mal die KI bemüht:

    Bei der Befragung von "Llama 3.1 70B" kam ähnliches raus:

    "Der Luftdruck und die Aufnahmekapazität für Wasserdampf stehen in einem Zusammenhang, der durch die Sättigungsdampfdruckkurve beschrieben wird.

    Bei konstanter Temperatur nimmt die Aufnahmekapazität für Wasserdampf mit abnehmendem Luftdruck ab. Das bedeutet, dass bei niedrigerem Luftdruck weniger Wasserdampf in der Luft enthalten sein kann, bevor sie gesättigt ist.

    Dies liegt daran, dass der Luftdruck die Anzahl der Moleküle in einem bestimmten Volumen beeinflusst. Bei niedrigerem Luftdruck gibt es weniger Moleküle, die den Wasserdampf aufnehmen können, was zu einer geringeren Aufnahmekapazität führt.

    Umgekehrt nimmt die Aufnahmekapazität für Wasserdampf mit zunehmendem Luftdruck zu. Bei höherem Luftdruck gibt es mehr Moleküle, die den Wasserdampf aufnehmen können, was zu einer höheren Aufnahmekapazität führt.

    Es ist jedoch zu beachten, dass die Temperatur einen viel größeren Einfluss auf die Aufnahmekapazität für Wasserdampf hat als der Luftdruck. Bei höheren Temperaturen kann die Luft mehr Wasserdampf aufnehmen, unabhängig vom Luftdruck."

    Auf die Frage, ob man den Luftdruck demnach vernachlässigen könne, kam dann diese Ergänzung:

    "Ja, in den meisten Fällen kann der Einfluss des Luftdruckes auf die Aufnahmekapazität für Wasserdampf vernachlässigt werden. Die Temperatur hat einen viel größeren Einfluss auf die Aufnahmekapazität, und der Luftdruck spielt nur eine untergeordnete Rolle.

    In der Praxis wird oft angenommen, dass die Aufnahmekapazität für Wasserdampf nur von der Temperatur abhängt, und der Luftdruck wird als konstant angenommen. Dies ist eine gute Näherung, da die Schwankungen des Luftdruckes in der Regel nicht groß genug sind, um einen signifikanten Einfluss auf die Aufnahmekapazität zu haben.

    Es gibt jedoch einige Ausnahmen, bei denen der Einfluss des Luftdruckes nicht vernachlässigt werden kann, zum Beispiel:

    * Bei sehr hohen oder sehr niedrigen Luftdrücken, wie in Flugzeugen oder in tiefen Bergwerken.
    * In der Meteorologie, wo der Luftdruck eine wichtige Rolle bei der Vorhersage von Wetterphänomenen spielt.
    * In der Klimatologie, wo der Luftdruck über lange Zeiträume hinweg eine wichtige Rolle bei der Bestimmung des Klimas spielt.

    In diesen Fällen muss der Einfluss des Luftdruckes auf die Aufnahmekapazität für Wasserdampf berücksichtigt werden, um genaue Ergebnisse zu erhalten."

    Interessant! Meinst du mit "Kurve ins Whipping integrieren", dass ich den Stoff aus der Mitte nach dem Raffen noch etwas mehr herausziehe? Also die Kurve beim Whippen sozusagen simuliere, bevor ich sie tatsächlich aus dem Stoff herausschneide, falls sie mir gefällt?

    Da habe ich im Faden eine Möglichkeit mit einem Faden gezeigt (hier und hier). Das ist eine gute Möglichkeit zum Testen.

    Wenn du denkst, dass eine Kurve sich lohnt:

    Vom tatsächlichen Schneiden der Kurve bin ich ganz weggekommen. Schau dir dazu die letzten Posts im Faden an (hier und hier) : einfach fürs Whipping die Kurve aufzeichnen und den (schmalen) Tunnelzug bis zur aufgezeichneten Kurve umschlagen und festnähen.

    Mit so einer (leichten) Kurve fühlt sich ein dehnbarer Stoff etwas fester an. Aber der Aufwand ist recht gross. Und bei der von dir geplanten Länge macht eine Kurve auch nicht mehr so viel aus. Du kannst die Kurve ins Whipping integrieren und testen, was für dich angenehm ist.

    Eine Fussbox kann helfen, dass der Quilt nicht so leicht aus der Matte fällt. Allerdings wird die Hängematte dadurch ein ganzes Stück schwerer. Verwende dafür deshalb besser einen dünneren Stoff (z.B. Hexon 1.0 oder einen stabilen Netzstoff).

    Die Gurte werden doch auf beiden Seiten der Hängematte verwendet? Da kann man mal 2 rechnen weil es 2 Gurte gibt. Du hast also gut Puffer. Bezogen auf die Gurte natürlich.

    Besser nicht mit zwei multiplizieren. Du nimmst die Gurte ja nicht doppelt. Die Kräfte am Kopf- und am Fussende sind weitgehend gleich. Aber auch mit rund 120 kg pro Person und dem Sicherheitsfaktor hast du ausreichend Reserve.