Ich nutze dreiteilige Aluminiumstöcke von Black Diamond (Modell "Trail"). Die sind zwar schwer (über 500g das Paar), aber auch stabil, wenn man sie nicht zu lose einstellt. Dazu habe ich auch Teller für Schneeschuh-Wanderungen. Vorteil: Sie lassen sich im Trekkingrucksack verstauen, was bei An- / Abreise mit dem Flugzeug hilfreich ist.
2014 habe ich mir für den Jakobsweg die Trekkingstöcke von Gossamer Gear gekauft (damals noch zweiteilig). Die sind unglaublich leicht und der Mechnismus lässt sich absolut rutschfest einstellen. Bei Nichtgebrauch am Rucksack befestigt, spürt man praktisch nichts von ihrem Gewicht. Allerdings befürchte ich, dass sie brechen könnten, wenn man sich mit dem ganzen Gewicht darauf abstützt, was ich aber mit Trekkingstöcken nie mache. Dieses Modell nutze ich eigentlich am meisten wegen ihres geringen Gewichtes. Ein Nachteil ist, dass der Mechanismus leicht "verhockt" und sich dann nur noch lösen lässt, indem man die Stöcke komplett aufschraubt (ist nicht leicht zu erklären). Bisher funktioniert der Mechanismus aber immer noch und das nach sicher bald 3'000km Gebrauch. Also gelohnt hat sich der Kauf auf jeden Fall. Inzwischen habe ich die Schlaufen übrigens abmontiert und halte sie einfach so in der Hand. Ich greife sie beim Abstossen fester und ziehe sie lose mit; das hat sich inzwischen so ergeben.
Ich nutze Trekkingstöcke für den Aufbau meines Zeltes. Wenn ich mit der Hängematte unterwegs bin, gibt es keinen Mehrfachnutzen, ausser wenn ich das Tarp im "Porch-Mode" (Vordach-Modus) aufbaue.
Nur einen Stock zu nutzen, stelle ich mir eher seltsam vor. Ich nutze die Stöcke, um nicht nur mit den Beinen "zu arbeiten", sondern mehr mit dem gesamten Körper. Ein Einzelstock wäre mir dabei im Weg und er wäre wohl die meiste Zeit am Rucksack befestigt. Als Entlastung des Körpers bei Abstiegen oder Überquerungshilfe bei Bächen könnte ein einzelner Stock hilfreich sein, aber zwei sind es in diesen Fällen auch. 
Ich habe meistens Gummipuffer montiert, um die Spitzen zu schonen und beim Wandern auf befestigten Wegen keinen Lärm ("teck tock") zu produzieren. Das kann mich selber und andere ziemlich nerven. Leider scheint es die Halbkugelförmigen Puffer von Decathlon nicht mehr zu geben, sondern nur noch die kleinen "Wanderstockkappen" von Forclaz; aber besser die als keine. Die halten bei mir auch 200km und mehr. (Die grossen hielten bei mir weit über 1000km aus...)
Wenn ich mir neue kaufen würde, würde ich mich wohl für dreiteilige aus Karbon entscheiden (Black Diamond oder Leki). Ob ich mir nochmals die inzwischen dreiteiligen von Gossamer Gear gönnen würde? Allenfalls wenn ich erneut ein grosses Projekt auf einem Pilgerweg hätte.
PS: Die "Korkgriffe" aus Kunststoff (Gossamer Gear) finde ich sehr bequem, aber auch die Griffe von meinen Black-Diamond-Stöcken finde ich sehr angenehm. Die gehen noch ein Stück als Polster am Stock nach unten, so dass man sie auch dort gut greifen kann (ist für mich aber weniger relevant, da ich sie dort so gut wie nie halte).