Beiträge von Waldläufer70
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Der Trangia russt, weil er den Spiritus nicht sauber verbrennt. Anscheinend hilft die Wasserbeigabe, weil die Verbrennung durch das Wasser irgendwie "verlangsamt" wird. Der Preis, den man bezahlt, ist ein erhöhter Brennstoffbedarf, da ja bei der Verbrennung zusätzlich Wasser verdampft werden muss.
Am Wochenende habe ich wieder mal Käse-Fondue gemacht. Dabei nutzen wir in der Schweiz einen Spiritus-Brenner, der den geschmolzenen Käse mitten im Wohnzimmer warm hält. Wenn dieser Brenner Russ absondern würde, würde man den kaum mitten auf dem Esstisch aufstellen.
Saubere Verbrennung: blaue, kaum sichtbare Flamme. (Brenner fürs Fondue)
Unvollständige Verbrennung: gelbe, Russ absondernde Flamme. (Trangia)
Ich kann heute Abend noch ein Foto vom Fondue-Rechaud (Brenner) hier einfügen. Ich habe am Wochenende ein Foto gemacht, habe irgendwie geahnt, dass ich das bald fürs Forum brauchen würde.

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Hier nun noch das versprochene Foto vom Fondue-Rechaud:
Mein Outdoor-Kocher russt übrigens auch kaum. Es ist ein Nachbau des 12-10-Brenners von TrailDesigns. Wenn er mal Betriebstemperatur erreicht hat, brennt die Flamme ebenfalls vollständig blau und russfrei.
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Du kannst sie löschen und in der "richtigen" Reihenfolge neu hochladen.

Oder du kannst sie in deinen Beitrag einfügen. Wenn ich mich richtig erinnere, hast du das bisher nie gemacht...
Du setzt den Cursor an die gewünschte Stelle und fügst das Bild in den Beitrag ein: entweder als Vorschau (die man anklicken muss, um das Bild in voller Auslösung sehen zu können) oder als Original (sodass das Bild in voller Grösse eingebunden wird). Auf diese Weise kannst du deine Bilder fünf Tage lang immer wieder neu anordnen.
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Kurz nach der Vorstellung des YouTube-Videos von "BerlinJane" hat Wolfgang Tischer das Buch in zehn Teilen an zehn Tagen über zwei Wochen im Wald gelesen und auf YouTube hochgeladen.
Henry David Thoreau: Walden
Übersetzung von Wilhelm Nobbe
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Den Diamantknoten habe ich auf Anraten von RoyalHang inzwischen auch gelernt.

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Das »The Ashley Book of Knots« findet man auch kostenlos als PDF im Internet...
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Vielen Dank für das schöne Gespräch zum neuen Jahr! - Interessant, unaufgeregt und einfach angenehm zum Zuhören.

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Darüber hinaus dürften sie mit 308 gr (beide Stöcke, 130 cm, selber nachgewogen) zu den leichtesten überhaupt gehören, was mir sehr wichtig ist.
Meine zweiteiligen Stöcke von Gossamer Gear wiegen 244g/Paar. Allerdings gibt es die in dieser Form nicht mehr und sie haben die erwähnten "Probleme". Das leichte Gewicht war damals aber auch bei mir der Grund für den Kauf.
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Ich nutze dreiteilige Aluminiumstöcke von Black Diamond (Modell "Trail"). Die sind zwar schwer (über 500g das Paar), aber auch stabil, wenn man sie nicht zu lose einstellt. Dazu habe ich auch Teller für Schneeschuh-Wanderungen. Vorteil: Sie lassen sich im Trekkingrucksack verstauen, was bei An- / Abreise mit dem Flugzeug hilfreich ist.
2014 habe ich mir für den Jakobsweg die Trekkingstöcke von Gossamer Gear gekauft (damals noch zweiteilig). Die sind unglaublich leicht und der Mechnismus lässt sich absolut rutschfest einstellen. Bei Nichtgebrauch am Rucksack befestigt, spürt man praktisch nichts von ihrem Gewicht. Allerdings befürchte ich, dass sie brechen könnten, wenn man sich mit dem ganzen Gewicht darauf abstützt, was ich aber mit Trekkingstöcken nie mache. Dieses Modell nutze ich eigentlich am meisten wegen ihres geringen Gewichtes. Ein Nachteil ist, dass der Mechanismus leicht "verhockt" und sich dann nur noch lösen lässt, indem man die Stöcke komplett aufschraubt (ist nicht leicht zu erklären). Bisher funktioniert der Mechanismus aber immer noch und das nach sicher bald 3'000km Gebrauch. Also gelohnt hat sich der Kauf auf jeden Fall. Inzwischen habe ich die Schlaufen übrigens abmontiert und halte sie einfach so in der Hand. Ich greife sie beim Abstossen fester und ziehe sie lose mit; das hat sich inzwischen so ergeben.
Ich nutze Trekkingstöcke für den Aufbau meines Zeltes. Wenn ich mit der Hängematte unterwegs bin, gibt es keinen Mehrfachnutzen, ausser wenn ich das Tarp im "Porch-Mode" (Vordach-Modus) aufbaue.
Nur einen Stock zu nutzen, stelle ich mir eher seltsam vor. Ich nutze die Stöcke, um nicht nur mit den Beinen "zu arbeiten", sondern mehr mit dem gesamten Körper. Ein Einzelstock wäre mir dabei im Weg und er wäre wohl die meiste Zeit am Rucksack befestigt. Als Entlastung des Körpers bei Abstiegen oder Überquerungshilfe bei Bächen könnte ein einzelner Stock hilfreich sein, aber zwei sind es in diesen Fällen auch.

Ich habe meistens Gummipuffer montiert, um die Spitzen zu schonen und beim Wandern auf befestigten Wegen keinen Lärm ("teck tock") zu produzieren. Das kann mich selber und andere ziemlich nerven. Leider scheint es die Halbkugelförmigen Puffer von Decathlon nicht mehr zu geben, sondern nur noch die kleinen "Wanderstockkappen" von Forclaz; aber besser die als keine. Die halten bei mir auch 200km und mehr. (Die grossen hielten bei mir weit über 1000km aus...)
Wenn ich mir neue kaufen würde, würde ich mich wohl für dreiteilige aus Karbon entscheiden (Black Diamond oder Leki). Ob ich mir nochmals die inzwischen dreiteiligen von Gossamer Gear gönnen würde? Allenfalls wenn ich erneut ein grosses Projekt auf einem Pilgerweg hätte.
PS: Die "Korkgriffe" aus Kunststoff (Gossamer Gear) finde ich sehr bequem, aber auch die Griffe von meinen Black-Diamond-Stöcken finde ich sehr angenehm. Die gehen noch ein Stück als Polster am Stock nach unten, so dass man sie auch dort gut greifen kann (ist für mich aber weniger relevant, da ich sie dort so gut wie nie halte).
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Es gibt nicht nur die Amok Draumr... (90°-Hängematte war wohl gemeint.)
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Ach so: Herzlich willkommen im Forum!

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Im MYOG Bereich habe ich einige gesehen, die das mit Wanderstöcken lösen. Das traue ich meinen Carbon Z-Poles (rein subjektives empfinden) allerdings nicht zu auch wenn die Belastung möglicherweise geringer ist als ich mir das vorstelle.
Die statische Belastung kannst du problemlos berechnen:
RE: Meine erste Brücken-Hängematte
Schwieriger ist es, die Belastungsgrenze der Wanderstöcke zu ermitteln. Aber auch das wäre experimentell möglich. Ab hier:
RE: Meine erste Brücken-Hängematte
Ich bin da allerdings auch nicht allzu optimistisch...
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Es passt hier nicht ganz zum Thema, aber streift auf jeden Fall, worüber hier diskutiert worden ist...
Sacki hat gestern ein Video veröffentlicht, in dem er zeigt, wie er für seine Touren das Essen vorbereitet:
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- Ticket to the Moon: misst von Schlaufe zu Schlaufe (320 cm → die Hängematten sind meist nur knapp 290 cm lang)
- DutchWare: misst von Saumende zu Saumende (und hängt auch durch den Saum auf)
- Warbonnet: misst die Länge des Stoffes vor dem Raffen (d.h. die 11'-Hängematte ist nur etwa 314 - 320 cm lang)
Und so macht das jeder Hersteller etwas anders.
Für den Komfort ist neben den Stoffeigenschaften vor allem die Länge von Raffung zu Raffung entscheidend, also der Bereich, der sich auffächern kann.
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Bevor er in den Bodensee fliesst, sagt man dazu Alpenrhein.
Lustig, obwohl ich in der Schweiz lebe, war mir das gar nicht bewusst. Von Chur bis zum Bodensee war das für mich einfach das "Rheintal" ("Rientel").
Willkommen im Forum!
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Ich orientiere mich jeweils an den Empfehlungen von "Samson Rope":
- mindestens 1 Fid für die Schlaufe selber: 1 * Durchmesser * 21
- mindestens 2 Fid für den Spleiss hinter dem Brummel-Lock: 2 * Seildurchmesser * 21
Alles weitere findest du hier:
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Den Stoff kannst du übrigens auch in der Länge "einstellen". Schau mal hier:
Je nachdem wie du den Fächer machst, wird das Einstellen dort schwieriger. Aber vielleicht hast du ja eine Idee. Ich hätte im Moment keine...
Ich denke, die Seile dürfen keinesfalls elastischer sein als der Stoff. Sonst hast du genau das gleiche Problem wie mit einem zu elastischen Stoff: Die Mitte, wo mehr Gewicht den Stoff belastet, sackt (zu) stark nach unten und den Rändern entlang zieht sich der Stoff nach oben. Ich gebe aber zu, dass das nur eine Vermutung ist. Bei elastischem Stoff verhält es sich jedenfalls so.
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Wir haben 2016 im Hängemattenkurs für Jugendliche beide Versionen selber hergestellt, je acht Stück:
Die "Gartenhängematten" hatten diesen Seilfächer (Clew), der über einem Halbkreis aufgebaut wurde*. Dieses Vorgehen ist aufwändiger und in der Regel schwerer.
* Bei militärischen Hängematten wird er meist über einem Rechteck aufgebaut.
Die "Waldläufer-Hängematten" haben wir aus eher leichtem Ripstop-Nylon hergestellt: Diese waren leichter und praktischer zum Mitnehmen.
Beide Varianten können bequem sein. Das kommt auf den Stoff an. Dieser darf nicht zu dehnbar sein (Geschmackssache) und sollte vor allem nicht durch den Gebrauch zunehmend ausbeulen.
Sehr wichtig für den Komfort ist aber auch die Länge. Diese wird gemessen zwischen den Punkten, wo der Stoff an den Enden zusammengerafft wird respektive die Seile an den Enden zusammengeknotet sind.
Für einen guten Komfort würde ich dir eine Länge von 1.8x bis 2x deine Körpergrösse empfehlen. Beginne vielleicht mal mit der doppelten Körpergrösse und taste dich an dein Optimum heran. Auch der Hängewinkel spielt dabei eine Rolle. Tendenziell: Je länger die Hängematte, desto mehr kannst du sie durchhängen lassen und desto diagonaler liegst du in Stoff.
Wenn du mit der Länge experimentieren möchtest, empfiehlt sich auch eine Herstellungsweise ohne Seilfächer.
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Selbst aufblasende Isomatten:
Am besten so weit aufgeblasen, wie sie das von sich aus hinbekommen, aufbewahren. Das Ventil dabei besser offen lassen.
Isomatten, die aufgepumpt werden müssen:
Ich bewahre die meistens nicht zu eng aufgerollt mit offenem Ventil auf. Die Packsäcke nutze ich eigentlich nie, sondern lege einfach ein Shockcord relativ locker drum. Wenn sie nicht an der Sonne steht, kann man sie auch aufgeblasen stehend oder unter dem Bett aufbewahren. Allerdings darf sie dann nicht mit dem Mund aufgeblasen worden sein (wegen Schimmelbildung), sondern muss innen komplett trocken sein.
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Wenn ein Laubbaum den Winter "zu spät" einläutet, kann auch Laub an Ästen hängen bleiben. Und wenn ein Ast quasi über den Winter abstirbt, also im Frühling nicht mehr zum Leben erwacht, dann kann der tote Ast auch unbelaubt sein.
Kurz, ich bin auch nicht sicher, wie man im Winter einen toten Ast mit Sicherheit erkennen kann, und habe mich das auch schon oft gefragt.
